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Autor Thema: TV-Bericht  (Gelesen 8268 mal)
Chinguarime
Gast
« Antwort #33 am: Februar 20, 2007, 07:43:39 »

Hallo Apolda,
wenn ich mich nicht täusche seid Ihr mittlerweile wieder im gelobten Land.
Kannst Du denn diese, für mich immer wieder nützlichen, TV-Empfehlungen überhaupt selbst empfangen?
Oder solltest Du so selbstlos sein... ?
Jedenfalls, guter Service! Smiley

Gruss, Ching
Gespeichert
Apolda
Gast
« Antwort #32 am: Februar 19, 2007, 03:38:45 »



Am 20.02.07 03:40 - 04:25 Uhr auf 
phoenix: Mondän! Rio de Janeiro
(Sendung in der Nacht vom 20. auf den 21.)



Am 20.02.07 19:00 - 19:45 Uhr auf 
arte: Coiba - Tropeninsel mit Gefängnis
Zwölf Meilen vor der Küste Mittelamerikas liegt ein Paradies, das 1918 von der Regierung Panamas zur Hölle auf Erden umfunktioniert wurde. Giftschlangen, Krokodile und gewalttätige Gefangene einer Strafkolonie waren hier zu Hause. Die Sträflinge schlossen sich nachts selber ein, um sicher zu sein. Noch in den 70er und 80er Jahren saßen auf Coiba über 3.000 Straftäter ein. Fast 100 Jahre lang war die Gefängnisinsel für alle anderen tabu. Und das hat die Natur vor störenden Eingriffen bewahrt.
Heute zählt Coiba zu den wenigen noch erhaltenen unversehrten Naturparadiesen. Der Regenwald ist weitgehend intakt, und die planktonreichen Fischgründe ernähren eine Vielzahl von Meerestieren. Delfine, verschiedene Walarten, seltene Meeresschildkröten, Haie, Mantas und Thunfische bekommen und betreuen hier ihren Nachwuchs. Doch nicht nur unter Wasser bietet Coiba ein faszinierendes Ökosystem. Bislang sind sechs Säugetierarten entdeckt worden, 147 Vogelarten und 39 Amphibien- und Reptilienarten. Zu den Säugetieren gehören der Goldhase und der Brüllaffe. Und Coiba ist der einzige Platz in Panama, wo der bedrohte Aracangas noch in größerer Zahl zu sehen ist. Die ökologische Bedeutung der Insel wurde schon in den frühen 90er Jahren erkannt. Und so kam es 1992 zur Gründung des Coiba National Park, der inzwischen mit über 2.700 Quadratkilometern zu den größten Unterwasserparks der Welt gehört. 



Am 21.02.07 13:05 - 14:00 Uhr auf 
arte: Brasilien - Heiße Luftballons
In der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro gehen unzählige Menschen einem ungewöhnlichen Hobby nach: Sie basteln heimlich in ihrer Garage riesige Heißluftballons aus Papier. Majestätisch schweben diese eindrucksvollen, aufwändig verzierten Gebilde durch die Luft.
Seit kurzem wird die illegale Herstellung von Ballons mit Gefängnis bestraft, denn die "Luftschlösser" lösen Brände aus und gefährden den Flugverkehr. Doch die "Baloeiros", die Ballonbauer, lassen weiterhin über der Bucht von Rio ihre Träume gen Himmel steigen.
Die Dokumentation wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie den Preis des Publikums beim Festival Imagin'Air (2004, Payenne, Schweiz) und den Preis des Publikums und Preis als bester erster Film beim Festival International du Film de Vol Libre in Saint Hialire im Jahr 2002. 



Am 21.02.07 22:15 - 22:45 Uhr auf 
ZDF: Angriff aus der Natur
Sie töten Menschen, Tiere und Pflanzen, sie entkommen jeder Verfolgung und fallen unbemerkt über ihre Opfer her: 'Biokiller', natürliche Geschöpfe, die sich unkontrolliert verbreiten und uns das Leben zur Hölle machen. 'Abenteuer Wissen' erzählt drei Geschichten von Organismen, die Mediziner, Bauern, Fischer und Naturschützer in die Offensive treiben. Wunderwaffe aus dem Gewürzregal? 



Am 21.02.07 22:30 - 23:00 Uhr auf 
SWR: Die Stunde der Indios - Kampf um Gleichberechtigung in Bolivien
Nirgendwo ist der Linksruck in Südamerika deutlicher zu spüren als in Bolivien, wo mit Evo Morales zum ersten Mal ein Indio auf dem Präsidentenstuhl sitzt. Vergrößerung der Anbauflächen für Koka, Verstaatlichung der Gasindustrie und eine Landreform, die den armen Indios Ackerland zuteilt. Mit seiner radikalen Politik hat sich der frühere Kokabauer bereits sehr unbeliebt gemacht: bei den USA, bei den Nachbarnationen und bei den reichen Großgrundbesitzern im eigenen Land. Südamerika schaut gebannt auf das Experiment in Bolivien.
Der Film zeigt Präsident Evo Morales bei seiner rituellen Amtseinführung in der Indio-Kultstätte Tiwanaku mit einmaligen und bislang ungesendeten Aufnahmen. Das Filmteam besucht Kokabauern, eine Produzentin von Kokawein und eine Anti-Kokain-Eliteeinheit im Dschungel Boliviens. Der Film zeigt die Auseinandersetzungen um die Verstaatlichung der ausländischen Energieanlagen und berichtet über eine bolivianische Familie, die aus ihrer bitterarmen Heimat auf dem Altiplano ins fruchtbare Tiefland an den Osthängen der Anden umgesiedelt wird. In die Heimat der größten Feinde jeder Umverteilung: der weißen Oberschicht in Santa Cruz. Der Kampf um Bolivien hat begonnen. 



Am 22.02.07 16:50 - 17:35 Uhr auf 
arte: Kallawaya - Naturheiler in den Anden
 



Am 22.02.07 23:30 - 00:15 Uhr auf 
Bay3: 2025 - Der globale Klimawandel
Unser Klima verändert sich so rasant wie seit 10 000 Jahren nicht mehr. Eine Tatsache, die die Wissenschaftler in zwei Lager spaltete: Die einen meinten, der Klimawandel sei natürlichen Ursprungs, die anderen, er sei von Menschen verursacht. Heute streitet niemand mehr ab, dass menschliches Tun dramatische Störungen im Klimagleichgewicht verursacht. 



Am 24.02.07 14:55 - 15:50 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Schokolade
Bei den Indianern Südamerikas war Kakao schon lange vor der Eroberung durch die Europäer ein beliebtes Nahrungs- und Genussmittel. Den Mayas galt er sogar als Trank der Götter. Sie verwendeten den aromatischen Criollo-Kakao, der sich von der heute handelsüblichen Schokolade stark unterscheidet. Die empfindliche Criollo-Pflanze wächst wild nur noch in schwer zugänglichen Regenwäldern Venezuelas. Nun versucht der italienische Schokoladenhersteller Gianluca Franzoni auf einer Plantage im Nordosten Venezuelas seit mehreren Jahren Criollo-Edelkakao zu züchten, um daraus Schokolade herzustellen, wie sie schon die Mayas kannten.
Franzonis Firma gehört zu den wenigen Herstellern, die ihre Edel-Schokolade ohne Zusatzstoffe produzieren. Dadurch bleibt der reine Geschmack erhalten. Mit herkömmlichen Kakao-Bohnen wäre diese Schokolade bitter. Auf der Hazienda San José der Brüder Franceschi lernte Franzoni alles über den Edelkakao. Mit den Brüdern hat er aus dem anfälligen Criollo-Busch, der auf Plantagen meist binnen kurzer Zeit von Pilzen und Schädlingen hinweggerafft wird, 13 robuste Sorten gezüchtet. Jetzt versucht Franzoni eine eigene Schokolade auf den kleinen, aber hart umkämpften Markt der Edelschokoladen zu bringen: "Hacienda San José" - eine Hommage an die drei Franceschi-Brüder und ein selbstbewusster Versuch, die Kakao-Kultur in Europa zu bereichern. 



Am 25.02.07 01:00 - 02:25 Uhr auf 
phoenix: Vorstoß nach Eldorado - Expedition durch Peru (1-2/2)
(Sendung in der Nacht vom 25. auf den 26.)



Am 26.02.07 22:20 - 23:10 Uhr auf 
arte: Sprit aus Zucker!
Die Ölreserven der Welt werden knapp und die instabile geopolitische Lage lässt den Rohöl-Preis in die Höhe schnellen. Der fortschreitende Treibhauseffekt zwingt selbst Öko-Skeptiker zum Umdenken. Überall sucht die Wissenschaft nach Alternativen. In Brasilien entwickeln Forscher erfolgreich Biokraftstoffe. Seit 30 Jahren fährt Brasilien bereits mit Ethanol - nichts anderes als reiner Alkohol, hergestellt aus Zuckerrohr.
Ist dieses Modell für Europa nachahmenswert? Die Dokumentation verfolgt Erforschung und Herstellung des grünen Treibstoffs bis hin zur Entwicklung leistungsfähiger Automotoren. Bereits 80 Prozent der neu zugelassenen Pkws fahren in Brasilien mit einer 'Flex-Fuel' genannten Technik, die es ermöglicht, mit Benzin und Ethanol gleichzeitig zu fahren - in beliebiger Mischung. Ethanol ist an allen Tankstellen verfügbar und zudem weit billiger und umweltfreundlicher als Benzin.
Die Produktion von Bioethanol wird in Brasilien mit modernster Technik generalstabsmäßig geplant. Die Zukunft der Biotreibstoffe liegt aber in der Möglichkeit, selbst die Blätter und den Pflanzenabfall zu Kraftstoff zu verarbeiten. Das würde die Ethanolproduktion um ein Vielfaches steigern, ohne zusätzliche landwirtschaftliche Flächen zu beanspruchen. Diese Technologie würde gerade für erdölarme Länder Sinn machen. In Europa machen Biokraftstoffe heute weniger als ein Prozent des Verbrauchs im Autoverkehr aus. Das ehrgeizige Ziel der EU ist, bis 2010 das Sechsfache zu erreichen.
Die Dokumentation räumt auch mit einem Vorurteil auf: Biotreibstoffe haben in Brasilien dem Regenwald nicht geschadet - zumindest bis jetzt. Und wenn die Politiker weiterhin auf Nachhaltigkeit setzen, wird es auch nicht passieren. Ohne den Urwald auch nur anzutasten, könnte hier eine Fläche neunmal so groß wie Deutschland mit Zuckerrohr bestellt werden. Bereits heute wird ein Drittel der Ernte mechanisch abgewickelt. Die Dokumentation fragt nach den wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Konsequenzen dieser Revolution. 



Am 27.02.07 16:50 - 17:35 Uhr auf 
arte: Coiba - Tropeninsel mit Gefängnis
Zwölf Meilen vor der Küste Mittelamerikas liegt ein Paradies, das 1918 von der Regierung Panamas zur Hölle auf Erden umfunktioniert wurde. Giftschlangen, Krokodile und gewalttätige Gefangene einer Strafkolonie waren hier zu Hause. Die Sträflinge schlossen sich nachts selber ein, um sicher zu sein. Noch in den 70er und 80er Jahren saßen auf Coiba über 3.000 Straftäter ein. Fast 100 Jahre lang war die Gefängnisinsel für alle anderen tabu. Und das hat die Natur vor störenden Eingriffen bewahrt.
Heute zählt Coiba zu den wenigen noch erhaltenen unversehrten Naturparadiesen. Der Regenwald ist weitgehend intakt, und die planktonreichen Fischgründe ernähren eine Vielzahl von Meerestieren. Delfine, verschiedene Walarten, seltene Meeresschildkröten, Haie, Mantas und Thunfische bekommen und betreuen hier ihren Nachwuchs. Doch nicht nur unter Wasser bietet Coiba ein faszinierendes Ökosystem. Bislang sind sechs Säugetierarten entdeckt worden, 147 Vogelarten und 39 Amphibien- und Reptilienarten. Zu den Säugetieren gehören der Goldhase und der Brüllaffe. Und Coiba ist der einzige Platz in Panama, wo der bedrohte Aracangas noch in größerer Zahl zu sehen ist. Die ökologische Bedeutung der Insel wurde schon in den frühen 90er Jahren erkannt. Und so kam es 1992 zur Gründung des Coiba National Park, der inzwischen mit über 2.700 Quadratkilometern zu den größten Unterwasserparks der Welt gehört. 



Am 01.03.07 00:25 - 01:10 Uhr auf 
SWR: Zeitbombe Öl - Umweltkatastrophe in Ecuador
(Sendung in der Nacht vom 1. auf den 2.) 



