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Dengue-Fieber
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Thema: Dengue-Fieber (Gelesen 3320 mal)
Apolda
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #18 am:
Februar 08, 2007, 05:29:29 »
Asunción: Mückenmittel aus Kuba. - Dem Gesundheitsministerium wurde der Einsatz von biologischem Insektenbekämpfungs-Mittel zur Bekämpfung der Dengue-Überträger-Mücke angeboten. Das gesundheitlich unbedenkliche und umwelt-verträgliche Mittel wurde bereits in Lateinamerika und Afrika erfolgreich eingesetzt. Das Insektizid wurde von der kubanischen Firma Labiofam entwickelt. Dieses Mittel kann auch in Trink-Wasser-Reserven verwendet werden. Es verhindert die Entwicklung der Larven, ist für Menschen jedoch ungefährlich. Das Insekten-Bekämpfungs-Mittel ist beim Gesundheits-ministerium für den häuslichen Gebrauch registiert. Die Produkte sind mit den Namen Bactivec und Griselesf im Handel. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #17 am:
Februar 07, 2007, 12:31:47 »
Asuncion: Beratungen über Ausrufung des landesweiten Notstandes. - Auch der ständig Ausschuß des Kongresses kommt heute zu einer ausserordentlichen Sitzung zusammen. Dabei soll wird über die Ausrufung des allgemeinen Notstandes aufgrund der drohenden Dengue-Epedemie beraten. Das teilte der Abgeordnete Carmelo Benítez von der UNACE mit. Der landesweite Notstand soll vorläufig 45 Tage andauern. Mit der Erklärung des nationalen Notstandes werden Hilfsmittel für die Regierung frei, die zur Bekämpfung des Dengue-Fiebers eingesetzt werden sollen. Den Angaben zufolge seien 20-tausend Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes ausschließlich mit Säuberungsarbeiten beschäftigt. Auch sollen Fahrzeuge verschiedener Behörden zur verfügung gestellt werden. Die Regierung plant zudem unmittelbar nach der Erklärung des Notstandes eine Haushaltserweiterung zu beantragen, um mehr Geld für die Dengue-Bekämpfung frei zu machen. (abc)
Asuncion: Vorwürfe gegen Gesundheitsminister. - Abgeordnete der regierenden Colorado-Partei haben die Absetzung des Gesundheitsministers, Oscar Martínez, gefordert. Während eines Treffens mit Staatspräsident Duarte Frutos kritisierten sie, Oscar Martínez habe die Gefahr der drohenden Dengue-Epidemie unterschätzt und nicht rechtzeitig entsprechende Vorbereitungen getroffen. Es sei daher zu wenig gegen die Ausbreitung der Krankheit unternommen worden. Inzwischen kursieren in Regierungskreisen Gerüchte über eine mögliche Rückkehr des ehemaligen Gesundheitsminsiters, Martín Chiola. (lanacion)
Quelle: Radio ZP 30
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #16 am:
Februar 05, 2007, 06:27:12 »
Asuncion/Buenos Aires: Dengue ist genzüberschreitendes Problem. - Die argentinische Regierung hat gestern Ausrüstung zur Desinfektion und Medikamente gegen Dengue-Fieber nach Paraguay gesendet. Vor allem in den Grenz-Gebieten zu Argentinien bricht die Krankheit vermehrt aus. Der argentinische Gesundheitsminister, Ginés González García, war am Donnerstag zu Beratungen in Asuncion. Er teilte mit, dass es notwendig sei, eine mercosur-weite Kampagne gegen Dengue zu starten, da bereits viele Erkrankungen in Argentinien, Brasilien, Bolivien und Paraguay aufgetreten sind. Die momentan herrschende Hitze in Verbindung mit der hohen Luftfeuchtigkeit und den anhaltenden Niederschlägen förderten die Vermehrung der Überträger-Mücken. (uh)
Asuncion: Duarte Frutos sagt Besuch ab. - Staatspräsident Duarte Frutos hat seinen Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen von Ciudad del Este abgesagt. Stattdessen besuchte er verschiedene Krankenhäuser im Grossraum Asunción, um sich vor Ort über die Situation der Dengue-Patienten zu informieren. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #15 am:
Februar 01, 2007, 01:29:26 »
