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News - Paraguay
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Thema: News - Paraguay (Gelesen 7161 mal)
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Re: News - Paraguay
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Antwort #99 am:
März 28, 2007, 02:50:55 »
Paraguays Hüter der Erinnerung geben nicht auf
Die Zeitzeugen der Stroessner-Diktatur in Paraguay werden immer älter. Aber sie werden nicht müde, für Gerechtigkeit zu kämpfen. Eine ehemalige Folterzelle in der Hauptstadt Asunción erinnert an grausame Szenen.
María Stella Caceres und Martín Almada stehen vor dem schmalen Eingang des weiß gestrichenen Bürgerhauses. "Kommen Sie herein", rufen sie den Ankömmlingen freundlich zu. Nur eine kleine Plakette verrät, dass der erste Eindruck trügt. Hier lädt keine paraguayische Familie zum Tee. Es sind zwei Menschenrechtsaktivisten, die vor einem ehemaligen Folterzentrum auf ausländische Journalisten warten. "Museo de las Memorias", "Museum der Erinnerungen", steht auf dem Schild neben der Tür geschrieben. Es will auf die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen, die während der Stroessner-Diktatur begangen wurden.
Das unscheinbare Haus in der Strasse Chile im Zentrum der paraguayischen Hauptstadt Asunción ist ein ehemaliges Folterzentrum der "Operation Condor". Sie organisierte in den 1970er und 1980er Jahren den grenzüberschreitenden organisierten Staatsterrorismus der Militärdiktaturen Chiles, Boliviens, Brasiliens, Uruguays und Argentiniens. Hier war eine Außenstelle dieses Netzwerkes beherbergt, das systematisch Oppositionelle foltern und ermorden ließ. "La Técnica" nannte der Volksmund diesen Ort, eine Art Gestapo-Hauptquartier in Paraguay. Offiziell trug es die harmlose Bezeichnung: "Nationales Büro für technische Angelegenheiten".
Was sich hier zugetragen hat, kann man sich in etwa vorstellen, sagt Almada, während er durch den langen Flur in den Innenhof läuft. Die Folterwerkzeuge sind noch da, die Schreibtische der Terror-Bürokraten wirken so, als ob die Folterer nur kurz in die Mittagspause verschwunden seien. Das Hinterhaus ist stark vergittert, hier wurden die Gefangenen festgehalten.
Ein Folteropfer erinnert sich
Der Gründer des Museums Martín Almada ist selbst Folteropfer des Terrorregimes. Der Pädagoge und Rechtsanwalt wurde 1974 von der "Operation Condor" verschleppt und dreieinhalb Jahre gefangen gehalten. Davon war er drei Monate lang in diesen Räumen gefangen.
"Es ist für mich eine große Qual, überhaupt dieses Haus zu betreten. Die Erinnerungen werden wieder wach. Ich werde diese Menschen einfach nicht los." Er hatte gehofft, dass mit der Zeit die Albträume abnehmen würden. "Aber das ist nicht so. Im Gegenteil - es ist viel schlimmer geworden. Früher haben sie mich nur nachts heimgesucht, aber jetzt bin ich alt und mache jeden Tag Siesta. Ich hasse das Bett."
Nach dem Ende der Diktatur hat er sich dafür eingesetzt, dass dieses Zentrum entsteht. Aber nach der Stroessner-Ära blieb auch die Stroessner-Partei Colorado an der Macht. "Die hatten doch alle kein Interesse an so einem Museum", sagte Almada. Erst 17 Jahre, nachdem sich der Diktator ins Ausland absetzte, konnte das Dokumentationszentrum eröffnen - am 16. August 2006. Ironischerweise am selben Tag, als Ex-Diktator Alfredo Stroessner straffrei im brasilianischen Exil starb.
"Die Regierung hat hier viel weggeräumt. Sie will alles ganz sauber haben. Aber wir arbeiten daran, diesen Ort zu rekonstruieren", so der hagere 70-Jährige, der 2002 mit dem alternativen Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Er ist heute noch in psychiatrischer Behandlung, hat physische und psychische Schäden davon getragen. Seine Stimme klingt ruhig aber gepresst, wenn er von damals erzählt: "Bevor ich hierher gebracht wurde, war ich [in einem anderen Gefängnis] 30 Tage im Hungerstreik. Ich habe am Ende nur 40 Kilo gewogen und war sehr schwach. Sie haben mir eine Woche lang nur Fäkalien zu essen gegeben, und sie haben mir mit Elektroschocks meine Augen verbrannt." Er hält kurz inne, als wolle er sich nicht weiter erinnern. Nach einer kurzen Pause fährt er fort: "Als ich hier heraus kam, hat mein Kopf alles gelöscht. Ich habe alles verdrängt. Erst Jahre später, als wir hier zu arbeiten begannen, haben sich die grausigen Erinnerungen zurückgemeldet."
Quelle:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2421085,00.html
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Re: News - Paraguay
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Antwort #98 am:
März 17, 2007, 02:04:58 »
Eva Köhler lobt Hilfsprojekt
Blindenmission: Die deutsche First Lady besucht in Südamerika ein Vorzeige-Projekt
BENSHEIM/ASUNCIÓN. „Ich bin beeindruckt von diesem Projekt und dem großen Engagement der Mitarbeiter“, betonte Eva Luise Köhler bei einem Besuch der von der Christoffel-Blindenmission (CBM) geförderten Stiftung „Fundación Visión“ in Asunción, der Hauptstadt von Paraguay. Im Rahmen der Südamerikareise von Bundespräsident Horst Köhler besichtigte die deutsche First Lady die Klinik der Stiftung und informierte sich über die Ursachen von Blindheit und die Arbeit der CBM.
Beim Jubiläum zum hundertjährigen Bestehen der Blindenmission mit Sitz in Bensheim im nächsten Jahr wird Eva Luise Köhler die Schirmherrschaft übernehmen. CBM-Augenarzt Dr. Rainald Duerksen ging auf die in Paraguay niedrige Quote an Operationen des Grauen Stars ein, der die Hauptursache erworbener Blindheit ist. Viele arme Menschen könnten sich die 30 Euro kostende Operation nicht leisten. Mit finanzieller und fachlicher Unterstützung der CBM wurde ein landesweites Präventionsprogramm aufgebaut, mit dessen Hilfe Patienten zu Kliniken der Stiftung gebracht werden.
Dank eines gestaffelten Gebührensystems, das für Arme eine kostenlose Operation vorsieht, und mit modernen Geräten und gut ausgebildeten Fachkräften hat die Stiftung im vergangenen Jahr 57 000 Patienten erreicht und bewältigte mehr als 40 Prozent aller Augenoperationen im Land.
Ein weiteres Problem ist die ebenfalls zur Blindheit führende Netzhautablösung bei Frühgeborenen. Durch rechtzeitige, regelmäßige Reihenuntersuchungen ließe sie sich verhindern. Es fehlt an Zentren, die eine solche Diagnose stellen könnten. Maria Gloria Penayo de Duarte, Ehefrau des paraguayischen Präsidenten und Frau Köhler wollen sich gemeinsam für ein landesweites Vorsorgeprogramm einsetzen.
CBM-Direktor Martin Georgi schildert das Projekt als erfolgreiches Modell, das lokale Partner befähigt, eigenverantwortlich zu arbeiten. Obwohl viele Patienten kostenlos oder verbilligt behandelt würden, habe „Fundación Visión“ eine fast vollständige Deckung der Kosten erreicht. Die Stiftung ist inzwischen eine wichtige Fortbildungsstätte für Ärzte, auch aus Nachbarländern.
Quelle:
http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=447303
Fundación Visión:
http://www.fundacion-vision.org.py/deutsch/index.html
CBM:
http://www.cbm.org/index_de.html
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Re: News - Paraguay
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Antwort #97 am:
März 13, 2007, 04:51:23 »
Dienstag, 13/03/07
Asuncion: Die Organisation Transparencia Internacional fordert Zugang zu Informationen über die Situation in der Bekämpfung der Dengue-Epidemie. Die Internationale Organisation hat die Haltung der Regierung bei den Bekämpfungsmaßnahmen kritisiert und fordert in einem Schreiben an Staatspräsident Duarte Frutos genaue Angaben über die Erfolge und die eingesetzten Gelder bei den Massnahmen gegen Dengue. Den Angaben der Organisation zufolge sei das Ausmaß der Dengue-Epidemie ausser Kontrolle und bisherige Maßnahmen hätten kaum Erfolge hervorgebracht. Unterdessen hat der Direktor des Gesundheitsamtes, Gualberto Piñanez, versichert, dass es erste positive Resultate bei der Bekämpfung der Epidemie gebe. Die Zahl der Dengue-Erkrankungen sei in den letzten Tagen stetig zurückgegangen. Die Sprüharbeiten mit Insektenbekämpfungsmitteln würden jedoch weitergeführt, um die Larven der Überträgermücken restlos zu vernichten. (uh)
Asuncion/Brasilia: Mauerbau sorgt für Verstimmungen. - Die Regierung in Asunción ist nicht über die Pläne Brasiliens zum Bau einer Mauer an der gemeinsamen Grenze bei Ciudad del Este unterrichtet. Das erklärte der Vizeminister für Steuereinnahmen, Andreas Neufeld, gestern gegenüber der Presse. Auch Industrie- und Handelsminister, Jose Maria Ibañez, zeigte sich überrascht und zugleich entrüstet über die Nachricht. Laut Ibañez seien die Pläne zum Bau einer Mauer eine Beleidigung gegenüber Paraguay. Beide Länder hätten sich geeinigt, ihre Handelsbeziehungen zu verbessern und gleichzeitig den illegalen Warenverkehr zu bekämpfen. Ibanez sagte weiter, dass Paraguay nicht allein für den illegalen Handel verantwortlich sei. Auch aus Brasilien kämen viele Waren illegal über die Grenze nach Paraguay, deshalb sei eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Regierungen notwendig. Inzwischen hat Aussenminister Rubén Ramírez Lezcano Gespräche mit seinem brasilianischen Amtskollegen, Celso Amorim, aufgenommen und eine Erklärung über die Pläne der brasilianischen Regierung gefordert. (uh)
Asuncion: Vietnam will seine Beziehungen zu Paraguay vertiefen. - Momentan befindet sich der vietnamesische Ministerpräsident, Le Van Bang, zu Besuch in Paraguay. Er will die diplomatischen Beziehungen festigen und einen gegenseitigen Handel aufnehmen. Bang ist gestern mit dem Senats-Präsidenten, Enrique Gonzalez Quintana, zusammengetroffen. Dabei ging es um Themen der Wirtschaftsentwicklung, Handel und Technologie, als auch um die Aussenpolitik und die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Den Angaben zufolge seien die bilateralen Beziehungen mit Vietnam in den letzten Jahren verbessert worden. Nun strebe Vietnam auch die Verbesserung der Handelsbeziehungen an. Bang lud Quintana zu einem Besuch in Vietnam ein. (ppn)
Asuncion: Finanzhilfe für Baumwoll-Verarbeitungs-Anlage. - Die Europäische Union will die Baumwoll-Verarbeitung in Pilar fördern. Insbesondere handgefertigte Baumwollprodukte stossen in Europa auf grosses Interesse. Die Handarbeiten werden von Frauen in Arbeitsgruppen angefertigt. Die Verarbeitungsmethode ohne chemische Behandlung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Anlage für ein technisches Förderprogramm der EU ausgewählt wurde. Den Angaben zufolge will die EU das Unternehmen zu 80 Prozent finanziell unterstützen. Die restlichen 20 Prozent der Produktionskosten übernimmt die Fabrik. (abc)
