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TV-Bericht
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Autor
Thema: TV-Bericht (Gelesen 8230 mal)
Don Holiday
Gast
Re: TV-Bericht
«
Antwort #63 am:
Juli 10, 2008, 09:33:37 »
Im Huefele Forum hat man auf meinen obigen Beitrag reagiert:
Erst schrieb ein User:
-- Hallo Don, hast du die Farbe gewechselt, oder was ?
Gast der Schweinezüchter
dann antwortete ein „Doofer“
kannst du mir aufklären, wo ist la Chica eine Maklerin - ich kann das nicht erkennen bin leider doof, woran kann man sowas erkennen ?
und ein „noch dooferer“
bei wem handelt es sich denn bei dieser Chica?
Oder ists gar ein Chico?
und ein User schrieb als „Don H“ (sogar in meinem Sinne)
wer nicht wagt, der nicht gewinnt
Dann kamen noch einige nicht so interessante Beitraege. Hoechstens der eine, in dem darauf verwiesen wird, dass sich „La Chica“ ueber Bettina Muellers Hotel erkundigt hat – im AA-Forum!
Warum traut man sich nicht hier zu antworten?
Herbert beisst doch nicht!
Don
Ich sehe keinen Hinweis, dass es sich bei „:La Chica“ um eine Maklerin handelt. Die Wahl des AA-Forums als Auskunftsquelle sehe ich als Geschmacksverirrung an
Gespeichert
Don Holiday
Gast
Re: TV-Bericht
«
Antwort #62 am:
Juli 09, 2008, 09:53:27 »
Hallo Leute,
eben las ich einen Beitrag im Kay-Oli-Forum.
Dort hat „LaChica“ ihre Meinung ueber die TV-Soaps der Auswanderer kund getan. Ich fand diesen Beitrag so toll, dass ich ihn – OHNE JEGLICHE INHALTLICHE AENDERUNG – hier mal voll zitiere, da dieser Beitrag es verdient, einem groesserem Publikum zugaenglich gemacht zu werden:
“Tja, aufmerksam lese ich die Beiträge und die unterschiedlichen Meinungen und....irgendwo ist ja auch ein Forum eine Docu-Soap ... sag ich mal so:
Natürlich gucken wir gerne diese Sendungen und reden danach drüber, ob "die" es schaffen oder nicht....so aus unserer Sicht.
Es macht uns Spass und es interessiert uns herzlich wenig, warum die Leute dort mit Ihrer Geschichte ins Fernsehen gehen....sie tuns und wir guckens. Abgesehen davon, ist Fernsehen für uns "Abschalten vom Alltag" und da passen Auswanderergeschichten genauso gut oder schlecht wie Tatort, Affe, Gorilla und Löwe oder sonst was.
Generell finde ich es erstmal durchweg GUT, wenn sich Menschen entscheiden, aus ihrem schlechten Status-Quo raus zu wollen....was schlecht ist, ist ja individuell unterschiedlich und sollte jedem selbst überlassen werden...
Die Bereitschaft, etwas zu verändern und nicht dem Dauerjammern zu verfallen, verdient doch erstmal Lob. Dann noch einen so großen Schritt, wie eine Auswanderung, zu wagen verdient wiederum Anerkennung.
Der eine verlässt sich auf ein großes Vermögen, der andere auf die Einnahmen aus Deutschland und der Dritte auf sein Talent, sich überall zurecht finden zu können.
Dem Ersten geht das Geld aus, dem Zweiten bricht die Einnahme weg und der Dritte hat sich völlig überschätzt....so what?? Vielleicht gehen alle 3 wieder nach D und können rückblickend auf ihre Erfahrungen in einem fremden Land mit den Widrigkeiten in Deutschland viel besser leben - ergo: Der Schritt hat sich gelohnt. Vielleicht schaffen es auch alle und dann hat sich der Schritt doch ebenfalls gelohnt.
Die, die das eigene Land verlassen weil hier alles Sch... ist. Die mit dem verborgenen Talent, das da mit 'ner Chipstüte und 'ner Flasche Bier nörgelnd auf dem Sofa sitzt und hinter der deutschen Wohnungstür von den Warner-Brothers noch nicht entdeckt wurde. Was ist mit denen?
Wenn die denken, Hollywood findet sie in Paraguay....bitte schön, diese Leute nerven mich schon hier in Deutschland.
Hände in den Schoss legen und jammern, wie schlecht alles ist....die gibt es hier, in Py und vielen anderen Flecken auf der Welt. Über solche Leute müssen wir hier nicht reden...die haben ja weiss Gott noch ein anderes Forum für Paraguay.
Vielleicht jedoch, kann man genau die Tatsache, dass man in einem anderen Land lebt, genau dafür verwenden, wieder neuen Antrieb zu finden und die Energie zu schöpfen, Neues zu bewegen.
Generell bleibt also: Die meisten Menschen, die sich zu solch einem Schritt entschließen, werden nur gewinnen können....nicht für jeden, geht es ausschließlich um das liebe Geld. Man möchte es tun, um es wenigstens getan zu haben.....allein das ist doch schon ein Argument.
Und die Vorbereitungen? Ehrlich gesagt, ich finde es beachtenswert, mit wie viel Informationen Menschen in Ihr "neues" Land einwandern. Und ich finde es genauso beachtenswert, wenn manche einfach los ziehen und es tun, ohne sich sonderlich zu informieren. Manchmal denke ich sogar, die zweite Kategorie ist mir sympathischer.
Dinge, die vorher nicht bedacht wurden, erlebt jeder....definitiv! Und, ob vorbereitet oder nicht, da sieht man, wer sich mit anderen Lebensumständen, Mentalitäten u.s.w. arrangieren kann und wer eben nicht.
LG
La chica“
Ich hoffe, La Chica ist mir nicht boese, dass ich, ohne vorherige Anfrage, einfach ihren Beitrag hierher kopierte.
Don
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EalaFreya
Gast
Re: TV-Bericht
«
Antwort #61 am:
Oktober 21, 2007, 10:39:42 »
Heute abend: 21.10-07 Kabel 1 20:15
Mein neues Leben - XXL
Beschreibung:
Etwa 145.000 Auswanderer verlassen jedes Jahr Deutschland, um in einem anderen Land ein neues Leben zu beginnen. Auch Stefanie und Gary Starks, die nach Spanien auswandern und die Familien Thann und Kilian, die es nach Paraguay und Brasilien gezogen hat, möchten die Erinnerung an ihre Herkunft lebendig halten ...
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santiago
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Beiträge: 1636
Re: TV-Bericht
«
Antwort #60 am:
Juli 27, 2007, 10:25:55 »
Zitat von: Konstrukteur am Juli 27, 2007, 09:44:23
Samstag, 11.08.
23:45-02:10, WDR Amores Perros – Von Hunden und Menschen. Spielfilm von Alejandro Gonzáles Inárritu, Mexiko 2000. Auch: 17.08., 23:10, 3sat.
sehr empfehlenswerter mexicanischer Spielfilm.
http://de.wikipedia.org/wiki/Amores_Perros
und:
http://www.youtube.com/watch?v=Q_3b1TutXVY
Gruss
Ludwig
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EIN GANZ NEUER FOTOBLOG UEBER JALISCO, MEXICO.
http://lmk-photography.blogspot.com/
Konstrukteur
Gast
Re: TV-Bericht
«
Antwort #59 am:
Juli 27, 2007, 09:44:23 »
Samstag, 11.08.
00:30-01:20, ARTE Wendekreis des Krebses. Faszinierende, mehrfach prämiierte Dokumentation von Eugenio Polgovsky über den Alltag einiger Familien in der mexikanischen Wüste San Luis.
12:00-12:30, hr fernsehen Der „Dschungelretter“. Modekönig wird Naturschützer. Von Michael Stocks.
17:00-17:30, Vox Wolkenlos. Thema: Jamaika – Der coolste Spot in der in der Karibik.
23:45-02:10, WDR Amores Perros – Von Hunden und Menschen. Spielfilm von Alejandro Gonzáles Inárritu, Mexiko 2000. Auch: 17.08., 23:10, 3sat.
Sonntag, 12.08.
17:03-17:30, ARD W wie Wissen. Freie Fahrt für Superfrachter – Der neue Panamakanal. Moderation: Ranga Yogeshwar.
17:30-18:00, 3sat Quetzal – Göttervogel im Nebelwald. Von Michael Herzog.
19:00-19:45, BR-alpha Abenteurer Gottes – Eine Geschichte der Mission: Amerika.
23:00-00:15, Bayern Castro. Von Philip Selkirk.
Montag, 13.08.
01:00-01:45, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Irrfahrt vor Galapagos – Mit Thor Heyerdahl auf Inka-Spuren. Von Rolf Pflücke.
02:50-03:00, Südwest Kontrastprogramm Karibik. Relaxen auf Barbados. Von Martin Brinkmann.
07:05-07:35, ARTE Sommer, Sonne, Strand! (16): Argentinien / Mar del Plata. Wh.: 11:30, 16.08., 04:25.
11:15-12:00, Phoenix Curaçao. Von Ebbo Demant.
16:50-17:35, ARTE Kaw – Im Sumpfland von Französisch-Guayana. Von Luc Riolon.
21:00-21:30, 3sat Zwischen den Meeren. Unterwegs in Mittelamerika. Von Stefan Rocker.
22:15-23:10, Phoenix Die letzten Tage einer Legende. 1. Che Guevara. Von Ted Anspach.
Dienstag, 14.08.
00:25-01:20, 3sat Planet der Pyramiden – Weltweit zu den Göttern. Von Uta von Borries.
02:00-02:45, ARTE Neblina. Der Duft der Tafelberge.
03:00-05:20, Phoenix Wohnungen der Götter. Eine Reise zum Berg der kalten Sonne mit Reinhold Messner. / Eine Reise zum heiligen Berg der Indianer mit Reinhold Messner. Von Michael Albus.
04:30-05:20, Phoenix Wunderbare Welt. Die Göttertiere der Inka. Von Teresa Clare u. Heinz von Matthey.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Mexiko – Macht, Funktion und Ritual. Von Daniele Dehouve u. Richard Prost. Wh.: 21.08., 17:35.
Mittwoch, 15.08.
12:15-12:45, WDR Thalassa: Ein Land träumt vom Meer. Im Salpeter-Krieg verlor Bolivien den Zugang zum Meer – ein nationales Trauma.
Donnerstag, 16.08.
12:30-13:15, Phoenix Der Dschungelläufer – Rüdiger Nehberg. Von Christian Weisenborn.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Haiti – Geister und Geld. Von Saskia Rietmeijer u. Bart Drolenga. Wh.: 23.08., 17:35.
Freitag, 17.08.
09:45-10:30, Phoenix Balladen über ein fröhliches Land. Eine Reise durch Mexiko. Von Stefan Rocker.
10:30-11:15, Phoenix Die Schöne und das Chaos. Eine Führung durch Mexiko-Stadt.
11:15-12:00, Phoenix Die Welt der Maya. Von Stefan Rocker. Auch: 28.08., 16:00, hr fernsehen (30 Min.).
21:30-22:00, 3sat 3satbörse spezial: Venezuela.
22:25-23:10, 3sat Der verborgene Fluss der Maya. Mexikos unerforschte Unterwelt. Von Tim Scoones.
Samstag, 18.08.
02:25-03:10, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Chimborazo – Reinhold Messner auf der Humboldt-Route. Von Michael Albus.
03:10-03:50, Phoenix Terra X. Das Amerikarätsel – Auf Geheimkurs in die neue Welt.
03:50-04:35, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Im Schatten der Inkasonne – Südamerikas vergessene Kulturen. Von Gottfried Kirchner.
04:35-05:20, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Mumien im Goldland – Das Erbe der Inka.
05:20-06:00, Phoenix Terra X. Der Canyon der heiligen Vulkane – Expedition durchs Colca-Tal / Peru.
06:45-08:15, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Vorstoß nach Eldorado – Expedition durch Peru (1+2). Von Gottfried Kirchner.
Sonntag, 19.08.
00:45-01:25, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Im Sog der Delphine – Von Alaska bis Argentinien. Von Kevin McCarey. Wh.: 31.08., 00:45.
01:25-02:10, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Venezuela – Mission zum grünen Planeten. Von Michael Gies u. Susanne Hillmann. Wh.: 31.08., 01:25.
02:10-02:50, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Panama – Im Reich der Affenadler. Von Thomas Radler. Wh.: 31.08., 02:10.
02:50-03:35, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Galapagos – Die Insel der Drachen. Von David Parer u. Elizabeth Parer-Cook. Wh.: 31.08., 02:50.
Montag, 20.08.
13:00-14:00, ARTE WunderWelten. Argentinien – Armut und Arbeit. Von Alex Corte. Wh.: 27.08., 17:35.
13:30-14:15, hr fernsehen British Virgin Islands – Geschichten aus der Karibik. Von Kerstin Woldt.
19:00-19:45, ARTE Wunderbare Tiergeschichten. Dokumentationsreihe über besondere Beziehungen zwischen Mensch und Tier. 1. Roberto und das weiße Lama (Bolivien). Von Philippe Molins. / 2. Auf dem Rücken der Rentiere (Mongolei). Von Jacques Malaterre. Wh.: 27.08., 16:50, 08.09., 18:10.
19:15-20:00, Phoenix7000 Kilometer Mythos – Der Amazonas. 1. Die Quelle. Von Wolfgang Brög.
Dienstag, 21.08.
03:40-04:20, Phoenix Verborgene Welten. Rauchzeichen am Rio Xingu – Bei den Waldindianern Brasiliens. Von Uta von Borries.
05:15-06:00, Phoenix Tropenfieber. 1. Die Eroberung des Amazonas.
19:15-20:00, Phoenix 7000 Kilometer Mythos – Der Amazonas. 2. Die Schluchten.
Mittwoch, 22.08.
13:30-14:15, hr fernsehen Trauminseln – Dominikanische Republik. Von Ulrike Becker.
17:00-17:45, Bayern Yucatán – Im Land der Maya. Von Michael Gregor.
19:15-20:00, Phoenix 7000 Kilometer Mythos – Der Amazonas. 3. Im Regenwald.
20:15-20:40, ARTE Zu Tisch auf … Guadeloupe. Von Eberhard Rühle. Wh.: 05.09., 11:30.
Donnerstag, 23.08.
00:45-01:30, Phoenix Terra X. Odyssee zur Osterinsel – Die Floßfahrt des Inkafürsten. Von Rolf Pflücke.
13:30-14:15, hr fernsehen Inseln – Puerto Rico. Kai Henkel schildert Geschichte und Gegenwart der Karibikinsel, die seit 500 Jahren immer Besatzer hatte
14:30-15:00, Südwest Weltreisen. Die Jungferninseln – Segeltörn im Paradies. Von Marion von Haaren.
19:15-20:00, Phoenix 7000 Kilometer Mythos – Der Amazonas. 4. In Amazonien.
23:15-01:15, WDR Machuca, mein Freund. Spielfilm von Andrés Wood, Chile / Spanien 2004 – der anrührende Abschied von der Kindheit am Vorabend des Militärputsches gegen Präsident Allende.
Freitag, 24.08.
07:50-08:20, WDR Mais-Menschen: Die Gen-tech Eroberung der Dritten Welt. Wh.: 31.08., 07:50.
11:15-12:00, Phoenix Mare TV. Feuerland – Gletscher, Fjorde, Pinguine. Von Dunja Stamer.
19:15-20:00, Phoenix 7000 Kilometer Mythos – Der Amazonas. 5. Rio Mar – Der Meerfluss.
21:00-21:45, rbb Der Andenbär. Hans Giffhorn bereist Südwestkolumbien, die Hochburg der Guerilla, auf der Suche nach einer bedrohten Tierart.
Samstag, 25.08.
02:35-03:15, Phoenix Terra X. Todescode aus Peru – Der Fluch des Inkagoldes. Von Krzysztof Lang.
12:00-12:30, hr fernsehen Unterwegs mit der Gerechtigkeit. Das Gerichtsschiff im Amazonas-Delta.
14:45-15:40, Phoenix Die letzten Tage einer Legende: Che Guevara.
18:45-19:15, Phoenix Indianerland Lateinamerika. Von Leo Gabriel u. Michael Vetter.
21:00-21:45, Phoenix Heiße Spur am Monte Verde. Das Rätsel der ersten Amerikaner. Von Gisela Graichen u. Peter Prestel. Wh.: 29.08., 19:15
Sonntag, 26.08.
13:00-13:45, MDR Baja California – Das andere Kalifornien. Von Paul Reddish.
15:30-16:15, Südwest Guanaja – Wo einst Kolumbus landete. Mittelamerika.
17:15-18:00, Südwest Geheimnisse der Maya. In den Dschungelruinen von Mexiko.
Montag, 27.08.
03:50-04:35, Phoenix Sphinx – Geheimnisse der Geschichte. Das Blut des Sonnengottes. Von Stefan Koester.
21:00-21:40, BR-alpha Sieben Tage – Eine Reise mit Paulo Coelho. Wh.: 28.08., 01:00.
23:00-00:35, rbb Maria voll der Gnade. Spielfilm von Joshua Marston zum Thema Drogenhandel, Kolumbien 2003.
Dienstag, 28.08.
06:30-07:15, Phoenix Sphinx. Die Rache des Regengottes. Von Michael Gregor.
Mittwoch, 29.08.
03:40-05:50, Phoenix Wohnungen der Götter. Eine Reise zum heiligen Berg Kailash. / Eine Reise zum Berg der kalten Sonne. / Eine Reise zum heiligen Berg der Indianer. Mit Reinhold Messner. Von Michael Albus.
Donnerstag, 30.08.
01:30-02:10, Phoenix Söhne der Wüste. Durch die Atacama. Von Stephan Koester.
04:35-05:20, Phoenix Die Ärzte der Maya-Könige. Von Gisela Graichen u. Andreas Orth.
06:00-06:45, Phoenix Tag X. 30. Juni 1520 – Der Untergang der Azteken. Von Christian Feyerabend.
14:15-15:00, hr fernsehen Dornen im Paradies – Galapagos.
14:30-15:00, Südwest Weltreisen. Plaza Latina. Zwischen den Meeren – Unterwegs in Mittelamerika.
Freitag, 31.08.
23:00-23:45, BR-alpha Tod in Mexiko. Glanz und Ende Kaiser Maximilians.
Quelle: ila-web.de
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Konstrukteur
Gast
Re: TV-Bericht
«
Antwort #58 am:
Juli 16, 2007, 12:33:04 »
Dienstag, 17.07.
20:15-20:40, ARTE Sommer, Sonne, Strand. 7. Brasilien / Rio. Von Mark Blezinger.
00:45-02:10, Phoenix Terra X. Der Todeszug der Lanzenreiter – Landsknechte auf der Goldroute (1+2). Von Gottfried Kirchner.
03:40-04:20, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Sie brauchten keine weißen Götter – Die verschollenen Kulturen Ekuadors. Von Peter Baumann.
04:20-05:05, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Auf der Fährte des Jaguars – Entdeckungen in Mittelamerika. Von Gottfried Kirchner.
05:05-06:40, Phoenix Mexiko – Die Sonne der Toten. Von Helen u. Heiko Heltorff.
07:20-08:00, Phoenix Wunderbare Welt. Die Göttertiere der Inka.
14:00-14:45, Phoenix Mein Patenkind in Bolivien. Was geschieht mit den Spendengeldern? Von Enrico Demurray u. Angelika Wörthmüller.
Mittwoch, 18.07.
02:55-03:40, Phoenix Havanna. Hauptstadt der Träume. Von Stefan Rocker.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Brasilien – Heiße Luftballons. Etienne Chambolle berichtet über ein verbotenes Hobby.
16:15-17:00, rbb Die Feuerwolke vom Mont Pelée. Frances Barrigan berichtet von der Insel Martinique. Auch: 23.07., 09:45, Phoenix.