Am 02.03.07 15:10 - 16:05 Uhr auf 
arte: Sprit aus Zucker!
Die Ölreserven der Welt werden knapp und die instabile geopolitische Lage lässt den Rohöl-Preis in die Höhe schnellen. Der fortschreitende Treibhauseffekt zwingt selbst Öko-Skeptiker zum Umdenken. Überall sucht die Wissenschaft nach Alternativen. In Brasilien entwickeln Forscher erfolgreich Biokraftstoffe. Seit 30 Jahren fährt Brasilien bereits mit Ethanol - nichts anderes als reiner Alkohol, hergestellt aus Zuckerrohr.
Ist dieses Modell für Europa nachahmenswert? Die Dokumentation verfolgt Erforschung und Herstellung des grünen Treibstoffs bis hin zur Entwicklung leistungsfähiger Automotoren. Bereits 80 Prozent der neu zugelassenen Pkws fahren in Brasilien mit einer 'Flex-Fuel' genannten Technik, die es ermöglicht, mit Benzin und Ethanol gleichzeitig zu fahren - in beliebiger Mischung. Ethanol ist an allen Tankstellen verfügbar und zudem weit billiger und umweltfreundlicher als Benzin.
Die Produktion von Bioethanol wird in Brasilien mit modernster Technik generalstabsmäßig geplant. Die Zukunft der Biotreibstoffe liegt aber in der Möglichkeit, selbst die Blätter und den Pflanzenabfall zu Kraftstoff zu verarbeiten. Das würde die Ethanolproduktion um ein Vielfaches steigern, ohne zusätzliche landwirtschaftliche Flächen zu beanspruchen. Diese Technologie würde gerade für erdölarme Länder Sinn machen. In Europa machen Biokraftstoffe heute weniger als ein Prozent des Verbrauchs im Autoverkehr aus. Das ehrgeizige Ziel der EU ist, bis 2010 das Sechsfache zu erreichen.
Die Dokumentation räumt auch mit einem Vorurteil auf: Biotreibstoffe haben in Brasilien dem Regenwald nicht geschadet - zumindest bis jetzt. Und wenn die Politiker weiterhin auf Nachhaltigkeit setzen, wird es auch nicht passieren. Ohne den Urwald auch nur anzutasten, könnte hier eine Fläche neunmal so groß wie Deutschland mit Zuckerrohr bestellt werden. Bereits heute wird ein Drittel der Ernte mechanisch abgewickelt. Die Dokumentation fragt nach den wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Konsequenzen dieser Revolution. 



Am 03.03.07 21:45 - 22:35 Uhr auf 
arte: Boliviens junge Wilde
Täglich kommen neue Tiere in den Machia-Park am Rande des bolivianischen Regenwaldes, die meisten in jämmerlichem Zustand: Papageien, denen die Federn ausgerissen wurden, Wildkatzen mit Brandwunden, verängstigte Kapuzineraffen, die als Haustiere in winzigen Käfigen ausharren mussten. Etwa 500 Kilometer von der Hauptstadt La Paz entfernt haben Juan Carlos Antezama und seine Organisation "Inti Wara Yassi", zu Deutsch "Sonne, Mond und Sterne", einen Rehabilitationspark für Tiere in Not errichtet. Hier finden sie Zuflucht und Pflege, bis sie in die freie Wildbahn zurückkehren können.
Verstoßen, verängstigt und verwahrlost, ähnlich wie den Tieren geht es auch unzähligen Waisen- und Straßenkindern in Bolivien. Juan Carlos Antezama setzt sich deswegen nicht nur für Tiere ein. Unter Anleitung von Pflegern und Tierärzten lernen Waisen und Kinder aus zerstörten Familien, Verantwortung für die Tiere im Park zu übernehmen, sie zu pflegen und zu füttern. Durch den intensiven Kontakt sollen Tiere und Kinder einander helfen, Vertrauen und Liebe wieder zu entdecken.
Auch der 14-jährige Miguel hat Verantwortung für eines der Tiere im Machia-Park übernommen: Der zahme Puma Gato ist sein neuer Freund. Vor noch gar nicht langer Zeit lebte Miguel im gesetzlosen Niemandsland von La Paz. Durch Juan Carlos hat er die einmalige Chance erhalten, sein bisher von Drogen und Gewalt bestimmtes Leben hinter sich zu lassen. Doch als Miguel von einem Affen gebissen wird, fühlt er sich abgelehnt und möchte den Park verlassen. Juan Carlos Antezama muss sich etwas einfallen lassen, um Miguel zum Bleiben zu bewegen.
(Wdh. morgen 14.55-15.50) 



Am 05.03.07 14:15 - 14:30 Uhr auf 
Br-Alpha: Sao Paolo und Amazonien
 



Am 07.03.07 08:35 - 09:10 Uhr auf 
SWR: Indianer (1/2): Die Warao - Volk der starken Frauen
Noch immer werden neue Stämme entdeckt, noch immer wird ihr Lebensraum eingeschränkt oder zerstört: Indianer, deren Kultur seit jeher vor allem Europäer in ihren Bann zieht. Vorgestellt werden eher unbekannte Völker, in der ersten Folge die Warao in Venezuela und in der zweiten die Katukina im brasilianischen Regenwald. Die Sendungen bieten faszinierende Einblicke in die Vielfalt indianischer Lebensweisen.
Die Warao: "Ein Mädchen ist mehr wert als ein Junge. Eine Mutter liebt ihre Tochter inniger als ihren Sohn." Die Frau, die das sagt, ist Indianerin vom Volk der Warao in Venezuela. Und sie sagt auch, warum ein Mädchen mehr wert ist. Eine junge Warao auf Brautschau. Ihr künftiger Ehemann muss durch harte Arbeit erst beweisen, dass er zur Ehe fähig ist. Ein Sohn verlässt die Familie. Er sucht sich in einem anderen Dorf eine Frau und lebt dann bei den Schwiegereltern, denn sein Heimatdorf muss er verlassen. Aber auch in der neuen Heimat müssen sich die Männer erst als nützlich und fähig erweisen, ehe sie in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Und sollte die Ehe später auseinander gehen, gehört der ganze Besitz der Frau.
Die Frauen haben viele Privilegien, die ganz selbstverständlich von den Männern akzeptiert werden: Die Warao sind ein Volk der starken Frauen. Das hat sich bewährt: Noch nie wurden sie besiegt, selbst die spanischen Eroberer konnten sie nicht unterwerfen. Ihr kosmisches Weltbild haben sie bis heute bewahrt, begehen Riten und Feste wie vor Hunderten von Jahren. Im Gegensatz zu vielen anderen Indianer-Völkern wächst ihre Gemeinschaft ständig. 



Am 09.03.07 12:20 - 12:45 Uhr auf 
h3: Willi wills wissen: So sieht's aus in Costa Rica!
Costa Rica liegt in Mittelamerika, zigtausend Kilometer entfernt von Deutschland. Was will Willi dort? Im Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft spielt Deutschland gegen die costaricanische Nationalelf. Die Hauptstadt von Costa Rica heißt San José und hat etwa 300.000 Einwohner.
Wahnsinn, was hier los ist! Willi lässt sich treiben, hält Augen und Ohren offen, um Land und Leute kennen zu lernen: bunte Märkte mit unbekannten Obst- und Gemüsesorten, fremde Gerüche, Menschen, die spanisch sprechen. Willi kommt schnell in Kontakt mit Einheimischen, die ihm berichten, wie es sich lebt in Costa Rica. Dann geht es raus aufs Land und rein in die Natur - auf einen der acht Vulkane etwa, die es in Costa Rica gibt. Der Poás ist über 2.000 Meter hoch, hoffentlich bricht er jetzt nicht aus.
Richtig dschungelig wird es im Naturpark Monteverde. Auf Hängebrücken, manche davon über vierzig Meter über dem Erdboden, balanciert sich der Reporter quer durch den tropischen Regenwald. Augen offen halten, Willi: Hier gibt es Affen, Kolibris, Jaguare, Faultiere - und Schlangen! Dann ab an den Strand. Schließlich heißt Costa Rica übersetzt "Reiche Küste", und die will Willi natürlich auch sehen. Der Reporter hat die Auswahl: baden im Atlantik oder im Pazifik? Vielleicht hat ja jemand Lust auf eine Runde Strand-Fußball. 


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:




Am 18.02.07 00:40 - 02:25 Uhr auf 
SWR: Moro No Brasil
Moro no Brasil ist ein musikalisches Roadmovie, eine mitreißende und leidenschaftliche Dokumentation des finnischen Filmemachers Mika Kaurismäki über die vielfältigen Spielarten brasilianischer Musik - jenseits von Samba und Bossa Nova.
Brasilianische Musik ist so multikulturell wie die Einflüsse, die das Land seit der Kolonialisierung vor gut 500 Jahren prägten. Die indigenen Ursprünge sowie die kulturellen Traditionen der afrikanischen und europäischen Einwanderer spiegeln sich in der Vielfalt der Instrumente, der Rhythmen und der Musikstile des riesigen Landes. 4.000 Kilometer lang ist die Reise - die Stationen sind Pernambuco, Bahia und Rio de Janeiro, drei brasilianische Bundesstaaten, die symbolisch für Musikstile stehen wie Frevo, Maracatu, Coco, Embolada, Forró und Samba.
Der für seine unkonventionellen Filme vielfach ausgezeichnete Regisseur Mika Kaurismäki, der vor gut zehn Jahren eine zweite Heimat in Brasilien fand, erzählt auf mitreißende Art von dem Aufwachsen mit und der Prägung durch Musik. Musik gehört in Brasilien zum Alltag und sie dient immer auch dem spontanen Ausdruck der Gefühle.
(Sendung in der Nacht vom 18. auf den 19.) 



Am 19.02.07 13:05 - 14:00 Uhr auf 
arte: Startkapital für die Ärmsten - Die Grameen Bank in Bangladesch
Für seine Initiative erhielt Mohammed Yunus den Friedensnobelpreis 2006: In Bangladesch rief er 1983 eines der ersten Mikrokredit-Programme ins Leben. Als der Wirtschaftswissenschaftler nach einem siebenjährigen USA-Aufenthalt in sein Heimatland zurückkehrte, wütete dort gerade eine Hungersnot. Yunus interessierte sich für das Schicksal von 42 Bambusflechtern, die im Teufelskreis der Armut gefangen waren, obwohl ein Dollar pro Person genügt hätte, um ihre Lage zu verbessern.
Muhammed Yunus sprach im Namen dieser Menschen bei den Banken vor. Er erhielt zur Antwort, die Armen hätten keinerlei Sicherheit für einen Kredit zu bieten. Daraufhin gründete er ein eigenes Kreditinstitut, die "Grameen Bank". "Grameen" bedeutet übrigens "Dorf". Heute ist Grameen in 37.000 bangladeschischen Dörfern tätig und hat 2,1 Millionen Kreditnehmer, die zu 94 Prozent Frauen sind. Die Bank vergibt bevorzugt Darlehen an Frauen, da diese wirklich in Produktionsmittel investieren.
Yunus spezialisierte sich auf Kredite in sehr geringer Höhe - sprich ab 30 Dollar -, die für die Gründung eines Kleinstunternehmens gerade ausreichen. Die Grameen Bank hat bereits über zwei Millionen solcher Kredite in einem Gesamtwert von zwei Milliarden Dollar gewährt; 98 Prozent der Kreditnehmer kommen ihren Rückzahlungsverpflichtungen nach. Das Projekt fand Nachahmer in 50 Ländern, darunter Südafrika, Norwegen und Schweden. 



Am 20.02.07 13:05 - 14:00 Uhr auf 
arte: Bangladesch - Startkapital für die Ärmsten
Der Mikrokredit - ein Kredit in geringer Höhe, der ohne Sicherheit gewährt wird und armen Menschen die Schaffung einer Existenzgrundlage ermöglicht - gilt als eine der wirkungsvollsten Waffen im Kampf gegen die Armut in der Welt. Auch traditionelle Banken behaupten heute, dass sie diese Leistung anbieten, und die UNO erklärte das Jahr 2005 sogar zum "Jahr des Mikrokredits". Aber stellen diese Darlehen wirklich eine dauerhafte Lösung dar?
Der Dokumentarfilm "Startkapital für die Ärmsten - Die Grameen Bank in Bangladesch", der am 19. Februar 2007 in "WunderWelten" auf ARTE zu sehen ist, entstand 1995. Er veranschaulicht am Beispiel dreier einheimischer Frauen die Funktionsweise des Mikrokredits. Der heutige Beitrag von "WunderWelten" unter dem Titel "Bangladesch - Startkapital für die Ärmsten" untersucht was aus diesen Frauen zehn Jahre nach Erhalt des Geldes geworden ist, und wie der Mikrokredit ihr Leben verändert hat. 



Am 24.02.07 06:00 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Mais-Menschen: Die Gen-Tech-Eroberung der Dritten Welt
Genmanipulierter Mais hat längst die Forschungslabore verlassen: Bereits 2001 meldete der US-amerikanische Konzern DuPont beim Europäischen Patentamt in München Mais-Sorten zum Patent an. Diese haben einen Fettgehalt, der angeblich in der Natur nicht vorkommt. Dass das Amt dem Konzern das Patent erteilte, löste weltweite Entrüstung aus und führte zu bemerkenswerten Koalitionen: Greenpeace, die katholische Organisation Misereor und die mexikanische Regierung erhoben gemeinsam Klage gegen die Patenterteilung.
Im Ursprungsgebiet der Maispflanze, im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca, tauchte kurz darauf genmanipulierter Mais auf und verbreitete sich. Umweltgruppen, Bauern und Wissenschaftler schlugen Alarm, denn in Mexiko ist der Import und die Aussaat von genmanipuliertem Mais verboten. Die Gegner der Genmanipulation fürchten schwerwiegende Folgen: Wenn sich der manipulierte Mais mit den natürlichen Sorten kreuzt, gibt es eines Tages gar keinen natürlichen Mais mehr.
Die mexikanischen Bauern befürchten außerdem, dass sie langfristig nicht mehr auf eigene Sorten für die Aussaat zurückgreifen können, sondern die Samen von den Konzernen kaufen müssen. Hinzu kommt, dass in Mexiko Mais nicht irgendeine Pflanze ist: Er ist das Grundnahrungsmittel schlechthin. Der Film berichtet von den Auseinandersetzungen um das Patent, erforscht, wie der Gen-Mais nach Mexiko gekommen ist, und schildert die Reaktion von Indios und Bauern darauf. 