Asuncion/Buenos Aires: Gesundheitsminister beraten über Dengue. - Heute erwartet Gesundheitsminister Oscvar Martínez seinen argentinischen Amtskollegen, Ginés González García, zu Gesprächen in Asunción. Es sollen gemeinsame Massnahmen zur Bekämpfung des Dengue-Fiebers besprochen werden. Das teilte der argentinische Botschafter, Rafael Romá, mit. Wie Romá weiter mitteilte werde der argentinischen Aussenminister, Jorge Taiana, im März nach Paraguay kommen. Dies sei der erste offizielle Besuch Taianas in Paraguay. Der Blitz-Besuch des argentinischen Gesundheitsministers erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmenden Dengue-Erkrankungen. Den Angaben zufolge breitet sich die Krankheit nun auch im Argentinien aus. (uh)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #14 am:
Januar 31, 2007, 03:36:16 »
Asuncion: Geringe Beteiligung bei Säuberungsarbeiten. - Gestern fanden landesweit Säuberungsarbeiten mi Rahmen der Dengue-Bekämpfung statt. Alle Angestellten des Öffentlichen Dienstes wurden von ihren üblichen Dienst freigestellt, um sich an den Aufräum-Arbeiten zu beteiligen. Im Departament Amambay erschienen von fast 3-tausend 500 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes lediglich 72 zu den Arbeiten. Der Grossteil der Säuberungen wurde von Angestellten der SENEPA ausgeführt. Laut dem SENEPA-Leiter, Eladio Montegia, sei dies ein beweis dafür, dass die Bevölkerung die Dengue-Epidemie nicht ernst genug nehme. (uh)
Asunción: Chaos bei Dengue Bekämpfung. - Die am Montag durchgeführten Massnahmen zur Bekämpfung des Dengue-Fiebers war waren überwiegend chaotisch. In Lambaré haben viele Einwohner nach den öffentlichen Aufrufen ihren Müll in Plastiksäcken gesammelt und auf die Straße gestellt. Allerdings wurden die Abfall-Säcke nicht abgeholt. Etwa 600 Angestellte des Öffentlichen Dienstes erschienen bereits in den frühen Morgenstunden bei den Treffpunkten in Asunción und dem Departament Central. Nachdem sie um 8 Uhr immer noch keine Anweisungen erhalten hatten, entschlossen sich einige, wieder nach Hause zu fahren. Außerdem fehlte es an genügend Fahrzeugen, weshalb die Arbeiten oftmals zu Fuß verrichtet werden mussten. Die Vorsitzende der Mediziner-Vereinigung, Desirée Masi, kritisierte, dass ausgeteilte Hinweisblätter nicht dem aktuellen Stand entsprächen. Die Säuberungs-Trupps hätten sich zudem ohne Anti-Mücken-Creme oder sonstigem Schutz in Gebiete begeben, wo es viele Mücken gebe. Dadurch könnten die Dengue-Erkrankungen eher noch sprunghaft ansteigen anstatt eingedämmt werden. (abc)
Asuncion: Medikamentenspende zur Dengue-Bekämpfung. - Mehrere Pharmazie-Unternehmen haben dem Gesundheitsministerium Medikamente zur Dengue-Bekämpfung kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei der Spende handelt es sich um Tabletten, die den Wirkstaoff Paracetamol enthalten. Die Spende wurde dem Gesundheitsministerium von Vertretern der chemisch-pharmazeutischen Industienkammer Cifarma überreicht. Die Spende hat einen Wert von fünf Millionen Guaranies. Der Verkauf von Schmerzmitteln wie Setamol und Tarifol, die den Wirkstoff, Paracetamol enthalten, war in den letzten Wochen stark angestiegen. Die erhöhten Verkaufszahlen werden darauf zurückgeführt, dass Mediziner die Einnahme dieser Mittel bei Dengue-fieber empflehlen. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #13 am:
Januar 30, 2007, 07:27:03 »
Asuncion: Grosskampf-Tag gegen Dengue. - Heute wurde die Säuberung der Landeshauptstadt im Kampf gegen das Dengue-Fieber zur obersten Priorität erklärt. Von 7 bis 15 Uhr waren heute etwa 25-tausend Angestellte des Öffentlichen Dienstes und rund 60-tausend Lehrer mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Kampagne wurde heute früh in Lambaré offiziell gestartet. Den Angaben zufolge müssen Staatsdiener, die sich nicht an der Aktion beteiligen, mit disziplinarischen Massnahmen rechnen. Über 2-tausend 500 Soldaten waren mit Lastkraftwagen, Omnibussen und Sprühgeräten in der Landeshauptstadt unterwegs. (uh/ppn)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #12 am:
Januar 28, 2007, 09:04:25 »
Hallo Paraguay2es,
ja, eine gewisse „Unruhe“ besteht natürlich, nicht wegen mir - ich habe bereits einige Erfahrungen mit Tropenkrankheiten machen müssen - sondern wegen der Familie!