22:25-23:55, ARTE Im Haus gegenüber. Preisgekrönter Spielfilm von Marcos Bernstein, Brasilien / Frankreich 2004, eine Liebesgeschichte zwischen alten Menschen.
Donnerstag, 19.07.
00:45-01:30, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Chimborazo – Reinhold Messner auf der Humboldt-Route. Von Michael Albus.
02:15-03:00, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Im Schatten der Inka-Sonne – Südamerikas vergessene Kulturen. Von Gottfried Kirchner.
03:00-03:45, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Mumien im Goldland – Das Erbe der Inka.
03:45-04:30, Phoenix Terra X. Der Canyon der heiligen Vulkane – Expedition durch das Colca-Tal / Peru.
06:05-07:30, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Vorstoß nach Eldorado – Expedition durch Peru (1+2). Von Gottfried Kirchner.
07:30-08:15, Phoenix Terra X. Als die Götter stürzten – Das Geheimnis der Osterinsel. Von Rolf Pflücke.
14:00-14:45, Phoenix Basilio und der Berg des Teufels. Von Richard Ladkani u. Kief Davidson.
20:15-21:00, Phoenix Heiße Spur am Monte Verde. Das Rätsel der ersten Amerikaner.
Freitag, 20.07.
11:00-11.30, 3sat Karibische Träume. Das andere Gesicht der Dominikanischen Republik.
13:05-14:00, ARTE Das Volk der Buschmänner. Von Yorgos Avgeropoulos.
22:15-23:05, ARTE Themenabend: Arglos im Ausland – Seltsame Reisen (1). The Good & Bad Food Guide. Ian Wright begibt sich auf eine kulinarische Weltreise, u.a. nach Kirgisistan, Jamaika,, Peru und Ecuador.
23:00-23:45, BR-alpha Sie nennen ihn „el loco“. Frank Weber und die Straßenkinder von Cochabamba. Lebenslinien.
Samstag, 21.07.
12:00-12:45, Phoenix Allein unter Büffeln. Von Thomas Aders, ARD-Studio Rio de Janeiro. Wh.: 22.07., 07:30 u. 18:00.
12:15-12:45, NDR Weltreisen. Reise ins Paradies. Brasiliens Hochseeinsel Fernando de Noronha. Von Thomas Aders. Auch: 24.07., 16:00, hr fernsehen.
17:00-17:30, Vox Wolkenlos: Kuba – die spannendste Karibikinsel.
18:45-19:15, Phoenix Der Urwaldförster. Ein Deutscher am Amazonas. Wh.: 28.07., 11:30.
Sonntag, 22.07.
07:00-07:30, Phoenix São Paulo. Deutsche Millionengeschäfte unter Wolkenkratzern.
11:05-12:00, ARTE Classic Albums. Bob Marley and the Wailers – Catch a Fire. Von Jeremy Marre. Wh.: 23.07., 05:00.
Montag, 23.07.
04:40-05:25, 3sat Schliemanns Erben. Die Goldstraße der Inka. Von Gisela Graichen u. Michael Tauchert. Auch: 26.07., 05:15, Phoenix.
13:15-13:40, WDR Willi will’s wissen: So sieht’s aus in Costa Rica.
23:55-00:40, hr fernsehen Von Heilern und Zauberern. Eine Reise durch das magische Peru.
Dienstag, 24.07.
14:30-15:00, Südwest Weltreisen. Plaza Latina. Veracruz – Mexikos musikalische Hafenstadt.
Mittwoch, 25.07.
15:00-16:00, WDR Planet Wissen: Kaffee – Der Boom der starken Bohne. Wh.: 26.07., 07:20. Auch: 15:00, Südwest.
15:45-16:15, rbb Weltreisen. Die Jungferninseln. Segeltörn im Paradies. Von Thomas Berbner.
Donnerstag, 26.07.
01:20-02:00, rbb Tango – Eine Legende.
Freitag, 27.07.
00:45-01:30, Phoenix Balladen über ein fröhliches Land. Von Stefan Rocker.
04:25-05:10, Phoenix Uruguay. Am Fluss der bunten Vögel. Von Thomas Aders.
05:50-06:00, Phoenix Salar de Uyuni. Der bolivianische Salzsee. Von Klaus Weidmann.
07:30-08:15, Phoenix Die Jungfern-Inseln. Von Piraten, Träumern und Lebenskünstlern.
16:00-16:30, hr fernsehen Eisenbahnromantik. Die Kupferzüge vom Rio Blanco (Chile).
20:15-20:40, ARTE Sommer, Sonne, Strand. 14. Mexiko / Playa del Carmen. Wh.: 02.08., 14:00.
22:30-00:15, ARTE Themenabend: Arglos im Ausland – Seltsame Reisen (2).
- 22:30 Mit 80 Speisen um die Welt. Von Ian Wright. Wh.: 28.07., 14:55, 31.07., 08:50.
- 23:25 Sechs Tage in Panama. Dokumentation von Pierre-Henry Salfaty – Starke Emotionen sind garantiert! Wh.: 28.07., 14:00.
Samstag, 28.07.
17:00-17:30, Vox Wolkenlos. Thema: Mexiko – An den weißen Stränden von Yucatán.
Sonntag, 29.07.
10:15-11:00, MDR Havanna – Irgendwie geht alles. Von Joanna Michna. Auch 1.08., 13:30, hr fernsehen.
18:30-19:00, 3sat Schönheiten hinter Gittern. Brasiliens Sträflinge auf dem Laufsteg. Von Nicole Macheroux-Denault u. David Notman-Watt. Wh.: 30.07., 04:05.
23:30-00:30, MDR Magic Keyboards. Das Tasteninstrument-Projekt beim Tanz- und Folkfest Rudolstadt. U.a. mit Lulinha Alencar (Brasilien).
Montag, 30.07.
01:45-02:25, Phoenix Magische Welten. Amazonas – Spur des roten Goldes. Von Susanne Aernecke.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Die Mennoniten von Belize. Von Philippe Coudrin u. Benoît D’Humières. Wh. : 06.08., 17:35.
13:30-14:15, hr fernsehen Geheimnisse der Maya. Von Lothar Zimmermann.
20:15-20:40, ARTE Sommer, Sonne, Strand. 16. Argentinien / Mar del Plata. Von Jean-Michel Vennemani. Wh.: 06.08., 14:00
22:30-23:15, Südwest betrifft: Buenos dias amor! – Kai fand auf Kuba die Liebe, Von Phillis Fermer. Wh.: 01.08., 14:15.
Dienstag, 31.07.
13:30-14:15, hr fernsehen Guatemala. Die Haifänger von Buena Vista. Von Hans Peter Böffgen.
18:30-19:15, Phoenix Magische Welten. 1. Paititi – Das letzte Geheimnis der Inka. Von Uta von Borries u. Flor ian Pfeiffer. Auch: 02.08., 16:30, 3sat.
19:00-19:45, ARTE Neblina. Der Duft der Tafelberge. Antoine de Maximy u. Henri Herré begleiten eine wissenschaftliche Expedition zu den Tepuis in Venezuela. Wh.: 07.08., 16:50.
23:30-00:00, Südwest Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Das Erbe der Maya. Tikal und Palenque. Von Marcus Vetter, Jens Dücker u. Peter Wendt.
Mittwoch, 01.08.
00:00-00:45, Phoenix Cowboytreck mit nassen Füßen. Durch Brasiliens Pantanal. Von Lourdes Picareta.
02:15-03:00, Phoenix Schliemanns Erben. In den Todeskammern der Maya. Von Michael Tauchert.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Bolivien – Die Bäume der Chimane-Indianer. Von François-Xavier Pelletier. Wh.: 08.08., 17:35.
22:00-22:45, Südwest Konzert mit Juanes.
22:30-23:15, WDR Menschen hautnah: Sekunden, die mein Leben veränderten – Der Piratenüberfall (Venezuela, Ecuador). Wh.: 03.08., 14:15.
Donnerstag, 02.08.
00:40-01:25, ARTE KurzSchluss – Das Magazin. U.a.: Making of – Guilherme Marcondes. Der brasilianische Regisseur gewährt einen Einblick in die Entstehung seines Animationsfilms “Tyger”.
13:30-14:15, hr fernsehen Perlen des Regenwaldes (1). Der Nicaragua-See und der Rio San Juan. Von Cornelia Volk u. Frank Eckert. Auch: 20:15, 3sat.
Freitag, 03.08.
13:30-14:15, hr fernsehen Perlen des Regenwaldes (2). Das Schutzgebiet Indio-Maiz und die Karibik-Küste. Auch: 09.08., 20:15, 3sat.
20:15-21:00, Phoenix Mythos Evita. Von Guido Knopp u. Steffi Schöbel.
21:00-21:45, Phoenix Mythos Che Guevara. Von Candida Pinto.
Samstag, 04.08.
03:20-04:00, Phoenix Wunderbare Welt. Feuerland – Geschichten vom Ende der Welt. Von Uwe Müller.
04:00-04:40, Phoenix Costa Rica – Brücke zwischen den Kontinenten. Von Sara Herzog.
12:55-13:30, ARTE Zapping International. Das Fernsehen der Chilenen. Von Fernando Diaz. Wh.: 06.08., 14:30, 07.08., 10:35, 08.08., 02:15.
20:45-21:40, ARTE Kolumbus’ letzte Reise. Spurensuche im Karibischen Meer. Von Marc Brasse. Wh.: 05.08., 14:00.
Montag, 06.08.
02:15-02:55, 3sat Viva Vikunja – Die Kamele der Anden. Von Christian Baumeister.
Donnerstag, 09.08.
07:05-07:35, ARTE Sommer, Sonne Strand. 14. Mexiko / Playa del Carmen. Wh.: 11:30.
Freitag, 10.08.
15:00-15:45, 3sat Der ferne Traum: Mexiko. Land der Fiestas und Farben. Von Gisela u. Eddie Böhnke.
15:45-16:30, 3sat In den Tiefen des Amazonas. Flussdelfine und Piranhas.
16:30-17:15, 3sat Ecuador – Von den Anden an die Küste. Von Julia Leiendecker.
Samstag, 11.08.
00:30-01:20, ARTE Wendekreis des Krebses. Faszinierende, mehrfach prämiierte Dokumentation von Eugenio Polgovsky über den Alltag einiger Familien in der mexikanischen Wüste San Luis.
Quelle: ila-web.de
Am 23.07.07 13:15 - 13:45 Uhr auf
WDR: Willi will's wissen: So sieht's aus in Costa Rica!
Costa Rica liegt in Mittelamerika, zigtausend Kilometer entfernt von Deutschland. Was Willi dort will? Im Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft spielt Deutschland gegen die costa-ricanische Nationalelf. Also, wenn das kein Grund für den Reporter ist! Die Hauptstadt von Costa Rica heißt San José und hat ungefähr 300.000 Einwohner. Wahnsinn, was hier los ist! Willi lässt sich treiben, hält Augen und Ohren offen, um Land und Leute kennen zu lernen. Bunte Märkte mit unbekannten Obst- und Gemüsesorten, fremde Gerüche, Menschen, die spanisch sprechen. Willi kommt schnell in Kontakt mit Einheimischen, die ihm berichten, wie es sich lebt in Costa Rica.
Dann geht's raus aufs Land und rein in die Natur. Auf einen der acht Vulkane zum Beispiel, die es in Costa Rica gibt. Der Poás ist über 2000 Meter hoch, hoffentlich bricht er jetzt nicht aus! Richtig dschungelig wird es im Naturpark Monteverde. Auf Hängebrücken, manche davon über 40 Meter über dem Erdboden, balanciert sich der Reporter quer durch den tropischen Regenwald. Augen offen halten, Willi! Hier gibt es Affen, Kolibris, Jaguare, Faultiere - und Schlangen! Und dann ab an den Strand. Schließlich heißt Costa Rica übersetzt "Reiche Küste" und die will Willi natürlich auch sehen. Der Reporter hat die Auswahl: Baden im Atlantik oder im Pazifik? Und vielleicht hat ja jemand Lust auf eine Runde Strand-Fußball!
(Kindgerecht!)
Am 23.07.07 23:55 - 00:40 Uhr auf
h3: Von Heilern und Zauberern. Eine Reise durch das magische Peru
In den Anden und im Tiefland Perus sind uralte Rituale noch lebendig. Wer krank wird, geht zum Curandero, zum Heiler, und wer Wünsche verwirklichen will, zum "Brujo", zum Zauberer. Die Menschen sprechen von diesen Magiern mit Ehrfurcht und bisweilen auch mit Angst. Der Film von Diana Seiler ist wie eine Reise in die Vergangenheit, aber die Vergangenheit ist überall in Peru noch Gegenwart. Diana Seiler und ihr Kameramann Oliver Klös fanden Mythen und Märchen, Heiler und Hellseher und sogar einen Hexer. Der bedient Kundinnen und Kunden, die jemand etwas Schlechtes wünschen, und er ist beileibe nicht der Einzige. Ein ganzes Dorf nahe der Pazifikküste ist die heimliche Hauptstadt der Hexerei in Peru.
Doch es wird nicht nur verhext, es wird auch verzaubert. Kundinnen mit einer unerfüllten Liebe - meist sind es Frauen - gehen zu einer Zauberin. Die gibt ihnen nach dem Ritual, das den Geliebten gewogen machen soll, manchmal eine Geheimwaffe mit, die Pusanga, ein besonderes Öl. Es wird aus dem Penis des rosa Flussdelfins gewonnen, der im Amazonas heimisch ist. Das Öl, aufgetragen wie ein Parfum, soll eine unwiderstehlich anziehende Wirkung haben. Die Reise durch das magische Peru führt auch zu den Huaringas, ein Seengebiet auf 4.000 Meter Höhe, das nur zu Fuß oder auf dem Rücken von Maultieren zu erreichen ist - und das nicht unter zwölf Stunden Anreise. Eiskalt ist es dort oben, fast immer weht ein kräftiger Wind. Trotzdem steigen die Menschen dort ins Wasser und tauchen acht mal unter, um sich mit Kraft für den Alltag aufzuladen. Vor und nach dem Ritual beten sie am Ufer des Sees gemeinsam mit dem Zauberer, der sie hierher begleitet hat. Küstenwüste, Anden, tropischer Regenwald - jede Zone hat ihre eigene Heiltradition.
Die Schamanen etwa benutzen Tabak, Ritualsteine, Meerschweinchen, Coca-Blätter oder Ayahuasca. Das Gebräu aus einer tropischen Liane erweitert das Bewusstsein des Schamanen und lässt ihn erkennen, wo im Körper der Patienten die Krankheit liegt und wie ihnen geholfen werden kann. Seit einigen Jahren kommen nicht nur Einheimische, sondern auch Menschen aus Nordamerika und Europa, die in den Jahrhunderte alten Traditionen Hilfe suchen. Manche gehen sogar bei Heilern in die Lehre. Sie vertrauen Körper, Geist und Seele uralten Methoden an, an deren Kraft die Indianer in den Anden und im Regenwald Perus bis heute nicht zweifeln.
Am 25.07.07 16:00 - 16:30 Uhr auf
terranova: Im Land der Vogelmenschen
Venezuela. Hier erforscht der Ornithologe David Rosane die Vogelwelt des Amazonas und den Stamm der Ye-Kuana, ein Flussvolk, das eine besondere Spiritualität mit den Vögeln verbindet. Die Ye-Kuana sind sehr bedacht auf den Erhalt ihrer Traditionen und Werte, aber auch interessiert am Kontakt mit der Außenwelt, da sie an Kulturerrungenschaften wie Medikamenten und moderner Bildung teilhaben wollen. David Rosane arbeitet mit den Ye-Kuana zusammen, indem er mithilft, den Indianern durch den Verkauf ihres Kunsthandwerks eine wirtschaftliche Möglichkeit des Austausches aufzubauen. Außerdem versucht er, die Öffentlichkeit auf die Bedrohung der Ye-Kuana durch Bergbauprojekte aufmerksam zu machen. Bei der Erforschung der Vogelarten sind die Indianer, in deren Mythologie die Vögel eine zentrale Rolle spielen, dem Wissenschaftler mit ihrem Wissen eine unentbehrliche Hilfe. Geheimnisvoller Planet vermittelt interessante Einblicke in die Legenden der 'Vogelmenschen', ihre heiligen Plätze und ihre Gesellschaftsform.
(Wdh. heute 23.15-23.45)
Am 18.07.07 13:00 - 14:00 Uhr auf
arte: WunderWelten: Brasilien - Heiße Luftballons
In der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro gehen unzählige Menschen einem ungewöhnlichen Hobby nach: Sie basteln heimlich in ihrer Garage riesige Heißluftballons aus Papier. Majestätisch schweben diese eindrucksvollen, aufwändig verzierten Gebilde durch die Luft. Seit kurzem wird die illegale Herstellung von Ballons mit Gefängnis bestraft, denn die "Luftschlösser" lösen Brände aus und gefährden den Flugverkehr. Doch die "Baloeiros", die Ballonbauer, lassen weiterhin über der Bucht von Rio ihre Träume gen Himmel steigen. Die Dokumentation wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie den Preis des Publikums beim Festival Imagin'Air (2004, Payenne, Schweiz) und den Preis des Publikums sowie den Preis als bester erster Film beim Festival International du Film de Vol Libre in Saint Hilaire im Jahr 2002.
Am 19.07.07 19:00 - 19:45 Uhr auf
arte: Genmanipulation - Folgen und Gefahren
Filmemacherin Okinawa Guérard folgt in einem Heißluftballon dem Wind, um die Veränderungen in der heutigen Landwirtschaft zu erkunden. Es handelt sich um eine Reise in die Natur und zu gentechnisch veränderten Organismen und Pflanzen in der europäischen Landwirtschaft. Die Filmemacherin überfliegt das Land, lässt sich hier und dort nieder und begegnet Landwirten und Wissenschaftlern, die sich mit genmodifizierten Pflanzen befassen.
In kurzen Zeichentricksequenzen bringt sie dem Zuschauer visuell die Verfahren näher, mit denen Pflanzen zur Nahrungsmittelherstellung genetisch verändert werden. Sie verzichtet dabei auf einen wissenschaftlichen Ton und behandelt das Thema erzählerisch und emotional. Ihre Dokumentation will Guérard nicht als Propaganda gegen Genmanipulation verstanden wissen. Dennoch wirft sie die Frage auf, wie die neuen Technologien eingesetzt werden können, ohne dass sie dem Menschen schaden. Ihr Interesse gilt dem Verbraucher, dem sie Dinge vor Augen zu führt, die ihm sonst verborgen bleiben.
Am 22.07.07 07:00 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Sao Paulo. Deutsche Millionengeschäfte unter Wolkenkratzern
Am 23.07.07 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte: Startkapital für die Ärmsten - Die Grameen Bank in Bangladesch
Für seine Initiative erhielt Mohammed Yunus den Friedensnobelpreis 2006: In Bangladesch rief er 1983 eines der ersten Mikrokredit-Programme ins Leben. Als der Wirtschaftswissenschaftler nach einem siebenjährigen USA-Aufenthalt in sein Heimatland zurückkehrte, wütete dort gerade eine Hungersnot. Yunus interessierte sich für das Schicksal von 42 Bambusflechtern, die im Teufelskreis der Armut gefangen waren, obwohl ein Dollar pro Person genügt hätte, um ihre Lage zu verbessern.
Muhammed Yunus sprach im Namen dieser Menschen bei den Banken vor. Er erhielt zur Antwort, die Armen hätten keinerlei Sicherheit für einen Kredit zu bieten. Daraufhin gründete er ein eigenes Kreditinstitut, die "Grameen Bank". "Grameen" bedeutet übrigens "Dorf". Heute ist Grameen in 37.000 bangladeschischen Dörfern tätig und hat 2,1 Millionen Kreditnehmer, die zu 94 Prozent Frauen sind. Die Bank vergibt bevorzugt Darlehen an Frauen, da diese wirklich in Produktionsmittel investieren.