Am 24.02.07 18:45 - 19:15 Uhr auf 
phoenix: Schönheit hinter Gittern: Brasiliens Sträflinge auf dem Laufsteg
 



Am 25.02.07 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Ur-Amazonas - Fluss aus der Wüste
Die beiden Geologen Sepp Friedhuber und Gero Hillmer glauben, dass der 14.000 Kilometer lange Ur-Amazonas einst von seinem historischen Quellgebiet im Zentrum der heutigen Sahara nach Westen floss. Diese These können die Wissenschaftler aber nur halten, wenn beweisbar ist, dass Südamerika und Afrika einmal einen Kontinent zwischen Indischem und Atlantischem Ozean geformt haben. In 'Ur-Amazonas - Fluss aus der Wüste' reisen Sepp Friedhuber und Gero Hillmer von den Anden bis in das vermutete historische Quellgebiet des Amazonas im Zentrum der heutigen Sahara. Auf ihrer Reise finden die beiden Wissenschaftler in der Sahara tatsächlich mehrere Indizien, die ihre These belegen könnten: zum Beispiel versteinerte Süßwasserfische und einen 230 Millionen Jahre alten Mesosaurier.
(Wdh. morgen 13.15-14.00)



Am 28.02.07 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Mein Patenkind in Bolivien: Was geschieht mit den Spendengeldern
 



Am 01.03.07 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Die Erde von oben. Mit dem Fotografen Yann Arthus-Bertrand um die Welt
In Tausenden von Flugstunden wurden mehr als 150 Länder überflogen und unzählige Luftaufnahmen aus fünf Metern bis zu 2.000 Metern Höhe gemacht. Dank der protokollierten GPS-Daten lässt sich die Entwicklung dieser Orte auch in Zukunft genau verfolgen. Der Mann hinter diesem einzigartigen Projekt ist der französische Fotograf Yann Arthus-Bertrand. Er entdeckte seine Leidenschaft für die Fotografie, als er mit 30 nach Kenia übersiedelte, um das Verhalten der Löwen im Massai Mara-Nationalpark zu studieren.
Seinen Lebensunterhalt besserte er als Pilot von Heißluftballonflügen auf und lernte dabei die Fotografie aus der Luft kennen. Die Perspektive aus dem Heißluftballon und später aus dem Helikopter sollte zu seinem weltberühmten Markenzeichen werden.Der Film zeigt das Leben eines außergewöhnlichen Fotografen, der voller Leidenschaft magische Bilder fotografiert, sei es Bademode, die größte Landwirtschaftsausstellung Frankreichs oder eben die Erde von oben. Er zeigt aber auch einen Mann, der sich von den vielfältigen Schwierigkeiten, die seine Reise um die Welt mit sich bringt, nicht abschrecken lässt - weil er daran glaubt, dass man nur das schützen kann, was man wirklich gut kennt. 



Am 02.03.07 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Arktis schmilzt
Die Arktis reagiert besonders sensibel auf die globale Klimaveränderung. In den letzten dreißig Jahren hat das arktische Packeis 40 Prozent seiner Dicke und fast ein Fünftel seiner Fläche eingebüßt. Der größte Schwund wurde in der südlichen Beaufortsee beobachtet. Dieser Teil des Nordpolarmeeres war 2003 auch Ziel des kanadischen Forschungsschiffs Amundsen. 40 Forscher aus zehn Ländern waren auf dieser bisher wichtigsten Expedition im Arktischen Meer dabei. Ein Jahr lang versuchten sie herauszufinden, welche Faktoren für die dramatische Erwärmung verantwortlich sind und mit welchen Folgen zu rechnen ist.
Die Wissenschaftler untersuchten Schnee und Eis, Plankton, Mikrofossilien und vieles mehr, sie meisterten gefährliche Situationen, erlebten Enttäuschungen und Erfolge. Das Jahr auf der Amundsen schweißte das engagierte Forschungsteam zusammen und brachte wertvolle Erkenntnisse, die der Expeditionsleiter folgendermaßen auf den Punkt brachte: Um das Klima zu stabilisieren, müssten nicht, wie im Kyoto-Protokoll vorgesehen, acht bis zehn, sondern 80 bis 85 Prozent der Emissionen reduziert werden. 



Am 06.03.07 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Havanna - Irgendwie geht alles ...
Kuba: bröckelnde Kolonialfassaden, liebevoll gepflegte Oldtimer - eine Kulisse zwischen Palmen, Sonnenuntergängen und Massenaufmärschen. Doch der Alltag der Menschen ist geprägt von Wirtschaftsembargo und Misswirtschaft.
Da man von der Arbeit für den Staat nicht leben kann, haben die meisten irgendeinen Nebenjob. Einige clevere junge Leute arbeiten nebenbei als so genannte "Mecaniqueros": Mithilfe aller möglichen "Mecanicas" - Techniken, Tricks, Tauschgeschäften und Kontakten - treiben sie Dinge auf, die in den staatlichen Geschäften nicht zu bekommen sind, oder sie entwickeln skurrile aber erfolgreiche Geschäftsideen, wie etwa ein Restaurant im heimischen Wohnzimmer, oder die Herstellung von Lichtschaltern aus Deo-Spraydosen. Dabei wandeln sie immer gerade noch auf dem schmalen Grad der Legalität.
An Nachfrage mangelt es ihnen nicht. Jeder, der etwas dringend braucht, wendet sich an die Mecaniqueros: Gold für Zahnverblendungen, ein Kleid für eine Party, Ersatzteile für einen Fernseher - die Mecaniqueros beschaffen alles. 

Quelle: Tropenwaldnetzwerk

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Apolda
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« Antwort #31 am: Februar 19, 2007, 03:29:14 »

Montag, 19.02.
00:40-02:25, Südwest  Moro No Brasil. Musikalisches Roadmovie von Mika Kaurismäki.
09:45-10:30, Phoenix  Frankreichs Wilder Westen. Fremdenlegionäre, Gendarme und Goldgräber in Französisch Guyana. Von Stephan Merseburger u. Stefanie Schoeneborn.
16:16-20:00, Phoenix  Siebentausend Kilometer Mythos – Der Amazonas. 1. Die Quelle. / 2. Die Schluchten. / 3. Im Regenwald. / 4. In Amazonien. / 5. Der Meerfluss – Rio Mar. Von Wolfgang Brög.
11:00-11:45, NDR  Wildes Rio. Karneval der Tiere. Von Christian Baumeister u. André Pol.


Dienstag, 20.02.
06:00-06:45, Phoenix  Tauchfahrt in die Vergangenheit. Kolumbus’ letzte Reise – Spurensuche im karibischen Meer. Von Marc Brasse u. Karl Vandenhole.
14:00-15:00, Südwest  Planet Wissen: Schokolade – die bittersüße Verführung. Auch: 15:00 u. 21.02., 07:30, WDR.
14:45-15:35, 3sat  Dom Erwin Kräutler. Elend und Hoffnung in Amazonien. Von Johannes Neuhauser.
17:15-18:00, Phoenix  Der Dschungelläufer . Rüdiger Nehberg. Von Christian Weisenborn.
19:00-19:45, ARTE  Coiba – Tropeninsel mit Gefängnis. Rick Rosenthal besucht die ehemalige Sträflingsinsel Panamas, die heute zu den wenigen unversehrten Naturparadiesen gehört.


Mittwoch, 21.02.
03:40-04:25, Phoenix  Mondän! Rio de Janeiro.
13:05-14:00, ARTE  WunderWelten. Brasilien – Heiße Luftballons. Die mehrfach preisgekrönte Dokumentation von Etienne Chambolle zeigt ein ungewöhnliches Hobby der Bewohner von Rio de Janeiro, das seit kurzem mit Gefängnis bestraft wird.
22:30-23:00, Südwest  Auslandsreporter. Die Stunde der Indios – Kampf um Gleichberechtigung in Bolivien.


Donnerstag, 22.02.
00:05-00:40, Bayern  Gestohlene Träume. Mit dem Oscar prämierter Kurzspielfilm von Florian Gallenberger über zwei Straßenkinder in Mexico City.


Freitag, 23.02.
13:00-13:30, Bayern  Eisenbahn-Romantik. Salsa, Dampf und Zuckerrohr. Kuba per Bahn.


Samstag, 24.02.
03:40-04:20, Phoenix  Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Irrfahrt vor Galapagos – Mit Thor Heyerdahl auf Inka-Spuren. Von Rolf Pflücke.
05:05-05:50, Phoenix  Terra X. Als die Götter stürzten – Das Geheimnis der Osterinsel. Von Rolf Pflücke.
06:00-06:35, Südwest  Mais-Menschen. Die Gen-Tech-Eroberung der Dritten Welt.
14:55-15:50, ARTE  Ein Traum von Schokolade. GEO-Reportage von Jörg Daniel Hissen u. Peter Moers, die u.a. auf eine Plantage in Venezuela führt. Wh.: 25.02., 14:00.
16:00-16:30, ARD  Weltreisen. Die Jungferninseln. Segeltörn im Paradies. Von Thomas Berbner.
18:45-19:15, Phoenix  Schönheit hinter Gittern. Brasiliens Sträflinge auf dem Laufsteg.


Sonntag, 25.02.
10:15-11:00, MDR  Der ferne Traum: Mexiko. Land der Fiestas und Farben. Von Gisela u. Eddi Böhnke.
20:15-21:00, 3sat  Ur-Amazonas – Fluss aus der Wüste. Sepp Friedhuber und sein Team reisen von den Anden bis in das vermutete historische Quellgebiet des Amazonas im Zentrum der heutigen Sahara. Wh.: 26.02., 13:15.


Montag, 26.02.
01:00-02:25, Phoenix  Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Vorstoß nach Eldorado – Expedition durch Peru. Teil 1 u. 2. Von Gottfried Kirchner.
02:25-02:40, Phoenix  Kiwicha – Das Korn der Inkagötter. Früchte der Erde.
02:40-03:25, Phoenix  Terra X. Der Canyon der heiligen Vulkane – Expedition durchs Colca-Tal / Peru.
04:05-04:50, Phoenix  Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Chimborazo – Reinhold Messner auf der Humboldt-Route. Von Michael Albus.
04:50-06:15, Phoenix  Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Im Schatten der Inkasonne – Südamerikas vergessene Kulturen. / Mumien im Goldland – Das Erbe der Inka. Von Gottfried Kirchner.
22:15-23:10, ARTE  Ethanol – Brasiliens grüne Revolution. Dokumentation von Pierre-Olivier François u. Christian Popp über die ökonomischen, ökologischen und sozialen Konsequenzen der Verwendung von Biokraftstoff. Wh.: 02.03., 15:10.


Dienstag, 27.02.
00:45-02:10, Phoenix  Terra X. Der Todeszug der Lanzenreiter – Landsknechte auf der Goldroute (1 + 2).
02:55-03:40, Phoenix  Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Sie brauchten keine weißen Götter – Die verschollenen Kulturen Ekuadors. Von Peter Baumann.
03:40-04:20, Phoenix  Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Auf der Fährte des Jaguars – Entdeckungen in Mittelamerika. Von Gottfried Kirchner.
04:20-04:35, Phoenix  Mexiko – Die Sonne der Toten. Von Helen u. Heiko Heltorff.
05:20-06:05, Phoenix  Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Die Geister vom Fluss der Gräber – Indianer-Magie in Kolumbien. Von Gottfried Kirchner.
15:15-16:00, NDR  Der weiße Berg von Feuerland. Von Holger Riedel.


Mittwoch, 28.02.
22:10-22:25, ARTE  Mit offenen Karten. Mexiko – Angelpunkt zwischen Nord und Süd. Wh.: 01.03./02.03., 08:15 u. 09:40.


Donnerstag, 01.03.
01:30-02:30 , Phoenix   Hot Spot Havanna.
02:30-03:10 , Phoenix   Hot Spot Salvador de Bahia.
21:00-21:45, Phoenix  Mein Patenkind in Bolivien. Was geschieht mit den Spendengeldern?
22:10-22:25, ARTE  Mit offenen Karten. Mexiko – Angelpunkt zwischen Nord und Süd. Wh.: 01.03., 08:15 u. 09:40, 02.03., 08:15 u. 09:40, 03.03., 11:00, 05.03. / 06.03. / 07.03., 08:15 u. 09:40.
23:40-00:25, Südwest  Öl – Es geht ein Barrel auf Reisen. Von Mouhcine El Ghomri.
00:25-01:10, Südwest  Zeitbombe Öl – Umweltkatastrophe in Ecuador.


Samstag, 03.03.
14:00-14:55, ARTE  Ein Traum von Schokolade. GEO-Reportage von Jörg Daniel Hissen u. Peter Moers, die u.a. auf eine Plantage in Venezuela führt.
21:40-22:35, ARTE Boliviens junge Wilde. GEO-Reportage von Roberto Lugones über ein Projekt für Waisenkinder und Tierschutz in La Paz. Wh.: 06.03., 08:50.


Sonntag, 04.03.
11:00-11:15, Südwest  Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Valparaiso, Chile. Eine Stadt wie ein Regenbogen. Von Christian Romanowski.
13:15-14:00, BR-alpha  Havanna – Dir gehört mein Leben. Die kubanische Schriftstellerin Zoe Valdes.

 
Montag, 05.03.
06:45-07:00 BR-alpha  Städte und Landschaften. São Paulo und Amazonien. Wh.: 07.03., 08:45.
21:35-22:00, 3sat  Inselträume. Jeju und Dominikanische Republik. Von Beat Häner u. Beat Bieri.


Dienstag, 06.03.
06:45-07:00, Bayern  Städte und Landschaften. São Paulo und Amazonien.


Mittwoch, 07.03.
08:35-09:05, Südwest  Indianer. Die Warao – Volk der starken Frauen. Von Gernot Schley.


Donnerstag, 08.03.
20:15-21:00 , 3sat  Paraguay . Von Roswitha u. Ronald Vaughan. 

 
Sonntag, 11.03.
12:45-13:30, hr fernsehen  Im Land der Gauchos. Von Michael Schmidt u. Carl Droth. Wh.: 12.03., 13:30.


Dienstag, 13.03.
13:30-14:15, hr fernsehen  Belize – Naturparadies am Ende der Welt. Von Horst Cramer.