Filadelfia: Kritik an Strassenbau-Abteilung. - Viehzüchter aus der Umgebung von Teniente Montanía, Teniente Martínez und Madrejón behaupten, dass die Departamentsverwaltung für Strassenbauarbeiten an dem Weg zwischen Teniente Montanía und Madrejón 1,7 Milliarden Guaranies zuviel abgerechnet habe. Für die Ausbesserung der 150 Kilometer langen Strecke hat die Departamentsverwaltung von Boquerón mehr als zwei Milliarden Guaranies ausgegeben. Angaben der Viehzüchter kosteten die durchgeführten Arbeiten höchstens 300 Millionen Guaranies. Die Viehzüchter bemängeln, dass keine Gräben gezogen worden seien und die Strasse nicht die vorgeschriebene Breite von zwölf Metern habe. Zudem sei die Fahrbahn lediglich teilweise angehoben worden. Bei ergiebigeren Niederschlägen stehe die Strasse immer noch unter Wasser. Die anliegenden Viehzüchter machen den Leiter der Wegebauabteilung für die Miss-Stände verantwortlich und fragen, wo das Geld geblieben ist. Die Arbeiten wurden von der Firma "Grupo Menno" ausgeführt, die zu Beginn der Arbeiten 1,7 Milliarden Guaranies erhalten hatte. Einen Monat später hatte das Finanzministerium einer Erweiterung um 333 Millionen Guaranies zugestimmt. Insgesamt hat die Ausbesserung der Strecke 2, 3 Milliarden Guaranies gekostet. (abc)
Filadelfia: Proteste halten an. - Bei der Protest-Veranstaltung vor der Departaments-Verwaltung von Boquerón ist es gestern zu Tumulten gekommen. Die friedliche Demonstration begann gestern um 7 Uhr mit 50 Bewohner aus Villa Choferes. Die Demonstranten wurden vom Vorsitzenden des Departaments-Rates, Silvio Espínola, empfangen. Um 10 Uhr wurden elf Demonstranten von Governeur David Sawatzky empfangen. Gegen Mittag gab die Departaments-Verwaltung die Entlassung der Ärztin Emilia Sandoval bekannt. Sawatzky weigert sich die Leiterin des Gesundheits-Sekretariats, Gertrude Hiebert, zu entlassen. Als Sawatzky um 15 Uhr das Gelände der Departaments-Verwaltung verlassen wollte, haben sich bereits über 200 Personen versammelt, die versuchten ihm den Weg zu versperren. Sicherheitskräfte mussten den Weg gewaltsam freimachen. Der Sprecher der Demonstranten-Gruppe, José Rios, dass sie nicht weichen würden, bis die Probleme gelöst seien. Die Demonstranten übernachteten unterdessen vor der Departaments-Verwaltung. (abc, zp-30)
Filadelfia: Die Umweltschutzbehörde SEAM hat gestern der Umwelt-Studie der Aquädukt-Kommision des Ministeriums für Öffentliche Bauten ihre Zustimmung erteilt. Nachdem die private Körperschaft "Wasser für den Chaco CACH" in der vergangenen Woche die Zustimmung zu ihrer Umweltstudie erhalten hatte, wurde auch der Aquäduktkommission grünes Licht erteilt. Beide Organisationen betreiben unabhängig voneinander Pläne zum Bau einer Wasserleitung vom Paraguay-Fluss in den Chaco. Während die Aquädukt-Kommission der Regierung in Asunción unterstellt ist, erhält die private Initiative CACH die Unterstützung der Departamentsverwaltungen. Laut dem Generaldirektor für Umweilt-Schutz, Gustavo Rodriguez, suchen beide Projekte nach einer Lösung für das Wasserproblem im Chaco. (abc)
ABENDNACHRICHTEN - MONTAG 12/03/07
Filadelfia: Proteste halten an. - Die Protest-Kundgebung im Zentrum von Filadelfia wurde auch am Nachmittag fortgesetzt. Governeur David Sawatzky ist am Vormittag zu gespráchen mit den demonstranten erschienen. Trotzdem hielteh die Proteste unvermindert an. Als der Governeuer den Hof der Departamentsverwaltung verlassen wollte, versuchte die aufgebrachten Menschenmenge ihn daran zu hindern. Sicherheitskräfte mußten einschreiten, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. Die Demonstranten aus Villa Choferes werfen der Abteilungsleiterin des Gesundheits-Sekretariats, Doktor Gertrude Hiebert, vor, nichts gegen die Miss-Stände im Mutter-Kind-Krankenmhaus zu unternehmen und fordern ihren Rücktritt. Laut Angaben aus der Bevölkerung habe die ehemalige Chef-Ärztin des Krankenhauses, Emilia Sandoval, die Lagerbbestände geplündert um ihre Privatklinik in Asunción damit auszustatten. Nun müssten Patienten für anstehende Operationen alle notwendigen medizinischen Utensilien selbst mitbringen. (zp-30)
Asuncion: Viele illegale Waffen. - Laut Amnesty International besitzen in Paraguay rund eine Million Menschen eine Schusswaffe. Lediglich 300-tausend Waffen seien bei den Behörden registriert, teilte ein Mitglied der paraguayischen Abteilung von Amnesty International, María José Garcete, mit. Etwa 70 Prozent der Schuss-Waffen in Paraguay sind damit nicht behördlich gemeldet. Momentan veranstaltet Amnesty International die Kampagne "Waffen unter Kontrolle" durch. Laut Waffen-Gesetz müssen sämtliche Waffen bei der Direktion für Kriegsmaterial DIMABEL angemeldet werden. (lanacion)
Filadelfia: Raub-Bau nicht zu stoppen. - Die Ausbeutung des Quebracho-Holzes geht unaufhaltsam weiter. Laut Presseangaben seien in vielen Fällen indigene Gruppen an den Rodungen beteiligt. Am Wochenende hat die Staatsanwaltschaft Filadelfia einen mit 350 Zaun-Pfosten aus rotem Quebracho-Holz beladenen Lastwagen sichergestellt. Die Pfosten stammen aus der Siedlung Campo Loa und sollten den Angaben zufolge nach Uruguay exportiert werden. Der LKW Fahrer konnte die erforderliche umweltrechtliche Genehmigung für den Transport nicht vorweisen. (lanacion)
Asuncion: Ermittlungen im Schwindel mit Saatgut. - Landwirtschaftsminister Alfredo Molinas hat die vorläufige Schließung von drei Abteilungen der Landwirtschaftlichen Aufbaukredit-Anstalt CAH angeordnet. Begründet wird diese massnahme mit den laufenden Ermittlungen wegen Unregelmässigkeiten bei der Verteilung von Baumwollsaatgut. Die Regierung hat bereits 23-tausend Säcke mit Baumwollsaatgut sichergestellt, das von der Regierung für die diesjährige Aussaat bereitgestellt wurde, jedoch nicht an die Bauern verteilt worden war. Das Saatgut war in Lagerräumen von Privatfirmen entdeckt worden. (abc)
Asunicon: Gemeinsame Massnahmen gegen Aftosa. - Die Regierungen von Paraguay, Argentinien und Brasilien haben sich auf gemeinsame Massnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche geeinigt. Der gemeinsame Plan soll am 15. und 16. März auf dem Treffen der südamerikanischen Kommission zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche COSALFA vorgestellt werden. Es ist bereits das 34. Treffen der COSALFA, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Tierseuche bis zum Jahr 2009 in Süd-Amerika auszurotten. Die Maßnahmen werden von der Internationalen Organisation zur Bekämpfung von Tierseuchen OIE unterstützt. Insbesondere sind strikte Kontrollen an den Grenzen vorgesehen. (abc)
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Re: News - Paraguay
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Antwort #96 am:
März 13, 2007, 01:36:29 »
Brasilien wird eine Mauer in der Grenze mit Paraguay bauen
marzo 13 (ANCLA) - (San Pablo) am Ende von März und mit Begriff von Ende von sechs Monaten befahl die Regierung von Brasilien die Konstruktion von einer Mauer von drei Kilometern auf der Grenze mit Paraguay. Bei einem Preis von zwei Million Dollarn sagte die Kanzlei von Brasilien, daß die Absicht ist, den Schmuggel von Paraguay nach Brasilien zu hindern, besonders von Zigaretten und Vorrichtungen.
http://www.rodolfowalsh.org/spip.php?article2643
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Re: News - Paraguay
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Antwort #95 am:
März 12, 2007, 04:29:15 »
Samstag, 10/03/2007
Filadelfia: IPS ruft zur Daten-Aktualisierung auf. - Das Fürsorge-Institut IPS will seine Daten-Bank aktualisieren. Dazu wurde ein Call-Center eingerichtet, wo sich die Versicherten kostenlos informieren können. Über die Nummer 0800-11-500 können die Versicherten ab sofort ihre Kinder und Ehepartner anmelden. Es können auch Eltern eingetragen werden, wenn diese über 60 Jahre alt und von ihren Kindern finanziell abhängig sind. Bei der telefonischen Anmeldung müssen die Cedula-Nummer und das Geburtsdatum angegeben werden. Zudem wird nach dem Wohnsitz und der Telefonnummer gefragt. Falls minderjährige Kinder noch nicht über eine Cedula verfügen, können diese vorläufig ohne Ausweis registriert werden. Die Cedula muß jedoch innerhalb von sechs Monaten vorgelegt werden.Das Call-Center nimmt von Montag bis Freitag zwischen 7:00 und 23:00 Uhr und am Samstag von 7:00 bis 19:00 Uhr Anrufe entgegen. Das Regional-Büro in Filadelfia ist von Montag bis Freitag von 7:00 bis 11 Uhr 30 geöffnet. Die Frist zur Aktualisierung der Daten läuft am 15. April ab. Ab dann müssen IPS-Versicherte bei einem Arzt-Besuch lediglich ihre Cedula vorweisen. Es ist auch möglich die Änderungen per Internet einzutragen. (ips)
Filadelfia: SEAM genehmigt Aquädukt-Vorhaben. - Das Umweltsekretariat SEAM hat der von der Körperschaft Wasser für den Chaco CACH durchgeführten Umweltstudie zur Errichtung eines Aquäduktes zugestimmt. Laut einer SEAM-Mitteilung wurden bei der Planung alle umwelt-rechtlichen Bestimmungen beachtet. Mit dem Bau der Wasserleitung vom Paraguay-Fluss in den Chaco soll die Wasserversorgung ganzjährig gewährleistet werden. Ein Kubikmeter soll für den Endverbraucher zwischen fünf und acht-tausend Guaranies kosten. Zu Beginn will man täglich sechs-tausend Kubikmeter in den Chaco pumpen. Die Wasser-Menge soll später auf 13-tausend Kubikmeter erhöht werden. Das gefilterte Wasser soll in die Zentren der drei Mennonitenkolonien, Loma Plata, Filadelfia und Neu Halbstadt geleitet werden. (gdb/abc)
Ciudad del Este: Rätsel um Entführung. - Unter den arabisch-stämmigen Geschäftsleuten hat die Nachricht der Entführung von Mohamad Barakat keine besondere Besorgnis ausgelöst. Die meisten vermuten, dass es sich um eine inszenierte Selbst-Entführung handelt. Laut ihren Aussagen sei es unwahrscheinlich, dass der Geschäftsmann entführt worden sei, da ständig von mehreren Leibwächtern begleitet werde. Es kursieren Gerüchte, dass sich Barakat mit einer falschen Identität untertauchen will. Die US-Regierung hat Barakat im vergangenen Jahr auf ihre Anti-Terror-Liste gesetzt. Sie beschuldigt ihn, die radikal-islamische Hisbollah-Miliz im Libanon finanziell zu unterstützen. (abc)
San Juan Nepomuceno: Kampf gegen illegale Abholzung. - Das Umweltsekretariat SEAM hat nach langem Zögern Massnahmen gegen illegale Abholzungen in der Umgebung des Natur-Schutz-Parkes San Rafael ergriffen. Ein Einsatzkommando der Staatsanwaltschft und der SEAM führte Kontrollen durch. Vor allem im Distrikt Yuty des Departaments Caazapá befinden sich viele illegal erichtete Sägewerke. Diese haben zumeist nicht einmal eine Betriebserlaubnis und weisen zahlreiche bauliche Mängel auf. Die meisten Sägewerke gehören einflussreichen Politikern. Bei dem Einsatz wurde erneut ein mit Baum-Stämmen beladener Lastwagen sichergestellt, dessen Fahrer keine Transport-Genehmigung für das Holz vorweisen konnte. (abc)
Asunción: SENEPA fehlen Fahrzeuge. - Die Behörde zur Ausrottung des Sumpffiebers SENEPA hat nicht genügend Fahrzeuge für eine effektive Bekämpfung der Dengue-Epidemie. Von den 20 SENEPA-Fahrzeugen sind lediglich zehn fahrtüchtig. Der vor kurzem neu eingesetzte Behörden-Leiter, Julio César Manzur, gestand den teilweise bedauerlichen Zustand des Fahrzeugparks ein. Dadurch könnten die Sprüharbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden. Aus diesem Grund wurden oft Fahrzeuge von anderen Institutionen eingesetzt. Manzur teilte mit, dass SENEPA momentan nicht im Stande sei, neue Camionetas zu kaufen, weshalb mehr Gewicht auf den Einsatz von tragbaren Sprühgeräten gesetzt werde. Er kündigte an, dass dazu auch ein Darlehen von der taiwanesischen Regierung benutzt werden soll. (abc)