Yunus spezialisierte sich auf Kredite in sehr geringer Höhe - sprich ab 30 Dollar -, die für die Gründung eines Kleinstunternehmens gerade ausreichen. Die Grameen Bank hat bereits über zwei Millionen solcher Kredite in einem Gesamtwert von zwei Milliarden Dollar gewährt; 98 Prozent der Kreditnehmer kommen ihren Rückzahlungsverpflichtungen nach. Das Projekt fand Nachahmer in 50 Ländern, darunter Südafrika, Norwegen und Schweden.
Am 24.07.07 14:00 - 14:30 Uhr auf
arte: Sommer, Sonne, Strand (7/20): Brasilien / Rio
Am 24.07.07 16:00 - 16:30 Uhr auf
h3: Reise ins Paradies. Brasiliens Hochseeinsel Fernando de Noronha
Auf hoher See nordöstlich von Brasilien geht Thoams Aders auf Tauchstation. Er testet einen neuen Sport. Plana-Sub nennt sich der und geht etwa so: Man wird an einem Seil hinter einem Boot durchs Wasser gezogen, hält sich an einem Plastikboard fest und schießt bis zu 15 Meter in die Tiefe, dorthin, wo Fischschwärme, Haie, Roche und Schildkröten sich tummeln. Fernando de Noronha ist eine kleine Inselgruppe im Atlantischen Ozean, etwa 400 Kilometer vor der Nordostküste des Landes, die zu Brasilien gehört. Jeden Morgen tummeln sich Tausende Delfine in einer Bucht der Hauptinsel des Archipels. Seltene Riesen-Schildkröten genießen im Tamar-Projekt besonderen Schutz. Filmautor Thomas Aders begegnet unter Wasser nachts Riesenrochen und tagsüber einem Hai-Fan, der den Raubfischen so nahe kommt, dass er sie fast streicheln kann
Am 27.07.07 23:25 - 00:15 Uhr auf
arte: Sechs Tage in Panama
Das schmale südamerikanische Land Panama wird von zwei Ozeanen begrenzt und stellt eine natürliche Brücke zwischen Nord- und Südamerika dar. An seiner breitesten Stelle misst der Staat 190 Kilometer, aber zwischen dem Golf von San Blas und dem Ästuar des Río Chepo sind es nur 51 Kilometer. Der Protagonist der Dokumentation ist ein 60-jähriger Belgier und ehemaliger Gendarmerieoberst, verheiratet mit einer Panamaerin. Eines Tages beschloss er, seine letzten Lebensjahre im Land seiner Frau zu verbringen. Doch von Ruhestand kann keine Rede sein. Seit sieben Jahren lebt er im Calidonia-Quartier von Panama-Stadt und hat als Touristenführer alle Hände voll zu tun.
So macht er sich mit sechs jungen Leuten aus gutbürgerlichen Pariser Familien, die schon zahllose Salsa- und Spanischkurse hinter sich haben und von der Idee besessen sind, jeden Winkel Lateinamerikas zu bereisen, auf die Reise durch seine neue Heimat. Länder wie Costa Rica, Honduras, Nicaragua und Guatemala haben etwas Geheimnisvolles, wozu auch Geschichten um Kokainhandel, Konquistadoren und Piraten beitragen. Panama ist also ein Muss! Der ungewöhnliche Reiseführer schlägt den Besuchern eine von ihm persönlich ausgewählte Rundreise vor. -Starke Emotionen sind garantiert!
Quelle: Tropenwaldnetzwerk
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Re: TV-Bericht
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Antwort #57 am:
Juli 06, 2007, 09:16:17 »
Samstag, 07.07.
14:55-15:50, ARTE Venezuela – Die alte Frau und das Meer. Geo-Reportage.
16:45-17:00, Phoenix Salar de Uyuni. Der bolivianische Salzsee. Von Klaus Weidmann.
17:30-18:00, Vox Voxtours. Thema: Karibik – Dominikanische Republik.
Sonntag, 08.07.
00:25-01:10, Phoenix Schliemanns Erben. In den Todeskammern der Maya. Wh.: 20.07., 00:40.
10:15-11:00, MDR Der weiße Berg von Feuerland. Von Holger Riedel.
13:00-13:45, MDR Der verborgene Fluss der Maya. Mexikos unerforschte Unterwelt. Von Tim Scoones.
13:30-14:30, BR-alpha Frida Kahlo. Porträt der mexikanischen Malerin.
13:35-14:20, WDR Paco Pacos – Die Schrottautos vom Amazonas. Wh.: 10.07., 14:15.
17:05-17:30, Bayern Fernweh: Costa Rica.
19:30-20:15, ZDF ZDF Expedition. Versunkene Metropolen. Tatort Tucumé – Pyramidenstadt in Peru.
22:55-23:40 , BR-alpha Close Up 2007. Brasilien (1).
Montag, 09.07.
04:45-05:30, Phoenix Bis zum letzten Tropfen. Mexiko City – Geschluckt vom eigenen Durst.
11:30-12:15, NDR Im Sumpf der Kaimane. Expedition ins Herz Guayanas.
Dienstag, 10.07.
03:40-04:25, Phoenix Mondän! Rio de Janeiro.
14:00-14:30, BR-alpha Indianer. Die Katukina – Volk der Panther.
16:00-16:30, hr fernsehen Weltreisen. Plaza Latina. Zwischen den Meeren. Unterwegs in Mittelamerika.
23:00-01:00, rbb Under Fire. Spielfilm über das Ende der Somoza-Diktatur in Nicaragua.
Mittwoch, 11.07.
06:30-07:00, Bayern Indianer. 2. Die Katukina – Volk der Panther. Auch: 10.07., 14:00, u. 12.07., 08:30, BR-alpha.
12:15-12:45, WDR Thalassa: Arbeiter auf den Guano-Inseln (Peru).
22:30-23:00, Südwest Auslandsreporter. Das Musikwunder von Caracas. Vom Armenviertel in den Konzertsaal. Von Peter Puhlmann.
Donnerstag, 12.07.
03:40-04:25, Phoenix Tauchfahrt in die Vergangenheit. Kolumbus’ letzte Reise – Spurensuche im karibischen Meer. Von Marc Brasse u. Karl Vandenhole.
07:50-08:35, Südwest Die Gen-Verschwörung – Eine Spurensuche. Manfred Ladwig schildert die Machenschaften des Konzerns Monsanto.
Freitag, 13.07.
22:15-23:00, Phoenix Die Inka-Staffel. Auf dem Königsweg durch die Anden. Von Wolfgang Luck.
Samstag, 14.07.
11:40-12:25, MDR Inseln: Curaçao. Von Ebbo Demant.
17:30-18:00, Vox Voxtours: Ecuador.
Sonntag, 15.07.
00:45-01:30, Phoenix Balladen über ein fröhliches Land. Stefan Rocker berichtet aus Mexiko.
04:25-05:05, Phoenix Uruguay. Am Fluss der bunten Vögel. Von Thomas Aders.
Montag, 16.07.
03:05-03:50, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Irrfahrt vor Galapagos – Mit Thor Heyerdahl auf Inka-Spuren. Von Rolf Pflücke.
Dienstag, 17.07.
20:15-20:40, ARTE Sommer, Sonne, Strand. 7. Brasilien / Rio. Von Mark Blezinger.
00:45-02:10, Phoenix Terra X. Der Todeszug der Lanzenreiter – Landsknechte auf der Goldroute (1+2). Von Gottfried Kirchner.
03:40-04:20, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Sie brauchten keine weißen Götter – Die verschollenen Kulturen Ekuadors. Von Peter Baumann.
04:20-05:05, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Auf der Fährte des Jaguars – Entdeckungen in Mittelamerika. Von Gottfried Kirchner.
05:05-06:40, Phoenix Mexiko – Die Sonne der Toten. Von Helen u. Heiko Heltorff.
07:20-08:00, Phoenix Wunderbare Welt. Die Göttertiere der Inka.
14:00-14:45, Phoenix Mein Patenkind in Bolivien. Was geschieht mit den Spendengeldern? Von Enrico Demurray u. Angelika Wörthmüller.
Mittwoch, 18.07.
02:55-03:40, Phoenix Havanna. Hauptstadt der Träume. Von Stefan Rocker.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Brasilien – Heiße Luftballons. Etienne Chambolle berichtet über ein verbotenes Hobby.
22:25-23:55, ARTE Im Haus gegenüber. Preisgekrönter Spielfilm von Marcos Bernstein, Brasilien / Frankreich 2004, eine Liebesgeschichte zwischen alten Menschen.
Donnerstag, 19.07.
00:45-01:30, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Chimborazo – Reinhold Messner auf der Humboldt-Route. Von Michael Albus.
02:15-03:00, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Im Schatten der Inka-Sonne – Südamerikas vergessene Kulturen. Von Gottfried Kirchner.
03:00-03:45, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Mumien im Goldland – Das Erbe der Inka.
03:45-04:30, Phoenix Terra X. Der Canyon der heiligen Vulkane – Expedition durch das Colca-Tal / Peru.
06:05-07:30, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Vorstoß nach Eldorado – Expedition durch Peru (1+2). Von Gottfried Kirchner.
07:30-08:15, Phoenix Terra X. Als die Götter stürzten – Das Geheimnis der Osterinsel. Von Rolf Pflücke.
14:00-14:45, Phoenix Basilio und der Berg des Teufels. Von Richard Ladkani u. Kief Davidson.
20:15-21:00, Phoenix Heiße Spur am Monte Verde. Das Rätsel der ersten Amerikaner.
Freitag, 20.07.
11:00-11.30, 3sat Karibische Träume. Das andere Gesicht der Dominikanischen Republik.
13:05-14:00, ARTE Das Volk der Buschmänner. Von Yorgos Avgeropoulos.
22:15-23:05, ARTE Themenabend: Arglos im Ausland – Seltsame Reisen (1). The Good & Bad Food Guide. Ian Wright begibt sich auf eine kulinarische Weltreise, u.a. nach Kirgisistan, Jamaika,, Peru und Ecuador.
Samstag, 21.07.
06:30-07:15, Phoenix Jäger verlorener Schätze. Der Fluch des Indianergoldes.
Quelle: ila-web
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Re: TV-Bericht
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Antwort #56 am:
Juni 05, 2007, 06:48:29 »
Am 06.06.07 13:05 - 14:00 Uhr auf
arte: Kolumbien - Der Fluch des schwarzen Goldes
Ab dem Tag, an dem die USamerikanische Erdölgesellschaft OXY ihre Absicht kundtat, auf dem Land der kolumbianischen U'wa-Indianer Erdöl zu fördern, war der Widerstand für die circa 5.000 Ureinwohner beschlossene Sache: Im April 1995 richteten sie einen bewegenden Appell an die ganze Welt: Sie würden kollektiven Selbstmord begehen, würde ihr Territorium an den Ausläufern des Gletschers 'Sierra Nevada del Cocuy' im Nordosten Kolumbiens an die Erdölfirma verkauft.
Zuweilen unter Einsatz ihres Lebens kämpften sie von da an für die Erhaltung ihres Landes, ihrer Wälder und ihrer Kultur. 'Wir sind gegen die Erdölförderung, denn unser heiliges Land ist nicht zu verkaufen', sagt einer von ihnen, 'die Weißen beuten Mutter Natur rücksichtslos aus, wir respektieren sie.' Als Gegenbewegung zur Globalisierung wurde der Kampf der U'wa zum Symbol einer universellen politischen Problematik: weltweiter Imperialismus des Kapitals versus Selbstbestimmungsrecht der einheimischen Völker.
In der Dokumentation kommen die Indianer selbst zu Wort, deren Vorstreiter meist auch von westlichen Einflüssen geprägt sind, die selbst hier in der Bergregion Einzug gehalten haben. Die Berichte der Indianer verdeutlichen die Probleme, die ein rein wirtschaftliches Herangehen zulasten der Minderheiten und der Ausgegrenzten mit sich bringt. Noch offensichtlicher wird der ungleiche Kampf anhand des Gegensatzes zwischen der traditionellen Lebensweise der Indianer und dem Alltag der Menschen, die in den modernen, energieverschlingenden urbanen Ballungsräumen der Welt leben. Für letztere ist Erdöl vorwiegend ein Wirtschaftsfaktor, das Überleben der kleinen Gemeinschaft der U'wa-Indianer ist für sie dabei kaum von Interesse.
Am 06.06.07 19:00 - 19:45 Uhr auf
arte: Die Rettung des blauen Papageis
Spix-Ara heißt der seltenste Vogel der Welt. Von dieser Papageienart gibt es nur noch 74 Exemplare auf der Erde. In freier Natur ist er ausgestorben. Seinen Namen hat der Vogel von dem deutschen Naturforscher Johann Baptist Ritter von Spix. Seit der Entdeckung dieser Papageienart 1819 hat man nie eine große Population beobachten können. Die Seltenheit machte ihn wertvoll. Illegaler Handel bewirkte, dass der letzte frei lebende Spix im Jahre 2000 verschwand. Spix-Aras brüten über viele Jahre hinweg auf denselben Bäumen und legen immer wieder dieselben Flugstrecken zurück. Das wurde ihnen zum Verhängnis, denn so waren sie leicht zu fangen. 2006 taten sich Züchter weltweit zusammen, um gemeinsam eine neue lebensfähige Population aufzubauen, die sie in der ursprünglichen Heimat, dem Nordosten Brasiliens, wieder ansiedeln wollen. Unter Federführung der brasilianischen Umweltbehörde IBAMA beteiligen sich derzeit die Zuchtstation der Loro Parque Fundación auf Teneriffa, das Wildlife Preservation Center 'Al Wabra' im Wüstenstaat Katar, der Züchter Martin Guth in Brandenburg und die brasilianische Zuchtstation Lymington Foundation am Programm für die Rettung des seltenen Vogels.
Gabi Schlag und Benno Wenz filmten bei den Züchtern und begleiteten Tierärzte, Kuratoren, Biologen und Pfleger bei ihrer täglichen Arbeit. Wenn Paare längere Zeit ohne Nachwuchs bleiben, wird ein Austausch organisiert. Dieser so genannte Breeding Loan sorgt auch für eine Verpaarung von Tieren, die genetisch möglichst weit voneinander entfernt sind. Die Dokumentation führt schließlich in die Caatinga in den Nordosten Brasiliens. Hier ist es fast das ganze Jahr über extrem heiß und trocken. Entlang der spärlichen Wasserläufe wachsen die hohen Caraibeirabäume, die der Spix-Ara zum Brüten benötigt. 400 Hektar soll das Gebiet umfassen, auf dem die IBAMA den Spix wieder ansiedeln will.
Am 07.06.07 18:00 - 18:30 Uhr auf
terranova: Alarmstufe Rot in Französisch-Guayana
1992 entschied die französische Regierung die Einrichtung eines 28 Quadratkilometer großen Nationalparks in Französisch-Guayana, um eines der letzten intakten tropischen Regenwaldgebiete zu schützen. Dort haben zahlreiche gefährdete Tiere - Tapire, Kaimane, Affen, Schlangen - sowie zahllose Insekten- und Pflanzenspezies ihren Lebensraum. Doch das schwierige Terrain und das unzugängliche Gelände stellen die Parkranger vor vielerlei praktische Probleme, die den Kampf gegen die Manipulation des Waldes durch die Menschen erschweren. Dabei stellt die traditionelle Jagd der Ureinwohner zu ihrer Eigenversorgung im Gebiet des Naturparks keine Gefahr für die Umwelt dar - Wilderei, Fleischhandel, Holzfällerei und Bergbau sind jedoch gravierende Bedrohungen für das Parkprojekt. So sind die vom Aussterben bedrohten Schwarzen Kaimane - deren Population im 20. Jahrhundert um erschreckende 95% gesunken ist - als Spezialität auf den örtlichen Märken sehr begehrt und werden immer wieder im Park gewildert. Die Goldvorkommen Französisch-Guayanas verführen Goldsucher zur Anlage illegaler Minen, für die Wald gerodet wird und Schwermetalle, die beim Schürfen eingesetzt werden, ins Wasser und somit in die Nahrungskette gelangen. Die Minenarbeiter, oft mittellose Hilfskräfte aus dem benachbarten Brasilien, handeln häufig aus wirtschaftlicher Not, um ihre Familien zu versorgen - eine zwiespältige Situation für die Ordnungsbehörden. Auch der illegale Fischfang vor der Küste bringt die Schutzprogramme des Naturparks in Gefahr - die imposanten Lederrücken-Schildkröten, die hier ihre Brutreviere haben, enden - trotz der Einsätze von Patrouillen-Booten - allzu oft als Beifang in den Netzen.
(Wdh. heute 22.45-23.15)
Am 07.06.07 21:15 - 21:45 Uhr auf
terranova: Raue Zeiten für das Klima
Klimaprognosen können in unseren Tagen mit sehr hoher Präzision getroffen werden. Was früher weitgehend Spekulation war, ist zwischenzeitlich mit modernen wissenschaftlichen Methoden zu ermitteln. Im Hardley Center werden die Datensammlungen von mehr als 1000 Klimaforschern aus aller Welt ausgewertet - ein großer Informationsfundus, der alarmierende Entwicklungen für das zukünftige Klima befürchten lässt. - Charly Wuilloud ist Katastrophenschutz-Beauftragter im Schweizer Kanton Wallis und Experte in Sachen Erdrutsche und Lawinen - Naturgewalten, die nicht zuletzt durch Klimaeinwirkungen verursacht werden. Dennoch ist er zuversichtlich, dass die Menschen sich an veränderte Umweltbedingungen anpassen können und ermahnt Bergwanderer, sich mit potentiellen Gefahrenquellen im Gebirge auseinander zu setzen. - Welche Möglichkeiten und Alternativen hat unsere Gesellschaft, sich von der Basis fossiler Brennstoffe zu lösen? Kriege um den Zugang zu Energie sind vorstellbar, und Massenfluchten von 150 Millionen Menschen, die durch Klimawandel zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen werden. Britische Klimaforscher sind der Meinung, dass die sogenannten Drittwelt-Länder den größten Einfluss auf die Entwicklung des Klimas haben.
Am 08.06.07 13:05 - 14:00 Uhr auf
arte:Brasilien - Zankapfel Eukalyptus
Inmitten der brasilianischen Küstenwaldregion, der Mata Atlântica, wurde im September 2005, eine neue gigantische Zellstofffabrik eingeweiht, die dem finnisch-schwedischen Forstunternehmen Stora Enso und dem brasilianischen Konzern Aracruz Celulose gehört. Das Werk gewinnt den Zellstoff aus dem Holz von Eukalyptusbäumen - einem ausgezeichneten Rohstoff, der in nur sechs Jahren reift und als Zukunft der Zellstoffindustrie gilt.
Seit 1967, als sich die ersten Firmen ansiedelten, dehnen sich die Eukalyptusplantagen aus, inzwischen nehmen sie eine Fläche von mehr als einer Million Hektar ein. Doch bei den Ureinwohnern des einst riesigen Tropengebiets hat die sich schnell ausbreitende Monokultur einen schlechten Ruf: Die Indianer bezeichnen den Eukalyptus als "Baum ohne Seele", denn durch die Errichtung von Zellstofffabriken werden sie aus ihren Gebieten vertrieben; ginge es nach der brasilianischen Regierung, müssten sie sich den Bedürfnissen der Papierindustrie bedingungslos unterordnen. Auch Kleinbauern sind davon betroffen: Für die Viehzucht ist aufgrund des Eukalyptusanbaus auf einmal kein Platz mehr. Während Stora Enso die Einweihung der neuen Zellstofffabrik namens Veracel in Eunápolis im Bundesstaat Bahia vorbereitet, befindet sich der Geschäftspartner Aracruz Celulose 500 Kilometer weiter südlich in großen Schwierigkeiten. Der brasilianische Konzern gewinnt Zellstoff aus Eukalyptusbäumen, die auf Land wachsen, das die Indianer für sich beanspruchen. Mit Kettensägen bewaffnet und roter Kriegesbemalung ziehen sie in den Kampf gegen den riesigen Konzern.