Mittwoch, 14.03.
01:30-02:10, Phoenix  Söhne der Wüste. Durch die Atacama. Von Stephan Koester.
04:35-05:15, Phoenix  Im Bann der Grünen Götter. Die Ärzte der Maya-Könige.
19:00-19:45, BR-alpha  Türkises Meer und grüner Dschungel. Belize. Wh.: 15.03., 15:00.


Donnerstag, 15.03.
13:30-14:15, hr fernsehen  Der Atitlan-See in Guatemala. Von Annette Wagner.
19:15-20:00, Phoenix  Die Gen-Verschwörung. Von Manfred Ladewig.


Freitag, 16.03.
13:30-14:15, hr fernsehen  Der ferne Traum: Mexiko. Land der Fiestas und Farben.
18:20-18:50, WDR  Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin. U.a.: Spitzenkaffee gegen die Armut – Ein faires Luxusprodukt. Bericht über ein Projekt von Prof. Rolf Nagel (Uni Düsseldorf) in Guatemala.


Samstag, 17.03.
19:00-19:45, Bayern  natur exclusiv. Grzimeks Erbe in Südamerika. Von Felix Heidinger.
12:30-13:00, NDR  Weltreisen. Schönheiten hinter Gittern- Brasiliens Sträflinge auf dem Laufsteg. Von Nicole Macheroux-Denault u. David Notmann-Watt.


Montag, 19.03.
04:45-05:30, Phoenix  Bis zum letzten Tropfen. Mexiko – City – Geschluckt vom eigenen Durst.
12:00-12:45, hr fernsehen  mare TV. Costa Rica – Traumland zwischen Karibik und Pazifik.


Dienstag, 20.03.
02:55-03:40, Phoenix  Kinder ohne Kindheit. Mexiko – Notausgang ins Paradies. Von Stephan Hallmann.
06:00-07:30, Phoenix  Abenteuer Amazonas. Aufbruch nach Eldorado. / Ins Herz der grünen Hölle.
15:15-16:00, NDR  Mexiko – Totenfest mit Pappmaché und Zuckerguss. Von Joanna Michna u. Thomas Wartmann.
15:45-16:30, 3sat  Dänemarks vergessene Kolonien in der Karibik. Von Sklaven, Piraten und Rum. Die Karibikinseln St. Thomas, St. Croix und St. John. Von Udo Biss.


Mittwoch, 21.03.
00:30-01:05, 3sat  Fremde Kinder: Lisandro will arbeiten. Über Kinderarbeit in Peru.
12:00-12:30, hr fernsehen  Die Dominikanische Republik. Geschichten jenseits der Traumstrände.
13:00-13:30, NDR  Weltreisen classics. Cuba libre. Kleine Fluchten in Havanna. Von Stefan Rocker.
15:15-16:00, NDR  Geheimnisse der Maya. In den Dschungelruinen von Mexiko. Von Lothar Zimmermann.
17:15-17:30, BR-alpha  Kartoffel (1). Segen und Fluch der Pacha Mama. Früchte der Erde.


Samstag, 24.03.
00:15-04:50, Vox  dctp Nachtclub. Thema: Und ewig lockt die Ferne – Reise und Abenteuer. Mit Reportagen u.a. aus Lateinamerika und Afrika.
17:05-17:30, 3sat  Belize – Arche Noah der Karibik. Von Michael Tauchert.
22:00-00:00, Vox  Focus TV spezial. Thema: Nach Norden – auf der Suche nach dem amerikanischen Traum. Dokumentation über den Exodus aus Lateinamerika in die USA.


Montag, 26.03.
00:55-01:40, Phoenix  Wunderbare Welt. Die Göttertiere der Inka.
15:45-16:30, 3sat  Dominica – Insel des Regenwaldes.


Donnerstag, 29.03.
03:40-04:20, Phoenix  Wunderbare Welt. Feuerland – Geschichten vom Ende der Welt.
19:00-19:45, ARTE  Moose – Unscheinbar stark. Mari Cantu begleitet einen Moosforscher nach Costa Rica. Die ca. 15.000 Moosarten weltweit sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems, spielen eine wachsende Rolle im Umwelt- und Klimaschutz und für die Krebsforschung.


Freitag, 30.03.
19:00-19:45, ARTE  Von Heilern und Zauberern. Eine Reise durch das magische Peru.
22:55-00:05, ARTE  52˚ Süd. Von Kartenlesern und Weltenjägern. Thomas Schmitt reist auf den Spuren Magellans von Montevideo in den äußersten Süden Lateinamerikas und erzählt eine kleine Kulturgeschichte der Kartografie.


Quelle: Ila Web

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« Antwort #30 am: Februar 19, 2007, 03:23:08 »


Am 08.03.07 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Paraguay

Das mehrtägige Marienfest in Caacube in Paraguay zieht jährlich unglaubliche Menschenmengen an. Roswitha und Ronald Vaughan haben in den vergangenen Jahren mehrmals das südamerikanische Land bereist und eine Vielzahl von Eindrücken gesammelt und liefern ein etwas anderes Bild des südamerikanischen Staats Paraguay: In ihrem Länderporträt stellen sie unter anderem Auswanderer aus Bayern und Österreich in ihrer neuen Heimat vor.

Quelle: 3sat

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Gast
« Antwort #29 am: Februar 08, 2007, 04:07:07 »

Am 08.02.07 13:00 - 14:00 Uhr auf 
arte: Ureinwohner verlangen ihr Recht
Überall auf der Erde fordern Ureinwohner ihr Recht. Vor allem geht es ihnen um die Bewahrung ihres Stammlandes, ihrer Kultur und ihrer Sprache, und sie streben nach Selbstbestimmung.
Die 2002 entstandene Dokumentation berichtet über das Leben von vier indigenen Völkern - den Buschmännern in Südafrika, den Chakma in Bangladesch, den Kichwa in Ecuador und den Inuit in Grönland - sowie über ihren Kampf beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zur Durchsetzung der Erklärung der Rechte der indigenen Völker. Die Charta erkennt das Recht indigener Völker auf ihr angestammtes Territorium und ihre Lebensweise an.
Im Juni 2006 hat der UNO-Menschenrechtsrat in Genf die vor zwölf Jahren eingebrachte Erklärung der Rechte der indigenen Völker endlich angenommen: mit 30 Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen und zwölf Enthaltungen. Noch vor Jahresende 2006 soll der Text der UNO-Vollversammlung zur endgültigen Verabschiedung vorgelegt werden. Wird sie angenommen, dient sie den indigenen Völkern als Referenzdokument und als Grundlage für die Beurteilung des Umgangs der Staaten mit indigenen Völkern. 



Am 10.02.07 06:00 - 06:05 Uhr auf 
SWR: Amazonien: Wald und Asche
Die Landschaft im brasilianischen Bundesstaat Amazonien verändert sich ständig. Der Regenwald ist unter anderem Einkommensquelle für Familienunternehmen, die die Hauptstadt Manaus und die Nachbarstädte mit Holz beliefern. Menschen, die von der Armut aus den Städten herausgetrieben wurden, roden den Wald illegal, um Häuser zu bauen und ein Stück Land zu kultivieren. Die größten Flächen werden jedoch mit Genehmigung des Staates gerodet. So betreiben Großgrundbesitzer auf riesigen Fazendas Rinderzucht und beliefern das Amazonasgebiet mit Milchprodukten. Der Regenwald wird dabei täglich weniger. 



Am 13.02.07 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Brasilien
Autor Marco Berger unternimmt eine Reise durch Brasilien. Sie beginnt auf dem legendären Goldpfad, der noch heute Anziehungspunkt für Schatzsucher ist, und endet am Atlantik, in der Millionenmetropole Rio de Janeiro. Neben beliebten Touristenzielen tauchen auf der Reise auch immer wieder hoffnungsfrohe Goldwäscher und Edelsteinsammler auf. Und kaum ein Urlauber kommt am brasilianischen Nationalgetränk vorbei, das er auch aus der deutschen Heimat kennt: Der Caipirinha ist ein Mix aus Zuckerrohrschnaps, Zitronen, Zucker und gestoßenem Eis. 



Am 13.02.07 23:30 - 00:00 Uhr auf 
SWR: Zwischen Himmel und Hölle - Olinda und Ouro Preto, Brasilien 
"Olinda ist keine Stadt, sondern ein Garten vollgestopft mit Meisterwerken!" Diese poetische Einschätzung gab der UNESCO-Beauftragte ab, als er Olinda in knappen Worten beschreiben sollte. Der kleine Ort im Norden Brasiliens ist tatsächlich so reich an Eindrücken, dass es dem Betrachter schwer fällt, sich zwischen den naturgegebenen und den architektonischen Kunstwerken für das schönere auszusprechen.
Der Film beschreibt die unverwechselbare Mischung aus Natur, Licht und Architektur. Nur erahnen kann der Betrachter dabei den Wind, der ständig eine Brise über das Meer nach Olinda trägt und dabei trotz der glühenden Sonne für angenehme Temperaturen sorgt. In den auf acht Hügeln errichteten zahlreichen Klöstern der Stadt liegen die Geschichten aus über 400 Jahren verborgen. Das Schicksal der ersten portugiesischen Siedler, die schon Anfang des 16. Jahrhunderts in Olinda ihre Häuser bauten, spricht immer noch aus den Ruinen der ältesten Kirchen Olindas. Aus dieser Zeit stammt auch der Name Olinda.
Ouro Preto - "Schwarzes Gold" - das ist der Name der Stadt und gleichzeitig seine Geschichte. Die ersten Pioniere im 17. Jahrhundert haben sich hier niedergelassen, weil die Goldfunde alles übertrafen, was die Portugiesen in Brasilien zuvor entdeckt hatten. Die gesamte, damals viele Tagesreisen von der Küste entfernte Gegend barg so große Mengen des Edelmetalls, dass die Kolonialherren zehntausende von Sklaven aus Afrika nach Brasilien einschifften, um die Bodenschätze auszuheben. Der Film zeigt die Architektur einer der bedeutendsten Goldgräberstädte der Welt und die Geschichte seines wichtigsten Baumeisters. Antonio Francisco Lisboa. Er ist mit seinem Werk und seiner tragischen Lebensgeschichte eng mit dem Schicksal seiner Stadt verbunden. 



Am 14.02.07 15:15 - 01:00 Uhr auf 
NDR: Fordlandia: Die vergessene Stadt im Regenwald
Heute eine fast versunkene Geisterstadt am Rio Tapajós im brasilianischen Bundesstaat Pará, war Fordlandia in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts die Kopie einer amerikanischen Kleinstadt. Henry Ford ließ hier, mitten im Regenwald, eine moderne Siedlung aus dem Boden stampfen. In Fordlandia lebten und arbeiteten zeitweilig über 5.000 Seringueros, Kautschukzapfer, die auf riesigen Plantagen Latexmilch für die Ford Motor Company, den größten Automobilkonzern der Welt, sammelten. Ford brauchte das Naturprodukt für die Herstellung von Autoreifen.
Fordlandia zog Abenteurer und Glücksritter aus ganz Brasilien an. Dafür gab es viele Gründe: etwa die modernste Klinik Amazoniens, in der die Gummiarbeiter kostenlos behandelt wurden, Strom und fließendes Wasser, Telefon und feste Straßen. Die Löhne waren doppelt so hoch wie andernorts, für den - kostenlosen - Schulunterricht für die Kinder der Seringueros war gesorgt. Ein Utopia inmitten einer Welt, in der unermesslicher Reichtum und größte Armut dicht beieinander lagen. Fordlandia - ein Utopia ohne Happy End. Die Stadt, deren Geschichte eigentlich in alle Schulbücher gehört, ist heute so gut wie vergessen. Der Dokumentarfilmer axxxxx Tschirner begibt sich auf Spurensuche. 



Am 15.02.07 14:15 - 15:00 Uhr auf 
h3: Clowns im Federkleid
Kleine bunte Vögel hüpfen laut rufend in den Tropenwäldern Costa Ricas herum, und kaum jemand hat diese scheuen Saltarines - die 'Tänzer', auch Manakins genannt - je zu Gesicht bekommen. Wieland Lippoldmüller zeigt in seinem Film das komplexe Balzverhalten von fünf Tanzvögeln - von Weißhals-, Langschwanz-, Orangehals-, Blauscheitel- und Gelbhosen-Pipra - in den Nationalparks Rincon de la Vieja, Carara und Corcovado. 



Am 15.02.07 17:35 - 18:30 Uhr auf 
arte: Ureinwohner verlangen ihr Recht
Überall auf der Erde fordern Ureinwohner ihr Recht. Vor allem geht es ihnen um die Bewahrung ihres Stammlandes, ihrer Kultur und ihrer Sprache, und sie streben nach Selbstbestimmung.
Die 2002 entstandene Dokumentation berichtet über das Leben von vier indigenen Völkern - den Buschmännern in Südafrika, den Chakma in Bangladesch, den Kichwa in Ecuador und den Inuit in Grönland - sowie über ihren Kampf beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zur Durchsetzung der Erklärung der Rechte der indigenen Völker. Die Charta erkennt das Recht indigener Völker auf ihr angestammtes Territorium und ihre Lebensweise an.
Im Juni 2006 hat der UNO-Menschenrechtsrat in Genf die vor zwölf Jahren eingebrachte Erklärung der Rechte der indigenen Völker endlich angenommen: mit 30 Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen und zwölf Enthaltungen. Noch vor Jahresende 2006 soll der Text der UNO-Vollversammlung zur endgültigen Verabschiedung vorgelegt werden. Wird sie angenommen, dient sie den indigenen Völkern als Referenzdokument und als Grundlage für die Beurteilung des Umgangs der Staaten mit indigenen Völkern. 