Filadelfia: IPS ruft zur Daten-Aktualisierung auf. - Das Fürsorge-Institut IPS will seine Daten-Bank aktualisieren. Dazu wurde ein Call-Center eingerichtet, wo sich die Versicherten kostenlos informieren können. Über die Nummer 0800-11-5000 können die Versicherten ab sofort ihre Kinder und Ehepartner anmelden. Es können auch Eltern eingetragen werden, wenn diese über 60 Jahre alt und von ihren Kindern finanziell abhängig sind. Bei der telefonischen Anmeldung müssen die Cedula-Nummer und das Geburtsdatum angegeben werden. Zudem wird nach dem Wohnsitz und der Telefonnummer gefragt. Falls minderjährige Kinder noch nicht über eine Cedula verfügen, können diese vorläufig ohne Ausweis registriert werden. Die Cedula muß jedoch innerhalb von sechs Monaten vorgelegt werden. Das Call-Center nimmt von Montag bis Freitag zwischen 7:00 und 23:00 Uhr und am Samstag von 7:00 bis 19:00 Uhr Anrufe entgegen. Das Regional-Büro in Filadelfia ist von Montag bis Freitag von 7:00 bis 11 Uhr 30 geöffnet. Die Frist zur Aktualisierung der Daten läuft am 15. April ab. Ab dann müssen IPS-Versicherte bei einem Arzt-Besuch lediglich ihre Cedula vorweisen. Es ist auch möglich die Änderungen per Internet einzutragen. (ips)
Asuncion: Katholische Kirche trennt sich von Lugo. - Die katholische Bischofs-Konferenz hat den ehemaligen Bischof Fernando Lugo gestern endgültig von seinem geistlichen Ämtern entbunden. Das teilte der Vorsitzende der Bischofs-Konferenz, Ignacio Gogorza, mit. Die katholische Kirche halte die politischen Ambitionen Lugo´s für nicht vereinbar mit dem Priester-Amt. Laut Gogorza wurde die Entscheidung auf Weisung des Papstes getroffen. Derweil setzt Lugo seine Wahlkampf-Kampagne fort. Momentan befindet er sich im Departament Cordillera. (lanacion)
Asuncion/Moskau: Rindfleisch-Exporte geraten ins Stocken. - Die Fleischexporte sind in den ersten Monaten dieses Jahres leicht zurückgegangen. Hauptursache sind die momentanen Wetter-Bedingungen in Russland, dem größten Abnehmer für paraguayisches Rindfleisch. Das teilte José Luis Laneri vom Verband für Exporte und Investitionen REDIEX mit. In Russland stauen sich aufgrund massiver Schneefälle die Fleischlieferungen in den Verladehäfen. Aufgrund des widrigen Winter-Wetters kam der Warentransport in Russland zum Erliegen. Dadurch könnte es zu einem Lieferungs-Stop kommen, was für Paraguay mit finanziellen Einbussen verbunden wäre. Im vergangenen Jahr kaufte Russland rund 61 Prozent des paraguayischen Fleisches auf. (lanacion)
Asunción: Gesundheitsschädlicher Diesel-Treibstoff. - Aufgrund fehlender Umweltschutz-Vorschriften wird immer mehr billiger Diesel von minderwertiger Qualität importiert. Der minderwertige Treibstoff enthält hohe Mengen Schwefel und ist somit äußerst umweltschädlich. Während Paraguay einen relativ hohen Schwefel-Gehalt zulässt, liegt der zulässige Grenzwert in Argentinien und Brasilien um ein Vielfaches niedriger. In Chile herrschen noch strengere Vorschriften. Der Schwefel sorgt für einen unangenehmen Geruch bei der Verbrennung und ist gesundheits-schädlich für Mensch und Tier. Die Schwefel-Verbindungen schädigen die Blutgefäße in Gehirn, Herz und Nieren. 80 Prozent des in Paraguay verkauften Treibstoffes ist Diesel. (abc)
Filadelfia: Neue Räumlichkeiten für Erziehungs-Sekretariat. - Das Bildungs- und Erziehungs-Sekretariat erhält ein eigenes Gebäude. Die Spatenstich-Feier fand am Dienstag statt. Die Kosten für das 550 Quadrat-Meter grosse Gebäude belaufen sich auf 800 Millionen Guaraníes. Das Geld wurde von der Weltbank zur Verfügung gestellt. Das Gebäude wird im Stadt-Teil Villa Dollinger errichtet. Das Grundstück wurde von der Kooperative Fernheim zur Verfügung gestellt. Die Koordinatorin für Erziehungswesen, Luz Marina Palacios, zeigte sich erfreut über den Baubeginn. Sie würden schon lange auf eigene Büroräume warten. Der Neubau soll in fünf bis sechs Monaten fertiggestellt sein. (abc)
Loma Plata: Neuer Landmaschinen-Handel im Chaco. - Die Firma Tracto Repuestos S.A. hat gestern ihre erste Filiale ausserhalb der Landeshauptstadt eröffnet. Die neue Filiale am Orts-Eingang von Loma Plata kostete dem Unternehmen zwei Milliarden Guaranies. In der Vertretung werden Neu- und Gebraucht-Traktoren und andere landwirtschaftliche Maschinen angeboten sowie Reparaturen durchgeführt. Auf einer Gesamtfläche von 500 Quadratmetern besteht genügend Raum für Verkaufsflächen und Lagerung. Tracto Repuestos S.A. besteht bereits seit 21 Jahren auf dem paraguayischen Markt. Das Unternehmen hat die Vertretung in Loma Plata eröffnet, um näher an ihren Kunden zu sein. Die Filiale wird ab Montag, den 12. März, geöffnet sein. (lanacion)
Asuncion: Förderung für Milchbauern. - Das Industrie- und Handelsministerium will in Zusammenarbeit mit dem Viehzüchter-Fonds und dem Landwirtschaftsministerium die Produktions-Bedingungen für acht-tausend kleinere Milchbauern verbessern. Das landesweite Projekt soll sich auf das südliche Ost-Paraguay konzentrieren. Laut offiziellen Angaben verdienen rund 50-tausend Familien mit der Milchwirtschaft ihren Lebensunterhalt. Die Regierung verfolgt das Ziel, die Produktions-Kapazität durch technische Modernisierungen und den Einsatz besserer Milchkuh-Rassen zu steigern. Laut Industrie- und Handelsminister, José María Ibáñez, soll insbesondere die Zusammenarbeit der Milchbauern mit den Molkereien optimiert werden. (abc)
Asuncion: Milchprodukte für Chile. - Die Molkerei Granja Guarapí, die Milch-Produkte der Marke Doña Ángela herstellt, exportiert nun Dulce de Leche nach Chile. Das teilte gestern Firmensprecher Felipe Figueredo mit. Laut der Unternehmensleitung sei ein zweites Werk in Nueva Italia geplant. Der sieben Millionen US-Dollar teure Bau soll im nächsten Jahr errichtet werden. Dann könne man die Produktions-Kapazität verdreifachen. Dadurch würden viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Laut Figueredo könne die heimische Milch-Produktion gut mit der von Argentinien, Chile und Brasilien mithalten. In Paraguay gibt es rund 63 Molkereien und 50-tausend Milchbauern. Die Milch-Produktion liegt bei 450 Millionen Liter pro Jahr, von denen 1,5 Millionen Liter ins Ausland geliefert werden. (lanacion)
Asuncion: Neue Intensiv-Stationen für Kinderkliniken. - Die Lloyd TSB Bank hat im Rahmen ihres Programmes zur sozialen Verantwortung dem Gesundheitsministerium 520 Millionen Guaranies gespendet. Der Leiter der Lloyd TSB Bank, Antonio Morad, hat den Scheck an Gesundheitsminister, Òscar Martínez, überreicht. Mit dem Geld sollen medizinische Geräte für Intensiv-Stationen für Kinder in drei asuncióner Krankenhäusern angeschafft werden. Die Lloyd TSB Bank unterstützt soziale Projekte und Organisationen, die vor allem Kindern zu gute kommen. (lanacion)
Encarnacion: Neue Schule für Strassenkinder. - Gestern Abend wurde in Encarnacion eine moderne Schule eingeweiht. Hier sollen Straßenkinder in Zukunft eine Schul-Ausbildung und geregelte Mahlzeiten erhalten. Die Errichtung der modernen Schule ist Teil des Programmes "Wachstum für die Zukunft", das sich seit 2004 um Straßenkinder kümmert. Die Schule befindet sich außerhalb von Encarnacion und besteht aus vier Klassenräumen, einer Kinder-Tages-Stätte und einer Erste-Hilfe-Klinik mit einem Arzt. Weiter umfasst das Gebäude einen Eß-Saal, eine Küche sowie Sporträume. Die Kinder bekommen dort zwei Mahlzeiten am Tag, die von der bi-nationalen Körperschaft Yacyretá finanziert werden. Das Projekt "Wachstum für die Zukunft" wurde für die Dauer von zehn Jahren ins Leben gerufen. (lanacion)
Asunción: Sommer-Zeit geht zu Ende. - Heute Nacht werden die Uhren wieder auf Winter-Zeit gestellt. Das entsprechende Dekret wurde von Staatspräsident Duarte Frutos erneut bestätigt. Die Uhren werden um 1:00 Uhr um eine Stunde auf 0:00 Uhr zurückgestellt. (ppn)
ABENDNACHRICHTEN - FREITAG 09/03/07
Asuncion: USA planen keine Militär-Basen. - Der amerikanische Botschafter, James Cason, versicherte, dass die US-Regierung keine Pläne zur Errichtung eines Militärstützpunkt in Paraguay hege. Zudem dementierte Cason Gerüchte über den Aufkauf grosser Landflächen im Chaco. Das teilte Cason während einem Treffen mit paraguayischen Unternehmern mit. Cason berichtete über die politischen Ziele der US-Regierung für Lateinamerika und Paraguay. Die Demokratie erreiche langsam aber sicher die lateinamerikanischen Länder. Jedoch würden schwache staatliche Strukturen und politische Querelen Frustrationen mit sich bringen. Der amerikanische Präsident G. Bush propagiert auf seiner Reise durch Süd-Amerika mögliche Hilfs-Projekte. (abc)
Asuncion: In der Treibstoff-Branche wurde im vergangenen Jahr 33 Millionen US-Dollar investiert. Das teilte Industrie- und Handelsminister José María Ibáñez mit. Dadurch wurden 850 neue Arbeitsplätze geschaffen. In Paraguay vermarkten 15 Unternehmen fossile Brennstoffe. In den ersten Monaten des Jahres wurden 86 Prozent der Treibstoffe von Petropar importiert, während die restlichen 14 Prozent von Privatunternehmen wie Petrobrás, Ultrapar, Barcos y Rodados und Copetrol eingeführt wurden. Wie Ibáñez weiter mitteilte, seien durch den Treibstoffhandel im vergangenen Jahr an die 173 Milliarden Guaranies in die Staatskasse geflossen. (uh)
Ciudad del Este: Lebensmittelvergiftungen durch verdorbene Milch. - Über 200 Menschen haben sich im Departament Alto Paraná durch den Konsum von Milch der Firma Parmalat eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Vor allem Kinder und Senioren werden mit Brech- Durchfall in die Krankenhäusern eingeliefert. Die öffentlichen Krankenhäuser können aufgrund von Raummangel nicht alle Patienten aufnehmen. Bis zum Vorliegen der Labor-Ergebnisse des nationalen Lebensmittel-Instituts INAM ist der Verkauf von Parmalat-Produkten untersagt. Laut dem Leiter des Regional-Krankenhauses in Ciudad del Este, Iván Sosa, versuche man, die Patienten in Krankenhäusern in Presidente Franco und Hernandarias unterzubringen. Die Milch ist wahrscheinlich während des Transportes verdorben. (lanacion)
San Lorenzo: Mit Waffe zum Unterricht. - Ein Schüler der Mittelstufe des Colegio San Roque González de Santa Cruz in San Lorenzo ist gestern mit einer Schuss-Waffe zum Unterricht erschienen. Nachdem die Lehrerin die Polizei verständigte, gelang es den Beamten die Waffe rechtzeitig sicherzustellen. Drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren wurden in diesem Zusammenhang auf die Polizei-Dienst-Stelle von San Lorenzo gebracht. Die Staatsanwaltschaft für Jugendstraftaten leitete die Ermittlungen ein. Vor zwei Wochen war es in Encarnacion zu einem Zwischenfall in der Universität gekommen. Dort hatte ein Jugendlicher auf einen Professor geschossen, weil er ein Examen nicht bestanden hatte. Laut Presseangaben schwebt der Dozent in Lebensgefahr. Sein Gesundheitszustand hatte sich aufgrund der schweren innerer Verletzungen zusehends verschlechtert. (lanacion)