Am 08.06.07 16:35 - 17:30 Uhr auf
arte: Kuba - Juwel der Karibik
Kuba ist die größte Insel der Karibik und gilt vielen als schönstes Juwel der Region, das Naturschauspiele bietet, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Die Dokumentation lädt zu einer Reise in eine Art Wunderland ein, auf eine von Umweltsünden so gut wie unversehrte Insel, an einen bezaubernden Ort mit einer bemerkenswert reichen Flora und Fauna. Über die Hälfte der Pflanzen- und Tierarten auf Kuba kommen nur hier vor. Und sogar mehr als 80 Prozent der Reptilien- und Amphibienarten der Insel sind nur hier heimisch. Die Dokumentation zeigt die Karibikinsel Kuba als eine Entdeckung für alle wissbegierigen Menschen, die noch nie das Glück hatten, die Küste der Insel und ihre außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden.
Am 11.06.07 17:40 - 18:30 Uhr auf
arte: Amazonien: Die Waorani
Die Waorani leben seit über 5.000 Jahren im Regenwald des Amazonasgebiets in Ecuador. Sie gehören zu jenen seltenen Stämmen, die jeglichen Kontakt zu Weißen völlig ablehnen. Ihr kriegerisches Gebaren ist ein grundlegender Wesenszug ihrer Kultur. Und: Jeder Tod wird durch einen weiteren Tod gerächt, denn die Vendetta ist Bestandteil ihrer Tradition. In den letzten 40 Jahren wurde durch die Errichtung von Erdölförderbrunnen und durch den Bau von Straßen und die damit einhergehende massive Kolonialisierung ein Großteil des amazonischen Regenwaldes zerstört. Mehrere Völker mussten mit ansehen, wie ihr Land fast völlig vernichtet wurde. Trotz des Widerstandes mehrerer Waorani-Gruppen, die zurückgezogen im Regenwald leben, wurde ein Großteil ihres Landes zur industriellen Nutzung freigegeben. Die Erdölfirmen haben bereits Teile des amazonischen Regenwaldes und damit des Lebensraums der Siona-, Secoya- und Cofan-Völker weitgehend zerstört. Nun ziehen sie Richtung Süden, ins Gebiet der Waorani, der Quechua, der Shuar und der Achuar. Die Dokumentation zeigt das Alltagsleben der Stämme und die verschiedenen Zeremonien, die ihren Lebensrhythmus prägen.
Am 13.06.07 16:50 - 17:35 Uhr auf
arte: Die Rettung des blauen Papageis
Spix-Ara heißt der seltenste Vogel der Welt. Von dieser Papageienart gibt es nur noch 74 Exemplare auf der Erde. In freier Natur ist er ausgestorben. Seinen Namen hat der Vogel von dem deutschen Naturforscher Johann Baptist Ritter von Spix. Seit der Entdeckung dieser Papageienart 1819 hat man nie eine große Population beobachten können. Die Seltenheit machte ihn wertvoll. Illegaler Handel bewirkte, dass der letzte frei lebende Spix im Jahre 2000 verschwand. Spix-Aras brüten über viele Jahre hinweg auf denselben Bäumen und legen immer wieder dieselben Flugstrecken zurück. Das wurde ihnen zum Verhängnis, denn so waren sie leicht zu fangen. 2006 taten sich Züchter weltweit zusammen, um gemeinsam eine neue lebensfähige Population aufzubauen, die sie in der ursprünglichen Heimat, dem Nordosten Brasiliens, wieder ansiedeln wollen. Unter Federführung der brasilianischen Umweltbehörde IBAMA beteiligen sich derzeit die Zuchtstation der Loro Parque Fundación auf Teneriffa, das Wildlife Preservation Center 'Al Wabra' im Wüstenstaat Katar, der Züchter Martin Guth in Brandenburg und die brasilianische Zuchtstation Lymington Foundation am Programm für die Rettung des seltenen Vogels.
Gabi Schlag und Benno Wenz filmten bei den Züchtern und begleiteten Tierärzte, Kuratoren, Biologen und Pfleger bei ihrer täglichen Arbeit. Wenn Paare längere Zeit ohne Nachwuchs bleiben, wird ein Austausch organisiert. Dieser so genannte Breeding Loan sorgt auch für eine Verpaarung von Tieren, die genetisch möglichst weit voneinander entfernt sind. Die Dokumentation führt schließlich in die Caatinga in den Nordosten Brasiliens. Hier ist es fast das ganze Jahr über extrem heiß und trocken. Entlang der spärlichen Wasserläufe wachsen die hohen Caraibeirabäume, die der Spix-Ara zum Brüten benötigt. 400 Hektar soll das Gebiet umfassen, auf dem die IBAMA den Spix wieder ansiedeln will.
Am 13.06.07 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte: Kolumbien - Der Fluch des schwarzen Goldes
Ab dem Tag, an dem die USamerikanische Erdölgesellschaft OXY ihre Absicht kundtat, auf dem Land der kolumbianischen U'wa-Indianer Erdöl zu fördern, war der Widerstand für die circa 5.000 Ureinwohner beschlossene Sache: Im April 1995 richteten sie einen bewegenden Appell an die ganze Welt: Sie würden kollektiven Selbstmord begehen, würde ihr Territorium an den Ausläufern des Gletschers 'Sierra Nevada del Cocuy' im Nordosten Kolumbiens an die Erdölfirma verkauft.
Zuweilen unter Einsatz ihres Lebens kämpften sie von da an für die Erhaltung ihres Landes, ihrer Wälder und ihrer Kultur. 'Wir sind gegen die Erdölförderung, denn unser heiliges Land ist nicht zu verkaufen', sagt einer von ihnen, 'die Weißen beuten Mutter Natur rücksichtslos aus, wir respektieren sie.' Als Gegenbewegung zur Globalisierung wurde der Kampf der U'wa zum Symbol einer universellen politischen Problematik: weltweiter Imperialismus des Kapitals versus Selbstbestimmungsrecht der einheimischen Völker.
In der Dokumentation kommen die Indianer selbst zu Wort, deren Vorstreiter meist auch von westlichen Einflüssen geprägt sind, die selbst hier in der Bergregion Einzug gehalten haben. Die Berichte der Indianer verdeutlichen die Probleme, die ein rein wirtschaftliches Herangehen zulasten der Minderheiten und der Ausgegrenzten mit sich bringt. Noch offensichtlicher wird der ungleiche Kampf anhand des Gegensatzes zwischen der traditionellen Lebensweise der Indianer und dem Alltag der Menschen, die in den modernen, energieverschlingenden urbanen Ballungsräumen der Welt leben. Für letztere ist Erdöl vorwiegend ein Wirtschaftsfaktor, das Überleben der kleinen Gemeinschaft der U'wa-Indianer ist für sie dabei kaum von Interesse.
Am 15.06.07 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte:Brasilien - Zankapfel Eukalyptus
Inmitten der brasilianischen Küstenwaldregion, der Mata Atlântica, wurde im September 2005, eine neue gigantische Zellstofffabrik eingeweiht, die dem finnisch-schwedischen Forstunternehmen Stora Enso und dem brasilianischen Konzern Aracruz Celulose gehört. Das Werk gewinnt den Zellstoff aus dem Holz von Eukalyptusbäumen - einem ausgezeichneten Rohstoff, der in nur sechs Jahren reift und als Zukunft der Zellstoffindustrie gilt.
Seit 1967, als sich die ersten Firmen ansiedelten, dehnen sich die Eukalyptusplantagen aus, inzwischen nehmen sie eine Fläche von mehr als einer Million Hektar ein. Doch bei den Ureinwohnern des einst riesigen Tropengebiets hat die sich schnell ausbreitende Monokultur einen schlechten Ruf: Die Indianer bezeichnen den Eukalyptus als "Baum ohne Seele", denn durch die Errichtung von Zellstofffabriken werden sie aus ihren Gebieten vertrieben; ginge es nach der brasilianischen Regierung, müssten sie sich den Bedürfnissen der Papierindustrie bedingungslos unterordnen. Auch Kleinbauern sind davon betroffen: Für die Viehzucht ist aufgrund des Eukalyptusanbaus auf einmal kein Platz mehr. Während Stora Enso die Einweihung der neuen Zellstofffabrik namens Veracel in Eunápolis im Bundesstaat Bahia vorbereitet, befindet sich der Geschäftspartner Aracruz Celulose 500 Kilometer weiter südlich in großen Schwierigkeiten. Der brasilianische Konzern gewinnt Zellstoff aus Eukalyptusbäumen, die auf Land wachsen, das die Indianer für sich beanspruchen. Mit Kettensägen bewaffnet und roter Kriegesbemalung ziehen sie in den Kampf gegen den riesigen Konzern.
Am 06.06.07 23:10 - 23:25 Uhr auf
arte: Mit offenen Karten: Geografie der Ungleichheiten
Geopolitisches Magazin. Kann die Globalisierung den Reichtum mehren und die Armut in der Welt mindern, oder führt sie zu größerer Ungleichheit? "Mit offenen Karten" stellt die Kriterien vor, die Entwicklungsniveau und Ungleichheiten zu messen erlauben.
Am 10.06.07 15:45 - 16:30 Uhr auf
NDR: Die Welt op Platt - Brasilien op Platt - Fachwerkidyll unter Palmen
Yared Dibaba, gebürtiger Oromo aus Äthiopien, ist in der Gegend von Bremen aufgewachsen und so zum Plattschnacker geworden. Nun besucht er mit Julia Westlake überall auf der Welt Regionen, in denen Plattdeutsch gesprochen wird. Südlich von São Paulo reibt sich der Brasilienreisende verwundert die Augen: Die Kleinstadt Pomerode sieht aus wie eine Art Miniatur-Deutschland, mit Fachwerkhäusern hinter gepflegtem Rasen samt Gartenzwerg. Hier leben die Nachfahren pommerscher Einwanderer, die bis heute plattdeutsch reden und die Traditionen ihrer Heimat hochhalten. Oma Valli gibt dem Begriff "rüstige Rentnerin" eine ganz neue Bedeutung, wenn sie das Gewehr herausholt, um Giftschlangen zu erledigen. Vilmar Weber gehört zu der sehr seltenen Spezies plattdeutsch sprechender Fischer südlich des Äquators. Marcio Porath pflegt das Ökosystem auf einer kleinen Atlantikinsel - und für alle gilt ganz selbstverständlich: Wi snackt Platt!
Am 15.06.07 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Das Geheimnis des Andenheilers - Die Naturmedizin der Kallawaya
Am Rande der Zivilisation, versteckt zwischen den Schneegipfeln der bolivianischen Anden, liegt das Kallawaya-Hochtal. Übersetzt heißt das "Land der Ärzte". Es ist in ganz Südamerika bekannt, denn von hier kommen Wunderheiler, die über ein so profundes Pflanzenwissen verfügen, dass sich nun auch die Pharmaindustrie für sie interessiert. Die UNESCO hat die Kallawaya-Kultur sogar auf die Liste des ideellen Weltkulturerbes gesetzt.
Am 15.06.07 21:45 - 22:15 Uhr auf
phoenix: Schönheit hinter Gittern - Brasiliens Sträflinge auf dem Laufsteg
Tausende weibliche Häftlinge sitzen in den Gefängnissen von Brasiliens Mega-Metropole Rio de Janeiro. Sie verbüßen Strafen für bewaffneten Raub, Entführungen, Drogenhandel oder Mord. Keine 'Modell-Bürgerinnen' also. Doch im Herbst 2006 haben Hunderte dieser Frauen versucht, zumindest zu 'Modell-Häftlingen' zu avancieren.
Quelle: Tropenwaldnetzwerk
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Re: TV-Bericht
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Antwort #55 am:
Juni 05, 2007, 06:43:29 »
Mittwoch, 06.06.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Kolumbien – Der Fluch des schwarzen Goldes. Von Anna Vivas.
19:00-19:45, ARTE Die Rettung des Blauen Papageis. Projekt zum Schutz des Spix-Ara in Brasilien.
Donnerstag, 07.06.
00:45-02:55, Phoenix Terra X. Odyssee zur Osterinsel – Die Floßfahrt des Inkafürsten.
Freitag, 08.06.
00:45-01:30, Phoenix Tag X. 1. 30. Juni 1520 – Der Untergang der Azteken. Von Christian Feyerabend.
13:05-14:00, ARTE Brasilien – Zankapfel Eukalyptus. Von Pertti Pesonen.
Samstag, 09.06.
00:30-00:45, Phoenix Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Valle de Vinales – Kuba: Wo die Havanna wächst. Von Goggo Gensch. Wh.: 07:15.
20:00-20:45, ARTE Metropolis. Thema u.a.: Üppige Schönheiten und pralle Politik: Fernando Botero wird in diesem Jahr gefeiert wie selten zuvor.
Sonntag, 10.06.
10:15-11:00, MDR Die Kichwa-Krieger und das Öl. Reportage aus Ecuador, von Holger Riedel.
12:45-13:30, hr fernsehen Heimliche Affen und bunte Papageien in Peru. Urwald-Melodien.
Montag, 11.06.
05:35-06:05, 3sat Costa Rica. Von Thomas Radler. Reihe: reiselust.
11:30-12:00, ARTE Mit dem Zug durch … Honduras.
17:40-18:25, ARTE WunderWelten. Amazonien – Die Waorani.
Dienstag, 12.06.
02:15-02:55, Phoenix Terra X. Todescode aus Peru – Der Fluch des Inkagoldes. Von Krzysztof Lang.
23:30-00:00, Südwest Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Hafenstädte in Südamerika. Valparaiso und Cartagena. Chile/Kolumbien. Von Christian Romanowski, Hannes Spring u. Josef Becker.
23:45-00:30, BR-alpha Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit. Basilio und der Berg des Teufels.
Mittwoch, 13.06.
11:30-12:15, NDR Land der Kaimane und Blauen Aras. Das Pantanal.
16:30-17:15, 3sat Mexiko-City: Im Bann des Popocatepetl.
16:50-17:35, ARTE Die Rettung des Blauen Papageis. Gabi Schlag besucht ein Projekt zum Schutz des Spix-Ara in Brasilien. Wh.: 16.06., 18:10.
17:35-18:30, ARTE WunderWelten. Kolumbien – Der Fluch des schwarzen Goldes. Anna Vivas schildert den Kampf der U’wa gegen die Zerstörung der Natur durch die US-Erdölgesellschaft OXY.
19:00-19:45, BR-alpha Die Neuen Weltwunder: Pyramide in Chichén Itzá. Geheimnisse der Maya. In den Dschungelruinen von Mexiko. Wh.: 14.06., 15.00.
23:00-00:35, Südwest Maria voll der Gnade. Spielfilm von Joshua Marston, Kolumbien/USA 2003, über das Thema Drogenschmuggel.
Donnerstag, 14.06.
02:15-02:55, Phoenix Magische Welten. Amazonas – Spur des roten Goldes. Von Susanne Aernecke.
19:00-19:45, BR-alpha Die neuen Weltwunder: Christusstatue in Rio. Rio de Janeiro – Glanz und Elend unter dem Zuckerhut. Wh.: 15.06., 15:00.
Freitag, 15.06.
03:00-03:45, Phoenix Heiße Spur am Monte Verde. Das Rätsel der ersten Amerikaner. Von Gisela Graichen u. Peter Prestel.
03:45-04:30, Phoenix Tropenfieber. 1. Die Eroberung des Amazonas.
06:00-07:30, Phoenix Die Sternenkriege der Maya. 1. Der Sternenkrieg der Maya. / 2. Das Erbe der Maya-Königin. Von Dethlev Cordts u. Nicola von Oppel. Wh.: 27.06., 06:00.
13:04-13:33, rbb WissensZeit. Schüleraustausch. 1. Hasta Manana – Ein Jahr zu Gast in Ecuador.
17:35-18:30, ARTE WunderWelten. Brasilien – Zankapfel Eukalyptus.
21:00-21:45, Phoenix Das Geheimnis des Andenheilers. Die Naturmedizin der Kallawya.
21:45-22:15, Phoenix Schönheit hinter Gittern. Brasiliens Sträflinge auf dem Laufsteg.
Samstag, 16.06.
00:45-01:25, Phoenix Discovery – Die Welt entdecken. Pyramiden des Schreckens – Spurensuche in den Anden. Von Steven Telley u. Bob Nymoen.
17:40-17:45, BR-alpha 19.Juni 1867: Kaiser Maximilian von Mexiko standrechtlich erschossen. Das historische Stichwort. Wh.: 21.06., 16:10, 22.06., 10:55.
21:40-22:30, ARTE Razzia im Regenwald. GEO-Reportage über den Kampf gegen verbotenen Tierhandel in Brasilien. Von Kerstin Meyer u. Reinhardt Beetz. Wh.: 17.06., 14:55.
Montag, 18.06.
11:30-12:15, NDR Dornen im Paradies. Galapagos. Von Felix Heidinger.
13:30-14:15, hr fernsehen Eine Fiesta in Mexiko. Der Peitschenmann schlägt zu. Von Manfred Schäfer.
19:00-19:45, BR-alpha Die Neuen Weltwunder: Die Osterinsel. Rätsel der Vergangenheit.
Dienstag, 19.06.
00:35-00:50, WDR Kolonialwaren: Sklaven.
13:30-14:15, hr fernsehen Costa Rica – Naturparadies im Schatten der Vulkane. Von Julia Leiendecker.
Mittwoch, 20.06.
02:55-03:40, Phoenix Kinder ohne Kindheit. Mexiko – Notausgang ins Paradies. Von Stephan Hallmann.
20:15-21:00, NDR In den Tiefen des Amazonas. Flussdelfine und Piranhas. Wh.: 21.06., 11:30.
Donnerstag, 21.06.
13:00-13:30, NDR Eisenbahnromantik. Salsa, Dampf und Zuckerrohr.
Samstag, 23.06.
03:35-04:20, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Irrfahrt vor Galapagos – Mit Thor Heyerdahl auf Inka-Spuren. Von Rolf Pflücke.
05:05-05:45, Phoenix Terra X. Als die Götter stürzten – Das Geheimnis der Osterinsel. Von Rolf Pflücke.
05:15-06:00, 3sat Tag X. Der Untergang der Azteken. 30. Juni 1520.
07:50-08:20, Südwest Indianer. 1. Die Warao – Volk der starken Frauen. / 2. Die Katukina – Volk der Panther. Von Gernot Schley.
14:30-15:15, Bayern Die letzten Paradiese. Costa Rica – Tropischer Garten zwischen den Meeren.
18:15-19:00, ARTE Kuba. Juwel der Karibik.
Sonntag, 24.06.
03:05-03:50, Phoenix Havanna. Hauptstadt der Träume. Von Stefan Rocker.
Montag, 25.06.
04:05-07:00, Phoenix Die Ärzte der Maya-Könige. Von Gisela Graichen u. Andreas Orth.
14:15-15:00, hr fernsehen Der verborgene Fluss der Maya. Von Tom Scoones.
20:15-21:45, 3sat Rendezvous mit dem Tod. Warum John F. Kennedy sterben musste. Eine Spurensuche in Mexiko, von Wilfried Huismann u. Gus Russo.
Dienstag, 26.06.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Suriname – Flucht über den Fluss.
19:00-19:45, BR-alpha Die Neuen Weltwunder: Machu Picchu. Der Inka-Trail.
20:15-21:00, Phoenix Die rasenden Engel der Linea 5. GEO-Reportage aus Kolumbien, von Joanna Michna. Wh.: 27.06., 07:30.