Am 15.02.07 19:00 - 19:45 Uhr auf 
arte: Kallawaya - Naturheiler in den Anden
In den bolivianischen Anden liegt das Kallawaya-Hochtal. Von hier stammen zahlreiche Wunderheiler. Die Dokumentation begleitet den Kräuterarzt Aurelio Ortiz und seinen 14-jährigen Sohn Cerilo bei Krankenbesuchen, beim Kräutersammeln, bei der Durchführung magischer Rituale und schließlich auf einer langen Reise ins Nachbarland Peru.
In Peru, an dem von den Indios als heilig verehrten Berg Machu Picchu, soll sich bei einem Sonnenritual erweisen, ob Cerilo von den Göttern tatsächlich als Nachfolger seines Vaters akzeptiert wird. Männer wie Aurelio Ortiz betrachten sich als Verbündete der Natur, als Hüter ihrer Geheimnisse, als Mittler zwischen den Menschen, den Göttern und Geistern. Sie kennen eine unüberschaubare Zahl komplizierter und äußerst zeitaufwändiger Rituale. Aus den Blättern des heiligen Koka-Strauchs lesen sie, welches Ritual bei einem Problem, einem Fluch oder einer Krankheit das geeignete Gegenmittel ist. Eine tragende Rolle spielen Feuer und Rauch, denn sie transportieren göttliche Botschaften und enthalten Anleitungen für die Heilung.
Und es kommt auf die richtigen Opfergaben an. Der Lamafötus gilt den Indios als die kostbarste, aber auch Süßigkeiten und Wein werden von den Göttern nicht verschmäht. Die Kallawaya-Ärzte vereinen uraltes Heilwissen und schamanistische Praktiken zu einem System, für das sich längst nicht mehr nur die Anthropologen interessieren. Inzwischen versucht auch die Pharmaindustrie ihren Pflanzenkenntnissen auf die Spur zu kommen. 



Am 16.02.07 13:30 - 14:00 Uhr auf 
SWR: Karibische Träume. Das andere Gesicht der DomRep
Weiße, feine Sandstrände, smaragdgrünes Wasser, Palmen, Sonne garantiert - sowie Essen und Trinken rund um die Uhr; und das alles inklusive. Das ist das Klischee, das jahrelang das Bild der Dominikanischen Republik geprägt hat. Der Massentourismus der 80er und 90er Jahre hat dem Land im Ostteil der Insel Hispaniola den Stempel eines Billigreiselands, eines "Ballermanns der Karibik", aufgedrückt. "Wir hatten ein Imageproblem", gestanden denn auch Einheimische, denen das wehtat. Denn sie sind stolz auf ihr Land, auf ihre Hauptstadt Santo Domingo als Wiege Lateinamerikas. Hier steht die älteste Universität Amerikas.
Die Sendung zeigt das andere Gesicht der DomRep, wie sie oft abfällig genannt wird, abseits des Massentourismus. Das Gesicht der Dominikaner, wie sie mit und durch die Musik leben, ihre Musik, die Merengue und neuerdings auch Bachata. Das SWR-Team ist bei den "hinkenden Teufeln" des Karnevals von La Vega mit seinen indianischen, christlichen und afrikanischen Einflüssen. Und begleitet die riesigen Buckelwale in der Bucht von Samaná, die sich immer Anfang des Jahres aus der Arktis kommend hier paaren und ihre Jungen zur Welt bringen. Auf der abgelegenen Halbinsel Samaná soll nachhaltiger Tourismus die berauschende Natur erhalten und die Dominikaner auch an den Einkünften durch den Tourismus teilhaben lassen. Und auf den Spuren von Kolumbus wandert die Sendung durch die historische, aber lebendige Altstadt von Santo Domingo mit seinen prächtigen Kolonialschätzen. 



Am 18.02.07 11:00 - 11:30 Uhr auf 
SWR: Zwischen Himmel und Hölle - Olinda und Ouro Preto, Brasilien
"Olinda ist keine Stadt, sondern ein Garten vollgestopft mit Meisterwerken!" Diese poetische Einschätzung gab der UNESCO-Beauftragte ab, als er Olinda in knappen Worten beschreiben sollte. Der kleine Ort im Norden Brasiliens ist tatsächlich so reich an Eindrücken, dass es dem Betrachter schwer fällt, sich zwischen den naturgegebenen und den architektonischen Kunstwerken für das schönere auszusprechen.
Der Film beschreibt die unverwechselbare Mischung aus Natur, Licht und Architektur. Nur erahnen kann der Betrachter dabei den Wind, der ständig eine Brise über das Meer nach Olinda trägt und dabei trotz der glühenden Sonne für angenehme Temperaturen sorgt.
In den auf acht Hügeln errichteten zahlreichen Klöstern der Stadt liegen die Geschichten aus über 400 Jahren verborgen. Das Schicksal der ersten portugiesischen Siedler, die schon Anfang des 16. Jahrhunderts in Olinda ihre Häuser bauten, spricht immer noch aus den Ruinen der ältesten Kirchen Olindas. Aus dieser Zeit stammt auch der Name Olinda.
Als die Portugiesen hier im Jahr 1535 zum ersten Mal vor Anker gingen fanden sie ideale Bedingungen zur Gründung einer Siedlung vor. Ihr Anführer Duarte Coelho Pereira soll einen der Hügel bestiegen haben und beim Anblick der Region "Ò linda situacam para se fundar uma villa!" (Oh, welch schöner Ort um eine Stadt zu gründen) ausgerufen haben. Auch heute noch kommt kein Zweifel an der Euphorie der ersten Siedler auf.
Schwarzes Gold - das ist der Name der Stadt und gleichzeitig seine Geschichte. Die ersten Pioniere im 17. Jahrhundert haben sich hier niedergelassen, weil die Goldfunde alles übertrafen, was die Portugiesen in Brasilien zuvor entdeckt hatten. Die gesamte, damals viele Tagesreisen von der Küste entfernte Gegend barg so große Mengen des Edelmetalls, dass die Kolonialherren zehntausende von Sklaven aus Afrika nach Brasilien einschifften, um die Bodenschätze auszuheben.
Der Film zeigt die Architektur einer der bedeutendsten Goldgräberstädte der Welt und die Geschichte seines wichtigsten Baumeisters. Antonio Francisco Lisboa. Er ist mit seinem Werk und seiner tragischen Lebensgeschichte eng mit dem Schicksal seiner Stadt verbunden. Lisboa wurde bekannt unter seinem Spitznamen "O Aleijadinho" (das Krüppelchen), weil er unter einer unheilbaren Krankheit litt, die seinen Körper ähnlich wie Lepra langsam zersetzte. Die Spuren, die er durch seine Skulpturen, Reliefs und architektonischen Arbeiten in Ouro Preto hinterlassen hat, sind von einer einzigartigen Kraft und Schönheit. 



Am 18.02.07 21:00 - 21:15 Uhr auf 
3sat: Salvador de Bahia, Brasilien - Stadt der 1.000 Kirchen
Salvador de Bahia, von den portugiesischen Eroberern als erste Hauptstadt Brasiliens ausersehen, verrät in vielem seine Herkunft. So war Salvador da Bahia immer schon eine Stadt, die Feinde abwehren musste. Das zeigt eine Reihe von Forts, die zum Schutz vor den Konkurrenten um die Ausbeutung der neuen Welt vor der Hafeneinfahrt am Ende der geschützten Bucht liegen. Von der Verbreitung des christlichen Glaubens zeugen die vielen Kirchen der Stadt. Sie sind - wie auch die meisten anderen Gebäude - im spanischen Kolonialbarock erbaut, der noch heute das Stadtbild prägt.
Allerdings läuft das Leben darin nicht mehr nur in christlichen Bahnen: Viele Nachfahren der schwarzen Sklaven zelebrieren Candomblé, die Religion ihrer afrikanischen Vorväter, und afrikanische Rhythmen dominieren auch den Klang in den alten bunten Straßen über dem Meer. Jens Dücker stellt die brasilianische Hafenstadt Salvador de Bahia vor und erzählt die Geschichte der ehemals spanischen Kolonie. 



Am 19.02.07 16:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Siebentausend Kilometer Mythos - Der Amazonas (1-5/5)
16.15-17.00: Die Quelle
17.00-17.45: Die Schluchten
17.45-18.30: Im Regenwald
18.30-19.15: In Amazonien
19.15-20.00: Der Meerfluss - Rio Mar 



Am 20.02.07 03:40 - 04:25 Uhr auf 
phoenix: Mondän! Rio de Janeiro
(Sendung in der Nacht vom 20. auf den 21.)



Am 21.02.07 13:05 - 14:00 Uhr auf 
arte: Brasilien - Heiße Luftballons
In der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro gehen unzählige Menschen einem ungewöhnlichen Hobby nach: Sie basteln heimlich in ihrer Garage riesige Heißluftballons aus Papier. Majestätisch schweben diese eindrucksvollen, aufwändig verzierten Gebilde durch die Luft.
Seit kurzem wird die illegale Herstellung von Ballons mit Gefängnis bestraft, denn die "Luftschlösser" lösen Brände aus und gefährden den Flugverkehr. Doch die "Baloeiros", die Ballonbauer, lassen weiterhin über der Bucht von Rio ihre Träume gen Himmel steigen.
Die Dokumentation wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie den Preis des Publikums beim Festival Imagin'Air (2004, Payenne, Schweiz) und den Preis des Publikums und Preis als bester erster Film beim Festival International du Film de Vol Libre in Saint Hialire im Jahr 2002. 



Am 21.02.07 22:30 - 23:00 Uhr auf 
SWR: Die Stunde der Indios - Kampf um Gleichberechtigung in Bolivien
Nirgendwo ist der Linksruck in Südamerika deutlicher zu spüren als in Bolivien, wo mit Evo Morales zum ersten Mal ein Indio auf dem Präsidentenstuhl sitzt. Vergrößerung der Anbauflächen für Koka, Verstaatlichung der Gasindustrie und eine Landreform, die den armen Indios Ackerland zuteilt. Mit seiner radikalen Politik hat sich der frühere Kokabauer bereits sehr unbeliebt gemacht: bei den USA, bei den Nachbarnationen und bei den reichen Großgrundbesitzern im eigenen Land. Südamerika schaut gebannt auf das Experiment in Bolivien.
Der Film zeigt Präsident Evo Morales bei seiner rituellen Amtseinführung in der Indio-Kultstätte Tiwanaku mit einmaligen und bislang ungesendeten Aufnahmen. Das Filmteam besucht Kokabauern, eine Produzentin von Kokawein und eine Anti-Kokain-Eliteeinheit im Dschungel Boliviens. Der Film zeigt die Auseinandersetzungen um die Verstaatlichung der ausländischen Energieanlagen und berichtet über eine bolivianische Familie, die aus ihrer bitterarmen Heimat auf dem Altiplano ins fruchtbare Tiefland an den Osthängen der Anden umgesiedelt wird. In die Heimat der größten Feinde jeder Umverteilung: der weißen Oberschicht in Santa Cruz. Der Kampf um Bolivien hat begonnen. 



Am 22.02.07 16:50 - 17:35 Uhr auf 
arte: Kallawaya - Naturheiler in den Anden
 


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:




Am 10.02.07 16:55 - 17:25 Uhr auf 
rbb: Eisenbahn-Romantik: Salsa, Dampf und Zuckerrohr
Abseits der Touristenstrände und All-Inclusive-Hotels ist Kuba per Bahn zu erleben. Verschiedene Dampf-, Diesel- und Elektrozüge bieten einen eher exotischen Eindruck von der Karibikinsel. Kuba einmal anders. Gute Laune und das Improvisationsgeschick der Eisenbahner lassen die oft sehr wackligen Maschinen wie in einem Freiluftmuseum herumfahren. "Eisenbahn-Romantik" erkundet Havanna ebenso wie Santiago de Cuba. Sogar in Guantanamo steht ein Triebwagen für das Team bereit. Selbstverständlich reist es auch mit der letzten regulären Dampflok Kubas, die in einer Zuckerrohrplantage planmäßig im Einsatz ist. Viel Abenteuer also auf karibischen Gleisen. 



Am 11.02.07 11:00 - 11:30 Uhr auf 
SWR: Mexikos Metropolen - Mexico City und Puebla 
Mexico-City ist heute die drittgrößte Stadt der Welt. Sie wurde von zwei Kulturen geprägt: von den Azteken und den Spaniern. Die eine ist fast ganz verschwunden, die andere wird heute allmählich vom Wildwuchs der Stadt verdrängt. Als die spanischen Eroberer die Hauptstadt des Aztekenreiches, Tenochitlan, eroberten, zerstörten sie die Stadt bis auf die Grundmauern. Über den Ruinen bauten sie die Kapitale der Neuen Welt. Mexiko, die Hauptstadt des Vizekönigreichs Neuspanien.
Der Film führt auf den Hauptplatz der Stadt, den "Zocalo". Er spiegelt wie kaum ein anderer Platz die wechselvolle Geschichte Mexikos wider. Hier standen die Tempel und Paläste der Azteken. Auf den Fundamenten des Haupttempels bauten die Spanier ihre barocke Kathedrale, die größte Lateinamerikas.
Die Bilder des Films verweben die alte kolonial geprägte Stadt mit dem Mexico-City von heute: einer aus allen Nähten platzenden Stadt. Erdbeben reißen immer wieder Löcher in das Labyrinth der Straßen. Architektonisch ist Mexico-City das große Experiment der Vormoderne. Der Eindruck täuscht nicht: Mexico City lebt.
Zu Füßen des Popokatépetl, des rauchenden Vulkans, liegt in 2.000 Metern Höhe Puebla, im 16. Jahrhundert von spanischen Mönchen gegründet, heute eine Zwei-Millionen-Stadt. Der historische Kern Pueblas zeugt mit seinen vielen Kirchen und Klöstern noch vom Geist der Gründerzeit. Doch daneben, unübersehbar, jener Meilenstein auf Mexikos Weg zur Industrienation, der VW-Käfer. Er wird neben ganz modernen Autos noch heute in Puebla gebaut, und er wird hier, wie in ganz Mexiko, hoch in Ehren gehalten. 