In den ersten Tagen werde ich einige Ärzte besuchen und gezielt
nachfragen, die Ergebnisse werden dann hier veröffentlicht. Ich glaube
das Ärzte hier kompetentere Auskünfte geben können, als irgendwelche
Paraguayexperten.
Über meine Hotelwahl werden ich dann später berichten, ich möchte nicht
irgendwelche rumlungernde Autogrammjäger vor dem Hotel haben
Deine Vorschläge waren wie immer – sehr gut –
Gruss
Apolda
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aisa
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #11 am:
Januar 28, 2007, 06:36:01 »
Es ist sehr schwierig zu sagen wo mehr oder weniger Ansteckungsgefahr besteht, denn die Leute in Asuncion bleiben ja nicht den ganzen Tag in ihren Häuser. Darum kann man nicht sagen wo sie sich angesteckt haben. Man kann auch nicht sagen in diesem Teil ist man gefährdet und in diesem Teil nicht.
Am besten ist immer noch vorsorgen. Dazu gibt es im Net ausführliche Beschreibungen.
HH
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #10 am:
Januar 28, 2007, 04:54:33 »
"Da ich in den nächsten Tagen nach Paraguay fliege, habe ich immer noch die Hoffnung,
dass mal jemand über die tatsächliche Situation schreibt und in welchen Stadtteilen von Asu.
die Infektionsrate am höchsten ist"
>>>Apolda,ich verstehe Deine "Unruhe".
Da ich davon ausgehe,dass Du den "Hotel-Tip" den ich Dir machte,wahrgemacht hast,
wird es das Beste sein,mit dem Inhaber kurz zu telefonieren.
Ich weiss v. einem Gespräch in den letzten Tagen mit ihm,dass es keine Müllabfuhr auch in den
nordwestlichen Gebieten gegeben habe....und er dadurch eine "Belastung" in Bezug auf Mücken
fürchtete....andererseits sich das aber doch wohl eher auf Süd/Süd-West (in Flussnähe)
beziehe.
Aber:rede doch bitte mit ihm .Er hat wirklich insgesamt den besten Überblick über diese
und VIELE andere Dinge in PY.DER weiss wirklich "was läuft".
Solltest Du wider Erwarten NICHT bei ihm gebucht haben....so würde ich das Gesundheitsministerium
anrufen....und die Botschaft.
Gruss!
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Apolda
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #9 am:
Januar 28, 2007, 04:05:29 »
Notstand – Panikmache – Fehlinformationen ?!?!?
Nach Durchforstung des Internets zum Thema Dengue bin ich auf viele verschiedene
unterschiedliche Informationen gestoßen.
Die wissenschaftlichen Seiten zum DF sind fast einheitlich und klären über den Krankrankheitsverlauf ausführlich auf.
In den verschiedenen Foren wird/wurde dieses Thema mehr oder weniger ausführlich diskutiert.
Einige halten es für eine jährliche Panikmachemache der Regierung, um schneller an Hilfsgelder
anderer Regierungen zu kommen, andere halten es wiederum für eine der gefährlichsten
Krankheiten die es gibt.
Hier ein Beitrag/Auszug aus dem „Abzockerforum“ vom Paraguaykenner „Dapy“
Auszug:
„…Fest steht, dass vier verschiedene Typen vom Denguevirus bekannt sind.
In Paraguay ist bisher immer nur ein Virustyp aufgetreten
. Heuer jedoch ist erstmals ein zweiter Typ (dengue hemorrhagico) dazugekommen. Dieser zweite Virustyp hat schon mehrere Todesopfer gefordert…“
An sich gibt es an diesen Beitrag nichts auszusetzen……wenn es denn so stimmen würde!