Mittwoch, 27.06.
03:00-03:45, Phoenix Heiße Spur am Monte Verde. Das Rätsel der ersten Amerikaner. Von Gisela Graichen u. Peter Prestel.
03:45-04:30, Phoenix Tropenfieber. Die Eroberung des Amazonas.
Donnerstag, 28.06.
20:15-21:00, 3sat Der ferne Traum: Südamerika. 1. Die stille Welt des Altiplano.
Freitag, 29.06.
21:00-21:45, rbb In den Tiefen des Amazonas – Flussdelfine und Piranhas.
Samstag, 30.06.
09:00-11:00, ARTE Pablo Neruda. Dokumentation von Ebbo Demant.
12:00-12:30, hr fernsehen Die Stunde der Indios. Kampf um Boliviens Boden. Von Thomas Aders.
20:15-22:45, Bayern Fitzcarraldo. Spielfilm von Werner Herzog.
21:40-22:30, ARTE Venezuela – Die alte Frau und das Meer. GEO-Reportage von Caterina Klusemann. Wh.: 01.07., 14:55, 03.07., 08:50.
Sonntag, 01.07.
10:15-11:00, MDR Als Arzt auf dem Amazonas. Von Gil Rabier.
17:35-18:05, ARTE Zu Tisch in … Argentinien. Von Ivonne Schwamborn u. Stefan Pannen.
20:15-20:40, ARTE Brasilia – Utopie der Moderne. Von Christoph Schaub.
Montag, 02.07.
14:15-15:00, hr fernsehen Gesichter im Urwald – Muriqui. Andrea Rüthlein besucht eine Forschungsstation in Brasilien.
15:00-16:00, WDR Planet Wissen: Amazonien – Garten Eden und grüne Hölle. Auch: 15:00, Südwest, sowie 16:15 u. 03.07., 06:15, BR-alpha.
Dienstag, 03.07.
01:30-02:15, Phoenix Söhne der Wüste. Durch die Atacama. Von Stephan Koester.
04:40-05:25, Phoenix Im Bann der Grünen Götter. Die Ärzte der Maya-Könige.
14:00-14:30, BR-alpha Indianer. Die Warao – Volk der starken Frauen. Von Gernot Schley. Wh.: 05.07., 08:30. Auch: 04.07., 06:30, Bayern.
14:30-15:00, 3sat Hoffnung für die Armen? Benedikt XVI. in Lateinamerika. Von Jürgen Erbacher, Jan Frerichs u. Carsten Thurau.
14:30-15:00, Südwest Weltreisen. Plaza Latina. Am Fluss der bunten Vögel – Eine Nostalgiereise durch Uruguay. Von Thomas Aders.
Mittwoch, 04.07.
17:15-17:30, BR-alpha Kiwicha – Das Korn der Inkagötter. Früchte der Erde.
Donnerstag, 05.07.
20:15-21:00, 3sat Der ferne Traum: Südamerika. 2. Patagonien – Landschaft des Lichts.
Freitag, 06.07.
02:55-03:40, Phoenix Havanna. Hauptstadt der Träume. Von Stefan Rocker.
16:15-17:00, rbb Der weiße Berg von Feuerland. Von Holger Riedel.
Samstag, 07.07.
14:55-15:50, ARTE Venezuela – Die alte Frau und das Meer. Geo-Reportage.
17:30-18:00, Vox Voxtours. Thema: Karibik – Dominikanische Republik.
Sonntag, 08.07.
17:05-17:30, Bayern Fernweh: Costa Rica.
Mittwoch, 11.07.
06:30-07:00, Bayern Indianer. 2. Die Katukina – Volk der Panther. Auch: 10.07., 14:00, u. 12.07., 08:30, BR-alpha.
22:30-23:00, Südwest Auslandsreporter. Das Musikwunder von Caracas. Vom Armenviertel in den Konzertsaal. Von Peter Puhlmann.
Donnerstag, 12.07.
07:50-08:35, Südwest Die Gen-Verschwörung – Eine Spurensuche. Manfred Ladwig schildert die Machenschaften des Konzerns Monsanto.
Dienstag, 17.07.
20:15-20:40, ARTE Sommer, Sonne, Strand. 7. Brasilien / Rio. Von Mark Blezinger.
Mittwoch, 18.07.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Brasilien – Heiße Luftballons. Etienne Chambolle berichtet über ein verbotenes Hobby.
22:25-23:55, ARTE Im Haus gegenüber. Preisgekrönter Spielfilm von Marcos Bernstein, Brasilien / Frankreich 2004, eine Liebesgeschichte zwischen alten Menschen.
Freitag, 20.07.
13:05-14:00, ARTE Das Volk der Buschmänner. Von Yorgos Avgeropoulos.
22:15-23:05, ARTE Themenabend: Arglos im Ausland – Seltsame Reisen (1). The Good & Bad Food Guide. Ian Wright begibt sich auf eine kulinarische Weltreise, u.a. nach Kirgisistan, Jamaika,, Peru und Ecuador.
Quelle: ila-web
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Re: TV-Bericht
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Antwort #54 am:
Mai 31, 2007, 01:04:31 »
Nahaufnahme, 31.05.2007, 10:27 Uhr
Paraguay - Das Schmuddelkind Südamerikas?
Die Republik Paraguay ist ein Binnenstaat in Südamerika, der im Osten an Brasilien, im Süden und Westen an Argentinien und im Norden und Westen an Bolivien grenzt. Der Name des Staates bedeutet "Wasser, das zum Wasser geht".
"Fließend" sind in Paraguay auch die Grenzen zwischen Legalität und Illegalität. Die Marktwirtschaft des Landes ist eher eine Schattenwirtschaft. Gekennzeichnet ist diese vor allem durch die Einfuhr von Konsumartikeln und deren Wiederausfuhr in benachbarte, wohlhabende Länder aber auch durch die Aktivitäten tausender Kleinstunternehmer und städtischer Straßenhändler.
Insbesondere deshalb hat Paraguay seit langem das Image eines Schmuddelkindes auf dem Kontinent. Eine Reportage von Gottfried Stein über die Zukunft des lateinamerikanischen Landes.
Quelle:
http://www.inforadio.de/static/dyn2sta_article/178/188178_article.shtml
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Re: TV-Bericht
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Antwort #53 am:
Mai 24, 2007, 02:47:58 »
Am 25.05.07 16:50 - 17:35 Uhr auf
arte: Papageien - Botschafter des Regenwaldes
Am Fuß der peruanischen Anden liegt das Tambopata-Regenwald-Schutzgebiet. Nirgendwo sonst auf der Welt versammeln sich mehr farbenprächtige Großpapageien. Sie kommen hierher, um an einer Steilwand am Tambopata-Fluss im Lehm nach Nahrung zu suchen. Doch das Paradies der Aras ist bedroht. Intensive Goldwäsche belastet Wasser, Luft und Boden mit Quecksilber. Besonders problematisch ist der Bau der Fernstraße Transoceánica, die bald Brasilien und Peru verbindet und nahe am Schutzgebiet vorbei führt - mit dramatischen Folgen für den Lebensraum der Papageien.
Eine Herausforderung für den peruanischen Architekten und Naturschützer Eduardo Nycander und den amerikanischen Biologen Donald Brightsmith. Um den Aktionsradius der Aras zu erkunden, versehen sie die Vögel mit Sendern und folgen ihnen mit einem Leichtflugzeug. Sie entdecken, dass die großen Aras auf ihrer Suche nach Früchten überraschend weit ziehen und viele im Einzugsgebiet der Straße nisten. Eduardos Idee zur Rettung der Vögel ist eine Pufferzone zwischen Straße und Schutzgebiet, finanziert durch sanften Ökotourismus. Mit dem Tambopata-Projekt will er beweisen, dass Tradition und Fortschritt, Ökonomie und Ökologie sinnvoll miteinander zu verknüpfen sind - mit den Papageien als farbenprächtige Sympathieträger.
Am 27.05.07 11:15 - 12:00 Uhr auf
mdr: Perlen des Regenwaldes (1/2)
Ein Friedenspark in der Mitte Amerikas - Der Nicaragua-See und der Rio San Juan
Im ersten Teil besuchen die ARTE-Reporter das Feuchtgebiet Los Guatuzos, in dem Dreizehenfaultiere, Zischnattern, Sackflügelfledermäuse und eine riesige Vogelwelt heimisch sind. Auf dem Solentiname-Archipel hat sich zudem eine traditionsreiche Künstlerkolonie angesiedelt, deren farbenfrohe Bilder die Schätze ihrer Heimat in der ganzen Welt bekannt gemacht haben.
Am 27.05.07 18:00 - 18:30 Uhr auf
terranova: Die Vampire von Nariva
7.000 Hektar groß ist das Nariva-Reservat auf der Karibikinsel Trinidad. Hier leben bedrohte Tierarten wie Kaimane, Brüll- und Kapuzineraffen, Lamatins und seltsame Nachtvögel, die Guacheros. Mit seiner vielfältigen Flora und Fauna und durch den Umstand bedingt, dass es hier das größte Süßwasserreservoir der Region gibt, fällt der Nariva-Park unter den Monteux-Record und wird somit durch internationale Gelder unterstützt. Wildhüter wie Sham und sein Bruder Nev sorgen dafür, dass im Reservat alles seine Ordnung hat: Sie verjagen Wilderer, sammeln Daten und Beobachtungen über die Tiere und sorgen dafür, dass Kaimane und Anakondas im Reservat bleiben – notfalls, indem sie sie einfangen und zurück transportieren. Eine weitere wichtige Aufgabe: Eine Gruppe von Insulanern, die sich illegal im Reservat angesiedelt hat, aber aus politischen Gründen nicht vertrieben werden darf, soll durch den ständigen Dialog mit den Rangern zur Beachtung des Umweltschutzes angehalten werden. Ganz besondere Bewohner des Nariva-Reservates sind außerdem die Fledermäuse, von denen zahlreiche Arten in den Höhlen leben – harmlose Pflanzenfresser, Mini-Vampire, die Blut von schlafenden Tieren und Menschen abzapfen – wegen der potentiellen Krankheitsübertragung nicht ganz harmlos – und Insektenfresser, die mit ihrem Appetit eine wichtige Aufgabe als natürliche Schädlingsbekämpfter im Ökosystem versehen... Weblink:
www.trinidad.net/nariva
(Wdh. 22.45-23.15)
Am 28.05.07 11:15 - 12:00 Uhr auf
mdr: Perlen des Regenwaldes (2/2)
Ein Friedenspark in der Mitte Amerikas - Das Schutzgebiet Indio Maiz und die Kar
Der Soldatenara steht im Norden Costa Ricas kurz vor der Ausrottung. Er hat dort sein wichtigstes Brutgebiet, doch noch immer fällt hektarweise Regenwald den Motorsägen zum Opfer. Mit jedem Almendro-Baum, der verschwindet, verringert sich die Zahl der Niststätten und Nahrungsquellen für den großen grünen Papagei.
Am 30.05.07 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Der Klimaschock
Die Münchener Rückversicherung schlägt Alarm. Denn wenn das Klima verrückt spielt, muss sie die Schäden begleichen - und das verhagelt die Bilanzen. Fieberhaft wird an Prognosen gearbeitet, um das Risiko für künftige Katastrophen kalkulieren zu können. Verbraucher sollen sich auf höhere Versicherungspolicen einstellen. Der Klimawandel könnte sich auch zu einem finanziellen Fiasko entwickeln. Experten rechnen mit Kosten in Höhe von rund 800 Milliarden Euro in den nächsten 45 Jahren - unter der Voraussetzung, dass ab sofort wirksame Maßnahmen gegen eine weitere Verschlechterung des Klimas ergriffen werden. Geht alles weiter wie bisher, wagt kein Wissenschaftler mehr eine Prognose. Die Folgen wären einfach verheerend - und unbezahlbar.
(Wdh. morgen 14.00-14.45)
Am 31.05.07 16:50 - 17:35 Uhr auf
arte: Mangroven - Bedrohte Küstenwälder in Brasilien
Im Brackwasser tropischer Küsten, an Orten, an denen sich Meerwasser und Süßwasser treffen, wächst das dichte Geflecht der Mangrovenwälder. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Doch sind diese auch Gezeitenwälder genannten Regionen in ihrer Existenz bedroht. Die Dokumentation begleitet Menschen, die von den Mangroven leben, und Forscher, die alles versuchen, um dieses Ökosystem zu erhalten.Im Brackwasser der tropischen und subtropischen Küsten, an denen Süß- und Meerwasser zusammentreffen, bildet ein dichtes Gewirr von Wurzeln einen einzigartigen Lebensraum: die Mangroven. Diese bizarren Gezeitenwälder bilden einen wirksamen Schutz gegen Erosion und Flutwellen, bieten Lebensraum für zahllose Tierarten und garantieren den Menschen der Küstenregionen ihre Lebensgrundlage.
Auch an Brasiliens Küste sind diese einzigartigen Biotope zu finden. Doch heute sind sie bedrohter denn je. Weltweit wurde bereits die Hälfte der Mangrovenwälder durch Stadtentwicklung, Hotelanlagen und vor allem durch die sich ausbreitende Krabben-Industrie zerstört. Die Dokumentation zeigt das Leben in den brasilianischen Mangroven, den Alltag von Menschen, die von diesen Gezeitenwäldern leben und die angerichteten Zerstörungen. Sie begleitet Forscher des Bremer Zentrums für Maritime Tropenökologie und Menschen vor Ort, die das Ökosystem erforschen und nach Möglichkeiten suchen, es zu schützen.
Am 01.06.07 14:00 - 15:00 Uhr auf
terranova: Fische im Regenwald
Das Pantanal im Herzen Südamerikas ist ein Tierschutzgebiet – das Besondere daran: Das Ökosystem basiert völlig auf dem Kreislauf des Wassers. Beim Pantanal handelt es sich um die größte überflutete Ebene der Welt, voller Flüsse und Lagunen. Vor allem während der Regenzeit, wenn das Wasser noch weiter steigt, offenbart sich die Artenfülle der Unterwasservegetation und Fauna: Die Zeit der Fische ist angebrochen; ganze 263 Arten wurden bislang erfasst. Doch wenn sich in der Trockenzeit das Wasser zurückzieht und die weiten Wasserflächen zu isolierten Tümpeln werden, gibt es für die Fische kein Entkommen – sehr zur Freude von Watvögeln, Ottern, Jacarés und anderen Fischliebhabern. Die Reportage berichtet von Piranhas und Kaimanen, Anakondas, Scherschnäbeln, Wasserschweinen und Schmetterlingen, von Aras und von Jaguaren – und portraitiert in eindrucksvollen Bildern die vielfältige Tierwelt des Pantanal und ihre Beziehung zu den Fischen...
Am 01.06.07 19:00 - 19:45 Uhr auf
arte: Kuba - Juwel der Karibik
Kuba ist die größte Insel der Karibik und gilt vielen als schönstes Juwel der Region, das Naturschauspiele bietet, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Die Dokumentation lädt zu einer Reise in eine Art Wunderland ein, auf eine von Umweltsünden so gut wie unversehrte Insel, an einen bezaubernden Ort mit einer bemerkenswert reichen Flora und Fauna. Über die Hälfte der Pflanzen- und Tierarten auf Kuba kommen nur hier vor. Und sogar mehr als 80 Prozent der Reptilien- und Amphibienarten der Insel sind nur hier heimisch. Die Dokumentation zeigt die Karibikinsel Kuba als eine Entdeckung für alle wissbegierigen Menschen, die noch nie das Glück hatten, die Küste der Insel und ihre außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden.
Am 02.06.07 03:45 - 04:30 Uhr auf
phoenix: Die Eroberung des Amazonas
Die Reihe wirft Schlaglichter auf Geschichte und Gegenwart der Tropen. Petra Höfer und Freddie Röckenhaus erzählen Geschichten zwischen Paradies und Hölle, u.a. von Francisco de Orellana, der 1542 unter unsäglichen Strapazen den Amazonas befuhr. Der Spanier befuhr erstmals den völlig unbekannten Strom - und gab ihm seinen Namen nach jenen wilden Kriegerinnen, den Amazonen, die ihn und seine Männer am meisten beeindruckt hatten. Beim spanischen Hof machte sich Orellana nicht beliebt mit seinen Plädoyers für die Menschenrechte der Indianer.
(Sendung in der Nacht vom 2. auf den 3.)
Am 02.06.07 18:15 - 19:00 Uhr auf
arte: Papageien - Botschafter des Regenwaldes
Am Fuß der peruanischen Anden liegt das Tambopata-Regenwald-Schutzgebiet. Nirgendwo sonst auf der Welt versammeln sich mehr farbenprächtige Großpapageien. Sie kommen hierher, um an einer Steilwand am Tambopata-Fluss im Lehm nach Nahrung zu suchen. Doch das Paradies der Aras ist bedroht. Intensive Goldwäsche belastet Wasser, Luft und Boden mit Quecksilber. Besonders problematisch ist der Bau der Fernstraße Transoceánica, die bald Brasilien und Peru verbindet und nahe am Schutzgebiet vorbei führt - mit dramatischen Folgen für den Lebensraum der Papageien.
Eine Herausforderung für den peruanischen Architekten und Naturschützer Eduardo Nycander und den amerikanischen Biologen Donald Brightsmith. Um den Aktionsradius der Aras zu erkunden, versehen sie die Vögel mit Sendern und folgen ihnen mit einem Leichtflugzeug. Sie entdecken, dass die großen Aras auf ihrer Suche nach Früchten überraschend weit ziehen und viele im Einzugsgebiet der Straße nisten. Eduardos Idee zur Rettung der Vögel ist eine Pufferzone zwischen Straße und Schutzgebiet, finanziert durch sanften Ökotourismus. Mit dem Tambopata-Projekt will er beweisen, dass Tradition und Fortschritt, Ökonomie und Ökologie sinnvoll miteinander zu verknüpfen sind - mit den Papageien als farbenprächtige Sympathieträger.
Am 02.06.07 20:45 - 21:35 Uhr auf
arte:Der Kampf um die schwarze Formel
Es war einer der spektakulärsten Gerichtsprozesse des 19. Jahrhunderts, der 1851 in Trenton, New Jersey, ausgefochten wurde. Ein erbitterter Kampf um die Urheberschaft einer bahnbrechenden Erfindung. Charles Goodyear kämpfte um das Urheberrecht an seinem Lebenswerk. Darf er sich zu Recht Vater der Vulkanisation nennen? Ist er der einzige, dem es gelang, widerspenstigen Kautschuk in nützliches Gummi zu verwandeln? Seit den Entdeckungsreisen des Kolumbus war Kautschuk in Europa bekannt. Cahu-Chu oder Caoutschouc nannten die Völker Mittel- und Südamerikas den eingedickten Saft der Gummibäume, die 'Tränen des weinenden Baumes'. Bereits Azteken spielten mit Gummibällen und verbrannten kleine Gummifiguren bei religiösen Zeremonien. Die spanischen Eroberer imprägnierten ihre Mäntel mit dem Pflanzensaft. Und zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann ein regelrechter Kautschuk-Boom. Doch in den harschen Klimazonen Nordamerikas ist der Einsatz des Materials schwierig. Im klirrend kalten Winter bricht es. Und im heißen Sommer wird es zäh und klebrig und verliert seine Form. Charles Goodyear verschrieb sein Leben der Aufgabe, den Kautschuk zu bändigen. Seine Suche nach der schwarzen Formel sollte Jahrzehnte dauern, seiner Familie unendliche Entbehrungen aufbürden und ihm den Spott der Gesellschaft einbringen. Und als Goodyear endlich die lang ersehnte Formel in Händen hielt, musste er sein Patent gegen verbrecherische Geschäftsmänner verteidigen. Goodyears Rezept sollte für die Menschheit eine ähnliche Bedeutung erlangen wie die Umwandlung von Roheisen in Stahl oder von Erdöl in Benzin. Die heutige mobile Gesellschaft und der wichtigste globale Industriezweig, die Autoindustrie, wären ohne diese Erfindung nicht denkbar.