San Pedro del Paraná/Itapúa: Korrupter Strafverfolger. - Gestern wurde erneut ein Staatsdiener beim Kassieren von Schmiergeldern auf frischer Tat ertapp. Der für San Pedro del Paraná zuständige Staatsanwalt, Gregorio Gómez Benítez, wurde bei der Entgegennahme von drei Millionen Guaraníes gefilmt. Im Gegenzug hatte Gómez angeboten, einen Antrag auf Aussetzung des Verfahrens in einem Starfprozess zu stellen. Staatsanwalt Arnaldo Giuzzio ordnete die verdeckte Ermittlung an. Eine Sekretärin des korrupten Beamten sagte aus, dass ihr Vorgesetzter schon des-öfteren Schmiergelder entgegengenommen habe. Es ist bereits der zweite Fall von Bestechlichkeit innerhalb der Staatsanwaltschaft von San Pedro del Paraná. (uh)
Montag, 12/03/2007
Ciudad del Este/Foz do Yguazú: Mauer gegen Schmuggler. - Brasilien will laut Informationen von Globo-TV mit dem Bau einer Beton-Mauer den Warenschmuggel zwischen Paraguay und Brasilien unterbinden. Die einen Kilometer lange Mauer soll neben der Freundschafts-Brücke errichtet werden und verhindern, dass Schmuggler die Zollstationen an der Brücke umgehen. Laut Angaben der brasilianischen Zollbehörden sehe man in der Mauer die einzige Möglichkeit den illegalen Warenverkehr zu stoppen. Die brasilianische Regierung führt momentan eine umfassende Reform innerhalb der Zollbehörden durch. Die 1965 erbaute Freundschafts-Brücke gehört zu den verkehrsreichsten Grenzübergängen. Schmuggler umgehen die Zollstation in Foz do Yguazú, indem sie den Fluß unter der Brücke überqueren. Die Mauer wird etwa 2,2 Millionen US-Dollar kosten und ist Teil der brasilianischen Massnahmen zur Grenzsicherung. (abc)
Asuncion: Stadverwaltung verfügt Zwangs-Schliessung von Fabrik. - Die Bürgermeisterin von Asuncion, Evanhy de Gallegos, hat die Schließung der Fabrik IRIS angeordnet. Die Maßnahme wurde von der Presse stark kritisiert. Das Unternehmen stellt seit 70 Jahren Insektenschutzmittel her. In letzter Zeit musste die Produktion rund um die Uhr laufen, um die große Nachfrage angesichts der Dengue-Epidemie decken zu können. Laut Pressemeldungen haben Beamte der Stadtverwaltung in Begleitung der National-Polizei die Fabrik-Tore versiegelt und die sofortige Schließung verfügt. Die Beamten begründeten die Maßnahme mit Verstössen gegen Umwelt-Schutz-Vorschriften. Die Eigentümerin des Unternehmens, Carmen Cosp, zeigte sich entsetzt über die Zwangs-Schliessung und erklärte, dass ihr keinerlei Umwelt-Kontrollen bekannt seien. Durch die Schließung drohen 280 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Das Unternehmen IRIS exportiert seit einigen Jahren Spiralen zur Mückenbekämpfung in die Vereinigten Staaten, nach Mexiko, Argentinien, Chile und Uruguay. Sie verfügt zudem über das Internationale Umwelt-Zertifikat ISO 9000. (abc)
Concepcion: Koreanisches Unternehmen will Paprika-Gewürz herstellen. - Das koreanische Unternehmen Chung Bo SACEI Paraguay plant in Kürze Paprika-Pulver herstellen. Dazu will das Unternehmen großflächig Paprika-Kulturen anbauen. Durch das neue Projekt werden in der Verarbeitungsanlage 60 Arbeitsplätze geschaffen. Zudem sollen ein-tausend Familien in der Feldarbeit beschäftigt werden. Bisher ist das Unternehmen in der Sesam-Verarbeitung tätig. Laut Presseangaben wird der Export von drei-tausend Tonnen Paprikapulver angestrebt. Dazu sei eine Ernte-Menge von 30-tausend Tonnen paprika-Schoten notwendig. Die neue Fabrik soll auf dem Gelände der Firma Chung Bo zwischen Concepcion und Loreto errichtet werden. (abc)
Asuncion: Mittelstand ist Rückrat der Wirtschaft. - Ohne die Geschäfte der Klein- und mittelständische Unternehmen, die einen wesentlichen Anteil an der Exportwirtschaft haben, läge die heimische Wirtschaft am Boden. Das teilte Albert Berry, Professor an der Universität von Toronto, während einer Konferenz in Asunción mit. Berry stützt seine Aussage auf persönliche Erfahrungen in wirtschaftlich erfolgreichen Ländern, wo die Wirtschaft durch den Mittelstand entscheidend mitgetragen werde. Man müsse kleine und mittelständische Unternehmen fördern, um ihre Produktivität zu steigern. Paraguay sei im Vergleich zu Argentinien und Brasilien aufgrund des begrenzten Binnenhandels mehr auf die Exportwirtschaft angewiesen. (abc)
Filadelfia: Proteste vor Departaments-Verwaltung. - Seit heute morgen demonstrieren die Einwohner von Villa Choferes del Chaco vor dem Gebáude der Departaments-Verwaltung in Filadelfia. Die Proteste richtetn sich gegen den Governeur von Boquerón, David Sawatzky, und die Abteilungsleiterin des Gesundheits-Sekretariats, Doktor Gertrude Hiebert. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Frau Hiebert. Hintergrund der Demonstration ist die Entlassung des Arztes, Blas Marecos, sowie angebliche Unregelmässigkeiten in der Verwaltung des Mutter-Kind-Krankenhauses in Villa Choferes. Zudem fordern sie die Entlassung der Ärztin, Emilia Sandoval. (zp-30)
Filadelfia: Landkauf für Indianer-Reservat. - Am 9. März wurde im Hotel Florida die Schaffung eines Reservates für den Ayoreo-Stamm Toto-bi-e-gosode erörtert. Bislang wurden 100-tausend Hektar Land in Alto Paraguay für das Reservat bereitgestellt. Dieser Landkomplex liegt in der Region, die als Reserva de la Biosfera del Chaco Paraguayo bezeichnet wird und soll auch als Naturschutzgebiet erhalten bleiben. Das Land gehört momentan der Casado-Gesellschaft. Das Ziel der Unterstützer der Toto-bi-e-gosede ist es Geld zum Kauf des Landkomplexes zu sammeln und es dann den Ayoreos zu übergeben.
Asuncion: Oviedo-Urteil auf dem Prüfstand. - Heute entscheidet der Oberste Gerichtshof über die Rechtmässigkeit des Urteils gegen den ehemaligen Heeresführer, Lino Oviedo. Laut Generalstaatsanwalt Rubén Candia Amarilla müssen bei zur Überprüfung des Urteils 35 Militär-Angehörige angehört werden. Ein weiteres Beweismittel, das von den Richtern gewürdigt werden muß, ist ein Brief des Generals Víctor López Giménez aus dem Jahr 1999 an den damaligen Verteidigungsminister Nelson Argaña. In dem Brief wird bestätigt der ranghohe Militär, dass die Verurteilung Oviedos auf Geheisss des ehemaligen Staatschefs, Juan Carlos Wasmosy, erfolgte. Durch die Verurteilung sollte die Kandidatur Oviedos zum Präsidentenamt verhindert werden. (abc)
Asuncion/Washington: USA stellen Fleisch-Importe in Aussicht. - Paraguay könnte noch in diesem Jahr Fleisch-Konserven in die USA exportieren, falls die sanitären Bedingungen erfüllt werden. Das teilte der US-Botschafter James Cason gegenüber der Presse mit. Laut Cason habe die SENACSA bedeutende Fortschritte erzielt,wodurch Exporte von Fleisch-Konserven in die Vereinigten Staaten in greifbare Nähe rücken. Gleichzeitig riet er der Regierung in Asunción, dem Beispiel Uruguays zu folgen, und die bilateralen Handelsbeziehungen mit den USA zu intensivieren. Uruguay liefere momentan 25 Prozent seiner gesamten Waren-Produktion auf den us-amerikanischen Markt. Paraguay exportierte im vergangenen Jahr lediglich zwei Prozent seiner Produkte in die USA. Laut Cason müsse Paraguay wirtschaftlich stärker werden und beweisen, dass es ein Land mit Rechtssicherheit sei, in dem weder Terroristen, Kriminelle noch Drogenkartelle ein zu Hause finden. (abc)
Asuncion/Buenos Aires: Engere Zusammenarbeit mit Argentinien. - Heute wird der argentinische Aussenminister, Jorge Taiana, in Paraguay zu einem offiziellen Besuch erwartet. Eines der zentralen Themen, die während des Treffens mit Aussenminister Rubén Ramírez Lezcano erörtert werden sollen, ist die Beschleunigung des beiderseitigen Grenz-Verkehrs. Weitere Themen sind die Erweiterung des bilateralen Handels, die wirtschaftliche Entwicklung der südlichen Regionen sowie die Verbesserung der Infrastruktur an den gemeinsamen Grenzen. Zudem soll der Austausch auf kultureller Ebene verstärkt werden, sowie Diplome und Zeugnisse des jeweils anderen Landes anerkannt werden. (uh)
Asuncion/Kiew: Ukraine sucht engeren Kontakt. - Unternehmen aus der Ukraine sind an Investitionen in Paraguay interessiert. Insbesondere die Bio-Diesel-Produktion stösst bei den Ukrainern auf Interesse. Momentan bereist eine ukrainische Unternehmer-Delegation das Land, um nach Investionsmöglichkeiten zu suchen. Die Gruppe wird von Honorarkonsul, Andrés Trociukund, und dem ukrainischen Botschafter, Alexandre Nykonenko, begleitet. Laut Trociuk sei die Ukraine mit 50 Millionen Menschen ein attraktiver Markt für landwirtschaftliche Produkte aus Paraguay. Er bedauerte jedoch den Umstand, dass die Regierung in Asunción bisher wenig Interesse an einer Vertiefung des Handels-Austausches mit der Ukraine zeige. (abc)
Asuncion: Verkaufs-Verbot nach Lebensmittelvergiftungen. - In Ciudad del Este sollen heute drei-tausend Liter Milch der Marke Parmalat vernichtet werden. Die verdorbene Milch wurde von der Stadtverwaltung in Ciudad del Este beschlagnahmt, nachdem zahlreiche Menschen nach den Konsum der Milch an Lebensmittelvergiftungen erkrankt waren. Laut dem Leiter des Gesundheits-Amtes der Stadtverwaltung, Fernando Bentos, seien jegliche Produkte der Marke Parmalat aus den Verkaufsregalen entfernt worden. Die Parmalat-Firmenleitung zeigte sich kooperativ und entschlossen, dem Fall nachzugehen. Bisher sind sich 370 Menschen aus Ciudad del Este, Hernandarias und Minga Guazú an Lebensmittelvergiftung erkrankt. (lanacion)
Asuncion: Gespräche über Firmenschliessung. - Die Firmenleitung des Unternehmens IRIS wollen sich heute zu Gesprächen mit der Bürgermeisterin, Evanhy de Gallegos, treffen. Dabei soll über eine Wiederöffnung der Fabrik gesprochen werden. Die Bürgermeisterin hatte am Samstag die Schließung des Werkes angeordnet. Laut Angaben der Firmenleitung wolle man sich mit der Unterzeichnung eines Dokuments zur Einhaltung der Umwelt-Schutz-Bestimmungen verpflichten. Die Anwohner der Fabrik hattensich über die starke Geruchsbelästigung beschwert. Das Unternehmen stellt seit 70 Jahren Insektenschutzmittel her. In letzter Zeit musste die Produktion rund um die Uhr laufen, um die große Nachfrage angesichts der Dengue-Epidemie decken zu können. Das Unternehmen IRIS exportiert seit einigen Jahren Spiralen zur Mückenbekämpfung in die Vereinigten Staaten, nach Mexiko, Argentinien, Chile und Uruguay. Sie verfügt zudem über das Internationale Umwelt-Zertifikat ISO 9000. (lanacion)
Quelle: Radio Zp 30
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Antwort #94 am:
März 09, 2007, 04:58:05 »
Freitag, 09/03/2007
Asuncion: Personeller Wechsel beim Obersten Gerichtshof. - Der Richter Víctor Nuñez ist vom Obersten Gerichtshof zum neuen Mitglied des Verwaltungsausschusses ernannt worden. Die Wahl erfolgte mit 5 zu 4 Stimmen für Nunez. Die Vorsitzende des Obersten Gerichtshofs, Alicia Pucheta de Correa wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses ernannt. Nuñez ersetzt in dem Amt Antonio Fretes, dessen Amtszeit abgelaufen war. Nach der Wahl kam es zu einer Auseinandersetzung. Die Entscheidung zur Ernennung von Nuñez war vor allem von den Richtern Cesar Garay Zucolillo, Miguel Bajac und Sindulfo Blanco kritisiert worden. Alle drei verliessen nach der Abstimmung verärgert den Saal. Wie Nuñez gegenüber der Presse erklärte, käme es innerhalb des Obersten Gerichtshofes des öfteren zu Auseinandersetzungen. (uh)