Am 18.02.07 00:40 - 02:25 Uhr auf 
SWR: Moro No Brasil
Moro no Brasil ist ein musikalisches Roadmovie, eine mitreißende und leidenschaftliche Dokumentation des finnischen Filmemachers Mika Kaurismäki über die vielfältigen Spielarten brasilianischer Musik - jenseits von Samba und Bossa Nova.
Brasilianische Musik ist so multikulturell wie die Einflüsse, die das Land seit der Kolonialisierung vor gut 500 Jahren prägten. Die indigenen Ursprünge sowie die kulturellen Traditionen der afrikanischen und europäischen Einwanderer spiegeln sich in der Vielfalt der Instrumente, der Rhythmen und der Musikstile des riesigen Landes. 4.000 Kilometer lang ist die Reise - die Stationen sind Pernambuco, Bahia und Rio de Janeiro, drei brasilianische Bundesstaaten, die symbolisch für Musikstile stehen wie Frevo, Maracatu, Coco, Embolada, Forró und Samba.
Der für seine unkonventionellen Filme vielfach ausgezeichnete Regisseur Mika Kaurismäki, der vor gut zehn Jahren eine zweite Heimat in Brasilien fand, erzählt auf mitreißende Art von dem Aufwachsen mit und der Prägung durch Musik. Musik gehört in Brasilien zum Alltag und sie dient immer auch dem spontanen Ausdruck der Gefühle.
(Sendung in der Nacht vom 18. auf den 19.) 



Am 19.02.07 13:05 - 14:00 Uhr auf 
arte: Startkapital für die Ärmsten - Die Grameen Bank in Bangladesch
Für seine Initiative erhielt Mohammed Yunus den Friedensnobelpreis 2006: In Bangladesch rief er 1983 eines der ersten Mikrokredit-Programme ins Leben. Als der Wirtschaftswissenschaftler nach einem siebenjährigen USA-Aufenthalt in sein Heimatland zurückkehrte, wütete dort gerade eine Hungersnot. Yunus interessierte sich für das Schicksal von 42 Bambusflechtern, die im Teufelskreis der Armut gefangen waren, obwohl ein Dollar pro Person genügt hätte, um ihre Lage zu verbessern.
Muhammed Yunus sprach im Namen dieser Menschen bei den Banken vor. Er erhielt zur Antwort, die Armen hätten keinerlei Sicherheit für einen Kredit zu bieten. Daraufhin gründete er ein eigenes Kreditinstitut, die "Grameen Bank". "Grameen" bedeutet übrigens "Dorf". Heute ist Grameen in 37.000 bangladeschischen Dörfern tätig und hat 2,1 Millionen Kreditnehmer, die zu 94 Prozent Frauen sind. Die Bank vergibt bevorzugt Darlehen an Frauen, da diese wirklich in Produktionsmittel investieren.
Yunus spezialisierte sich auf Kredite in sehr geringer Höhe - sprich ab 30 Dollar -, die für die Gründung eines Kleinstunternehmens gerade ausreichen. Die Grameen Bank hat bereits über zwei Millionen solcher Kredite in einem Gesamtwert von zwei Milliarden Dollar gewährt; 98 Prozent der Kreditnehmer kommen ihren Rückzahlungsverpflichtungen nach. Das Projekt fand Nachahmer in 50 Ländern, darunter Südafrika, Norwegen und Schweden. 



Am 20.02.07 13:05 - 14:00 Uhr auf 
arte: Bangladesch - Startkapital für die Ärmsten
Der Mikrokredit - ein Kredit in geringer Höhe, der ohne Sicherheit gewährt wird und armen Menschen die Schaffung einer Existenzgrundlage ermöglicht - gilt als eine der wirkungsvollsten Waffen im Kampf gegen die Armut in der Welt. Auch traditionelle Banken behaupten heute, dass sie diese Leistung anbieten, und die UNO erklärte das Jahr 2005 sogar zum "Jahr des Mikrokredits". Aber stellen diese Darlehen wirklich eine dauerhafte Lösung dar?
Der Dokumentarfilm "Startkapital für die Ärmsten - Die Grameen Bank in Bangladesch", der am 19. Februar 2007 in "WunderWelten" auf ARTE zu sehen ist, entstand 1995. Er veranschaulicht am Beispiel dreier einheimischer Frauen die Funktionsweise des Mikrokredits. Der heutige Beitrag von "WunderWelten" unter dem Titel "Bangladesch - Startkapital für die Ärmsten" untersucht was aus diesen Frauen zehn Jahre nach Erhalt des Geldes geworden ist, und wie der Mikrokredit ihr Leben verändert hat. 

Quelle: Tropenwaldnetzwerk

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« Antwort #28 am: Januar 30, 2007, 09:45:20 »

Köln (ots) - STERN TV - Mittwoch, den 31. Januar 2007 - 22 Uhr 15 - live bei R T L

Geplatzte Lebensträume - von Auswanderern, die zurückkehren müssen


Der Trend zum Auswandern ist ungebrochen. Immer mehr Deutsche suchen ihr Glück im Ausland. Doch längst nicht immer erfüllen sich die Träume vom besseren Leben in der Ferne. Mario Bartels aus Hamburgging vor einem Jahr mit seiner Freundin nach Griechenland. Dort wollte er einen Friseursalon eröffnen. Der Laden war bereits kompletteingerichtet, als ihm die griechischen Behörden einen Strich durch die Rechnung machten. Sie erkannten die Papiere von Bartels nicht an.Jetzt muß der 32-Jährige in Deutschland wieder ganz von vorn anfangen. stern TV hat den Rückwanderer begleitet.

http://www.juraforum.de/jura/news/news/p/1/id/133896/f/109/

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« Antwort #27 am: Januar 30, 2007, 02:54:03 »

kabel eins 2007: Neuer Sonntag, neue Serien

Als "modernes Vollprogramm" präsentierte kabel eins am Montag sein Programm für 2007. Im Mittelpunkt: Eigenproduktionen im Bereich Infortainment und neue US-Serien


Auszug:
„…Im Bereich Infotainment überrascht kabel eins mit einer Neuprogrammierung am Sonntagabend: Künftig läuft die erfolgreiche Reportage-Reihe "Mein neues Leben" über deutsche Auswanderer mit neuen Folgen in Spielfilmlänge auch am Sonntagabend um 20.15 Uhr. Startschuss ist am 18. März. "Mein neues Leben XXL" berichtet dann jeweils von drei Familien in unterschiedlichen Situationen: Die eine wagt gerade den ersten Schritt ins neue Leben, die zweite hat sich schon in der neuen Heimat eingewöhnt und die dritte lebt bereits seit mehreren Jahren im Ausland…“

http://dwdl.de/article/news_9419,00.html

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« Antwort #26 am: Januar 26, 2007, 10:28:46 »

 Kiss tolle Arbeit,Apolda!Die Fernsehtage sind gerettet!!

Schönes Wochenende+Gruss!
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« Antwort #25 am: Januar 26, 2007, 10:13:55 »

Am 27.01.07 03:50 - 04:35 Uhr auf
phoenix: Mondän! Rio de Janeiro
(Sendung in der Nacht vom 27. auf den 28.)

Am 28.01.07 03:10 - 03:50 Uhr auf
phoenix: Verborgene Welten: Rauchzeichen am Rio Xingu - Bei den Waldindianern Brasiliens
(Sendung in der Nacht vom 28. auf den 29.)

Am 28.01.07 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Faszination Erde: Die grüne Hölle: Amazonas
Die Dschungelwelt Brasiliens ist das Ziel dieser Expedition in der Reihe "Faszination Erde". Der Regenwald breitet sein Dach über eine Welt, die rätselhafter kaum sein könnte. jxxxxxx Bublath folgt den verschlungenen Pfaden, die Menschen, Tiere und Pflanzen in diesem faszinierenden Lebensraum ein-geschlagen haben und enthüllt den Zuschauern aufregende Überraschungen. Der scheinbare Reichtum des Regenwalds steht im krassen Gegensatz zu den spärlichen Ressourcen, die sich hier für das Überleben nutzen lassen. Diesem Problem mussten sich die Indianer, die Ureinwohner Brasiliens, seit jeher stellen. Die Herausforderung führte zu einer Vielfalt eindrucksvoller Anpassungen, die sich erst auf den zweiten Blick in ihrer ganzen Genialität erschließen.
Wie schaffen es beispielsweise die Indianer, Tiere zu jagen, die sich hoch in den Baumwipfeln verbergen? Wie gelingt es, in den trüben Gewässern, Fische zu erbeuten? jxxxxxx Bublath begibt sich auf die Suche nach den erstaunlichen Lösungen und begleitet einen Indianerstamm bei dem Kampf ums Überleben. Gift spielt die zentrale Rolle bei den Jagdstrategien der Indianer. Der Regenwald liefert eine Fülle von Pflanzen, die Stoffe produzieren, die sich für eine Giftattacke nutzen lassen. Das Wissen der Indianer über die Wirkungsweise der verschiedenen Pflanzen im Dschungel ist beeindruckend. Die lange Geschichte und die enge Vernetzung der hier lebenden Menschen mit dem Wald führte zu einem reichen Schatz an Erfahrungen. So erkannten die Indianer nicht nur die todbringende Wirkung, sondern auch die heilende Kraft des Urwalds. jxxxxxx Bublath erkundet diese Dschungelapotheke und stößt auf erstaunliche Heilpflanzen und Drogen.
Viele Rätsel ranken sich um die Ureinwohner Brasiliens. Immer noch streiten sich die Wissenschaftler über die Herkunft der Indianer. Sind sie vor vielen tausend Jahren über das Meer hierher gelangt oder folgten sie dem langen Weg über Nordamerika? jxxxxxx Bublath führt den Zuschauer in eine fast vergessene Höhle, in der sich frühe Spuren der ersten Menschen finden lassen. Das Geheimnis der Ureinwohner steht kurz vor seiner Aufdeckung. In der Besiedlung Südamerikas findet sich auch der Schlüssel zum tragischen Schicksal der Indianerstämme. Der Kontakt mit den europäischen Eroberern führte zu einem biologischen Desaster. Die Indianer wurden von eingeschleppten Krankheiten dahingerafft, die für uns weitestgehend ungefährlich sind. Die Ursache verbirgt sich in den Genen der Indianer. Doch auch der Lebensraum, in dem viele Indianerstämme leben, ist drastischen Veränderungen unterworfen. Der Regenwald im Amazonastiefland ist ständig im Wandel. Wasser ist hier das treibende Element und bestimmt den Lebensrhythmus der hier lebenden Kreaturen.
Aus den Quellen der Anden strömt das lebenspendende Nass ins Tiefland. Hier wird es in einen gigantischen Kreislauf aus Verdunstung, Wolkenbildung und Regen eingeschleust, der das ganze System am Leben erhält. Der Amazonasregenwald, die größte zusammenhängende Waldfläche unseres Planeten, ist so groß, dass er sein eigenes Klima schafft. Die Eingriffe des Menschen in dieses labile Ökosystem können dramatische Folgen haben. Ein Paradebeispiel dafür ist Fordlandia, eine Phantasie des Automobilherstellers Ford. Riesige Gummibaumplantagen sollten Kautschuk für seine Autoreifen liefern. Als der Gummibaum-Anbau misslang, wurde das Projekt aufgegeben. Anstelle der einstigen reichhaltigen Waldflächen findet sich hier nun ausgelaugtes Ödland. Und auch in jüngster Zeit will man im Jari-Projekt das Amazonasgebiet mit Plantagen nutzen. Der Urwald wird abgeholzt um schnell wachsenden Bäumen zur Papierherstellung Platz zu machen. Aber wie gut funktioniert überhaupt dieses Vorhaben?

Am 29.01.07 04:25 - 04:55 Uhr auf
phoenix: Weite Welten: Brasilien: Favelas, Frauen und Gewalt
Die Außenbezirke der Zehn-Millionen-Metropole Rio de Janeiro sind gefährlich und wachsen immer weiter. Rund um die Stadt Olinda, an der Ostküste Brasiliens, werden jährlich nahezu 4.500 Gewalttaten gegen Frauen angezeigt. Gewalttaten gegen Frauen gelten hier noch immer als Kavaliersdelikte. Petra Schulz erzählt vom Leben in den Favelas, stellt ein Präventivprogramm für Frauen die Stadt vor, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, und erzählt von einer Schule, die mehr als 1.000 Slumkindern kostenlos Erziehung und gute Schulbildung bietet.
(Sendung in der Nacht vom 29. auf den 30.)

Am 29.01.07 04:55 - 05:25 Uhr auf
phoenix: Weite Welten: Geschichten aus Bahia
Die Altstadt Salvador de Bahias, der Pelourinho, wurde als Welterbe der Menschheit aufwändig restauriert. Mitten auf dem Pelourinho existiert ein Haus der Kunst und Poesie: Die CRIA, eine Art "Kunstschule", bietet Jugendlichen die Möglichkeit, Theater, Tanz und Musik zu erlernen. Fast alle kommen aus den Armenvierteln, den Favelas. Vor den Kirchen des Pelourinhos betteln Behinderte und zeigen ihre Gebrechen. Aber wie lebt man mit einer Behinderung in der steinernen Pracht Salvadors? Petra Schulz stellt unter anderem die CRIA vor und begleitet Behinderte durch Salvador.
(Sendung in der Nacht vom 29. auf den 30.)

