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Dengue-Fieber
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Autor
Thema: Dengue-Fieber (Gelesen 3319 mal)
Kay
Gast
Re: Dengue-Fieber
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Antwort #33 am:
März 03, 2007, 06:11:19 »
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Weiß jemand, wie es ihr geht?
Gruß, Kay
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Apolda
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #32 am:
März 02, 2007, 04:09:36 »
Hier mal die neusten Nachrichten über die Dengue - Epidemie in Paraguay
und anschließend meine „Erfahrungen“ nach drei Wochen „Denguehochburg“ Asuncion!
"Paraguay ruft wegen Dengue-Epidemie den Notstand aus
AP 02.03.2007 08:23
Asuncion – Paraguay hat wegen einer Dengue-Fieber-Epidemie für zwei Monate den Notstand ausgerufen. Seit Jahresbeginn erkrankten in dem südamerikanischen Land nach Angaben der Gesundheitsbehörden rund 14.000 Menschen an dem von Stechmücken übertragenen Fieber. Die Opposition warf der Regierung jedoch vor, das Ausmaß des Ausbruchs drastisch zu unterschätzen. „Die Statistik müsste um das Zehnfache multipliziert werden“, sagte Oppositionssprecher Anibal Carrillo am Donnerstag. Da sich viele arme Paraguyaner keinen Arztbesuch leisten könnten, seien vermutlich mehr als
130.000 Dengue-Fälle nicht gemeldet worden
. Vier Menschen starben laut Behördenangaben an der Krankheit."
Quelle:
http://www.dieneueepoche.com/articles/2007/03/01/94269.html
Persönliche Erfahrungen in Asuncion
Vor dem Flug nach Paraguay waren wir wegen den Medienberichten über Dengue verunsichert
und wollten sogar den Flug verschieben. Nach vielen Gesprächen mit dort lebenden Menschen
haben wir uns dennoch dafür entschieden zu fliegen.
In Asuncion angekommen, konnten wir beim Tagestreiben in Asuncion nichts von Dengue feststellen, aber was will man auch sehen ?!?
Wir hatten diesbezüglich viele Gespräche mit den dortigen Menschen, angefangen vom Arzt über den Kellner bis zum Taxifahrer und überall gab es unterschiedliche Aussagen und Einschätzungen!
Aber irgendwie ist Dengue unter der Bevölkerung nicht das große Gesprächsthema, wir haben kaum
einen Paraguayer gefunden, der sich überhaupt mit Mückenschutz eingecremt hat. Ich glaube diese
Verharmlosung der Problematik hat es erst soweit kommen lassen!
Nachdem die erste Woche vorbei war konnte man dann auch überall in Asuncion die Dengue-Bekämpfung beobachten. Auf allen größeren Straßen waren Arbeiter der Stadt zu sehen, die Gras mähten, Müll beseitigten und Gift sprühten. Auf einem großen Grundstück (Müllhalde) wurde der Dreck mit zwei Radladern beseitigt und sogar die Rasenschicht abgetragen usw..
Überall in Asuncion sieht man Transparente mit Warnhinweisen, aber niemanden interessiert das wirklich, ich habe die Vermutung dass die Bevölkerung Dengue für eine „einfache“ Grippe hält.
Viele Leute behaupten aber auch Dengue zu haben, wenn sie sich mal einen Tag nicht gut fühlen oder die Nase läuft.
Eine Einschätzung der tatsächlichen Situation kann ich nicht geben, dafür ist alles zu widersprüchlich!
Aber eins weiß ich genau: Alle in Paraguay erhältlichen Mückenschutzmittel helfen, drei Wochen
in Asuncion und nicht einen (drei Personen) Mückenstich!!!
Meiner Meinung nach sollte niemand den geplanten PY Trip wegen Dengue absagen, aber dafür
24 Stunden am Tag Mückenschutz haben, Südamerika ist eben nicht Mallorca!!!
In Deutschland angekommen hat uns dann „Noro“ erwischt!