Am 03.06.07 13:05 - 14:00 Uhr auf
arte: Amazonien: Die Waorani
Die Waorani leben seit über 5.000 Jahren im Regenwald des Amazonasgebiets in Ecuador. Sie gehören zu jenen seltenen Stämmen, die jeglichen Kontakt zu Weißen völlig ablehnen. Ihr kriegerisches Gebaren ist ein grundlegender Wesenszug ihrer Kultur. Und: Jeder Tod wird durch einen weiteren Tod gerächt, denn die Vendetta ist Bestandteil ihrer Tradition. In den letzten 40 Jahren wurde durch die Errichtung von Erdölförderbrunnen und durch den Bau von Straßen und die damit einhergehende massive Kolonialisierung ein Großteil des amazonischen Regenwaldes zerstört. Mehrere Völker mussten mit ansehen, wie ihr Land fast völlig vernichtet wurde. Trotz des Widerstandes mehrerer Waorani-Gruppen, die zurückgezogen im Regenwald leben, wurde ein Großteil ihres Landes zur industriellen Nutzung freigegeben. Die Erdölfirmen haben bereits Teile des amazonischen Regenwaldes und damit des Lebensraums der Siona-, Secoya- und Cofan-Völker weitgehend zerstört. Nun ziehen sie Richtung Süden, ins Gebiet der Waorani, der Quechua, der Shuar und der Achuar. Die Dokumentation zeigt das Alltagsleben der Stämme und die verschiedenen Zeremonien, die ihren Lebensrhythmus prägen.
Am 08.06.07 13:05 - 14:00 Uhr auf
arte:Brasilien - Zankapfel Eukalyptus
Inmitten der brasilianischen Küstenwaldregion, der Mata Atlântica, wurde im September 2005, eine neue gigantische Zellstofffabrik eingeweiht, die dem finnisch-schwedischen Forstunternehmen Stora Enso und dem brasilianischen Konzern Aracruz Celulose gehört. Das Werk gewinnt den Zellstoff aus dem Holz von Eukalyptusbäumen - einem ausgezeichneten Rohstoff, der in nur sechs Jahren reift und als Zukunft der Zellstoffindustrie gilt.
Seit 1967, als sich die ersten Firmen ansiedelten, dehnen sich die Eukalyptusplantagen aus, inzwischen nehmen sie eine Fläche von mehr als einer Million Hektar ein. Doch bei den Ureinwohnern des einst riesigen Tropengebiets hat die sich schnell ausbreitende Monokultur einen schlechten Ruf: Die Indianer bezeichnen den Eukalyptus als "Baum ohne Seele", denn durch die Errichtung von Zellstofffabriken werden sie aus ihren Gebieten vertrieben; ginge es nach der brasilianischen Regierung, müssten sie sich den Bedürfnissen der Papierindustrie bedingungslos unterordnen. Auch Kleinbauern sind davon betroffen: Für die Viehzucht ist aufgrund des Eukalyptusanbaus auf einmal kein Platz mehr. Während Stora Enso die Einweihung der neuen Zellstofffabrik namens Veracel in Eunápolis im Bundesstaat Bahia vorbereitet, befindet sich der Geschäftspartner Aracruz Celulose 500 Kilometer weiter südlich in großen Schwierigkeiten. Der brasilianische Konzern gewinnt Zellstoff aus Eukalyptusbäumen, die auf Land wachsen, das die Indianer für sich beanspruchen. Mit Kettensägen bewaffnet und roter Kriegesbemalung ziehen sie in den Kampf gegen den riesigen Konzern.
Am 08.06.07 16:35 - 17:30 Uhr auf
arte: Kuba - Juwel der Karibik
Kuba ist die größte Insel der Karibik und gilt vielen als schönstes Juwel der Region, das Naturschauspiele bietet, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Die Dokumentation lädt zu einer Reise in eine Art Wunderland ein, auf eine von Umweltsünden so gut wie unversehrte Insel, an einen bezaubernden Ort mit einer bemerkenswert reichen Flora und Fauna. Über die Hälfte der Pflanzen- und Tierarten auf Kuba kommen nur hier vor. Und sogar mehr als 80 Prozent der Reptilien- und Amphibienarten der Insel sind nur hier heimisch. Die Dokumentation zeigt die Karibikinsel Kuba als eine Entdeckung für alle wissbegierigen Menschen, die noch nie das Glück hatten, die Küste der Insel und ihre außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden.
Am 11.06.07 17:40 - 18:30 Uhr auf
arte: Amazonien: Die Waorani
Die Waorani leben seit über 5.000 Jahren im Regenwald des Amazonasgebiets in Ecuador. Sie gehören zu jenen seltenen Stämmen, die jeglichen Kontakt zu Weißen völlig ablehnen. Ihr kriegerisches Gebaren ist ein grundlegender Wesenszug ihrer Kultur. Und: Jeder Tod wird durch einen weiteren Tod gerächt, denn die Vendetta ist Bestandteil ihrer Tradition. In den letzten 40 Jahren wurde durch die Errichtung von Erdölförderbrunnen und durch den Bau von Straßen und die damit einhergehende massive Kolonialisierung ein Großteil des amazonischen Regenwaldes zerstört. Mehrere Völker mussten mit ansehen, wie ihr Land fast völlig vernichtet wurde. Trotz des Widerstandes mehrerer Waorani-Gruppen, die zurückgezogen im Regenwald leben, wurde ein Großteil ihres Landes zur industriellen Nutzung freigegeben. Die Erdölfirmen haben bereits Teile des amazonischen Regenwaldes und damit des Lebensraums der Siona-, Secoya- und Cofan-Völker weitgehend zerstört. Nun ziehen sie Richtung Süden, ins Gebiet der Waorani, der Quechua, der Shuar und der Achuar. Die Dokumentation zeigt das Alltagsleben der Stämme und die verschiedenen Zeremonien, die ihren Lebensrhythmus prägen.
Am 15.06.07 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte:Brasilien - Zankapfel Eukalyptus
Inmitten der brasilianischen Küstenwaldregion, der Mata Atlântica, wurde im September 2005, eine neue gigantische Zellstofffabrik eingeweiht, die dem finnisch-schwedischen Forstunternehmen Stora Enso und dem brasilianischen Konzern Aracruz Celulose gehört. Das Werk gewinnt den Zellstoff aus dem Holz von Eukalyptusbäumen - einem ausgezeichneten Rohstoff, der in nur sechs Jahren reift und als Zukunft der Zellstoffindustrie gilt.
Seit 1967, als sich die ersten Firmen ansiedelten, dehnen sich die Eukalyptusplantagen aus, inzwischen nehmen sie eine Fläche von mehr als einer Million Hektar ein. Doch bei den Ureinwohnern des einst riesigen Tropengebiets hat die sich schnell ausbreitende Monokultur einen schlechten Ruf: Die Indianer bezeichnen den Eukalyptus als "Baum ohne Seele", denn durch die Errichtung von Zellstofffabriken werden sie aus ihren Gebieten vertrieben; ginge es nach der brasilianischen Regierung, müssten sie sich den Bedürfnissen der Papierindustrie bedingungslos unterordnen. Auch Kleinbauern sind davon betroffen: Für die Viehzucht ist aufgrund des Eukalyptusanbaus auf einmal kein Platz mehr. Während Stora Enso die Einweihung der neuen Zellstofffabrik namens Veracel in Eunápolis im Bundesstaat Bahia vorbereitet, befindet sich der Geschäftspartner Aracruz Celulose 500 Kilometer weiter südlich in großen Schwierigkeiten. Der brasilianische Konzern gewinnt Zellstoff aus Eukalyptusbäumen, die auf Land wachsen, das die Indianer für sich beanspruchen. Mit Kettensägen bewaffnet und roter Kriegesbemalung ziehen sie in den Kampf gegen den riesigen Konzern.
Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:
Am 29.05.07 11:45 - 12:15 Uhr auf
3sat: Bolivien - Klassische Klänge aus dem Urwald
Urubichá ist ein kleines Dorf im Nordosten Boliviens. Hier besitzt fast jeder Einwohner ein Musikinstrument, seit vor mehr als 300 Jahren missionierende Jesuiten außer Bibeln auch europäische Instrumente mitbrachten. In den 1990er Jahren wurde die alte Tradition durch die Initiative eines bayerischen Priesters wiederbelebt. Er gründete mit den Jugendlichen von Urubichá ein Barockorchester, das mittlerweile in aller Welt spielt. Der Film stellt das Jugendorchester von Urubichá vor.
Am 31.05.07 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Heiße Spur am Monte Verde
Die ersten Siedler des amerikanischen Kontinents wanderten vor 12.000 Jahren aus Sibirien über eine schmale Landbrücke, die heutige Beringstraße, ein - so steht es in den Geschichtsbüchern, belegt durch archäologische Funde aus Nordamerika. Doch diese Geschichte muss neu geschrieben werden: Möglicherweise hatte die Völkerwanderung viel früher eingesetzt und war mit Papyrusbooten vollzogen worden. Hatte Thor Heyerdahl, der mit seinen Balsaholz- und Papyrusboot-Theorien Mitte des 20. Jahrhunderts Aufsehen erregte, doch Recht? Durch neu entdeckte Fundstellen und Ausgrabungen erhärteten sich dessen abenteuerlich anmutenden, wissenschaftlichen Theorien. Der Film begibt sich auf eine abenteuerliche Expedition zu den Anfängen der Geschichte Amerikas.
Am 01.06.07 21:30 - 22:00 Uhr auf
3sat: 3satbörse - Thema: Unfairer Welthandel
Der Weltwirtschaftsgipfel im Ostseebad Heiligendamm wirbt für einen fairen Welthandel. Gleichzeitig schwindet der politische Wille führender Industrieländer, sich für den freien Verkehr von Gütern, Dienstleistungen und Kapital stark zu machen. Der Protektionismus nimmt weltweit wieder zu. Am stärksten leiden darunter die ärmsten Länder der Welt in Afrika und Lateinamerika. Die Einfuhr landwirtschaftlicher Produkte aus diesen Ländern verhindern die USA und Europa mit hohen Agrarzöllen und Milliardensubventionen für ihre Bauern. Allein die USA schütten jedes Jahr 19 Milliarden Dollar aus, um sich die Konkurrenz aus der "Dritten Welt" bei Baumwolle, Zucker und Mais vom Leib zu halten. "3satbörse" über die Hindernisse für einen fairen Welthandel.
Am 06.06.07 23:10 - 23:25 Uhr auf
arte: Mit offenen Karten: Geografie der Ungleichheiten
Geopolitisches Magazin. Kann die Globalisierung den Reichtum mehren und die Armut in der Welt mindern, oder führt sie zu größerer Ungleichheit? "Mit offenen Karten" stellt die Kriterien vor, die Entwicklungsniveau und Ungleichheiten zu messen erlauben.
Am 10.06.07 15:45 - 16:30 Uhr auf
NDR: Die Welt op Platt - Brasilien op Platt - Fachwerkidyll unter Palmen
Yared Dibaba, gebürtiger Oromo aus Äthiopien, ist in der Gegend von Bremen aufgewachsen und so zum Plattschnacker geworden. Nun besucht er mit Julia Westlake überall auf der Welt Regionen, in denen Plattdeutsch gesprochen wird. Südlich von São Paulo reibt sich der Brasilienreisende verwundert die Augen: Die Kleinstadt Pomerode sieht aus wie eine Art Miniatur-Deutschland, mit Fachwerkhäusern hinter gepflegtem Rasen samt Gartenzwerg. Hier leben die Nachfahren pommerscher Einwanderer, die bis heute plattdeutsch reden und die Traditionen ihrer Heimat hochhalten. Oma Valli gibt dem Begriff "rüstige Rentnerin" eine ganz neue Bedeutung, wenn sie das Gewehr herausholt, um Giftschlangen zu erledigen. Vilmar Weber gehört zu der sehr seltenen Spezies plattdeutsch sprechender Fischer südlich des Äquators. Marcio Porath pflegt das Ökosystem auf einer kleinen Atlantikinsel - und für alle gilt ganz selbstverständlich: Wi snackt Platt!
Am 15.06.07 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Das Geheimnis des Andenheilers - Die Naturmedizin der Kallawaya
Am Rande der Zivilisation, versteckt zwischen den Schneegipfeln der bolivianischen Anden, liegt das Kallawaya-Hochtal. Übersetzt heißt das "Land der Ärzte". Es ist in ganz Südamerika bekannt, denn von hier kommen Wunderheiler, die über ein so profundes Pflanzenwissen verfügen, dass sich nun auch die Pharmaindustrie für sie interessiert. Die UNESCO hat die Kallawaya-Kultur sogar auf die Liste des ideellen Weltkulturerbes gesetzt.
Am 15.06.07 21:45 - 22:15 Uhr auf
phoenix: Schönheit hinter Gittern - Brasiliens Sträflinge auf dem Laufsteg
Tausende weibliche Häftlinge sitzen in den Gefängnissen von Brasiliens Mega-Metropole Rio de Janeiro. Sie verbüßen Strafen für bewaffneten Raub, Entführungen, Drogenhandel oder Mord. Keine 'Modell-Bürgerinnen' also. Doch im Herbst 2006 haben Hunderte dieser Frauen versucht, zumindest zu 'Modell-Häftlingen' zu avancieren.
Quelle: Tropenwaldnetzwerk
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Re: TV-Bericht
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Antwort #52 am:
Mai 10, 2007, 09:32:48 »
Von Schatzsuchern und Wedding-Planern / Das "VOXTOURS"-Auswanderer-Special, vom 16. Juni bis 4. August 2007 / Immer samstags um 17.30 Uhr bei VOX
Köln (ots) - Stefan Schmitz stammt ursprünglich aus Trier, doch inder chinesischen Hauptstadt Beijing/Peking ist er bekannt als der "Schatzsucher". In den zwölf Jahren, die er in Beijing lebt, hat er sich ein Geschäft aufgebaut und ist Antiquitätenspezialist für die High-Society Chinas und ein Schnäppchenführer für Touristen geworden.
Stefan Schmitz ist nur einer von vielen erfolgreichen deutschen Auswanderern, über die das VOX-Reisemagazin VOXTOURS in einer achtteiligen Reihe berichtet, vom 16. Juni bis 4. August, immer samstags um 17.30 Uhr bei VOX.
Ob Miami oder Dubai, die Dominikanische Republik, Ecuador oder Tonga, Istanbul oder Peru - VOXTOURS hat Auswanderer auf der ganzen Welt besucht, die ihre Träume wahr gemacht haben. Frank aus Hannover zum Beispiel ist ein erfolgreicher Wedding-Planer in Miami, Bodo aus Köln hat sich als Boots-Vermieter in Dubai einen Namen gemacht und Andreas, ebenfalls Kölner, ist Reiseleiter in der Dominikanischen Republik und hat hier die Liebe seines Lebens gefunden. Randi sorgt beim "Flower Label Program" in Ecuador für faire Arbeitsbedingungen im Blumenhandel, während der Hamburger Herbert auf Tonga der Experte für einzigartige Unterwasser-Trips ist. Für Christina aus dem Badischen gehören in ihrem Job als Sales Mangerin eines Istanbuler Hotels Promis zur Tagesordnung, während es den Frankfurter Günter in die Einsamkeit Perus zieht. Hier hat er seine eigene Firma aufgebaut,unternimmt Pilgerreisen und organisiert Trekkingtouren in die Anden.
Acht Destinationen und 17 Auswanderer, deren Geschichten so unterschiedlich sind wie die Länder, in denen sie leben. Während die einen sich ganz gezielt "ihren" Platz suchten, haben sich andere ehertreiben lassen. Günter packte 1981, direkt nach dem Abitur, in Frankfurt seinen Rucksack, um "was anderes zu erleben". Er reiste durch Mittel- und Südamerika und landete schließlich in der alten Inka-Hauptstadt Cusco. "Mir gefiel es dort und für mich war der Punktgekommen, sesshaft zu werden. Daraus sind jetzt über 20 Jahre geworden."
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Re: TV-Bericht
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Antwort #51 am:
Mai 01, 2007, 02:27:08 »
ARD-Dokumentation über «Tropenwelt Karibik»
Hamburg (dpa) - Die Karibik ist für viele Urlauber ein Traumziel.
Weitgehend unbekannte Seiten dieser Region erkundet der zweiteilige Dokumentarfilm «Tropenwelt Karibik»,
den die ARD an den nächsten beiden Montagen jeweils um 20.15 Uhr ausstrahlt.
Im ersten Teil, «Trauminseln und vergessene Küsten», geht es von den feinen Sandstränden der Bahamas zu dampfenden Vulkanen auf den Antillen, von geheimnisvollen Höhlen auf Kuba zu dichten Regenwäldern am Panamakanal.
Auf St. Lucia und Dominica leben viele Menschen und seltene Tiere in unmittelbarer Nachbarschaft zu Vulkanen. Hier ragen steile Klippen aus dem Meer, statt idyllischer Palmen wächst ein undurchdringlicher Dschungel. Die «ABC-Inseln» dagegen - Aruba, Bonaire und Curacao - sind Wüsten. Als die Spanier sie im 15. Jahrhundert in Besitz nahmen, nannten sie sie «Islas Inútiles», nutzlose Inseln. Heute ziehen sie jedoch viele Touristen an, denn ihre Riffe sind ein Paradies für Taucher. Und auf Bonaire locken die Krebse in ihren Salzseen zehntausende Flamingos an. Die Karibik ist auch deswegen so artenreich, weil die mehr als 7000 Inseln und die Küsten zwischen Panama und Mexiko sehr unterschiedlich sind.
«Sturm im Paradies» heißt die zweite Folge, denn jedes Jahr von Juni bis November verwüsten Hurrikans die Karibik. Sie zerstören Häuser und Strände, Korallenriffe und Urwälder. Die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten in der Karibik sind hoch spezialisiert und perfekt angepasst an ihren Lebensraum. Über Jahrtausende haben sie geschickte Überlebenstaktiken entwickelt. Eidechsen-Eier können tagelang im Salzwasser treiben, und Tabonuco-Bäume reichen sich unter der Erde die Wurzeln, um dem Hurrikan zu widerstehen. Mit solchen Strategien trotzen Tiere und Pflanzen den Fluten mit 20 Meter hohen Wellen und Wirbelstürmen mit Windgeschwindigkeiten von über 250 Kilometer pro Stunde. In den letzten Jahren sind Hurrikans in der Karibik heftiger geworden, und sie treffen häufiger die gleichen Gebiete. Als Auslöser sehen viele Forscher die globale Erwärmung an.
http://www.mainpost.de/aaw/kulturwelt/fernsehen/art572,3975624.html?fCMS=ed5529f00dd610f6db5661b6568876de
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Re: TV-Bericht
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Antwort #50 am:
April 21, 2007, 09:35:24 »
Sonntag, 22.04.
22:00-22:45, Phoenix Wo das Wasser Augen hat. Eine Reise ins Pantanal. Von Thomas Aders.
Montag, 23.04.
06:05-06:45, Phoenix Die Rache des Regengottes. Von Michael Gregor.
15:45-16:30, 3sat Reise zum Berg der Kalten Sonne mit Reinhold Messner. (Chile)
21:00-22:00, 3sat Reisen ins Land der Yanomami-Indianer. Geboren in der Steinzeit – gestorben in der Gegenwart. Von Heinz Kindlimann.
Dienstag, 24.04.
02:10-02:55, Phoenix Die Odyssee des Menschen. Die Eroberung der Neuen Welt. Von Manfred Baur u. Hannes Schuler.