Am 30.01.07 21:00 - 21:45 Uhr auf
WDR: Rettungsplan für das Klima
Sommerliche Hitzerekorde in den Mittelmeerländern, Frühlingstemperaturen statt Novembergrau in Deutschland, grüne Skipisten zu Weihnachten in den Alpen - die Folgen der Erderwärmung sind nicht mehr zu übersehen und die Aussichten düster: Wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht drastisch verringern, wird sich die Erde Prognosen zufolge in den nächsten 100 Jahren um mindesten weitere fünf Grad erhöhen, der Meeresspiegel um einen halben Meter steigen und die Arktis komplett eisfrei sein. Aber die Erderwärmung kann gestoppt werden. Eine Wende ist möglich. Quarks & Co erklärt, wie das gehen kann. Was sind die schlimmsten Klima-Sünden in unserem Alltag? Und was kann jeder einzelne konkret tun? Quarks & Co berechnet, wie viel CO2 ein Durchschnittsbürger produziert, und stellt eine Stadt vor, die ganz individuelle Möglichkeiten zur Energieeinsparung gefunden hat. Ranga Yogeshwar besucht Nicolas Stern, den ehemaligen Chefökonom der Weltbank, der in seinem Bericht im Oktober vorgerechnet hat, dass sich eine umweltschonende Klimapolitik auch für die Wirtschaft lohnt.
Spanien trocknet aus: Talsperren sind leer, Flüsse trocknen aus, Brunnen versiegen. Dennoch ist Wassersparen ein Fremdwort. Man aalt sich gern am Pool und pflegt das Golfspiel auf sattgrünem Rasen. 171 Liter verbraucht jeder Spanier pro Tag - zwei Badewannen voll. Das ist Rekord in Europa. 80 Prozent des Wassers wird in der Landwirtschaft verbraucht, u.a. für die auch im Winter begehrten Erdbeeren. Die wirtschaftlichen Schäden durch Wasserverschwendung und Dürre gehen in die Milliarden. Quarks & Co zeigt, welche Auswirkungen der Klimawandel auf eines der beliebtesten Urlaubziele der Deutschen hat.
Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich 150.00 Menschen an den Folgen des Klimawandels, weitere fünf Millionen werden krank. Betroffen sind besonders die unterentwickelten Länder in Afrika, in Mittelamerika und der Karibik, in Teilen Asiens. So kehrte die Malaria in afrikanischen Bergregionen wie Uganda, Kenia und Tansania zurück, aus denen sie Jahrzehnte lang verschwunden war. Quarks & Co erklärt, wie die Ärmsten der Armen für die Auswirkungen des Klimawandels - extreme Wettersituationen wie Dürre und Überschwemmungen - "zahlen" müssen, obwohl sie zu dieser Situation am wenigsten beigetragen haben.
Die Arktis gehört zu den sensibelsten Ökosystemen der Erde. Hier vollziehen sich einige der schnellsten und gravierendsten Klimaänderungen weltweit. Und die haben einen direkten Einfluss auf das Leben der Inuit: auf ihre Kultur, ihre Sprache, ihre Gesetzte, ihr Selbstverständnis. Früher lebten sie als Nomaden in Zelten und bauten Iglus. Heute gibt es weniger Schnee und oft ist er nicht mehr hart genug, um daraus ein Iglu zu bauen. Die Winter sind kürzer geworden, das Eis verschwindet, und im Sommer können die Kinder manchmal sogar im Meer baden. Das hat es vor 50 Jahren noch nicht gegeben. Quarks & Co zeigt, welche Auswirkungen die Schneeschmelze in der Arktis hat und wie die Inuit um ihre traditionelle Lebensweise kämpfen.

Am 31.01.07 13:05 - 14:00 Uhr auf
arte: WunderWelten: Suriname - Flucht über den Fluss
Bade Adame ist ein "Saramaka Maroon", was bedeutet, dass seine Vorfahren zu den entflohenen Sklaven gehörten, die sich einst in einem Dorf im tropischen Regenwald im südamerikanischen Suriname ansiedelten. Auch heute noch ist dort der Krieg gegen die weißen Sklavenhalter nicht vergessen.

Am 31.01.07 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte: Guarana - Eine Pflanze macht Karriere
Guarana ist als koffeinhaltige, stimulierende Substanz in Energy Drinks in Europa salonfähig geworden. Die Pflanze, aus der Guarana gewonnen wird, ist ein Lianengewächs und stammt aus dem Amazonasbecken. Dort wurde sie zum Gegenstand eines Konflikts zwischen den Satere-Mawe-Indiandern, die diese Pflanze zuerst nutzbar machten und anbauten, und der Industrie, die die Pflanze in ein Welthandelsprodukt verwandelte.
Die Indios versuchen heute, die katastrophalen Auswirkungen der von früheren Generationen unter Druck durchgeführten Urwaldrodung wieder gutzumachen. Obadias Batista Garcia, der Präsident des Stammesrats, rief dazu 1996 das Guarana-Projekt ins Leben. Es handelt sich dabei um einen Wirtschaftsplan, der auf Nachhaltigkeit und Solidarität basiert und sich gegen eine maßlose Wachstumspolitik wehrt. Die Dokumentation lässt die Akteure dieser alternativen Wirtschaftsform zu Wort kommen und vergleicht die zwei radikal entgegengesetzten Wirtschaftskonzepte. Das Guarana-Projekt der Satere-Mawe ist ein lehrreiches Beispiel für die Notwendigkeit, Wege nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen und solidarischen Wirtschaftens zu beschreiten.

Am 03.02.07 03:45 - 04:20 Uhr auf
phoenix: Verborgene Welten: Rauchzeichen am Rio Xingu - Bei den Waldindianern Brasiliens
(Sendung in der Nacht vom 3. auf den 4.)

Am 03.02.07 05:15 - 06:00 Uhr auf
phoenix: Tropenfieber (1/3): Die Eroberung des Amazonas
(Sendung in der Nacht vom 3. auf den 4.)

Am 07.02.07 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte: WunderWelten: Suriname - Flucht über den Fluss
Bade Adame ist ein "Saramaka Maroon", was bedeutet, dass seine Vorfahren zu den entflohenen Sklaven gehörten, die sich einst in einem Dorf im tropischen Regenwald im südamerikanischen Suriname ansiedelten. Auch heute noch ist dort der Krieg gegen die weißen Sklavenhalter nicht vergessen.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:



Am 18.01.07 13:30 - 14:00 Uhr auf
rbb: Plaza Latina - Uruguay
Echte Gauchos am Lagerfeuer, herrliche Oldtimer im melancholischen Charme von Montevideo und den Picasso von Uruguay besuchen die "Weltreisen" bei ihrer Nostalgie-Reise durch das Land am "Fluss der bunten Vögel". So heißt Uruguay in Guaraní, der Sprache der längst ausgestorbenen Ureinwohner. Uruguay ist das kleinste spanisch-sprechende Land Südamerikas - zwischen den riesigen Nachbarn Brasilien und Argentinien gelegen.
ARD-Südamerika-Korrespondent Thomas Aders entdeckte auch die schwarze Seele Uruguays und war bei einer Session in einer Candomble-Trommel-Werkstatt. Er trank gemütlich Mate-Tee mit dem Schriftsteller Mario Benedetti und war beeindruckt von dem Künstler Carlos Paez Vilaró, dem Picasso von Uruguay, und dessen wunderschöner "Casa Pueblo", die an Hundertwasser-Häuser erinnert. Eine Zeitreise imLand am Fluss der bunten Vögel und seiner Hauptstadt Montevideo.

Am 03.02.07 22:45 - 23:20 Uhr auf
3sat: Im Paradies der Körper - Tanz in Brasilien
Tanz gehört in Brasilien zum Alltag: Man bewegt sich zum Spaß, aber auch zum Geldverdienen. Die Tanzszene in Brasilien ist entsprechend vielfältig und bunt. Es gibt um die 70 professionelle Tanzgruppen. Wenn man zu einer von ihnen zählt leben kann, hat man es geschafft. Die Tänzer der Kompanien Grupo Corpo und Companhia Deborah Colker zählen zu den Stars der Szene. Ihre Choreografien sind vom chaotischen Alltagsleben in den tristen Armenvierteln, aber auch von unvorstellbarem Luxus geprägt. Beide Gruppen erregen inzwischen auch international Aufmerksamkeit und waren beim Tanzsommer 2006 in Innsbruck und Graz zu sehen. Die Dokumentation "Im Paradies der Körper" stellt die beiden Tanzkompanien vor.

Quelle: Tropenwaldnetzwerk

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« Antwort #24 am: Januar 26, 2007, 10:04:05 »

Freitag, 02.02.
03:00-03:45, Phoenix  Kinder ohne Kindheit. Mexiko – Notausgang ins Paradies. Von Stephan Hallmann.
06:00-07:30, Phoenix  Abenteuer Amazonas. Aufbruch nach Eldorado. / Ins Herz der grünen Hölle.

Samstag, 03.02.
12:05-12:30, hr fernsehen  Weltreisen. Plaza Latina. Uruguay. Von Thomas Aders.
22:45-23:20, 3sat  Im Paradies der Körper. Tanz in Brasilien. Von Werner Horvath

Sonntag, 04.02.
03:40-04:25, Phoenix   Rauchzeichen am Rio Xingu – Bei den Waldindianern Brasiliens.
05:15-06:00, Phoenix  Tropenfieber. 1. Die Eroberung des Amazonas.
12:50-13:35, hr fernsehen  Der Aufbruch der Kaiowá. Eine Indianergeschichte aus Brasilien.
16:05-16:50, ARD  Peru. Von Goldgräbern und Wunderheilern. Von Julia Leiendecker.

Montag, 05.02.
22:50-00:50 , MDR   City of God. Spielfilm von Fernando Meirelles, Brasilien 2002, über den brutalen Bandenkrieg in der Favela „Cidade de Deus“ am Rande von Rio de Janeiro.
23:00-23:45, BR-alpha  Dem Tropenwald ins Herz gesehen – Prinzessin Therese von Bayern. Wh.: 06.02., 11:00.

Dienstag, 06.02.
13:15-14:00, MDR  Argentinien. MDR-Reisereportage.
23:30-00:00, Südwest  Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Mexikos Metropolen. Mexico City und Puebla. Von Jens Dücker und Albrecht Heise. Wh.: 11.02., 11:00.

Mittwoch, 07.02.
01:25-02:10, Phoenix  Unterwegs mit der Starship. Venezuela – Mission zum grünen Planeten.
02:10-02:50, Phoenix  ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Panama – Im Reich der Affenadler.
02:50-03:35, Phoenix  ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Galapagos – Die Insel der Drachen.
17:35-18:30, ARTE  WunderWelten. Suriname – Flucht über den Fluss.
20:15-21:00, Phoenix  Affäre Nazigold. Die Argentinien-Connection. Von Rolo Pereyra. Wh.: 08.02., 07:30 u. 14:00.
22:30-00:40, ARTE  Bevor es Nacht wird. Preisgekrönter Spielfilm von Julian Schnabel über die Lebensgeschichte der kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas.

Donnerstag, 08.02.
13:00-13:30, NDR  Eisenbahnromantik. Die Kupferzüge vom Rio Blanco. Reportage aus Chile.

Samstag, 10.02.
04:20-05:00, Phoenix  Sphinx – Geheimnisse der Geschichte. Das Blut des Sonnengottes.
09:45-10:15, WDR  Weltreisen: Veracruz – Mexikos musikalische Hafenstadt. Wh.: 11.02., 07:15.

Sonntag, 11.02.
06:00-06:05, Südwest  Städte und Landschaften. Amazonien: Wald und Asche.  
17:35-18:05, ARTE  Zu Tisch auf … Guadeloupe. Von Eberhard Rühle.
20:15-20:40, ARTE  Der gespiegelte Blick. Selbstportraits von Frida Kahlo. Von Marita Loosen.

Montag, 12.02.
20:15-21:00, Phoenix  Magische Welten. 1. Paititi – Das letzte Geheimnis der Inka. Wh.: 13.02., 07:30.

Dienstag, 13.02.
05:15-06:00, Phoenix  Schliemanns Erben. Die Goldstraße der Inka.
13:15-14:00, MDR  Brasilien. MDR-Reisereportage.
23:30-00:00, Südwest  Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Zwischen Himmel und Hölle. Olinda und Ouro Preto, Brasilien. Von Roland May.

Mittwoch, 14.02.
15:15-16:00, NDR  Fordlandia. Die vergessene Stadt im Regenwald. Von jxxxxxx Tschirner.
16:15-17:00, hr fernsehen  Karneval in Trinidad. Von Manfred Bölk.
19:00-19:45 , BR-alpha  Karneval in Santiago de Cuba . Wh.: 15.02., 15:00 .

Donnerstag, 15.02.
06:30-07:15, Phoenix  Jäger verlorener Schätze. Der Fluch des Indianergoldes.
19:00-19:45, ARTE  Kallawaya – Naturheiler in den Anden. Von Richard Ladkani u. Thomas Wartmann.

Freitag, 16.02.
13:30-14:00, Südwest  Weltreisen. Plaza Latina. Karibische Träume. Das andere Gesicht der DomRep.  
19:00-19:45, ARTE  Mexiko: Der fröhliche Tod. Von Joanna Michna u. Thomas Wartmann.

Samstag, 17.02.
00:45-01:30, Phoenix  Tag X. 30. Juni 1520 – Der Untergang der Azteken. Von Christian Feyerabend.
12:05-12:30, hr fernsehen  Weltreisen. Plaza Latina. Veracruz – Mexikos musikalische Hafenstadt.
18:45-19:15, Phoenix  Karibische Träume. Das andere Gesicht der Dominikanischen Republik.

Sonntag, 18.02.
11:00-11:30, Südwest  Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Zwischen Himmel und Hölle. Olinda und Ouro Preto, Brasilien. Von Roland May.
21:00-21:15, 3sat  Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Salvador de Bahia. Stadt der 1000 Kirchen.
21:00-21:45, Phoenix  Die Straße des Son. Ein musikalischer Streifzug durch Mexikos Süden. Von Stefan Rocker. Wh.: 24.02., 12:00, 25.02., 07:30.