Apolda
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Apolda
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #31 am:
Februar 28, 2007, 01:40:57 »
Asunción: Dengue-Epidemie schlägt politische Wellen. - Die Kritik an der Haltung der Regierung in der Dengue-Bekämpfung wird immer heftiger. Der Ärzte-Verband hat für heute eine Protest-Kundgebung vor dem Gesundheitsministerium angekündigt. Die Vorsitzende, Desirée Massi, wirft Gesundheitsminister, Oscar Martínez, vor, die Zahlen der Erkrankungen zu schönen, um die Bevölkerung zu beruhigen. Die Regierung könne nicht weiterhin untätig sein. Geradezu lächerlich sei die Aussage, die Situation sei unter Kontrolle, da weniger Patienten mit Dengue zu den Sprechstunden erschienen. Die Regierung könne die Bevölkerung nicht länger belügen, sagte Massi. (uh)
Asuncion: Neuer Dengue-Typ bereitet Sorgen. - Nach dem drastischen Ansteigen der tödlichen Dengue-Erkrankungen suchen Fach-Ärzte des Gesundheits-Ministeriums nach den Ursachen der aggressiven Verlaufsform der Krankheit. Es wird vermutet, dass es sich um einen dritten bisher unbekannten Dengue-Typ handelt, da bei den jüngsten Todesfällen das bereits bekannte hämoragischen Dengue-Fieber nicht nachgewiesen werden konnte. Den Angaben zufolge könne die Sterblichkeits-Rate bei dieser seltenen Verlaufsform bei bis zu 35 Prozent liegen und damit höher als bei dem bekannten schweren Verlauf des Dengue-Fiebers. Der neue Dengue-Typ greift vor allem innere Organe, wie Herz, Lungen und Leber sowie das Gehirn an. Der neuen Form des Dengue-Virus sind bereits fünf Patienten zum Opfer gefallen. Damit erhöht sich die Zahl der Dengue-Opfer auf insgesamt 11 Menschen. (lanacion)
Asuncion: Dengue-Epidemie hat wirtschaftliche Folgen. - Die Dengue-Epidemie wirkt sich negativ auf den Tourismus in Paraguay aus. Vertreter der Hotel- und Touristik-Branche trafen gestern mit führenden Persönlichkeiten des Industrieverbandes UIP und des Gesundheits, Umwelt- und Tourismusministeriums zusammen. Während der Gespräche forderten sie Auskunftt über die tatsächliche Situation im Land. Der Leiter der Abteilung für Seuchenbekämpfung, Gualberto Piñanez, informierte über den aktuellen Stand der Massnahmen zur Bekämpfung der Krankheit. Laut Piñanez sei bereits ein leichter Rückgang der Dengue-Erkrankungen zu beobachten. Dies sei auf die rege Beteiligung der Bevölkerung bei der Zerstörung von Brutstätten der Überträgermücke zurückzuführen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass trotz der klimatischen Bedingungen die Krankheit bald unter Kontrolle gebracht werden könne. Tourismus-Ministerin Liz Kramer teilte dagegen die Besorgnis der Hoteliers und Reise-Unternehmen mit. Laut Kramer hätten viele Touristen aufgrund der Dengue-Epidemie ihre Reise nach Paraguay abgesagt. Das zeige das mangelnde Vertrauen in die paraguayischen Gesundheitsbehörden. (lanacion)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #30 am:
Februar 28, 2007, 02:55:21 »
Auch Dengue-Viren gehören zu den Globalisierungsgewinnern
Von Ursula Armstrong
Wer derzeit in die Tropen Südamerikas reist, sollte sich gut vor Mückenstichen schützen. Denn die kleinen Blutsauger können dort nicht nur Malaria und Gelbfieber übertragen, sondern zunehmend auch Dengue-Fieber. Und dagegen gibt es weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe.