Asuncion/New York: FCKW – Verbot angestrebt. - Umweltminister Carlos López hat sich gestern mit Experten der Vereinten Nationen zu Gesprächen getroffen. Während des Treffens schlugen die Experten vor, in Paraguay ein Projekt zu starten, bei dem der Gebrauch von Gasen verboten wird, die die Ozonschicht der Erde zerstören. Bei den erwähnten Gasen handelt es sich vor allem um Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe, kurz FCKW. Diese werden seit Jahrzehnten von der Industrie verwendet. Sie sind ungiftig, nicht brennbar, geruchlos und wärmeisolierend. Eingesetzt werden sie als Treibgas in Spraydosen sowie als Kühlmittel in Klimaanlagen und Kühlschränken. Doch bereits 1974 haben Chemiker herausgefunden, dass FCKW unter bestimmten Bedingungen die Ozonschicht zerstören kann. Die UN - Experten wollen nun erreichen, dass das Projekt, das den Gebrauch dieses Gases verbieten soll, innerhalb von 4 Jahren in Paraguay zum Ziel kommt. Dafür wurde vorgeschlagen, die Einfuhr dieser Produkte zu verbieten und diesbezüglich verschärfte Kontrollen in den Zollstationen durchzuführen. (abc)
Asuncion/Taipeh: Taiwan unterstützt Kampf gegen Dengue. - Die taiwanesische Regierung hat Paraguay eine Spende in Höhe von 100 tausend US Dollar zukommenlassen. Das Geld soll für die Bekämfpfung der Dengue-Epidemie angewandt werden. Der taiwanesische Botschafter David Hu übergab die Summe während einer Feier symbolisch dem Gesundheitsminister Oscar Martínez. Hu kündigte gleichzeitig die Ankunft von taiwanesischen Gesundheitsexperten an, die Paraguay bei der Bekämpfung der Epidemie unterstützen sollen. Wie Martínez der Presse erklärte, soll das Geld aus Taiwan für den Kauf von 75 Motorpumpen verwendet werden, die für Sprühungen im Inland gebraucht werden sollen. (abc)
Filadelfia/Fuerte Olimpo: Plan zum Schutz der Ayoreos. - Heute (freitag) wird in Filadelfia ein Plan zum Schutz der Naturresourcen und der Kultur der Ayoreos vorgestellt. Die Präsentation findet heute Vormittag von 7 bis 10 Uhr im Hotel Florida statt. Am Nachmittag ist von 15 bis 16 Uhr 30 eine ähnliche Veranstaltung in der Departamentsverwaltung von Fuerte Olimpo vorgesehen. Initiert wurde der Plan bereits im vergangenen Jahr vom damaligen Vorsitzenden des Umweltsekretariats Seam, Alfredo Molinas, dem Vorsitzenden der INDI Augusto Vogel, sowie dem Generalstaatsanwalt Rubén Candia Amarilla gegründet. Durch den Aktionsplan soll eine Strategie erarbeitet werden, durch die die Kultur der Ayoreos Totobiegosode, sowie ihr Gebiet im Chaco geschützt werden soll. (pnud)
Asuncion: Neues Wasser-Nutzungs-Gesetz auf dem Weg. - Der Senat hat gestern das neue Wasser-Nutzungs-Gesetz verabschiedet. Nun wird in der Abgeordnetenkammer nochmals über das neue Gesetz entschieden. Das Gesetz regelt die Nutzung jeglicher Gewässer. Dadurch soll eine nachhaltige Nutzung gesichert werden. Das neue Gesetz ist nicht un-umstritten. Es wird befürchtet, dass die neuen Regelungen die wirtschaftliche Entwicklung massiv behindern können. Deshalb wollen die Senatoren Alfredo Jaeggli und Armando Espínola von der Liberalen Partei Staatspräsident Duarte Frutos bitten, sein Veto gegen das Gesetz einzulegen. Sie begründen ihre Haltung damit, dass durch das Gesetz zu hohe bürokratische Hürden für Existenzgründungen entstünden. Damit sei ein Ansteigen der Korruption vorprogrammiert. Durch das Gesetz muss in Zukunft auch die Nutzung von Regenwasser oder der Bau eines Brunnens behördlich genehmigt werden. Zudem wird für das Anlegen eines Fisch-Teiches die Durchführung einer Umweltstudie notwendig sein, was hohe Unkosten für Fischzüchter mit sich bringt. (abc)
Asuncion/Santa Cruz: Zusammenarbeit bei Aftosa-Bekämpfung. - Gestern wurde in der bolivianischen Stadt Santa Cruz das 7. ausserordentliche Treffen des Südlichen Landwirtschaftsrates C.A.S. veranstaltet. Die Landwirtschaftsminister des ConoSur einigten sich auf einen Regional-Plan zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche. Die Mitglieder der C.A.S. verpflichteten sich in einem Abschlussdokument, gemeinsame Kontrollen an den Grenzen durchzuführen, und Impfungen gegen die Tier-Seuche durchzuführen. Mit der Umsetzung des Planes wurde das ständige Veterinärskomitee des ConoSur C.V.P. beauftragt. (uh)
Asuncion: IWF-Vertreter treffen sich zu Beratungen mit Finanzminister. - In Paraguay hält sich momentan eine Delegation des Internationalen Währungsfonds auf. Delegations-Leiter Alejandro Santos ist gestern zu Gesprächen mit Finanzminister Ernst Bergen zusammengetroffen. Santos erwartet eine baldige Beilegung der Differenzen zwischen dem Finanzministerium und der Zentralbank. Gleichzeitig äusserte er seine Zufriedenheit über die Fortschritte in der Wirtschaft. Laut Santos seien die vom IWF gesetzten Ziele im Rahmen des Stand-by-Abkommens bisher erreicht worden. (abc)
Asuncion: Oviedo als möglicher Kandidat. - Der ehemalige Heeresführer, Lino Oviedo, will für das Präsidentenamt kandidieren, falls das Strafurteil gegen ihn aufgehoben wird. Die Verurteilung durch ein Militärgericht ist das einzige Hindernis für eine Kandidatur Oviedos. Wie sein Rechtsanwalt mitteilte, müsse nun das Gericht über den Antrag der Generalstaatsanwaltschaft zur Überprüfung des Urteils entscheiden. Lino Oviedo wurde im April 1996 von einem Militärgericht wegen eines Putschversuches zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil wurde damals vom Obersten Gerichtshof bestätigt. (uh)
Filadelfia: IPS ruft zur Daten-Aktualisierung auf. - Das Fürsorge-Institut IPS will seine Daten-Bank aktualisieren. Dazu wurde ein Call-Center eingerichtet, wo sich die Versicherten kostenlos informieren können. Über die Nummer 0800-11-500 können die Versicherten ab sofort ihre Kinder und Ehepartner anmelden. Es können auch Eltern eingetragen werden, wenn diese über 60 Jahre alt und von ihren Kindern finanziell abhängig sind. Bei der telefonischen Anmeldung müssen die Cedula-Nummer und das Geburtsdatum angegeben werden. Zudem wird nach dem Wohnsitz und der Telefonnummer gefragt. Falls minderjährige Kinder noch nicht über eine Cedula verfügen, können diese vorläufig ohne Ausweis registriert werden. Die Cedula muß jedoch innerhalb von sechs Monaten vorgelegt werden. Das Call-Center nimmt von Montag bis Freitag zwischen 7:00 und 23:00 Uhr und am Samstag von 7:00 bis 19:00 Uhr Anrufe entgegen. Das Regional-Büro in Filadelfia ist von Montag bis Freitag von 7:00 bis 11 Uhr 30 geöffnet. Die Frist zur Aktualisierung der Daten läuft am 15. April ab. Ab dann müssen IPS-Versicherte bei einem Arzt-Besuch lediglich ihre Cedula vorweisen. Es ist auch möglich die Änderungen per Internet einzutragen. (ips)
Filadelfia: SEAM genehmigt Aquädukt-Vorhaben. - Das Umweltsekretariat SEAM hat der von der Körperschaft Wasser für den Chaco CACH durchgeführten Umweltstudie zur Errichtung eines Aquäduktes zugestimmt. Laut einer SEAM-Mitteilung wurden bei der Planung alle umwelt-rechtlichen Bestimmungen beachtet.Mit dem Bau der Wasserleitung vom Paraguay-Fluss in den Chaco soll die Wasserversorgung ganzjährig gewährleistet werden. Ein Kubikmeter soll für den Endverbraucher zwischen fünf und acht-tausend Guaranies kosten. Zu Beginn will man täglich sechs-tausend Kubikmeter in den Chaco pumpen. Die Wasser-Menge soll später auf 13-tausend Kubikmeter erhöht werden. Das gefilterte Wasser soll in die Zentren der drei Mennonitenkolonien, Loma Plata, Filadelfia und Neu Halbstadt geleitet werden. (gdb/abc)
ABENDNACHRICHTEN - DONNERSTAG 08/03/07
Asunción: Probleme bei der Abfall-Entsorgung. - Ein Mitglied des asuncioner Stadtratesrates hatte am Montag gemeldet, dass etwa 10 Fahrzeuge der Müllabfuhr aufgrund mechanischer Schäden stillstehen würden. Bürgermeisterin Evanhy de Gallegos ordnete daraufhin die Reparatur der Müll-Lastwagen an. Nach einer Inspektion bei der städtischen Abfall-beseitigung versicherte sie, dass in Kürze zwei der Fahrzeuge für den Einsatz wieder bereit sein würden. De Gallegos machte ihre Vorgänger in der Stadt-verwaltung für den Zustand der Fahrzeuge verantwortlich. Sie kündigte an, dass insgesamt 40 Müll-Lastwagen repariert werden sollen, so dass die Müllabfuhr in Kürze wieder ihren geregelten Betrieb aufnehmen kann. (uh)
Paso Yobai / Guairá: Zunehmende Gewässerverschmutzung sorgt für Probleme. - Autoritäten des Distrikts Paso Yobai und des Departamentes Guairá sind um den Erhalt ihrer Wasserläufe besorgt. Bewohner von Paso Yobai und umliegenden Ortschaften beklagen sich über allergische Reaktionen, wenn sie im Gasory-Bach baden. Dieser Bach fließt durch ein Gebiet, in dem sich seit geraumer Zeit Goldsucher aufhalten. Deren Abwässer fließen trotz der Errichtung von speziellen Teichen in den Bach, wodurch dieser sich rötlich färbt. Die General-Direktion für Umwelt-Sanierung, Digesa führte auf Drängen der Bevölkerung und lokaler Autoritäten eine Untersuchung des Wassers durch. Laut den Labor-Untersuchungen enthält der Bach einen hohen Prozentsatz an Quecksilber und einigen anderen Giftstoffen. Laut Angaben der Fachleute übersteigt die Menge an Fäkalstoffen den Grenzwert um das siebenfache. Die Verschmutzung der Bäche ist für die Bewohner der Gegend schon seit längerer Zeit Grund zur Sorge. Mit der Ankunft von Bergleute ist dieses Problem noch gewachsen. Außerdem werden immer häufiger große Ackerflächen mit Insektiziden besprüht und mehr Abwässer in die Flussläufe geleitet. Der Bürgermeister ovn Paso Yobai zeigte sich besorgt über diese Entwicklung. Die klaren Gewässer seien ein Wahrzeichen des Distrikts gewesen. (abc)
Asunción: Erneuter Schlag gegen Drogenhandel. - Das Antidrogen-Sekretariat Senad hat am Flughafen Silvio Pettirossi den Schmuggel von 10 Kilogramm Kokain nach Afrika verhindert. Die Schmuggler hatten das Rauschgift in verschiedenen elektronischen Geräten versteckt, welche sie angeblich nach Togo exportieren wollten. Der Wert des beschlagnahmten Kokain wird auf eine Million Dollar geschätzt. Bei dem Einsatz wurden zwei angebliche Vertreter des Unternehmens ADI Import-Export festgenommen. Laut Angaben der Ermittler seien der Festnahme mehrwöchige Ermittlungen vorangegangen. (uh)
Asunción: Ehrlicher Wachmann legt korrupten Beamten das Handwerk. - Zwei Unteroffiziere und ein Offizier des Notruf-Dienstes 911 sind beim Kassieren von Schmiergeldern auf frischer Tat ertappt worden. Zwischen den Beamten und einem Wachmann des asuncioner Stadt-teils Herrera hatte es offensichtich Reibereien gegeben. Anschliessend verlangten sie von ihm 300 tausend Guaranies, ansonsten würden sie ihn einer Straftat beschuldigen. Der Wachmann zeigte die korrupten Beamten jedoch an, woraufhin die ermittelnde Staatsanwältin ein heimliches Verfahren anordnete. Sie ließ die betreffenden Geld - Scheine vor der Übergabe kopieren und das Geschehen mit einer versteckten Kamera filmen. Den Beamten droht nun die Entlassung. (uh)