Montag, 19.02.
00:40-02:25, Südwest  Moro No Brasil. Musikalisches Roadmovie von Mika Kaurismäki.
09:45-10:30, Phoenix  Frankreichs Wilder Westen. Fremdenlegionäre, Gendarme und Goldgräber in Französisch Guyana. Von Stephan Merseburger u. Stefanie Schoeneborn.
16:16-20:00, Phoenix  Siebentausend Kilometer Mythos – Der Amazonas. 1. Die Quelle. / 2. Die Schluchten. / 3. Im Regenwald. / 4. In Amazonien. / 5. Der Meerfluss – Rio Mar. Von Wolfgang Brög.
11:00-11:45, NDR  Wildes Rio. Karneval der Tiere. Von Christian Baumeister u. André Pol.

Dienstag, 20.02.
06:00-06:45, Phoenix  Tauchfahrt in die Vergangenheit. Kolumbus’ letzte Reise – Spurensuche im karibischen Meer. Von Marc Brasse u. Karl Vandenhole.
14:00-15:00, Südwest  Planet Wissen: Schokolade – die bittersüße Verführung. Auch: 15:00 u. 21.02., 07:30, WDR.
14:45-15:35, 3sat  Dom Erwin Kräutler. Elend und Hoffnung in Amazonien. Von Johannes Neuhauser.
17:15-18:00, Phoenix  Der Dschungelläufer . Rüdiger Nehberg. Von Christian Weisenborn.
19:00-19:45, ARTE  Coiba – Tropeninsel mit Gefängnis. Rick Rosenthal besucht die ehemalige Sträflingsinsel Panamas, die heute zu den wenigen unversehrten Naturparadiesen gehört.

Mittwoch, 21.02.
03:40-04:25, Phoenix  Mondän! Rio de Janeiro.
13:05-14:00, ARTE  WunderWelten. Brasilien – Heiße Luftballons. Die mehrfach preisgekrönte Dokumentation von Etienne Chambolle zeigt ein ungewöhnliches Hobby der Bewohner von Rio de Janeiro, das seit kurzem mit Gefängnis bestraft wird.
22:30-23:00, Südwest  Auslandsreporter. Die Stunde der Indios – Kampf um Gleichberechtigung in Bolivien.

Donnerstag, 22.02.
00:05-00:40, Bayern  Gestohlene Träume. Mit dem Oscar prämierter Kurzspielfilm von Florian Gallenberger über zwei Straßenkinder in Mexico City.

Freitag, 23.02.
13:00-13:30, Bayern  Eisenbahn-Romantik. Salsa, Dampf und Zuckerrohr. Kuba per Bahn.

Samstag, 24.02.
03:40-04:20, Phoenix  Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Irrfahrt vor Galapagos – Mit Thor Heyerdahl auf Inka-Spuren. Von Rolf Pflücke.
05:05-05:50, Phoenix  Terra X. Als die Götter stürzten – Das Geheimnis der Osterinsel. Von Rolf Pflücke.
06:00-06:35, Südwest  Mais-Menschen. Die Gen-Tech-Eroberung der Dritten Welt.
14:55-15:50, ARTE  Ein Traum von Schokolade. GEO-Reportage von Jörg Daniel Hissen u. Peter Moers, die u.a. auf eine Plantage in Venezuela führt. Wh.: 25.02., 14:00.
16:00-16:30, ARD  Weltreisen. Die Jungferninseln. Segeltörn im Paradies. Von Thomas Berbner.
18:45-19:15, Phoenix  Schönheit hinter Gittern. Brasiliens Sträflinge auf dem Laufsteg.
 
Sonntag, 25.02.
10:15-11:00, MDR  Der ferne Traum: Mexiko. Land der Fiestas und Farben. Von Gisela u. Eddi Böhnke.
20:15-21:00, 3sat  Ur-Amazonas – Fluss aus der Wüste. Sepp Friedhuber und sein Team reisen von den Anden bis in das vermutete historische Quellgebiet des Amazonas im Zentrum der heutigen Sahara. Wh.: 26.02., 13:15.

Montag, 26.02.
01:00-02:25, Phoenix  Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Vorstoß nach Eldorado – Expedition durch Peru. Teil 1 u. 2. Von Gottfried Kirchner.
02:25-02:40, Phoenix  Kiwicha – Das Korn der Inkagötter. Früchte der Erde.
02:40-03:25, Phoenix  Terra X. Der Canyon der heiligen Vulkane – Expedition durchs Colca-Tal / Peru.
04:05-04:50, Phoenix  Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Chimborazo – Reinhold Messner auf der Humboldt-Route. Von Michael Albus.
04:50-06:15, Phoenix  Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Im Schatten der Inkasonne – Südamerikas vergessene Kulturen. / Mumien im Goldland – Das Erbe der Inka. Von Gottfried Kirchner.
22:15-23:10, ARTE  Ethanol – Brasiliens grüne Revolution. Dokumentation von Pierre-Olivier François u. Christian Popp über die ökonomischen, ökologischen und sozialen Konsequenzen der Verwendung von Biokraftstoff. Wh.: 02.03., 15:10.

Dienstag, 27.02.
00:45-02:10, Phoenix  Terra X. Der Todeszug der Lanzenreiter – Landsknechte auf der Goldroute (1 + 2).
02:55-03:40, Phoenix  Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Sie brauchten keine weißen Götter – Die verschollenen Kulturen Ekuadors. Von Peter Baumann.
03:40-04:20, Phoenix  Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Auf der Fährte des Jaguars – Entdeckungen in Mittelamerika. Von Gottfried Kirchner.
04:20-04:35, Phoenix  Mexiko – Die Sonne der Toten. Von Helen u. Heiko Heltorff.
05:20-06:05, Phoenix  Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Die Geister vom Fluss der Gräber – Indianer-Magie in Kolumbien. Von Gottfried Kirchner.
15:15-16:00, NDR  Der weiße Berg von Feuerland. Von Holger Riedel.

Mittwoch, 28.02.
22:10-22:25, ARTE  Mit offenen Karten. Mexiko – Angelpunkt zwischen Nord und Süd. Wh.: 01.03./02.03., 08:15 u. 09:40.

Donnerstag, 01.03.
01:30-02:30 , Phoenix   Hot Spot Havanna.
02:30-03:10 , Phoenix   Hot Spot Salvador de Bahia.
21:00-21:45, Phoenix  Mein Patenkind in Bolivien. Was geschieht mit den Spendengeldern?
22:10-22:25, ARTE  Mit offenen Karten. Mexiko – Angelpunkt zwischen Nord und Süd. Wh.: 01.03., 08:15 u. 09:40, 02.03., 08:15 u. 09:40, 03.03., 11:00, 05.03. / 06.03. / 07.03., 08:15 u. 09:40.
23:40-00:25, Südwest  Öl – Es geht ein Barrel auf Reisen. Von Mouhcine El Ghomri.
00:25-01:10, Südwest  Zeitbombe Öl – Umweltkatastrophe in Ecuador.

Samstag, 03.03.
14:00-14:55, ARTE  Ein Traum von Schokolade. GEO-Reportage von Jörg Daniel Hissen u. Peter Moers, die u.a. auf eine Plantage in Venezuela führt.
21:40-22:35, ARTE Boliviens junge Wilde. GEO-Reportage von Roberto Lugones über ein Projekt für Waisenkinder und Tierschutz in La Paz. Wh.: 06.03., 08:50.

Sonntag, 04.03.
11:00-11:15, Südwest  Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Valparaiso, Chile. Eine Stadt wie ein Regenbogen. Von Christian Romanowski.
 
Montag, 05.03.
21:35-22:00, 3sat  Inselträume. Jeju und Dominikanische Republik. Von Beat Häner u. Beat Bieri.

Dienstag, 06.03.
06:45-07:00, Bayern  Städte und Landschaften. São Paulo und Amazonien.

Mittwoch, 07.03.
08:35-09:05, Südwest  Indianer. Die Warao – Volk der starken Frauen. Von Gernot Schley.

Donnerstag, 08.03.
20:15-21:00 , 3sat  Paraguay . Von Roswitha u. Ronald Vaughan.


Quelle: ila-web


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« Antwort #23 am: Januar 23, 2007, 10:19:18 »

Jan Josef Liefers im TV-Sender Dmax per Motorrad durch Südamerika
http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=14695&mode=thread&order=0&thold=0

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« Antwort #22 am: Januar 19, 2007, 07:51:45 »

Faszination Erde im ZDF: Die grüne Hölle – Amazonas

Die Sendung "Die grüne Hölle - Amazonas" aus der Reihe "Faszination Erde" läuft am Sonntag, den 28. Januar, um 19.30 Uhr im ZDF.

http://www.ratgeberbox.de/ratgeber/artikel/artikel_753120/faszination-erde-im-zdf-die-gruene-hoelle-amazonas

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« Antwort #21 am: Januar 19, 2007, 02:03:51 »

Montag, 22. Januar 2007   
Tierfilm
13 - 13.25 Uhr, WDR Fernsehen

 

Anschleichen, lauern, zupacken!
 

Felix Heidinger ist wieder einmal in die Ferne gereist. In Südamerika will er die besten Jäger unter den Tieren beobachten. Zu denen gehört der Puma, eine Raubkatze, die Sprungrekorde hält. Aus dem Stand springt sie sechs Meter hoch und zwölf Meter weit!
Auch der Kaiman, das südamerikanische Krokodil, hat eine ausgefeilte Jagdtechnik. Stundenlang liegt er reglos im Wasser und lauert auf Beute. Blitzschnell hat er sie gepackt. Ein ganz besonderer Vogel ist die Inka-Seeschwalbe. Sie lebt an der Küste des Pazifischen Ozeans und jagt Sardellen, die in Kilometer langen Schwärmen durchs Meer ziehen. Von hoch oben stürzt sich die Inka-Seeschwalbe auf die Wellen. Selten geht sie leer aus.

Mit Felix Heidinger
(BR-Übernahme)


Über die Reihe

In dem Wildlife-Format für Kinder reist der Biologe Felix Heidinger rund um die Welt und berichtet über Tiere in der Wildnis und weist dabei auch auf besondere Artenschutz-Aktionen hin. "Guter Typ!", "Nicht aufgesetzt!", "Echt cool drauf!", so die Resonanz bei den Jungen. "Glaubhaft und authentisch!", "Endlich einer, der komplizierte Dinge einfach erklärt!", so die typischen Rückmeldungen bei den 'älteren' Zuschauern. Eine begeisterte Dame brachte es auf den Punkt: "Danke für den neuen Sielmann. Der ist nicht nur was für Kinder!"

Quelle: WDR

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« Antwort #20 am: Januar 18, 2007, 06:30:11 »

Reportage im ZDF: Das wird schon klappen... - Deutsche Auswanderer in Spanien
 
Artur Walter als Gartenbauer mit spanischem Arbeitskollegen
© ZDF / Halim Hosny
Ein Film von Halim Hosny.
Ernst und Bärbel Walter aus Altentreptow im Landkreis Demmin haben sich ihren Traum erfüllt: Sonne satt, endlose Strände, tiefblaues Wasser an der spanischen Costa del Sol. Seit drei Jahren lebt das Paar nun schon im schmucken Küstenort Estepona unweit des Jetset Paradieses Marbella.

Nach dem Auszug ihrer beiden Kinder fühlten sich die beiden noch jung und fit genug etwas ganz Neues anzufangen. "Wenn nicht jetzt, dann nie", erinnern sich beide an die Zeit zurück, als sie sich entschlossen auszuwandern. Damals bot der lokale Arbeitsmarkt dem Diplomlandwirten keine Perspektive. Im Juni 2003 war es dann so weit. Ernst flog nach Südspanien und suchte Arbeit und ein neues Zuhause. Währenddessen löste Ehefrau Bärbel in Deutschland den Hausstand auf, verkaufte das Eigenheim und folgte dann ihrem Mann an die Costa Del Sol.

Doch auch in Estepona ist nicht alles Gold, was glänzt. Immer wieder müssen der 50-jährige Ernst und die 45-jährige Bärbel aus Altentreptow erfahren, dass das Leben hinter der schönen Fassade hart und unberechenbar sein kann. Ernst, der in Spanien sein Geld als einfacher Bauarbeiter verdient, hat inzwischen acht mal seinen Job verloren. "Nichts hier ist so konstant wie der Wechsel", sagt Ernst. "Daran habe ich mich inzwischen gewöhnt." In Deutschland arbeitete Bärbel als ausgebildete Krankenschwester. In Spanien verdient sie ihr Geld mit Hausmeistertätigkeiten, Reinigungsarbeiten und leichten Pflegediensten. "Mein Spanisch ist zwar schon ganz gut, aber nicht gut genug, um sich in der Intensivstation, wo es um Leben und Tod geht, klar zu verständigen. Das traue ich mir noch nicht zu."

Das Geld reicht für die Ausgaben des täglichen Lebens und um das Darlehen für die Eigentumswohnung mit Meerblick zurückzuzahlen. "Ein besseres Leben können wir uns nicht vorstellen. Hier haben wir endlich fast alles, wovon wir damals träumten: tolles Wetter, ein schönes Zuhause und wahre Freunde. Deutschland", sagt das Auswanderer-Ehepaar, "ist für uns inzwischen ein ab-geschlossenes Kapitel."

Die Reportage "Das wird schon klappen... - Deutsche Auswanderer in Spanien" läuft am Sonntag, den 28. Januar, um 18.30 Uhr im ZDF.

Quelle: ZDF


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« Antwort #19 am: Januar 17, 2007, 10:04:33 »

Mit jxxxxxx Bublath nach Australien, an den Amazonas und in die Antarktis: / ZDF strahlt drei weitere Folgen von "Faszination Erde" aus
http://www.campus-med.de/index.php/index.php?module=myDPANews&func=content&file=2007-01-17/na00927997&quelle=news+aktuell

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