Der derzeitige Ausbruch von Dengue-Fieber in Südamerika macht deutlich: Das Virus hat längst die tropischen Regionen der Welt erobert und zählt damit zu den Globalisierungsgewinnern. Denn in den 50er Jahren war Dengue-Fieber nur in einer kleinen asiatischen Region endemisch. Doch dann ist das Virus um die Welt gereist - etwa in Autoreifen, die exportiert wurden. Schon kleine Pfützen in den Reifenkuhlen reichen den Aedes-Überträgermücken zum Brüten. Heute ist das Virus in über 100 Ländern in Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika heimisch und tritt sogar in den USA auf - 2005 gab es einen lokalen Ausbruch in Texas. Inzwischen erkranken jährlich etwa 50 Millionen Menschen an Dengue-Fieber, so die WHO.
Doch schon bevor sich das Virus weltweit in den Tropen etabliert hatte, gab es immer wieder einzelne lokal begrenzte Epidemien, auch in Europa. So ist ein Ausbruch in den Jahren 1927 und 1928 in Griechenland dokumentiert. Damals sind über eine Million Menschen erkrankt, etwa 1000 sind daran gestorben. Da sich Überträger wie die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) zunehmend auch im Süden Europas heimisch fühlen, sind neue Ausbrüche der Krankheit in Europa nicht auszuschließen.
Derzeit sind besonders Länder in Südamerika betroffen
Derzeit sind jedoch besonders Paraguay, Brasilien, Bolivien und zum Teil auch Argentinien stark betroffen. Grund für die Ausbrüche sind die in diesem Jahr besonders starken Regenfälle in der Regenzeit, die noch bis Ende Mai dauert, gepaart mit warmem Wetter - ideale Brutbedingungen für die Mücken, die das Dengue-Virus übertragen. Paraguay hat wegen des Dengue-Ausbruchs mit 10 000 bis 60 000 Erkrankten bereits den Notstand ausgerufen. Dort wird bereits von einer Epidemie gesprochen. Mindestens vier Menschen sind bisher an der Krankheit gestorben.
Auch im benachbarten Bolivien macht sich Dengue breit, vor allem in dem von Überflutungen besonders geschädigten Osten des Landes. Vier Menschen sind bisher am Dengue-hämorrhagischen Fieber gestorben. In Brasilien sind bis Ende Januar bereits über 21 000 Menschen erkrankt und drei gestorben, berichtet das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Im Norden Argentiniens zählten die Behörden 6500 Dengue-Kranke, und aus Peru werden 150 Infektionen mit dem Virus gemeldet.
Kein Wunder, dass immer häufiger auch Touristen die Infektion mit nach Deutschland bringen. Im vergangenen Jahr hat das Robert-Koch-Institut in Berlin 175 Dengue-Infektionen erfasst, im Jahr davor waren es 144. In den ersten vier Wochen dieses Jahres wurden in Deutschland bereits 15 Dengue-Patienten registriert (Epidemiologisches Bulletin 7, 2007, 60).
Zwar infizieren sich Touristen noch immer meist in Südostasien, aber die Zahl der Infektionen aus Mittel- und Südamerika nimmt zu.
Da die Inkubationszeit nur zwei bis zehn Tage beträgt, erkranken viele der infizierten Touristen noch im Urlaub. In die Hausarzt-Praxis kommen sie dann meist mit einem Exanthem sowie mit starken Glieder- und Kopfschmerzen oder auch mit Petechien. Solche Patienten sollten Ärzte immer nach Reisen in die Tropen fragen, so das CRM.
Dengue-Patienten haben zudem meist Fieber und grippeähnliche Symptome. Aber es kann auch zu Dengue-hämorrhagischem Fieber oder zum Dengue-Schock-Syndrom kommen, vor allem bei einer Zweitinfektion mit einem anderen Subtypus des Virus. Bei der Diagnose hilft ein Schnelltest. Zudem muss Malaria immer ausgeschlossen werden.