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Antwort #93 am:
März 08, 2007, 04:42:21 »
Donnerstag, 08/03/2007
Asuncion: Suche nach neuem Dengue-Erreger. - In Paraguay halten sich momentan mehrere Gesundheits-Experten aus dem Ausland auf, um die Gesundheitsbehörden bei der Bekämpfung der Dengue-Epidemie zu beraten. Neben französischen Medizinern befinden sich auch Fachleute aus Brasilien, Argentinien, Cuba und El Salvador in Asuncion. Inzwischen wurden mehrere Blutproben zur Untersuchung an Labors in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia und Buenos Aires geschickt. Es handelt sich dabei um Gewebe-Proben von an Dengue verstorbenen Patienten. Dabei sollen die Ergebnisse mit denen der heimischen Labors verglichen werden. (abc)
Asuncion: Köhler reist weiter nach Brasilien. - Der Deutsche Bundespräsident, Horst Köhler hat gestern seinen Besuch in Paraguay beendet und ist nach Brasilien weitergereist. Ein Sprecher des Aussenministeriums bewertete den Besuch Köhlers als positiv. Die Regierung habe die Hoffnung in Zukunft die bilateralen Handelsbeziehungen verbessern können. Staatspräsident Duarte Frutos hob die grosse Bedeutung der zugesagten Zusammenarbeit in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro hervor, mit der unter anderem die Armut in Paraguay bekämpft werden soll. (uh)
Asuncion: Molinas berät Strategie bei Aftosa Bekämpfung. - Landwirtschaftsminister Alfredo Molinas ist gestern zu einem Treffen des Südlichen Landwirtschafts-Rates C.A.S. ins bolivianische Santa Cruz gereist. Zentrales Thema des Treffens ist die Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche in den Ländern des ConoSur. Dort soll heute der Regional-Plan zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche vorgestellt werden. (abc)
Asuncion: Neue psychiatrische Sicherheits-Anstalt. - Die Regierung plant den Bau einer Verwahrungs-Anstalt für geistig behinderte Straftäter. Dazu trafen sich gestern Vertreter mehrerer Behörden zu einer Planungssitzung. Die inter-institutionelle Kommission soll jetzt einen geeigneten Ort für die Errichtung einer solchen Anstalt suchen. Zur Zeit befinden sich 43 geistig behinderte Straftäter in der Haftanstalt Tacumbú. Dieser Miss-Stand wird von internationalen Menschenrechts-Organisationen angeprangert. Zudem verbieten internationale Gesetze geistig Behinderte zusammen mit anderen psychisch kranken Personen zu internieren. In der Disskussion steht vor allem der Stand-Ort der neuen Verwahrungs-Anstalt. (ppn)
Fernando de la Mora: Die Zahl von vorgetäuschten Verbrechen ist in den letzten Monaten stark angestiegen. Immer mehr Personen versuchen durch angebliche Überfälle zu Geld zu kommen. Ein Angestellter des Unternehmens Toyotoshi wird verdächtigt, auf diese Art und Weise 190 Millionen Guaraníes gestohlen zu haben. Er war für die Verteilung von Reifen-Decken im Inland und das Kassieren von Rechnungen zuständig. Laut seinen Aussagen war er am Montagabend aus Canindeyú zurück-gekommen, wo er die Zahlungen von zwei großen Verteiler-stellen kassiert hatte. Am morgen darauf habe er sich um 5 Uhr 30 mit dem Geld zu Fuß auf den Weg zur Firma gemacht. Ein Unbekannter habe ihn auf der Straße bedroht und das Geld gefordert. Die für den Fall zuständige Staatsanwältin ordnete die Festnahme des Angestellen an, da er in mehrere Wiedersprüche verfiel. (lanacion)
Asuncion: Generalstaatsanwaltschaft prüft Oviedo-Urteil. - Generalstaatsanwalt Rubén Candia Amarilla hat sich gestern für eine Überprüfung des Urteils gegen Lino Oviedo ausgesprochen. Lino Oviedo wurde wegen eines Putschversuches gegen den damaligen Präsidenten, Juan Carlos Wasmosy, zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. In politischen Kreisen wird das neuerliche Interesse der Regierung an Lino Oviedo als politischer Schachzug gewertet, um die Stimmen der UNACE für eine Verfassungsänderung zu gewinnen. Der Oberste Gerichtshof wird unter anderem einen Brief des Generals Víctor López Giménez an den damaligen Verteidigungs-Minister, Nelson Argaña, aus dem Jahr 1999 als Beweismittel behandeln. In dem Brief wird bestätigt, das die Verurteilung Oviedos von Wasmosy angeordnet worden sei. Gestern hat der pensionierte General, Cirilo Velázquez Steger, zugegeben, den ehemaligen Heeres-Chef, Lino Oviedo, auf Anordnung des damaligen Präsidenten, Juan Carlos Wasmosy, zu zehn Jahren Freiheits-Strafe verurteilt zu haben. Velázquez war Mitglied des ausserordentlichen Militärgerichts. Durch die Verurteilung sollte laut Velázquez die Kandidatur Oviedos zur Präsidenten-Wahl 1998 verhindert werden. (uh)
Asuncion/Buenos Aires: Gespräche über engere Zusammenarbeit. - Am kommenden Montag wird der argentinische Aussenminister, Jorge Taiana, zu einem offiziellen Besuch in Paraguay erwartet. Aussenminister Rubén Ramírez Lezcano will mit seinem argentinischen Amtskollegen über die Abschaffung der langwierigen Bürokratie im Grenz-Verkehr sprechen. Daneben soll über den Ausbau der bilateralen Handelsbeziehungen, die landwirtschaftiche Entwicklung der Region und Infrastruktur-Massnahmen an der gemeinsamen Grenze gesprochen werden, verlautete aus dem Aussenministeriums. Ein weiteres Thema ist die Ausbildung von Sicherheitskräften zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität. Auch im Bildungswesen ist eine engere Zusammenarbeit geplant. Diplome und Zeugnisse sollen gegenseitig anerkannt werden. (uh)
Asuncion/Berlin: Tourismus-Ministerin wirbt um Flugverbindungen nach Paraguay. - Tourismusministerin Liz Cramer befindet sich auf der Internationalen Touristik-Börse in Berlin. Dort versucht sie Fluggesellschaften für die Aufnahme eines Linien-Betriebes nach Paraguay zu gewinnen. Dabei betont Kramer immer wieder die Luft-Verkehrs-Abkommen mit verschiedenen Ländern und die Reduzierung der Flughafen-Gebühren. Bis vor Kurzem galten die paraguayischen Flughäfen als die teuersten innerhalb des Mercosur. Durch die Senkung der Flughafen-Gebühren hofft Paraguay, die Fluglinien wieder anzulocken. Das Touristik-Ministerium hat für das Jahr 2007 eine neue Strategie. Es soll mehr Gewicht auf die Artenvielfalt und die Natur gelegt werden. Damit will man vor allem deutsche und skandinavische Touristen anlocken. Insbesondere wirbt Kramer für das Kreuzfahrtschiff Crucero Paragua, auf dem Touristen die Natur geniessen können. Laut Kramer sei der Tourismus im vergangenen Jahr mit 360-tausend Touristen um zwölf Prozent angestiegen. (uh)
Asuncion: Regierung stützt Dieselpreis. - Die Dieselpreise sollen bis Juni nicht steigen. Laut Industrie- und Handelsminister, José María Ibañez, will die Regeirung internationale Preis-Schwankungen ausgleichen und so den Öffentlichen Personen-Nah-Verkehr subventionieren. Damit soll eine weitere Belastung für die Bevölkerung vermieden werden. (neike)
Filadelfia: Neuer Fernsehsender im Chaco. - Seit Kurzem strahlt der freie Fernsehsender TV-CHAQUEÑO täglich von 15:00 bis 23:00 Uhr Probesendungen auf Kanal 57 aus. Der Fernsehsender mit Sitz in Filadelfia hat eine Reichweite von 50 Kilometern. TV-Chaceño hat sich selbst verpflichtet, Programme mit geistlichem, informativem und kulturellem Inhalt kostenlos anzubieten. An Wochentagen sendet TV-CHACEÑO von 19:00 bis 22:00 Uhr lokale Programme mit aktueller Berichterstattung aus der Region. Am Samstag und Sonntag ist das Regionalprogramm zwischen 19:00 ud 21:00 Uhr zu sehen. Der reguläre Sendebetrieb wird nach erfolgreicher Beendigung der Probesendungen in Kürze aufgenommen.
Villa Hayes/Campo Aceval: Heisse Spur bei Ermittlungen im Raubüberfall. - Die National-Polizei ist den für den Raubüberfall auf die Kooperative Campo Aceval verantwortlichen Tätern auf der Spur. Laut Angaben des Haupt-Kommissars Santiago Velazco sei der mutmaßliche Anführer der Bande identifiziert. Es handele sich um einen ehemaligen Polizei-Unteroffizier, dem unter anderem auch mehrere Viehdiebstähle zur Last gelegt werden. Er werde per Haftbefehl gesucht. Außerdem seien bereits zwei weitere Verdächtige festgenommen worden. Der Überfall wurde am Morgen des 28. Februars verübt. Zwei schwerbewaffnete Männer drangen um 7:00 Uhr in den Handels-Raum der Kooperative ein. Sie erbeuteten Bargeld im Wert von 45 Millionen Guaraníes sowie weitere 14 Millionen in Schecks. Die Täter flohen in einer dunkelgrünen Camioneta der Marke Volkswagen Saveiro. Bei dem Überfall wurde ein Kunde an der Schulter verletzt. (abc, ar.zp)
Asuncion: Kauflust schwindet. - Die Umsätze in den Supermärkten der Landeshauptstadt sind im Januar und Februar zwischen zwei und drei Prozent zurückgegangen. Insbesondere der Verkauf von Erfrischungs-Getränken ist eingebrochen. Lediglich die Nachfrage nach Rindfleisch ist leicht angestiegen, da die Preise gesenkt wurden. Laut dem Vorsitzenden der Supermarktkammer, Angel Villalba, sei der Rückgang der Umsätze mi Einzelhandel auf die schwierige wirtschaftliche Lage zurückzuführen. In den letzten Monaten seien hauptstächlich Lebens- und Insekten-Schutzmittel verkauft worden. (uh)
Asuncion: Neues Luxus-Hotel in Planung. - Die internationale Hotelkette Mariott will ein Hotel in Asunción errichten. Der Kette gehören weltweit zwei-tausend 789 Hotels in 68 Ländern an. In dem Gebäude mit 60 Stockwerken sind neben einem Hotel auch ein Shopping-Center und luxeriöse Apartments geplant. Industrie- und Handelsminsiter, José María Ibañez ist bereits zu Gesprächen mit den Investoren aus Deutschland und den USA zusammengetroffen. Diese hatten bereits im Jahr 2000 bei der Stadtverwaltung von Asuncion einen Bau-Antrag gestellt. Das Bau-Projekt soll nun in 30 Tagen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. (uh)
ABENDNACHRICHTEN - MITTWOCH 07/03/07
Mariano Roque Alonso: Massnahmen gegen illegale Wareneinfuhr. - Die Spezialeinheit der Zollbehörde UTAVE geht momentan mit strengen Kontrollen gegen den Handel mit illegal eingeführten Waren vor. An den Kontroll-Posten an der Remanso-Brücke wurden in mehreren Klein-Bussen verschiedene illegale Waren entdeckt. Die Busse kamen von Puerto Elsa in Argentinien. Bei den beschlagnahmten Produkten handelte es sich hauptsächlich um Backzutaten wie Gewürze, Zucker und Mehl. Die Busfahrer die Eigentümer der Waren wurden festgenommen. (lanacion)
Asunción: OSCA wird 50. - In diesem Jahr feiert das Sinfonie-Orchester von Asunción OSCA sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund wurden unter der Leitung von Dirigent Luis Szarán für dieses Jahr drei Musikstücke eingeübt, die zu den Grundsteinen der Sinfonie in Paraguay gehören. Zu diesen gehört das Werk „Rapsodia paraguaya" von Remberto Giménez, dem ersten Dirigenten, des OSCA. Das Werk wird zum Gedenken an seinen 30. Todestag aufgeführt. Das erste Konzert der OSCA findet morgen um 20 Uhr 30 beim Teatro Municipal statt. Der Eintritt ist kostenlos. (abc)