04:40-05:25, Phoenix Wohnungen der Götter. Eine Reise zum heiligen Berg der Indianer mit Reinhold Messner.
16:00-16:30, hr fernsehen Weltreisen. Sonne, Salz und Sterne. Auf den Hochebenen der Anden zwischen Bolivien und Chile. Von Klaus Weidmann.
Mittwoch, 25.04.
05:15-06:00, Phoenix Schliemanns Erben. Die Goldstraße der Inka.
13:05-13:30, NDR Am Fluss der bunten Vögel. Eine Nostalgie-Reise durch Uruguay.
14:15-15:00, ZDF Wunderbare Welt. Abenteuer Dschungel: In den Sümpfen des Amazonas.
20:15-21:00, NDR Die Anden. Von Feuerland zum Amazonas. Wh.: 26.04., 11:30.
Donnerstag, 26.04.
02:10-02:55, Phoenix Schliemanns Erben. Das Gold der Konquistadoren.
06:05-06:50, Phoenix Schliemanns Erben. Auf der Jagd nach dem Nasca-Code.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Brasilien – Rot und Blau am Amazonas. Von Tatsumine Katayama.
Freitag, 27.04.
03:40-04:25, Phoenix Verborgene Welten. Rauchzeichen am Rio Xingu – Bei den Waldindianern Brasiliens. Von Uta von Borries.
05:15-06:00, Phoenix Tropenfieber. 1. Die Eroberung des Amazonas. Von Petra Höfer u. Freddie Röckenhaus.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Die letzten Waldvölker. Giovanni Tori besucht die Pygmäen in Zentralafrika und die Yanomami im venezolanisch-brasilianischen Grenzgebiet.
Samstag, 28.04.
03:40-04:20, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Irrfahrt vor Galapagos – Mit Thor Heyerdahl auf Inka-Spuren. Von Rolf Pflücke.
06:00-06:05, Südwest Städte und Landschaften. São Paulo: Brasilianische Megastadt.
06:30-06:45, NDR Schätze der Welt. Universität Caracas – Ein Traum in Beton, Venezuela. Von Albrecht Heise.
12:00-12:45, Phoenix Wo das Wasser Augen hat. Eine Reise ins Pantanal. Von Thomas Aders. Wh.: 29.04., 07:30 u. 18:00.
13:00-13:45, NDR Inseln. Guadeloupe. Von Gudrun Hanke-El Ghomri.
16:15-16:45, Phoenix Zucker und Salz. Trinidad und Hallstadt – Kuba/Österreich. Von Goggo Gensch u. Ute Gebhardt.
16:45-17:15, Phoenix Zwischen Himmel und Hölle. Olinda und Ouro Preto (Brasilien). Von Roland May.
17:30-18:00, Vox Voxtours Extrem. Lateinamerika: Hast La Vista, Baby – Mexiko (2).
17:30-18:15, ARTE Ich habe drei Leben. Broka Hermann besucht den Schauspieler, Schriftsteller und Entwicklungshelfer Dietmar Schönherr in seiner zweiten Heimat Nicaragua. Wh.: 03.05., 14:30.
21:40-22:30, ARTE Der weiße Berg von Feuerland. GEO-Reportage von Holger Riedel. Wh.: 29.04., 14:55, 01.05.,08:50.
Sonntag, 29.04.
00:45-02:10, Phoenix Terra X. Der Todeszug der Lanzenreiter – Landsknechte auf der Goldroute. Teile 1+2.
02:55-03:40, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Sie brauchten keine weißen Götter – Die verschollenen Kulturen Ecuadors. Von Peter Baumann. Wh.: 08.05., 04:30.
03:40-04:20, Phoenix Terra X – Rätsel alter Weltkulturen. Auf der Fährte des Jaguars – Entdeckungen in Mittelamerika. Von Gottfried Kirchner. Wh.: 08.05., 05:15.
05:20-06:05, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Die Geister am Fluss der Gräber – Indianer-Magie in Kolumbien.
Montag, 30.04.
00:30-02:05, Bayern Hexenkessel. Spielfilm von Richard Brooks, USA 1950, über südamerikanische Diktaturen und Revolutionäre.
05:25-05:55, 3sat Weite Welten. Peru – Pachamama, heilige Mutter Erde. Von Petra Schulz.
12:00-12:45, hr fernsehen Mare TV. Karibik – jenseits von „all inclusive“.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Brasilien – Bei den Panara-Indianern. Von Komoi u. Paturi Panara. Die Dokumentation entstand im Rahmen des seit 14 Jahren existierenden Projekts „The Video in the Villages“, das brasilianischen Indianern die Gelegenheit zur Selbstdarstellung bietet.
15:45-16:30, 3sat Durch den Regenwald, über die Anden.
20:15-21:00, ARD Erlebnis Erde. Tropenwelt Karibik. 1. Trauminseln und vergessene Küsten. Von Karen Bass. Teil 2: 07.05., 20:15.
22:15-23:10, ARTE Kaw: Im Sumpfland von Französisch-Guayana. Von Luc Riolon. Wh.: 04.05., 15:10
Dienstag, 01.05.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Bolivien – Die Bäume der Chimane-Indianer. Wh.: 08.05., 17:35.
21:05-22:05, Vox Goodbye Deutschland! Die Auswanderer. Reportage über eine deutsche Familie in Uruguay.
22:50-00:30, ARTE Desmundo. Fernsehfilm von Alain Fresnot, Brasilien 2002.
Mittwoch, 02.05.
00:45-01:30, Phoenix Magische Welten. Mythos Paititi – Das letzte Geheimnis der Inka. Von Uta von Borries u. Florian Pfeiffer.
06:00-06:45, Phoenix Magische Welten. Amazonas – Spur des roten Goldes. Von Susanne Aernecke.
22:30-23:00, Südwest Auslandsreporter. Der Urwaldförster. Ein Deutscher im Amazonasgebiet. Michael Stocks beobachtet den Aufbau des Tumucumaque-Nationalpark im Norden Brasiliens.
Donnerstag, 03.05.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Brasilien – Die Wahrheit der Katze. Jérémy Hamers u. L. van Nijs geben Einblick in die unzumutbaren Arbeitsbedingungen der brasilianischen Saisonarbeiter bei der Herstellung von Bio-Ethanol. Wh.: 10.05., 17:40 Zum Thema siehe ila 304 Agrotreibstoffe
Freitag, 04.05.
06:00-06:45, Phoenix Im Bann der Grünen Götter. Die Ärzte der Maya-Könige. Von Gisela Graichen u. Peter Prestel. Wh.: 11.05., 04:30.
15:10-16:05, ARTE Kaw: Im Sumpfland von Französisch-Guayana.
16:15-17:00, rbb Anstoß auf 4.000 Meter. Fußball in den Anden. Von Carmen Butta.
21:30-22:00, 3sat 3satbörse spezial: Brasilien.
Samstag, 05.05.
13:00-13:45, NDR Inseln. Chiloë. Von Ebbo Demant.
14:50-15:45, ARTE Der weiße Berg von Feuerland. Geo-Reportage.
17:30-18:00, Vox Voxtours Extrem. Lateinamerika: Hasta La Vista, Baby! – Guatemala.
22:35-23:30, ARTE Rolando Villazón – Ein mexikanischer Traum. Alexander Lück begleitet den Shooting-Star der Klassikszene auf den Spuren seiner Kindheit und Jugend in Mexiko.
Sonntag, 06.05.
01:15-01:45, NDR Die Jungferninseln. Segeltörn im Paradies. Von Thomas Berbner.
01:45-02:15, NDR Karibische Träume. Das andere Gesicht der Dominikanischen Republik.
03:00-03:30, NDR Cuba Libre. Kleine Fluchten in Havanna. Von Stefan Rocker.
17:00-17:30, 3sat Die Riesenotter vom Rio Manu. Felix Heidinger begleitet Forscher durch den Manu-Nationalpark in Peru.
22:00-22:30, SR2 Brasilien wartet auf Papa Bento. São Paulo vor dem Papstbesuch.
Montag, 07.05.
03:00-04:00, TV 5 Toussaint Louverture, Haïti et la France. Dokumentation von Laurent Lutaud u. Georges Nivoix.
17:30-18:25, ARTE WunderWelten. Brasilien – bei den Panara-Indianern.
15:45-16:30, 3sat Wohnungen der Götter. Eine Reise zum Berg der Kalten Sonne mit Reinhold Messer (Chile). Von Michael Albus.
23:00-01:25, rbb Amores Perros – Von Hunden und Menschen. Spielfilm von Alejandro González Iñárritu, Mexiko 2000.
Dienstag, 08.05.
00:45-01:30, Phoenix Tropenfieber. 1. Die Eroberung des Amazonas. Von Petra Höfer u. Freddie Röckenhaus.
03:45-04:30, Phoenix Todescode aus Peru – Der Fluch des Inkagoldes. Von Krzysztof Lang.
06:00-06:45, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Irrfahrt vor Galapagos – Mit Thor Heyerdahl auf Inka-Spuren. Von Rolf Pflücke.
06:45-07:30, Phoenix Terra X. Als die Götter stürzten – Das Geheimnis der Osterinsel. Von Rolf Pflücke.
23:30-00:00, Südwest Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Geisterstädte in der Wüste. Humberstone und Santa Laura, Chile. Von Christian Romanowski.
Mittwoch, 09.05.
01:05-01:35, 3sat Fremde Kinder: Solange will nach Hause. Dokumentarfilm von Cuini Amelio-Ortiz über jugendliche Prostituierte in São Paulo.
19:30-20:15, Bayern Stationen. Esperança heißt Hoffnung. Papst Benedikt besucht Brasilien.
Donnerstag, 10.05.
01:30-02:15, Phoenix Bis zum letzten Tropfen. Mexiko City – Geschluckt vom eigenen Durst.
14:15-15:00, ZDF Wunderbare Welt. Duell der Eroberer – Biber gegen Gaucho am Kap der Stürme.
20:15-20:40, ARTE Zapping International. Das Fernsehen der Kolumbianer. Von Luis Delgado.
23:00-01:00, hr fernsehen Under Fire. Der Spielfilm von Roger Spottiswoode, USA 1982, zeigt den Höhepunkt des Bürgerkriegs zum Sturz der Somoza-Diktatur aus der Sicht eines Bildreporters.
23:40-01:10, Südwest Sturz ins Leere – Überlebensdrama in den Anden. Von Kevin MacDonald.
Freitag, 11.05.
16:15-17:00, rbb Die Naturmedizin der Kallawaya. Das Geheimnis des Andenheilers.
Samstag, 12.05.
09:55-10:55, ARTE Todesschwadronen. Wie Frankreich Folter und Terror exportierte. Marie-Monique Robin zeigt die Zusammenarbeit von französischen Militärs und der „Operation Condor“ während der Diktaturen in Lateinamerika.
11:45-12:15, 3sat Weltreisen. Veracruz – Mexikos musikalische Hafenstadt. Von Stefan Rocker.
21:35-22:30, ARTE Die Windreiter der Anden. GEO-Reportage von Heidi Mühlenberg. Wh.: 13.05., 14:55.
Montag, 14.05.
00:25-00:55, ZDF Hoffnung für die Armen? Benedikt XVI. in Lateinamerika.
11:30-12:15, NDR Chile – Land der Kontraste (4). Das Kap am Ende der Welt.
Dienstag, 15.05.
22:05-22:50, MDR Zement gegen Südfrüchte – Kuba und die DDR. Von Lutz Rentner u. Frank Otto Sperlich. Wh.: 16.05., 12:30.
Mittwoch, 16.05.
03:45-04:30, Phoenix Tropenfieber. 1. Die Eroberung des Amazonas. Von Petra Höfer u. Freddie Röckenhaus.
06:00-07:30, Phoenix Die Sternenkriege der Maya. 1. Der Sternenkrieg der Maya. / 2. Das Erbe der Maya-Königin. Von Dethlev Cordts u. Nicola von Oppel.
Donnerstag, 17.05.
02:10-02:55, Phoenix Terra X. Als die Götter stürzten – Das Geheimnis der Osterinsel. Von Rolf Pflücke.
02:55-03:40, Phoenix Terra X – Expeditionen ins Unbekannte. Die Geister vom Fluss der Gräber – Indianer-Magie in Kolumbien. Von Gottfried Kirchner.
14:00-14:30, ARTE Zapping international. Das Fernsehen der Kolumbianer. Wh.: 24.05., 11:30.
15:00-16:00, WDR Piratenüberfälle im Paradies. Weil Verlinden berichtet aus Lateinamerika.
23:40-00:25, hr fernsehen Ich habe drei Leben – Dietmar Schönherr. Broka Herrmann besucht den Schauspieler, Schriftsteller und Entwicklungshelfer in seiner zweiten Heimat Nicaragua.
Freitag, 18.05.
01:15-05:00, Südwest 7000 Kilometer Mythos – Der Amazonas (1-5). Von Wolfgang Brög.
02:15-03:00, Phoenix Magische Welten. Amazonas – Spur des roten Goldes. Von Susanne Aerdecke.
14:15-15:00, ZDF Wunderbare Welt. Chulengo – Wilde Lamas im kalten Wind. Von Fritz Jantschke.
19:00-19:45, ARTE Papageien. Botschafter des Regenwaldes. Heinz von Matthey besucht das Tambopata-Regenwald-Schutzgebiet in Peru. Wh.: 25.05., 16:50.
21:00-21:45, rbb Grzimeks Erbe in Südamerika. Von Christian Herrmann.
Samstag, 19.05.
00:45-01:25, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Im Sog der Delphine – Von Alaska bis Argentinien. Von Kevin McCarey.
01:25-02:10, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Venezuela – Mission zum grünen Planeten. Von Michael Gies u. Susanne Hillmann.
02:10-02:50, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Panama – Im Reich der Affenadler. Von Thomas Radler.
02:50-03:35, Phoenix ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Galapagos – Die Insel der Drachen.
14:30-15:15, Bayern Die letzten Paradiese. Belize – Türkises Meer und grüner Dschungel.
14:55-19:00, ARTE Die Windreiter der Anden. GEO-Reportage.
Sonntag, 20.05.
10:15-11:00, MDR Paco Pacos – Die Schrottautos vom Amazonas. Von Jan Hindrik Drevs.
12:05-12:30, 3sat Romeo & Julia im Havanna. Ballett Nacional de Cuba.
12:45-13:30, hr fernsehen Anstoß auf 4.000 Metern – Fußball in den Anden. Wh.: 21.05., 13:30.
Dienstag, 22.05.
13:15-14:00, MDR Mexiko. MDR-Reisereportage.
13:30-14:15, hr fernsehen Fordlandia. Die vergessene Stadt im Regenwald. jxxxxxx Tschirner begibt sich im brasilianischen Bundesstaat Pará auf die Spuren der riesigen Kautschukplantagen, die die Ford Motor Company belieferten.
Donnerstag, 24.05.
19:00-19:45, ARTE Mangroven. Bedrohte Küstenwälder in Brasilien. Von Elke Sasse u. Ivonne Schwamborn.
23:40-01:10, Südwest Rendezvous mit dem Tod. Kennedy und Castro. Wilfried Huisman geht dem Gerücht nach, dass der kubanische Geheimdienst hinter dem Mord an John F. Kennedy gesteckt hat. (Gibt viel Geld aus und findet nichts, der wm)
Freitag, 25.05.
14:15-15:00, ZDF Wunderbare Welt. Expedition Kondor. Der Traum vom Fliegen.
Sonntag, 27.05.
00:45-01:25, Phoenix Discovery – Die Welt entdecken. Pyramiden des Schreckens – Spurensuche in den Anden. Von Steven Telley und Bob Nymoen.
11:15-12:00, MDR Perlen des Regenwaldes. 1. Ein Friedenspark in der Mitte Amerikas – Der Nicaragua-See und der Rio San Juan. Von Cornelia Volk u. Frank Eckert.
21:00-21:45, Phoenix Die Welt der Maya. Von Stefan Rocker.
Montag, 28.05.
11:20-12:05, MDR Perlen des Regenwaldes. 2. Ein Friedenspark in der Mitte Amerikas – Das Schutzgebiet Indio Maiz und die Karibikküste.
Dienstag, 29.05.
00:45-01:25, Phoenix Kinder ohne Kindheit. Mexiko – Notausgang ins Paradies. Von Stephan Hallmann.
11:45-12:15, 3sat Bolivien – Klassische Klänge aus dem Urwald. Von Marion Mayer-Hohdahl u. Gundi Lamprecht.
15:30-15:45, 3sat Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Valparaiso, Chile.
23:00-23:30, 3sat Glauben wie vor 100 Jahren. Mennoniten in Paraguay. Von Nora Enns u.a.
Donnerstag, 31.05.
05:20-06:05, 3sat Das Geheimnis der Wolkenmenschen. Eine archäologische Expedition in Peru.
06:30-07:15, Phoenix Jäger verlorener Schätze. Der Fluch des Indianergoldes.
20:15-21:00, 3sat Heiße Spur am Monte Verde. Das Rätsel der ersten Amerikaner.
23:45-01:05, rbb Havanna Feelings. Dokumentation von Sylvio Heufelder.
Freitag, 01.06.
05:05-05:45, Phoenix Die Feuerwolke vom Mt. Pelée. Von Frances Barrigan.
19:00-19:45, ARTE Kuba. Juwel der Karibik. Von Paul Reddish. Wh.: 07.06., 02:05, 08.05., 16:50.
Samstag, 02.06.
13:05-13:30, ARTE Zapping International. Das venezolanische Fernsehen. Von Michael Richard. Wh.: 04.06., 14:30, 05.06., 10:35.
Montag, 04.06.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Amazonein – Die Waorani. Von Philippe Molins.
Mittwoch, 06.06.
13:05-14:00, ARTE WunderWelten. Kolumbien – Der Fluch des schwarzen Goldes. Von Anna Vivas.
19:00-19:45, ARTE Die Rettung des Blauen Papageis. Projekt zum Schutz des Spix-Ara in Brasilien.
Freitag, 08.06.
13:05-14:00, ARTE Brasilien – Zankapfel Eukalyptus. Von Pertti Pesonen.
Quelle: ilaweb
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Konstrukteur
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Re: TV-Bericht
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Antwort #49 am:
April 15, 2007, 03:54:17 »
Am 15.04.07 17:15 - 18:00 Uhr auf
SWR: Das Geheimnis des Andenheilers: Die Naturmedizin der Kallawaya
Am Rande der Zivilisation, versteckt zwischen den Schneegipfeln der bolivianischen Anden, liegt das Kallawaya-Hochtal. Übersetzt heißt sein Name: "Land der Ärzte". Es ist in ganz Südamerika bekannt, denn von hier kommen Wunderheiler, die über ein so profundes Pflanzenwissen verfügen, dass sich neuerdings sogar die Pharmaindustrie für sie interessiert. Einer von ihnen ist der sympathische Kräuterarzt Aurelio Ortiz.
Die Kamera begleitet ihn und seinen 14-jährigen Sohn Cerilo bei Krankenbesuchen, beim Kräutersammeln, bei der Durchführung magischer Rituale und schließlich auf einer langen Reise ins Nachbarland Peru. Denn in Peru, an dem von den Indios als heilig verehrten Berg Machu Picchu, soll sich bei einem Sonnenritual erweisen, ob Cerilo von den Göttern tatsächlich als Nachfolger seines Vaters akzeptiert wird. Der Film führt in eine faszinierende Landschaftskulisse, die die Kamera von Richard Ladkani in großartige Bilder fasst, und in eine Welt, in der das Tun der Menschen von Kräften bestimmt wird, die sie mal als weiße, mal als schwarze, mal als graue Magie interpretieren. Kallawaya-Ärzte wie Aurelio Ortiz betrachten sich als Verbündete der Natur, als Hüter ihrer Geheimnisse, als Mittler zwischen den Menschen und den Göttern und Geistern. Sie kennen eine unüberschaubare Zahl komplizierter und äußerst zeitaufwändiger Rituale.