Die Therapie bei Dengue ist symptomatisch. Bei Verdacht auf Dengue sollte gegen die Schmerzen wegen des Blutungsrisikos bei der hämorrhagischen Form kein ASS, sondern Metamizol oder Paracetamol gegeben werden, raten Tropenmediziner.
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/28/038a0301.asp?cat=/medizin
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #29 am:
Februar 27, 2007, 01:18:07 »
Asuncion: Senat billigt Ausrufung des Ausnahmezustandes. - Der Senat hat gestern einstimmig den Gesetzesentwurf zur Erklärung des Ausnahmezustandes verabschiedet. Damit steht der Erklärung des landesweiten Notstandes durch die Regierung nichts mehr im Wege. Die Maßnahme gilt 60 Tage und verpflichtet Krankenhäuser und Gesundheitszentren im gesamten Land, die Bekämpfung der Epedemie zur Priorität zu machen. Der Ausnahmezustand ermöglicht staatlichen Behörden und Stadtverwaltungen ihr Budget dementsprechend umzustellen. Zudem sollen wenigbemittelte Familien kostenlosen Zugang zu ärztlicher Behandlung erhalten. (uh)
Asuncion: Gesundheitsminister in der Kritik. - Die Opposition fordert die Entlassung des Gesundheitsministers, Oscar Martínez. Das verlautete nach einer Sitzung der Spitzenpolitiker der Liberalen Partei mit dem ehemaligen katholischen Geistlichen, Fernando Lugo. Die Kritiker werfen der Regierung Tatenlosigkeit angesichts der Dengue-Epedemie vor. Die überträger-Mücken hätten in offenen Abwasserkanälen und auf Müllhalden ideale Brutbedingungen. Zudem entsprächen die offiziellen Krankenzahlen nicht der Wirklichkeit. Während die Regierung von 13-tausend Erkrankungen spricht, wird die Dunkelziffer auf bis zu 60-tausend geschätzt. (uh)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #28 am:
Februar 27, 2007, 04:57:52 »
Paraguay in Not
Die südamerikanische Republik ruft wegen der ausgebrochenen Dengue-Epidemie den Notstand aus
Quelle:
http://www.zeit.de/online/2007/09/Paraguay-Notstand
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #27 am:
Februar 26, 2007, 02:30:30 »
Asuncion: Billigere Dengue-Medikamente. - Nach drei Wochen zäher Verhandlungen haben sich das Industrie- und Handelsministerium und die Apothekenkammer gestern auf einen Kompromiss ge-einigt. Danach sollen Medikamente, die Paracetamol enthalten 25 Prozent billiger werden. Für importierte Paracetamol-Medikamente ist eine Preissenkung um zehn Prozent geplant. Gesundheitsminister Oscar Martínez teilte nach der Unterzeichung des Abkommens mit, dass die Preis-Senkungen eine soziale Geste für die Bevölkerung im Hinblick auf die Dengue-Epidemie sei. Wie er weiter sagte, seien die Dengue-Erkrankungen in den Stadt-Teilen Fernando de la Mora, San Lorenzo, Luque und Ñemby bereits wieder zurückgegangen. (uh)
Capiatà: Dengueepidemi breitet sich aus. - Das regionale Krankenhaus von Capiatà untersucht täglich mehr als 800 Kranke auf Dengue. Das informierte der Mediziner der Stadt, Hugo Silvero am Samstag. Wie er mitteilte, breite sich die Epidemie jetzt auch in dieser Gegend aus. Wie der Arzt weiter berichtete, herrsche im Gesundheitsministerium ein totales Chaos im Kampf gegen Dengue. Die Krankenhäuser seien für die grosse Anzahl an Patienten nicht ausgestattet und hätten nicht genügend Betten und Lebensmittel zur Verfügung. Ausserdem fehlten im Krankenhaus von Capiatà Ärzte und Personal. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #26 am:
Februar 23, 2007, 01:04:02 »
Dengue-Fieber: Ausnahmezustand in Paraguay
Asunción - Nach dem Ausbruch einer Dengue-Fieber-Epidemie in Paraguay hat das Parlament in Asunción den Ausnahmezustand verhängt.
ht / Quelle: sda / Freitag, 23. Februar 2007 / 17:14 h
Die gestern bekannt gegebene Massnahme gilt 60 Tage und verpflichtet Spitäler und Gesundheitszentren im gesamten Land, die Bekämpfung der lebensbedrohlichen Epidemie zur Priorität zu machen. Staatliche Behörden und Gemeinden müssen ihr Budget dementsprechendumstellen.