Asunción: Desolate Strassen und Kanäle. - Die Landeshauptstadt befindet sich nach dem Unwetter vom 7. Dezember in fast unverändertem Zustand. Im Stadt-Teil Vista Alegre wurde eine Pflaster-Straße von den Wassermaßen völlig zerstört. Hier wurden Reparaturen durchgeführt, doch durch die neuerlichen Regenfälle wird die Strasse erneut beschädigt. Auch im Stadtteil Sajonia hielten die Reparaturen nicht lange. An anderen Stellen stehen die Ausbesserungs-Arbeiten still oder kommen nur langsam voran. Unterdessen haben sich Bürger-Initiativen gebildet, die eine Verbesserung des Abwasser-Kanal-Systems fordern. Laut deren Angaben reicht das derzeitige Entwässerungs-System für knapp sechs Prozent der Hauptstadt-Fläche und wurde zuletzt im Jahr 1976 saniert. Bei der Amtsübernahme im Dezember bezeichnete Bürgermeisterin Evanhy de Gallegos Asunción als eine verwüstete Stadt. Sie versprach, den Zustand zu verbessern. (uh)
Ciudad del Este: Arabischer Geschäftsmann entführt. - Laut Polizeiangaben wurde der arabisch-stämmige Unternehmer, Mohamed Barakat, in der vergangenen Nacht in Ciudad del Este gekidnapt. Die Entführer fordern ein Lösegeld in Höhe von drei Millionen US-Dollar. Staatsanwalt Alejo Vera hat die Ermittlungen aufgenommen. Familienangehörige haben das Ministerium für Öffentliche Sicherheit und Ordnung und die National-Polizei gebeten, sich vorläufig nicht einzuschalten. Auf Anordnung der Entführer weigerten sie sich bisher auch, Informationen an die Presse zu geben. Barakat war gestern am späten Abend auf dem Weg von Foz do Yguazú nach Ciudad del Este entführt worden. Sein Wagen wurde verlassen vor einem Gesundheitszentrum in der Grenzstadt aufgefunden. Barakat gehört der arabischen Unternehmervereinigung im Dreiländer-Eck an. Die US-Regierung hat Barakat im vergangenen Jahr auf ihre Anti-Terror-Liste gesetzt. Sie beschuldigen ihn, die radikal-islamische Hisbollah-Miliz im Libanon finanziell zu unterstützen. (abc)
Asunción: Sommer-Zeit geht zu Ende. - Am kommenden Sonntag, den 11. März werden die Uhren wieder auf Winter-Zeit gestellt. Das entsprechende Dekret wurde von Staatspräsident Duarte Frutos erneut bestätigt. Die Uhren werden am Sonntag um 1:00 Uhr um eine Stunde auf 0:00 Uhr zurückgestellt. (ppn)
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Antwort #92 am:
Februar 28, 2007, 01:44:14 »
Mittwoch, 28/02/2007
Asuncion: Castiglioni wirbt für Finanz-Kontrollen. - Vizepräsident Luis Castiglioni fordert mehr Transparenz im Umgang mit internationalen Finanzhilfen. Castiglioni nahm gestern an einer ausser-ordentlichen Senats-Sitzung mit anschließender Pressekonferenz teil. Bei der Gelegenheit schlug er vor, einen Mechanismus zur Überwachung der Verwendung von Geldern aus Auslandskrediten zu schaffen. Dieser Vorschlag wurde von den Senatoren allgemein begrüßt. Castiglioni äusserte gleichzeitig seine Besorgnis darüber, dass der Senat mehreren Auslands-Krediten bisher seine Zustimmung versagte. Nun drohe die Frist zur Annahme zu verstreichen. (abc)
Asuncion: Gute Aussichten für Exportwirtschaft. - Das Finanzministerium rechnet in diesem Jahr mit einem hohen Export-Volumen. Laut dem Untersekretär für Wirtschaft und Integration stellten die Einnahmen aus den Exporten im vergangenen Jahr 22 Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes dar. Schätzungen zufolge könnten in diesem Jahr allein im ersten Halbjahr ein Export-Volumen in Höhe von 469 Millionen US-Dollar erreicht werden. Das wären vier Prozent mehr als im selben Vorjahreszeitraum. Insbesondere durch die Rindfleisch- und Soja-Exporte flossen bisher die meisten Devisen ins Land. (ppn)
Asuncion: Sesam-Preise im Keller. - Die Sesambauern erhalten in diesem Jahr zwei-tausend 300 Guaranies pro Kilogramm Sesam. Das wurde auf einer Sitzung mit Vertreterd der Sesamkammer und des Landwirtschaftsministeriums beschlossen. Der Preis liegt um ein-tausend 500 Guaranies unter dem vom Vorjahr. Ursache sei der schwache US-Dollar, erklärte der Vorsitzende der paraguayischen Sesamkammer, Sebastián Eyzaguirre. Der Sesam-Anbau in Paraguay stellt etwa ein Prozent der weltweiten Produktion dar. Es gebe bisher keine Schwierigkeiten, den Sesam zu vermarkten, erklärte Eyzaguirre. Paraguayischer Sesam wird zum größtenteils nach Japan und Korea exportiert. (abc)
Asuncion: Strengere Lebensmittel-Kontrollen. - Die Stadtverwaltung von Asuncion hat die Lebensmittel-Kontrollen mi Hafen verstärkt. Dabei wird insbesondere auf Qualität und das Haltbarkeitsdatum der importierten Ware geachtet. Die Kontrollen werden seit dem 19. Februar durchgeführt. Laut dem Leiter der Abteilung für Importwaren, Alfredo Bogado, würden Stichproben im Labor analysiert. Erst nach dieser Überprüfung werden importierte Lebensmittel für den Handel zugelassen. Zudem werden Kontrollen in Supermärkten und Warenlagern durchgeführt, da viele Lebensmittel nicht über den Hafen der Landeshauptstadt importiert werden. Kontrolliert werden vor allem Konserven-Dosen, Milchprodukte und Erfrischungs-Getränke. (ppn)
Asunción: Vieh-Branche kann aufatmen. - Paraguay behält den Status als Aftosa-freies Land mit Impfung. Dies sicherte gestern die Fach-Kommission der Internationalen Tierseuchen-Behörde O.I.E. dem SENACSA-Leiter, Hugo Corrales, zu. Die Entscheidung sollte ursprünglich erst im Mai bei der jährlichen Haupt-Versammlung der O.I.E. bekannt-gegeben werden. Corrales traf sich gestern in Paris zu Gesprächen mit Vertretern der Fach-Kommission, an der auch die Leiter der Veterinärs-Behörden aus Brasilien und Argentinien teilnahmen. Die O.I.E. führte vor Kurzem eine Inspektion in Südamerika durch, um die regionale Situation nach dem Aftosa-Ausbruch in Brasilien und Argentinien zu analysieren. Die Vorsitzenden der staatlichen Tiergesundheits-Behörden legten den Wissenschaftlern bei dem gestrigen Treffen einen gemeinsamen Plan zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche vor. Im Rahmen dieses Planes sind koordinierte Maßnahmen vorgesehen. Dazu gehört die Einrichtung eines 15 Kilometer breiten Überwachungs-Streifens beider-seits der Landes-Grenzen zwischen Brasilien, Argentinien, Bolivien und Paraguay. Innerhalb dieses Gebietes sind gemeinsame Impfkampagnen geplant. Zudem ist eine strengere Überwachung der grenzüberschreitenden Viehtransporte geplant. (abc)
Ciudad del Este: Duarte Frutos will Ruhe und Ordnung in Alto Paraná. - Staatspräsident Nicanor Duarte Frutos hat Innenminister Rogelio Benítez und Polizeichef Fidel Isasa eine Frist von 48 Stunden gesetzt, um im Departament Alto Paraná für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die Bürgermeister von Ciudad del Este, Minga Guazú und Hernandarias trafen sich gestern mit Duarte Frutos zu Gesprächen über die Sicherheits-Lage in Alto Paraná. Dabei äußerten sie ihre Besorgnis über die neuerliche Entführungs-Welle. Duarte Frutos kündigte personelle Konsequenzen an, sollte keine sichtbare Verbesserung der Sicherheitslage eintreten. Innenminister Benítez teilte mit, dass er bereits die Verstärkung der Polizei-Einheiten in Ciudad del Este angeordnet habe. Der Bürgermeister von Ciudad del Este, Zacarías Irún, forderte die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, damit die Bevölkerung ungestört ihrer Arbeit nachgehen könne. Warnungen der brasilianischen Bundes-Polizei vor etwaigen Entführungs-Plänen seien von der National-Polizei nicht ernst genommen worden. (abc)
Asuncion: Seminar zur Drogenbekämpfung. - Antidrogen-Agenten des ConoSur befinden sich momentan in Asuncion. Sie treffen sich zu Gesprächen mit Beamten der US-Antidrogen-Behörde D.E.A.. Es soll eine mögliche Anwendung der D.E.A.-Regeln bei der Bekämpfung des Rauschgifthandels und der Geldwäsche in Südamerika erörtert werden. An dem Treffen nehmen Sicherheitskräfte aus Paraguay, Argentinien, Brasilien, Chile, Uruguay und Bolivien teil. Das Seminar soll den Teilnehmern helfen, ihre Arbeit im Kampf gegen den Drogenhandel effektiver zu gestalten. Es wurde gestern im Beisein des Vizepräsidenten, Luis Castiglioni, eröffnet. Zugegen war auch die Vorsitzende des Obersten Gerichtshofs, Alicia Pucheta, und General-Staatsanwalt, Rubén Candia. Der Handelsattaché der US-Botschaft, Micheal Fitzpatrick, erklärte, dass der politische Wille maßgeblich zum Erfolg der Drogen und Geldwäschebekämpfung beitrage. Er fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten in den letzten sechs Jahren mehr als sieben Millionen US-Dollar in die Drogenbekämpfung investiert haben. (uh)
Asuncion: Kontrollen im öffentlichen Personenverkehr. - Die Stadtverwaltung von Asuncion hat damit begonnen Omnibusse aus dem Verkehr zu ziehen, die gegen die Vorschriften der Transportbehörde DINATRAN verstossen. Einige sichergestellte Busse wurden zur Diensstelle der Verkehrspolizei gebracht. Die Kontrollen wurden von der Behörde für den öffentlichen Personentransport SETAMA gefordert. Laut dem SETAMA-Leiter, José Tomás Rivarola, missachteten viele Reise-Busse die geltenden Bestimmungen. Demnach dürfen Reisebusse ihre Fahrgäste nur am Bus-Terminal ein- und aussteigen lassen. Immer mehr der Überland-Busse übernähmen jedoch die Personenbeförderung innerhalb der Stadtgrenzen von Asunción. Die SETAMA-Leitung hat am Montag beschlossen eine Senkung der Tarife im öffentlichen Nahverkehr von durchgreifenden Kontrollen der DINATRAN abhängig zu machen. Momentan kostet eine Busfahrkarte für den Großraum Asuncion zwei-tausend 100 Guaranies. Die Stadtverwaltung will, dass der Tarif um mindestens 100 Guaranies reduziert wird. (abc)
Asuncion: Obst-Exporte nach Europa. - Das Unternehmen Frutika bereitet seinen ersten Export von Frisch-Obst vor. Gemeinsam mit anderen heimischen Unternehmen nahmen sie vor kurzem an der Fruit-Logistic-Messe in Berlin teil. Nach eingehender Marktforschung über die Anforderungen des europäischen Marktes wird Frutika Apfelsinen, Mandarinen und Zitronen nach Europa exportieren, sobald es dafür die Genehmigung der EU-Behörden erhält. Frutika exportiert bereits seit einigen Jahren Fruchtsäfte. Im Inland verkaufte Frutika im vergangenen Jahr 16 Millionen Kilogramm Apfelsinen. In diesem Jahr wurde die Anbaufläche für Apfelsinen um 200 und für Mandarinen um 43 Hektar vergrössert. (lanacion)
ABENDNACHRICHTEN DIENSTAG 27/02/07
Asuncion: Beratungen über Massnahmen gegen Aftosa. - Die Leiter der Tiergesundheitsbehörden aus den Ländern des ConoSur sind heute in Paris mit Mitgliedern einer Fachkommission der Internationalen Tierseuchenbehörde O.I.E. Zusammengetroffen. Dabei soll eine Strategie zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche auf regionaler Ebene besprochen werden. Geplant sind gemeinsame Kontrollen an Grenzen zur Überwachung der Tierseuche. Der Viehbestand innerhalb des ConoSur wird auf etwa acht Millionen Tiere geschätzt. (lanacion)
Asunción/Rom: Fernando Lugo strebt nach politischer Macht. - der ehemalige katholische Geistliche bemüht sich weiterhin um das Präsidentenamt. Heute sandte Lugo ein Schreiben an den Papst in Rom. Der Inhalt des Schreibens wurde nicht mitgeteilt. Bekannt wurde jedoch, dass Lugo darauf beharrt, dass er sich von der katholischen Kirche losgesagt hat und damit politische Ämter bekleiden kann. Der ehemalige Bischof hatte im Dezember vorigen Jahres angekündigt, zugunsten einer Kandidatur bei den Präsidentschafts-Wahlen im Jahr 2008 auf sein geistliches Amt zu verzichten. (uh)