Aus den Blättern des heiligen Koka-Strauchs lesen sie, welches Ritual bei einem Problem, einem Fluch oder einer Krankheit das geeignete Gegenmittel ist. Eine tragende Rolle dabei spielen Feuer und Rauch, denn sie transportieren göttliche Botschaften und enthalten Anleitungen für die Heilung. Und es kommt auf die richtigen Opfergaben an; der Lamafötus gilt den Indios als die kostbarste, aber auch Süßigkeiten und Wein werden von ihren Göttern nicht verschmäht. Die Kallawaya-Ärzte vereinen uraltes Heilwissen und schamanistische Praktiken zu einem System, für das sich längst nicht mehr nur die Anthropologen interessieren. Inzwischen versuchen "Pharma-Scouts" ihren Pflanzenkenntnissen auf die Spur zu kommen. Die UNESCO hat die Kallawaya-Kultur sogar auf die Liste des ideellen Weltkulturerbes gesetzt.
Am 16.04.07 13:00 - 14:00 Uhr auf
arte: Argentinien - Armut und Arbeit
In Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, kämpfen ein junges Mädchen und ihre Familie unter schwierigsten Bedingungen um ihren Lebensunterhalt. Sie tun das als "cartoneros", das heißt, sie sammeln Kartons, die sie für ein paar Münzen verkaufen. Zu tausenden strömen die "cartoneros" tagtäglich mit ausgeräumten Zügen aus dem Umland in die argentinische Metropole und bilden dort ein wachsendes Heer von armen Wanderarbeitern, die die Grundlage einer ganzen Recycling-Industrie bilden.
Die Familie der siebenjährigen Jessica arbeitet hart und setzt alles daran, ihre Würde zu wahren. Mindestens 50 Kilo Papierabfall müssen pro Woche bis spät in die Nacht gesammelt werden, um gebündelt und getrennt, den kargen Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Trotz des enormen Elends und der allgegenwärtigen Aggressivität bemühen sich die Eltern, die fünf Kinder vor einem Abgleiten in die Kriminalität zu bewahren. Jessica versucht sich mit kindlicher Chuzpe und Unbekümmertheit in der harten Welt der Papiersammler zu behaupten.
Am 24.04.07 16:00 - 16:30 Uhr auf
h3: Sonne, Salz und Sterne. Auf der Hochebene der Anden zwischen Bolivien und Chile
Die Sonne brennt. Es weht ein eisiger Wind. Filmautor Klaus Weidmann und sein Team befinden sich auf knapp 4.000 Metern Höhe in den Anden Boliviens. Vor ihnen liegt der Salar de Uyuni, der größte Salzsee Südamerikas. "Salzpalast" heißt ihr Hotel. Betten, Stühle, Schränke - alles aus Salz. Der Jeep führt vorbei an Flamingos, Riesenkakteen und Geisiren zur grünen Lagune. Jenseits der chilenischen-bolivianischen Grenze erreicht das Team das Tal des Mondes. Lamas begleiten es durch die bizarren Felsformationen und Sanddünen.
Hier ruht "Miss Chile", die am besten erhaltene Mumie der 11.000 Jahre alten Atacameno-Kultur am Fuße des schneegekrönten Vulkankegels. Wie an keinem anderen Ort der Welt sind die Nächte klar und staubfrei - der siebte Himmel für Esoteriker und Ufologen. Mit riesigen Teleskopen blicken die Sternenforscher der Europäischen Südsternwarte vom Cerro Paranal an das Ende des Alls. Was wissen sie über den Ursprung dieses wunderbaren Universums?
Am 28.04.07 21:40 - 22:30 Uhr auf
arte: Der weiße Berg von Feuerland
Am südlichsten Ende Südamerikas, zwischen Atlantik und Pazifik, dehnt sich Feuerland als weites Inselmeer bis in die Antarktis aus. Der portugiesische Seefahrer Magellan gab der Gegend einst ihren Namen - ihn hatten die zahllosen Feuer überrascht, die die Ureinwohner zum Schutz gegen die ständige Kälte anzündeten. Die Berggipfel sind von Gletschern umpanzert, die nicht selten bis ins Meer hineinragen. Nur an den windabgewandten Berghängen kann üppiger, immergrüner Urwald aus Buchen, Zypressen und Magnolien wachsen. Unzählige kleine Inseln ragen aus dem Meer, Schlupfwinkel für Kormorane, Fischotter und Seelöwen.
Das Ehepaar Patricia Soto und Rodrigo Fica hat sich vorgenommen, den Monte Sarmiento im Süden Chiles zu bezwingen. Die beiden zählen zu Chiles erfahrensten Bergsteigern. Patricia Soto war bereits auf dem Mount Everest, Rodrigo Fica durchquerte mit seinem Team als Erster das patagonische Inlandeis. Der Monte Sarmiento ist für beide schon lange ein Traumziel.
Doch bereits die Anreise zum Berg stellt eine Herausforderung dar: Vom Marinestützpunkt Puerto Williams geht es per Schiff über zahllose, verschlungene Wasserwege in den fast menschenleeren Südwesten. Die raue Natur strapaziert die Expedition unterwegs mit Stürmen, Eisschollen und kieselgroßen Hagelkörnern. Der Monte Sarmiento gilt nicht umsonst als einer der am schwierigsten zu erklimmenden Berge. Selbst als er nur noch wenige hundert Meter entfernt ist, gilt es als keineswegs sicher, dass Patricia Soto und Rodrigo Fica seinen Gipfel ereichen werden.
Am 29.04.07 10:15 - 11:05 Uhr auf
3sat: Jordi Savall oder Wie sich die Indianer in die Barockmusik einschlichen
Neben afrikanischen Rhythmen sowie sephardischen und maurischen Harmonien hat auch die Musik der südamerikanischen Indios ihre Spuren in der spanischen Barockmusik hinterlassen. Wie sich das anhört, hat Jordi Savall mit seinen beiden Ensembles "Hesperion XXI" und "Capilla Real de Cataluna" beeindruckend in zwei Konzerten auf der Kölner Triennale 2004 präsentiert. Michael Meert hat Jordi Savall bei der Arbeit begleitet und zeigt, wie sinnlich und überraschend die Verbindungen verschiedener Kulturen sein können.
Am 30.04.07 05:25 - 05:55 Uhr auf
3sat: Peru - Pachamama, heilige Mutter Erde
Noch vor 500 Jahren war Peru ein blühendes Inka-Reich. Doch seit der Machtnahme der Konquistadoren kämpfen die Menschen in dem Andenstaat gegen Unterdrückung und Ausbeutung. Bis heute leiden sie in dem von Unruhen erschütterten Land unter bitterster Armut. In Cerro de Pasco, auf fast 5.000 Höhenmetern bedeckten früher grüne Matten die Berge - heute ist nur nackter Fels zu sehen. Eine Mine frisst sich durch die Stadt. Giftige Abgase und Abwässer aus den Verhüttungsbetrieben bedrohen die Gesundheit der Menschen.
Am 01.05.07 22:50 - 00:30 Uhr auf
arte: Desmundo
Fernsehfilm, Brasilien 2002, Originalfassung mit Untertiteln.
1570 schickt die portugiesische Königin ein Schiff mit Waisenmädchen nach Brasilien. Die Kolonisatoren sollen mit jungen Bräuten belohnt und das eroberte Land bevölkert werden. Auch die 17-jährige, unter sittenstrenger Aufsicht von Nonnen erzogene Oribela gehört zu den Mädchen, die nun verheiratet werden sollen. Ohne sie auch nur zu fragen, weist man sie Francisco de Albuquerque zu, dem erheblich älteren Besitzer einer Zuckerrohrplantage. Oribela soll Franciso hellhäutige Kinder gebären und er fordert brutal seine ehelichen Rechte ein.
Die Einsamkeit im öden Hinterland, der schroffe Umgang der Kolonialherren mit den versklavten Plantagenarbeitern und die offene Ablehnung ihrer Schwiegermutter Dona Branca setzen der empfindsamen Oribela schwer zu. Eines Tages nutzt sie die Gelegenheit zur Flucht und will ein Schiff zurück nach Portugal finden. Am Strand wird sie von mehreren Männern aufgestöbert. Oribela hofft auf Hilfe, erfährt jedoch anstatt dessen von den Männern nur Gewalt und Missbrauch. Francisco rettet sie, doch sperrt er seine verstörte Frau zur Strafe tagelang in einer kleinen Hütte ein.
Schließlich zeigt er Mitgefühl und akzeptiert Oribela wieder im Haus. Immer noch zur Flucht entschlossen, entkommt sie als Mann verkleidet. Beim jüdischen Sklavenhändler Ximeno, der sie zu einem Schiff bringen soll, findet sie nicht nur Unterschlupf, sondern auch die ihr so lange verwehrte Zärtlichkeit.
In den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts hatten die Portugiesen das Zuckerrohr nach Brasilien gebracht, erste Zuckermühlen errichtet und die Kolonie schließlich im 17. Jahrhundert zum bedeutendsten Zuckerlieferanten der Welt gemacht - auf Kosten vieler einheimischer und aus Afrika entführter Sklaven.
Vor dem Hintergrund der portugiesischen Kolonialpolitik in Südamerika zeigt "Desmundo" das Leiden eines jungen Waisenmädchens, das keine andere Wahl hat, als die Ehe mit einem rauen und viel älteren Mann einzugehen. Die Menschenschinderei auf den Zuckerplantagen und die unüberbrückbare Sprach- und Gefühllosigkeit der Männer gegenüber den Frauen schaffen eine Atmosphäre von Distanz und Unnahbarkeit. Diese Ferne wird durch eine außergewöhnliche Genauigkeit der geschichtlichen Rekonstruktion verstärkt, nach der die Dialoge in altem, dem Sprachgebrauch des 18. Jahrhunderts entsprechenden Portugiesisch gesprochen werden.
Regisseur und Autor Alain Fresnot, 1951 in Paris geboren, lebt seit seiner Kindheit in Brasilien. Er studierte Filmregie, drehte mehrere Kurzfilme und erhielt 1989 für sein Spielfilmdebüt "Lua Cheia" den Preis des Filmfestivals von Rio. Auch seine Komödie "Ed Mort" aus dem Jahr 1997, die auf einem bekannten Comic basiert, wurde ausgezeichnet. "Desmundo" bekam 2004 beim Festival des brasilianischen Kinos in Paris den Preis für den besten Langfilm und wurde 2003 beim Troia International Filmfestival in Portugal nominiert. Fresnot arbeitet außerdem als Produzent, Schauspieler und Cutter.
Am 03.05.07 13:05 - 14:00 Uhr auf
arte: Brasilien - Die Wahrheit der Katze
Brennende Zuckerrohrfelder, ausgebeutete Saisonarbeiter - und "El Gato", die "Katze". Letzterer heuert die Arbeiter an, die im brasilianischen Dorf Carmo do Rio Verde Zuckerrohr ernten. Im Ort besitzt und verpachtet ein einziges Unternehmen sämtliche Zuckerrohrfelder und ist für die Alkoholproduktion zuständig. 1.200 der insgesamt 2.000 dort beschäftigten Arbeiter sind Saisonarbeiter, die von "El Gato" eingestellt werden und die das für die Herstellung von Bio-Ethanol gewonnene Zuckerrohr unter unwürdigen Bedingungen auf den brennenden Feldern ernten müssen. "El Gato" verspricht ihnen dabei gute Bezahlung und eine, wie es heißt, anständige Wohnung - und streicht dafür vier Prozent ihres Gehalts ein.
Der Saisonarbeiter Sebãstiao Soares, genannt Tião, ist nur einer der vielen Arbeiter, die aus weit entfernten Orten Brasiliens für den Ernteeinsatz anreisen. Seiner Frau Terezinha, die mit der kleinen Tochter im Heimatort geblieben ist, schreibt er: "Das Essen ist nicht gut und teuer, aber wir müssen es der Firma abkaufen". Er berichtet weiter, dass sie sich mit 16 Männern ein Zimmer teilten, beendet aber trotzdem jeden Brief mit der Bemerkung, dass es ihm gut gehe und seine Gedanken bei ihr seien.
Eines Tages wird Tião dennoch von der Härte der Arbeit eingeholt und verletzt sich am Bein. Während der Firmenarzt keineswegs an eine Krankschreibung denkt, weist "El Gato" jede Verantwortung von sich und erklärt, er persönlich habe ihn ja gar nicht eingestellt. Der Arbeiter gibt sich im letzten Brief an seine Frau dennoch optimistisch, ohne die fatalen Folgen seiner Verletzung zu ahnen. Die Dokumentation gibt einen Einblick in die unzumutbaren Arbeitsbedingungen der brasilianischen Saisonarbeiter bei der Verarbeitung von Bio-Ethanol - Zuckerrohr mit bitterem Beigeschmack.
Am 03.05.07 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte: Brasilien - Rot und Blau am Amazonas
Faszinierende Riesenraubkatzen mit glühenden Augen oder Feuer speiende Drachen mit unendlichen, grünen Hälsen: Solche 15 Meter hohen Figuren nehmen alljährlich die brasilianische Amazonasstadt Parintins ein. Dort wird nämlich Ende Juni das Boi-Bumbá-Festival veranstaltet, das nach dem Karneval von Rio bedeutendste Volksfest Brasiliens.
Die Figuren sind allegorische Darstellungen aus der Kultur der Amazonasindianer und repräsentieren auf den Feierlichkeiten zwei rivalisierende Teams. Das Städtchen mit seinen 70.000 Einwohnern ist nämlich pünktlich zum Boi-Bumbá-Festival in zwei Lager gespalten - in das der "Blauen" und der "Roten". Zur farblichen Abgrenzung vom Rivalen wird vor nichts zurückgeschreckt: Es werden rote Kleider besorgt und Wände rot gestrichen, blauer Lippenstift aufgetragen und Fingernägel blau lackiert. Um die Zuschauermassen mit seinen Figuren für sich zu gewinnen, entwickelt jedes Team - natürlich unter strengster Geheimhaltung - in übergroßen Lagerhallen seine traumhaften Riesenfiguren.
Am 04.05.07 21:30 - 22:00 Uhr auf
3sat: Börse spezial: Brasilien
Die größte Volkswirtschaft Südamerikas hat eine erstaunliche Entwicklung hinter sich. In nur vier Jahren entwickelte sich Brasilien vom Rekordschuldner zum Boomland mit hohem Wirtschaftswachstum. Der südamerikanische Riesenstaat ist begehrter Rohstofflieferant. Zucker, Eisenerz und Sojabohnen - Brasilien liefert die Rohstoffe, nach denen die Welt giert. Doch das Land bietet noch viel mehr: Vom Flugzeugbau bis zum Ethanolauto setzt Brasilien auch auf Industriebranchen, die expandieren. Gerade erst unterzeichnete US-Präsident G. W. Bush auf seiner Lateinamerikareise ein Ethanolabkommen mit seinem brasilianischen Kollegen Lula da Silva. "3satbörse spezial" blickt auf die Wirtschaftsmacht Brasilien.
Am 07.05.07 17:30 - 18:30 Uhr auf
arte: Brasilien - Bei den Panara-Indianern
"In der Stadt muss man für alles bezahlen, für Essen, Trinken oder für das Waschen der Wäsche." Im Dorf dagegen sei das Leben leichter, man könne auch ohne Geld essen, erzählt ein junger Panara-Indianer, der zuvor in der Hauptstadt Brasil studierte. Er ist Lehrer in einem brasilianischen Panara-Dorf, in dem, auch wenn die Kultur der Weißen eingedrungen ist, immer noch alte Traditionen der Ureinwohner gepflegt werden. So drängt die Schamanin des Dorfes die jungen Leute dazu, sich auf die Suche nach medizinischen Pflanzen zu machen und streift anschließend Pfeife rauchend durch den Urwald. Das Ziel: Heilkräuter suchen, die nicht nur Körper und Seele gut tun, sondern auch die bösen Geister vertreiben.
Auch geradezu klassische Konflikte zwischen Mann und Frau lassen sich beim Einblick in den Alltag der Ureinwohner beobachten. Als sich ein Panara-Macho darüber ärgert, dass ihm kein Essen gebracht wird, kontert seine Frau. "Ich koche nicht für Männer, die nie auf die Jagd gehen" und wendet sich ab. Die Jagd erweist sich dabei jedoch nicht immer als einfaches Unterfangen. Obwohl sich der Häuptling mit einem Gewehr auf die Suche nach einem Tapir macht, verfehlt er ihn. Dennoch gibt es im Dorf stets Grund zur Freude. Etwa beim Sammeln von Erdnüssen, als der Häuptling einen Tanz mit den Pflanzen wagt, oder beim traditionellen Baumstamm-Rennen.
Die Dokumentation entstand im Rahmen des Projekts "The Video in the Villages". Dies verfolgt seit 14 Jahren das Ziel, mit Hilfe des Mediums Video brasilianischen Indianern die Gelegenheit zur Selbstdarstellung zu bieten und sie mit dem Bild zu konfrontieren, dass sie sich von sich selbst und der Welt machen. Dazu wurde die indigene Bevölkerung in den Dörfern mit Videokameras ausgestattet.
Am 08.05.07 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte: Bolivien - Die Bäume der Chimane-Indianer
Im Urwald zwischen Anden-Hochebene und Savanne gibt es heute noch ungefähr 5.000 Chimane, die als Jäger und Sammler sowie vom Fischfang leben.
Am 10.05.07 17:40 - 18:30 Uhr auf
arte: Brasilien - Die Wahrheit der Katze
Brennende Zuckerrohrfelder, ausgebeutete Saisonarbeiter - und "El Gato", die "Katze". Letzterer heuert die Arbeiter an, die im brasilianischen Dorf Carmo do Rio Verde Zuckerrohr ernten. Im Ort besitzt und verpachtet ein einziges Unternehmen sämtliche Zuckerrohrfelder und ist für die Alkoholproduktion zuständig. 1.200 der insgesamt 2.000 dort beschäftigten Arbeiter sind Saisonarbeiter, die von "El Gato" eingestellt werden und die das für die Herstellung von Bio-Ethanol gewonnene Zuckerrohr unter unwürdigen Bedingungen auf den brennenden Feldern ernten müssen. "El Gato" verspricht ihnen dabei gute Bezahlung und eine, wie es heißt, anständige Wohnung - und streicht dafür vier Prozent ihres Gehalts ein.
Der Saisonarbeiter Sebãstiao Soares, genannt Tião, ist nur einer der vielen Arbeiter, die aus weit entfernten Orten Brasiliens für den Ernteeinsatz anreisen. Seiner Frau Terezinha, die mit der kleinen Tochter im Heimatort geblieben ist, schreibt er: "Das Essen ist nicht gut und teuer, aber wir müssen es der Firma abkaufen". Er berichtet weiter, dass sie sich mit 16 Männern ein Zimmer teilten, beendet aber trotzdem jeden Brief mit der Bemerkung, dass es ihm gut gehe und seine Gedanken bei ihr seien.
Eines Tages wird Tião dennoch von der Härte der Arbeit eingeholt und verletzt sich am Bein. Während der Firmenarzt keineswegs an eine Krankschreibung denkt, weist "El Gato" jede Verantwortung von sich und erklärt, er persönlich habe ihn ja gar nicht eingestellt. Der Arbeiter gibt sich im letzten Brief an seine Frau dennoch optimistisch, ohne die fatalen Folgen seiner Verletzung zu ahnen. Die Dokumentation gibt einen Einblick in die unzumutbaren Arbeitsbedingungen der brasilianischen Saisonarbeiter bei der Verarbeitung von Bio-Ethanol - Zuckerrohr mit bitterem Beigeschmack.
Quelle und weitere Informationen: Tropenwaldnetzwerk
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