Gemäss offiziellen Angaben sind in Paraguay 15 000 Menschen von der Krankheit betroffen. Unter der Hand ist allerdings von 60 000 Betroffenen die Rede, die sich an der durch Mücken übertragenen Krankheit angesteckt haben sollen.
http://www.nachrichten.ch/detail/268010.htm
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #25 am:
Februar 22, 2007, 08:50:57 »
Centrum für Reisemedizin warnt vor Dengue Fieber
Wer mit grippeähnlichen Symptomen in den nächsten Tagen beispielsweise vom Karneval in Rio oder aus anderen tropischen Regionen zurückkommt, sollte unbedingt abklären lassen, ob es sich um eine Erkrankung an Dengue-Fieber handelt. Auch Ärzte sollten bei Patientinnen und Patienten mit diesem Krankheitsbild nachfragen, ob sie in letzter Zeit eine entsprechende Reise unternommen haben. Das empfiehlt das CRM Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf.
Dengue-Fieber ist eine von Mücken übertragene Virusinfektion, die sich in tropischen und subtropischen Regionen in den letzten Jahren immer weiter ausbreitet. Vor allem während der in weiten Bereichen des südamerikanischen Kontinents noch bis Mai andauernden Sommerregenzeit, kommt es verstärkt zu Ausbrüchen.
Aus Brasilien wurden bis Ende Januar bereits 21.444 Erkrankungen und 3 Todesfälle gemeldet, wobei der Bundesstaat Mato Grosso do Sul mit 15.335 Fällen am meisten betroffen ist, gefolgt von Rio de Janeiro, das 1.284 Erkrankte meldete. 6.500 Erkrankungen sind aktuell aus dem Norden Argentiniens, der Grenzregion zu Paraguay bekannt. In dessen Hauptstadt Asuncion und Zentral-Department waren bis zum 8. Februar über 3.000 Menschen betroffen, das entspricht bereits einem epidemischen Ausmaß. Darüber hinaus melden von dem südamerikanischen Kontinent noch Peru 150 Erkrankungen und Bolivien 500.
Das Dengue-Fieber bricht 2-7 Tage nach einem infektiösen Mückenstich aus und wird von starken Kopf- und Gliederschmerzen begleitet. Nach etwa einer Woche klingen die Symptome in aller Regel ohne Komplikationen ab. Es kann danach aber noch einige Zeit dauern, bis das Gefühl einer allgemeinen Abgeschlagenheit überwunden ist. "Die größere Gefahr besteht jedoch dann, wenn es irgendwann einmal zu einer zweiten Infektion kommen sollte. Dann treten oftmals schwere Komplikationen mit Blutungen und Schocksymptomen auf, die zum Tod führen können oder Bluttransfusionen im Gastland erfordern", erklärt Dr. Burkhard Rieke, Tropenmediziner am CRM. Die Vorsorge und Aufklärung, um möglichst eine Infektion zu vermeiden, ist daher besonders wichtig.
Noch sind von einer Zweitinfektion mit dem Dengue-Virus in erster Linie Einheimische betroffen. Die zunehmende Reisetätigkeit durch Touristen und Geschäftsreisende, hat jedoch dazu geführt, dass die Infektion immer häufiger auch bei Europäern festgestellt wird.