Folgendes habe ich im Net gefunden:
Dengue-Fieber - 05.03.2003
Nach drei DEN-3-Erkrankten
und weiteren 10 Verdachtsfällen im Distrikt Bernardino Caballero in Pedro Juan Caballero (540 km nordöstlich von Asuncion) hat das Gesundheitsministerium einen Alarm für das gesamte Land erklärt: befürchtet werden viele
hämorrhagische Verläufe, nachdem ca. 600.000 bereits an DEN-1 erkrankt waren
.
Weiterhin je ein Erkrankter in Luque (in der Nähe von Asuncion) und in der Provinz San Pedro (nördlich der Hauptstadt
Dengue-Fieber - 27.03.2000
Große Dengue-Epidemie: 14 der 17 Festland-Departements sind betroffen, besonders schwer Ciudad del Este (die Stadt an den von Touristen viel besuchten Iguassu-Wasserfällen an der Grenze zu Brasilien) und die Hauptstadt Asuncion: 11.600 Fälle allein in Assuncion. Ciudad del Este ist mit ca. 30.000 Fällen am meisten betroffen.
Im ganzen Land wird mit jetzt 100.000 Fällen (die Gesamtbevölkerung beträgt 5 Mio!) gerechnet. Es kommt auch die gefährliche Form, das DHF (Dengue Hämorrhagisches Fieber), vor.
Dengue-Situation früherer Jahre:
Keine Übertragung zwischen 1933 und 1987.
1988 405 Fälle.
1989 41.800 (keine Todesfälle), vor allem in Asuncion und einige Fälle in Villarica).
Zwischen 1990 und 1996 wieder keine Übertragung
1999 wurden (u.a. in Asuncion) Erkrankungen gemeldet.
Quelle:
http://www.bueger.de/historie/Paraguay.htm
Demnach ist die Aussage „. In Paraguay ist bisher immer nur ein Virustyp aufgetreten“ falsch.
Ich finde es persönlich traurig, dass zu diesem Thema keine oder nur schlechte Informationen
von in Paraguay lebenden Menschen kommt.
Ich würde mir mehr Tatsachenberichte wünschen, Suchmaschinen können auch nicht alle
Fragen beantworten!!!
Da ich in den nächsten Tagen nach Paraguay fliege, habe ich immer noch die Hoffnung,
dass mal jemand über die tatsächliche Situation schreibt und in welchen Stadtteilen von Asu.
die Infektionsrate am höchsten ist.
Gruss
Apolda
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #8 am:
Januar 27, 2007, 10:19:13 »
Asuncion/Buenos Aires: Dengue-Fieber auch in Argentinien. - Die argentinischen Gesundheitsbehörden haben ihre Bevölkerung vor Reisen nach Paraguay gewarnt. Grund ist die Gefahr einer Dengue-Erkrankung. Zwei Touristen aus der argentinischen Grenz-Stadt Formosa, sind an Dengue-Fieber erkrankt, nachdem sie aus Paraguay zurückgekommen waren. Inzwischen wurden jedoch auch in den Buenos Aires und Tucumán acht Dengue-Fälle gemeldet. Zudem gebe es in Argentinien mehrere Verdachtsfälle, verlautete aus Angaben des argentinischen Gesundheitsministeriums. Zur Vorbeugung wurde in diesen Tagen mit Sprüharbeiten an der paraguayisch-argentinischen Grenze begonnen. (uh)
Asuncion: Staatsdiener müssen ran. - Die Regierung hat angeordnet, die Angestellten des öffentlichen Dienstes am kommenden Montag von ihrem üblichen Dienst zu befreien, damit sie an den Aufräum-Arbeiten im Rahmen der Dengue-Bekämpfung teilnehmen können. Laut Staatspräsident Duarte Frutos will seine Regierung mit der Maßnahme die Bevölkerung auf die grosse Bedeutung der Bekämpfung der überträgermücke aufmerksam machen. Durch die anhaltenden Niederschläge konnte sich die Überträgermücke stark vermehren. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #7 am:
Januar 26, 2007, 04:47:05 »
