Na da werden wir doch mal beim Bürgermeister , Gayo Gonzales , nachfragen was es damit auf sich hat.
Herzliche Grüße
Toni
Was geht das einen unbeteiligten Einwohner Piribebuys an, wo, wann von wem ich welches Grundstueck warum und wofuer kaufe?
Das bringt mich auf die Idee, den notariellen Vertrag von einer anderen Person abschliessen zu lassen.
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Aber hier mal was anderes, fuer die Neueinwanderer interessanter:
Ja der Don Holiday, ein paar Tage in PY und schon weiss er alles besser! Ich will ja gar nicht so rueberkommen, aber die Unwissenheit selbst derer, die Jahre in PY leben und sich als Fachleute ausgeben, Einwanderer beraten und sich an ihnen bereichern, ohne den Einwanderen auch nur die geringste Hilfe zu sein, erschreckt mich.
Hier nun mal
ein Weg, wie man zum Grundstueck kommt:
Wir haben
das Grundstueck unserer Vorstellung gefunden. Und wollen es kaufen. Haben uns mit dem Verkaeufer ueber Groesse und Preis geeinigt.
Nun muss das Grundstueck geteilt werden, da wir nur einen Teil des Ganzen erwerben. – es sei jetzt mal dahin gestellt, warum nur einen Teil. Wenn jemand das Ganze erwerben will, macht er genauso weiter, wie ich gleich beschreibe, nur laesst die Teilung weg und erspart sich Zeit.
Bis die Voraussetzungen zum notariellen Vertrag vorliegen, kann es Wochen oder Monate dauern.
Der Verkaeufer findet vielleicht einen, der mehr zu zahlen bereit ist, der Kaeufer verliert vielleicht die Lust. Um eine gewisse Sicherheit zu erlangen, ist der auch in Spanien uebliche Weg des
Privatvertrages begehbar.
Das heisst, Kaeufer und Verkaeufer schliessen einen Privatvertrag (damit da keine Fehler gemacht werden, geht man dafuer schon zum Notar!) in dem die Modalitaeten der Abwicklung beschrieben sind.
An dieser Stelle muss eingefuegt werden: Den Notar suchen wir NIEMALS in der Gegend oder Stadt, in dem das Grundstueck liegt oder der Verkaeufer lebt! Der Vertrag sieht auch eine Anzahlung vor. Nicht zu hoch, dass der Verkaeufer sich schon zufrieden zuruecklegt.
In dem Vertrag erhalten beide Parteien Zeit, die Voraussetzungen fuer die Ueberschreibung zu erfuellen.
Absicherung:
Sollte der
Verkaeufer die Bedingen des Privatvertrages zur Ueberschreibung nicht erfuellen muss er die Anzahlung plus noch einmal den gleichen Betrag als „Strafe“ dem Kaeufer zahlen.
Sollte der
Kaeufer die Bedingungen nicht erfuellen, verfaellt die Anzahlung.
Der Verkaeufer wird (weil er aus finanziellen Gruenden verkaufen
muss?) erstmal die Schulden, die auf dem Grundstueck liegen, bezahlen – sonst kann eh keine Uebertragung erfolgen.
In unserem Falle muss das Grundstueck auch noch
vor notariellem Vertrag geteilt werden.
Hier muss ich mal einschieben, dass die Unwissenheit des Users „Piribebuy“ anscheinend nur von seiner Gier uebertroffen wird., denn bis jetzt taucht der Name des Kaeufers nirgendwo auf.
Der
Verkaeufer muss als Grundstueckseigentuemer die Teilung veranlassen. Selbstverstaendlich kann man das den Notar machen lassen -
das machen jedoch nur die bloeden Deutschen, den Paraguayern ist das zu teuer! - aber in unserem Fall macht das NATUERLICH der Eigentuemer selbst.
Schulden bezahlen, Vermessungsingenieur, Teilung beim Katasteramt – Kosten ueber Kosten. Fuer uns ertraeglich, fuer die Paraguayer grosse Summen.
Wer bezahlt was? Die bloeden Einwanderer lassen sich von XXXX von der XXXXXXX-Ranch erzaehlen „es ist ueblich“, dass der Kaeufer die Teilungskosten und die Notarkosten traegt. Ist natuerlich Quatsch und die intelligenten User
dieses Forums hier fallen darauf nicht rein.
Sind alle im Privatvertrag genannten Bedingen erfuellt, wird der notarielle Kaufvertrag gemacht. Der tatsaechliche Titel (
fruehestens jetzt koennte die Municipalidad Kenntnis von Person des Kaeufers erlangen) wird noch mal zwei bis vier Monate auf sich warten lassen.
Ich hoffe, ich habe damit einigen Neueinwanderern Denkanstoesse vermittelt und den „erfahrenen Alteinwanderer“ ihre Wissensdefizite aufgefuellt.
Danke fuer die Aufmerksamkeit und ich bitte nochmals um Entschuldigung, als „der-Don-Holiday-schon-wieder“ aufgetreten zu sein, aber die Unverfrorenheit, mit der einige „alte Hasen“ die Neueinwanderer abzocken , laesst mich nicht ruhig sein. Und – wie gesagt – ich hab noch ein paar Monate Zeit.
Don