Gegen Dengue-Fieber gibt es keine Impfung. Die einzige Möglichkeit besteht darin, Mückenstiche zu vermeiden und zwar am Tag und in der Nacht. Dies sollte durch entsprechende Kleidung und speziell geeignete Mückenschutzmittel geschehen, sogenannte Repellents, die auf die Haut und Kleidung aufgetragen werden. Schlafstätten sollten möglichst mückenfrei sein. Das Centrum für Reisemedizin informiert auf seinen Internetseiten:
www.crm.de
und
www.travelmed.de
über aktuelle Infektionsrisiken weltweit und veröffentlicht Adressen von Ärzten und Apotheken, die sich im Bereich Reisemedizin fortgebildet haben und somit qualifiziert zur Vorsorge aber auch nach Reiserückkehr beraten können.
(2007-02-22)
http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=2007-02-22-4812&pc=s02
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #24 am:
Februar 21, 2007, 02:11:30 »
Asuncion: Weitere Kritik an Dengue-Paket. - Auch die Apotheken-Kammer lehnt ein verbilligtes Antidengue-Paket ab. Laut der Vorsitzenden, Beatriz Svetliza, wolle die Apotheken-Kammer diese Aktion nicht unterstützen, da dadurch Eigen-Behandlungen durch die Patienten gefördert würden. Über Preisreduzierungen bei einzelnen Medikamenten und Insektenschutzmitteln könne man aber sprechen. Svetliza wolle sich noch heute zu Gesprächen mit Vetretern des Gesundheitsministeriums treffen. Industrie- und Handelsminister, Jose Maria Ibañez, hatte in der vergangenen Woche vorgeschlagen ein vergünstigtes Paket mit Medikamenten zur Vorbeugung und Behandlung des Dengue-Fiebers anzubieten. Der Vorschlag fand bisher jedoch weder bei Apothekern noch in der Pharmazie grossen Anklang. (abc)
Asuncion: Entscheidung über landesweiten Notstand. - Der ständige Ausschuss des Kongresses trifft sich heute vormittag zu einer Sitzung. Wie aus der Abgeordnetenkammer verlautete, soll während der Sitzung über die Ausrufung des landesweiten Notstandes angesichts der drohenden Dengue-Epedemie entschieden werden. Laut dem Vorsitzenden des ständigen Ausschusses, Carmelo Benítez, gebe es bereits mehr als neun-tausend Erkrankungen am klassischen Dengue-Fieber, während bislang 40 Fälle des hämoragischen Dengue-Fiebers gemeldet wurden. Vier Menschen sind der Krankheit bereits zum Opfer gefallen. (abc)
Asuncion: Einigung auf billigere dengue-Medikamente. - Die Kammer der pharmazeutischen Industrie hat beschlossen, die Preise für Schmerzmittel zur Linderung bei Dengue-Fieber zu reduzieren. Insbesondere Tabletten mit dem Wirkstoff Paracetamol sollen um 15 Prozent billiger werden. Diese Entscheidung wurden auf einer Sitzung mit Vertretern aus der Pharma-Industrie und Gesundheitsminister Martínez und Industrie- und Handelsminister Ibañez getroffen. Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden des Apotheker-Verbandes, Gerardo García, sollen die Preise einheitlich gesenkt werden. (abc)
Asuncion: Kampf gegen Krankheiten. - Die Stadtverwaltung von Asuncion will nun neben Dengue auch gegen andere Krankheiten vorgehen. Im Armenviertel Chacaritas wurden gestern 26 Straßenhunde eingefangen, die Sympthome der Leishmaniose-Krankheit zeigten. Leishmaniose ist eine Infektionskrankheit, die nur durch einen Stich der Sandmücke übertragen werden kann. Die Massnahmen wurden von Angestellten der Stadtverwaltung und des Gesundheitsministeriums durchgeführt. Gestern besuchte die Bürgermeisterin Evanhy de Gallegos die Stadtviertel San Felipe, Tres de Febrero und Barrio Chino um sich persönlich ein Bild von der Situation in den Armen-Vierteln zu machen. Dabei machte sie die Einwohner auf die grosse Bedeutung von Sauberkeit und Ordnung aufmerksam. Wie sie im Anschluß an die Besichtigung erklärte, sei geplant, alle Wohnhäuser mit Insektenbekämpfungsmitteln zu behandeln. Den Angaben zufolge sei bereits gestern nachmittag mit den Sprühaktionen begonnen worden. (lanacion)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #23 am:
Februar 15, 2007, 02:33:08 »
Asunción: Drohende Krankheits-Welle. - Die für die kommenden Monate erwarteten heftigen Niederschläge und Überschwemmungen könnten zu einem explosions-artigen Anstieg der Krankheiten führen. Laut dem Leitenden Staats-Sekretär der Notstands-Behörde SEN, Elvio Brizuela, erwarte man zusätzlich zur Dengue-Epedemie den Ausbruch von Chólera und Gelbfieber. Aus diesem Grund richtet das SEN bereits Versorgungs-Posten ein, wo sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Zudem sind zahlreiche Bewusstmachungs-Kampagnen geplant. Die Notstands-Behörde befürchtet außerdem, dass durch den Ausbruch der anderen Krankheiten der Kampf gegen Dengue stark beeinträchtigt werden könnte. Insbesondere Gelbfieber könne sich in Hochwasser-Gebieten schnell ausbreiten, da es wie Dengue von derselben Mücken-Art übertragen wird. (abc)
Asuncion: Wucherpreise für Dengue-Medikamente. - Das Industrie- und Handelsministerium plant Preis-Kontrollen in Apotheken. Insbesondere sollen die Preise für Mücken-Sprays und andere Insekten-Schutz-Mitteln überprüft werden. Laut Industrie- und Handelsminister José María Ibáñez wurden der Regierung wiederholt Wucher-Preise angezeigt. Viele Apotheken nutzen die momentane Dengue-Epedemie, um angesichts der Angst unter der Bevölkerung und der damit zusammenhängenden steigenden Nachfrage Vorteile zu ziehen. Ibañez drohte empfindliche Geldbussen für überhöhte Preise an. Er kündigte für Freitag eine Kampagne zur Preis-Senkung von Arznei-Mitteln gegen Dengue-Fieber an. Es soll ein Paket mit sechs bis sieben Artikeln angeboten werden, darunter Schmerzmittel, Haut-Cremes und verschiedene Insekten-Schutz-Mittel. (ppn)
Asunción: Drastische Massnahmen zur Dengue-Bekämpfung. - Die Bekämpfung der Dengue-Übertragermücke soll verstärkt werden. Zu diesem Zweck hat das Gesundheits-Ministerium acht grosse Spritzgeräte aus den Vereinigten Staaten angeschafft. Die Geräte sollen ab heute im Großraum Asunción eingesetzt werden. In den nächsten Tagen soll jedes Gebäude auf Brutstätten der Überträger-Mücke durchsucht werden. Ein-tausend Angestellte des Gesundheits-Ministeriums, zwei-tausend Soldaten sowie Angestellte der Stadt-Verwaltung werden dazu eingesetzt. Diese Massnahmen sollen auch auf andere Städte ausgeweitet werden. (lanacion)
Asunción: Keine Gefahr durch Gelbfieber. - Der ehemalige Leiter des Programmes zur Bekämpfung der Dengue-Überträgermücke, Iván Allende, warnte gestern vor einem möglichen Ausbruch des Gelbfiebers. Der Leiter der Gesundheits-Behörden, Gualberto Piñánez, hat dieser Aussage teilweise widersprochen. Laut Piñánez bestehe keine Gefahr, dass sich Gelbfieber auf die Ballungs-Räume ausweite. Da diese Krankheit ebenso wie Dengue von der Aedes Aegypti übertragen werde, bestehe diese angebliche Gefahr bereits seit 50 Jahren. In der letzten Zeit seien in Urwald-Gebieten in Brasilien vermehrt Gelbfieber-Erkrankungen aufgetreten, doch in Paraguay habe es schon seit vier Jahrzehnten keine Fall Gelbfieber-Erkrankung gegeben. Impfungen gegen diese Krankheit seien zwar erhältlich, im Moment jedoch nicht angebracht. Für das Jahr 2005 waren landesweite Impfungen geplant. Die Kampagne wurde jedoch aufgrund mangelnder Koordination nie durchgeführt. Eine Gelbfieber-impfung bietet Schutz für 10 Jahre. (uh)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #22 am:
Februar 13, 2007, 06:57:25 »
Asuncion: Dengue-Bekämpfung aus der Lauft. - Das Gesundheitsministerium plant den Einsatz von Flugzeugen, um Insektenbekämpfungsmittel gegen die Überträgermücke des Dengue-Fiebers grossflächig zu versprühen. Das teilte der Direktor der Gesundheits-Amtes, Doktor Gualberto Piñanez, mit. Die hohe Zahl der Dengue-Erkrankungen würden laut Pinañez derart drastische Massnahmen rechtfertigen. Insgesamt wurden in Paraguay bereits über als 5-tausend 700 Dengue-Erkrankungen gemeldet. Die Sprüharbeiten sollen in fünf Etappen durchgeführt werden. Das Gebiet der Landeshauptstadt soll fünf Wochen lang einmal wöchentlich mit Flugzeugen flächendeckend besprüht werden. Diese Aktion soll fünf Wochen andauern. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #21 am:
Februar 12, 2007, 12:45:42 »
Asuncion: Dengueepedemie hält voraussichtlich bis April an. - Die Dengueepedemie, die zur Zeit Paraguay heimsucht, könnte noch bis Ende April anhalten. Die Verringerung der Krankheisfälle hängt von der Mitarbeit der gesamten Bevölkerung ab. Die Epedemie begann bereits im März vorigen Jahres, konnte dann aber in den Wintermonaten unter Kontrolle gebracht werden. Das Virus kann bei diesen klimatischen Bedingungen allerdings noch mindestens bis Ende April überleben und für Krankheisfälle sorgen. Insgesamt wurden bisher fast 5 tausend 700 Denguefälle behandelt. Drei Personen sind an der Denguekrankheit gestorben. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #20 am:
Februar 10, 2007, 12:54:09 »
Asuncion: Unterhaus berät über landesweiten Notstand. - Am kommenden Montag tritt die Abgeordnetenkammer zu einer ausserordentlichen Sitzung zusammen. Wichtigster Tagesordnungs-Punkt ist die Erklärung des landesweiten Notstandes. Grund dafür ist die steigende Zahl der Dengue-Erkrankungen und die Notwendigkeit Hilfsgelder zur effektiven Bekämpfung der Dengue-Mücke bereitzustellen. Zudem soll über die Durchführung einer 45-tägigen Kampagne zur Bekämpfung des Dengue-Fiebers beraten werden. Am Mittwoch hatte der ständige Ausschuß des nationalen Kongresses bereits einstimmig der Erklärung des Notstandes zugestimmt. Nun müssen noch die beiden Kammern mi Kongress zustimmen. Als zweiter Punkt soll darüber abgestimmt werden, ob das Departament Boquerón wegen der Überschwemmungen am Pilcomayo zum Notstandsgebiet erklärt werden soll. (abc)
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Re: Dengue-Fieber
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Antwort #19 am:
Februar 09, 2007, 06:59:43 »
Asuncion: Der ständige Ausschuß des Kongresses hat am Mittwoch der Ausrufung des Nationalen Notstandes zugestimmt. Die Entscheidung erging einstimmig. Grund dafür ist die steigende Zahl der Dengue-Erkrankungen. Durch die Erklärung des Notstandes werden Gelder für Hilfsmassnahmen leichter zugänglich. Bisher wurden drei-tausend 600 Fälle des klassischen und 21 Fälle des hämoragischen Dengue-Fiebers gemeldet. (lanacion)
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