Asuncion/Buenos Aires: Kooperation in der Dengue-Bekämpfung. - Die Regierungen von Argentinien und Paraguay haben gestern ein Abkommen zur Dengue-Bekämpfung in den gemeinsamen Grenzgebieten unterzeichnet. Laut offiziellen Angaben wurde die momentane Situation gestern von Gesundheitsminister Oscar Martínez und seinem argentinischen Amtskollegen, Ginés González García, besprochen. Die beiden Minister trafen sich zu Beratungen über Massnahmen gegen die drohende Dengue-Epedemie. Bislang sind im Januar 523 Menschen am Dengue-Fieber erkrankt. Vor allem im Grossraum Asuncion grassiert das Fieber.Am 15. Januar wurde der Notstand für Asuncion ausgerufen. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #6 am:
Januar 24, 2007, 10:26:12 »
Asuncion: Billigere Blut-Untersuchungen. - Das Gesundheitsministerium hat die Kosten für Blutanalysen reduziert. Dadurch will man die Bevölkerung ermutigen, bei Verdacht auf Dengue unverzüglich eine Blut-Untersuchung durchführen zu lassen. Durch diese Maßnahme soll verhindert werden, dass die Krankheit zu spät erkannt wird.Nach der Reduzierung um 50 Prozent, kostet eine Blut-Untersuchung in den staatlichen Krankenhäusern lediglich sechs-tausend Guaranies. (ppn)
Asuncion: Mehr Dengue Patienten. - In den vergangenen zehn Tagen ist die Zahl der Patienten, die zum zweiten mal an Dengue erkrankt sind, um das doppelte angestiegen. Wie der Direktor der Abteilung für Übertragbare Krankheiten, Iván Allende, mitteilte, stieg die Zahl der Patienten, die für das hemoragische Dengue-fieber anfällig sind, von 100 auf 200. Insgesamt wurden bisher 600 Dengue-Erkrankungen registriert. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #5 am:
Januar 23, 2007, 10:37:14 »
Asuncion: Dengue fordert weitere Opfer. - Nachdem an diesem Wochenende bereits zwei Patienten an Dengue gestorben sind, ist das Gesundheitsministerium in Alarmbereitschaft versetzt worden. Gleichzeitig gaben die Gesundheitsbehörden zu, dass das Land auf eine Epidemie nicht genügend vorbereitet sei. Bereits jetzt seien die Krankenhäuser überfüllt. Viele Menschen würden allerdings überreagieren und ohne Grund einen Arzt aufsuchen. Inzwischen wurden die Massnahmen zur Bekämpfung der Überträgermücke Aedys Ägypti verstärkt. Vorbeugungsmaßnahmen sind bisher die einzige Möglichkeit das Dengue-Fieber zu bekämpfen. (ppn)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #4 am:
Januar 21, 2007, 10:38:10 »
Kampagne gegen Dengue-Fieber in Paraguay
In Paraguay traten zwischen August 1999 und April 2000 über 150.000 Fälle von Dengue-Fieber auf. Aus diesem Grund startete das paraguayische Ministerium für Öffentliche Gesundheit und Soziales mit Unterstützung von Bayer und in Zusammenarbeit mit Studenten die Verteilung von didaktischem Material in der Hauptstadt Paraguays. Darin wurden Vorbeugemaßnahmen erläutert. Die von Bayer zur Verfügung gestellten Materialien umfassten einen Fernsehspot, einen Radiospot, 10.000 Plakate, 25.000 Faltblätter, 50.000 Aufkleber und 100 T-Shirts. Sie wurden von einem interdisziplinären Team von paraguayischen Gestaltern und Experten nach pädagogischen Gesichtspunkten konzipiert.
Dengue-Fieber ist eine gefährliche Tropenkrankheit. Sie verursacht Glieder- und Muskelschmerzen, Fieber sowie in schweren Fällen auch innere Blutungen. Im schlimmsten Fall kann die Krankheit tödlich enden. Das Krankheitsbild ist in vielen Ländern Süd- und Mittelamerikas, aber auch in Asien weit verbreitet. Das Denguefieber wird durch Stechmücken (Aedes aegypti) übertragen. Die wirksamsten Mittel zur Bekämpfung der Erkrankung, die in einigen lateinamerikanischen Ländern endemisch ist, sind Präventionskampagnen, in denen die Bevölkerung über grundlegende Hygienemaßnahmen aufgeklärt wird, die eine Verbreitung der Mücken verhindern.
http://www.bayer.de/gesellschaftliche-verantwortung/internationale-projekte/paraguay/page473.htm
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