Filadelfia: Vorträge über Gewalt gegen Frauen. - Anlässlich des vor kurzem begangenen Tages der paraguayischen Frau und des Internationalen Frauentages soll in der Departaments-Schule in Filadelfia eine Gesprächsrunde über Gewalt gegen Frauen und sexuellen Missbrauchs stattfinden. Die Veranstaltung wird vom Sekretariat für die Rechte der Frauen, Jugendlichen und Kinder der Departaments-Verwaltung von Boquerón und von CODENI von Mariscal Estigarribia organisiart. Die Vorträge werden am 2. März von 8:00 Uhr morgens bis 12:00 Uhr mittags gehalten. (gdb)
Asunción / Encarnación: Professor ausser Lebensgefahr. - Der von einem Studenten angeschossen Dozent der Universität von Encarnación befindet sich außer Lebensgefahr. Wie der behandelnde Arzt berichtete, liege der Patient auf der Intensivstation, sei jedoch bei Bewusstsein. Der Professor hielt einen Vortrag, als ein Student eine Waffe zog und auf ihn feuerte. Laut Zeugen-Aussagen habe Giménez dabei etwas von Rache für nicht bestandene Examen gerufen. Der Anwalt des Schützen gab inzwischen Informationen über das Geschehen. Giménez habe wegen der schlechten Behandlung durch seine Lehrer unter einem emotional schweren Zustand gelitten. Sein Klient sei von den Dozenten ständig beleidigt worden, obwohl er um Hilfe gebeten hatte. (uh; abc)
Pedro Juan Caballero / Ciudad del Este: Schneller Fahndungserfolg. - Die Polizei hat heute ein mutmaßliches Mitglied der Bande festgenommen, der die jüngsten Entführungen in Alto Paraná angelastet werden. Es gebe Hinweise auf eine Beteiligung des festgenommenen, teilte der Leiter der Abteilung zur Bekämpfung von Entführungen, Hermes Henriquez Argaña, mit. Laut Angaben der Ermittler wurden die jüngsten Entführungs-Opfer im Haus des Festgenommenen festgehalten. Der Sohn eines Tankstellen-Betreibers und dessen Freundin kamen am heute morgen nach Zahlung eines Lösegeldes frei. (abc)
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Antwort #91 am:
Februar 27, 2007, 01:16:37 »
Asuncion: Keine Tarif-Senkung im öffentlichen Nahverkehr. - Das Transportsekretariat für den Großraum Asuncion SETAMA hat gestern beschlossen, die Tarife im öffentlichen Nahverkehr vorläufig nicht zu senken. Somit bleibt der Preis für eine Busfahrkarte bei zwei-tausend 100 Guaranies. Die Tarife wurden im Juli 2005 um 500 Gauranies auf zwei-tausend 500 angehoben und sind seitdem unverändert. Durch den stetigen Kurs-verfall des US-Dollars und die fallenden Rohölpreise ist nach Ansicht der Fahrgäste eine Reduzierung der Tarife bereits überfällig. (uh)
Asuncion: Ausgleich von Umweltschutz und wirtschaftlicher Entwicklung. - Der Vorsitzende des Verbands der Produktions-Kooperativen FECOPROD, Gustav Sawatzky, hat sich gestern zu Gesprächen mit Umweltminister Carlos López Dose getroffen. Während des Gespräches schlug Sawatzky die Gründung eines Direktionsrates vor, durch den Vertreter der Privat-Wirtschaft die Arbeit des Umwelt-Sekretariats unterstützen können. Laut Sawatzky sei er sich der grossen Bedeutung des Umweltschutzes bewußt, jedoch sei eine nachhaltigen Entwicklung in Industrie und Landwirtschaft notwendig. (abc)
Asuncion: Neues Technologie-Zentrum. - Die Nationale Universität in Asuncion will ein Technologie-Zentrum errichten. Das Zentrum wird mit Mitteln aus dem Sozialfonds des doppel-staatlichen Wasserkraftwerks Itaipú finanziert. Ein entsprechender Vertrag wurde gestern vom Dekan der Nationalen Universität, Pedro Gerardo González, und dem Itaipú-Generaldirketor, Victor Bernal Garay, unterzeichnet. Das Gebäude mit einer Fläche von fünf-tausend 180 Quadratmetern soll auf dem Universitätscampus in San Lorenzo gebaut werden und ein-tausend 200 Studien-Plätze bieten. Dort werden die Studien-Gänge Informatik, Elektronik, Elektromechanik, Industrie-mechanik, Industrie-chemie, Elektotechnik und Geschäftsmangement angeboten. (ppn)
Asunción: Polizeibeamte auf Abwegen. - Im Jahr 2006 wurden 41 Polizeibeamte entlassen, denen eine Straftat nachgewiesen werden konnte. Der Kommandant, Fidel Isasa, sicherte zu, dass man bemüht sei Ordnung und Disziplin in die Reihen der Polizeibehörde zu schaffen und das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen. Die Probleme beginnen bereits in der Polizei-Akademie. Kurz vor der bevorstehenden Abschlussfeier im vorigen Jahr haben drei angehende Beamte 33 Millionen Guaraníes gestohlen, um damit die Kosten des Festes abzudecken. Die Täter konnten jedoch ermittelt werden. Die Bevölkerung verliert unterdessen das Vertrauen in die National-Polizei. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres wurden bereits 15 Beamte wegen Diebstahls und Misshandlungen angezeigt. (uh)
Asuncion: Neues INDERT-Büro in Coronel Oviedo. - Die Behörde für Ländliche Entwicklung INDERT eröffnet am kommenden Samstag ein Regional-Büro in Coronel Oviedo. Neben dem modern ausgestatteten Büro stehen dem Personal für den Aussendienst Camionetas und Motorräder zur Verfügung. Den Angaben zufolge wird dadurch die Legalisierung von Landtiteln im Rahmen der Landreform wesentlich erleichtert. INDERT verfügt in diesem Jahr über ein Budget von 180 Milliarden Guaranies. Vorgesehen ist der Kauf von 60-tausend Hektar Land für die Ansiedlung von Kleinbauern in Ostparaguay. (ppn)
Asuncion: Beratungen über Massnahmen gegen Aftosa. - Die Leiter der Tiergesundheitsbehörden aus den Ländern des ConoSur treffen sich heute in Paris mit Mitgliedern einer Fachkommission der Internationalen Tierseuchenbehörde O.I.E. Dabei soll eine Strategie zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche auf regionaler Ebene besprochen werden. Geplant sind gemeinsame Kontrollen an Grenzen zur Überwachung der Tierseuche. Der Viehbestand innerhalb des ConoSur wird auf etwa acht Millionen Tiere geschätzt. (lanacion)
Asuncion: Stadtrat setzt sich für bessere Strassen ein. - Der asuncióner Stadtrat, Félix Argaña, will eine Kampagne zur Ausbesserung von Schlaglöchern in der Landeshauptstadt starten. In einem Bitt-Schreiben an Bürgermeisterin Evanhy de Gallegos bat er um baldige Aufnahme der Arbeiten. Laut Argaña sei der schlechte Zustand der Straßen eine Schande, da für die Instandhaltung der Asphaltstraßen jährlich 3,2 Millionen US-Dollar Steuergelder eingezogen würden. Schätzungen zufolge müssen 200-tausend Quadratmeter Strassenbelag ausgebessert werden. Das sei laut Argaña zumindest finanziell kein Problem. Über Argaña´s Vorstoss wird morgen im Stadtrat beraten. (abc)
Asuncion: Strössner-Opfer bekommen Entschädigung. - Die Regierung stellt über zehn Milliarden Guaranies für Entschädigungszahlungen an Opfer der Militärdiktatur bereit. Diese Summe wurde vom Finanzministerium genehmigt. Mit den ersten Zahlungen soll am Mittwoch begonnen werden, wie aus der Generaldirektion für Finanzverwaltung verlautete. Die Höhe der Entschädigungen für die einzelnen Opfer, wurde vom Amt für Volksverteidigung festgelegt. (ppn)
Asuncion: Neue Gewalt-Formen an Schulen. - In den Schulen der Landeshauptstadt nimmt die Gewalt durch das sogenannte "Cyber-Bullying" zu. Einschüchterung und Gewaltandrohung unter Schülern ist laut Angaben der Leiterin der Aktion "Sicherheit an den Schulen", Elisa Ledesma, keine neue Entwicklung. Jedoch haben sich die Formen der Gewalt in den letzten Jahren gewandelt. Man spricht von Cyberbullying, wenn mit Hilfe neuester Kommunikations-Techniken, wie E-mail, Instant Messaging, Chatrooms und SMS, Mitschüler verleumdet, bedroht oder belästigt werden. Obwohl sich Cyberbullying durch die rein verbale Gewalt von den anderen Gewaltformen unterscheidet, sollte die Tragweite der Aggressivität und der Schaden für die Opfer nicht unterschätzt werden. Ledesma forderte Eltern und Lehrer auf, genau auf das Verhalten der Kinder zu achten und in Verdachtsfällen die Schulleitung oder die Polizei umgehend zu verständigen. (abc)
Asuncion/Madrid: Spanischer Parkett-Hersteller plant Engagement in Paraguay. - Das spanische Holz-Unternehmen Euro Covering ist an Investitionen in Paraguay interessiert. Das Unternehmen stellt Parkett-Fußböden und Holz-Verkleidungen her. Momentan befinden sich Vertreter der spanischen Firma in Paraguay, um nach Investitionsmöglichkeiten zu suchen. Der Geschäftsführer Rafael Michavila García traf sich gestern zu Gesprächen mit Industrie- und Handelsminister, José María Ibañez. Dabei wurde auf die mangelnde Rechtssicherheit hingewiesen. Trotzdem zeigten sich die Spanier interessiert an der Errichtung einer Fabrik zur Herstellung von Parkett-Fussböden. (lanacion)
Pedro Juan Caballero: Sturm zerstört Gebäude. - Gestern ist über die Grenzstadt Pedro Juan Caballero ein schwerer Sturm hinweggefegt. Heftige Windböen zerstörten 29 Häuser. Der Sturm wurde von starken Regenfällen und Hagel begleitet. Die Haupstadt von Amambay wurde bereits am 7. Februar von einem Unwetter heimgesucht, bei dem 500 Häuser beschädigt wurden. (lanacion)
Asunción: Warnung vor Falschgeld. - Die National-Polizei hat darauf hingewiesen, dass gefälschte 100-tausend Guaraní-Scheine im Umlauf sind. Die Blüten sind bislang hauptsächlich im Großraum Asunción aufgetreten. Laut Polizeiangaben sei das Falschgeld leicht zu erkennen, da es auf herkömmlichen Papier gedruckt sei. Silberstreifen und Hologramm seien lediglich aufgedruckt. Zudem fehle das Wasserzeichen. Die Beamten weisen gleichzeitig darauf hin, dass gefälschte 50 und 100-Dollar-Scheine vermehrt auftreten. (uh)
Ciudad del Este: Entführung nimmt gutes Ende. - Das am Sonntag in Alto Paraná entführte Paar wurde heute morgen wieder freigelassen. Der Sohn eines Tankstellen-Betreibers und seine Freundin wurden auf dem Weg nach Ciudad del Este gekidnappt. Nachdem die Eltern ein Lösegeld gezahlt hatten, wurde das junge Paar in einer dünn besiedelten Gegend ausgesetzt. Laut Angaben der Ermittler waren ehemalige Polizeibeamte an der Tat beteiligt. (uh)
ABENDNACHRICHTEN MONTAG 26/02/07
Asuncion/Lissabon: Aussenminister in Portugal. - Aussenminister Rubén Ramírez Lezcano befindet sich zu einem offiziellen Besuch in Portugal. Dort will er mit Unternehmern zusammentreffen, um mit ihnen über Investitions-Möglichkeiten in Paraguay zu sprechen. Ramirez trifft sich mit Vetretern einer Unternehmens-Gruppe, die bereits seit 30 Jahren in Paraguay in der Landwirtschaft tätig ist. Im Rahmen seines Besuches ist auch ein Treffen mit Richtern des Obersten Gerichtshofes und dem ehemaligen portugiesischen Präsidenten Jorge Sampaio geplant. Zudem wird der paraguayische Aussenminister in der Technischen Universität von Lissabon eine Pressekonferenz über den Stand der Entwicklung Paraguays und des Mercosur geben. (abc)
Asuncion: Zentralbank kündigt Stützung des US-Dollars an. - Der neue Interims-Direktor der Zentralbank, Venicio Sánchez Guerrero, hat konkrete Maßnahmen zur Stabilisierung des US-Dollars angekündigt. Laut Sánchez müsse verhindert werden, dass die us-amerikanische Leit-Währung weiter an Wert verliere. Trotz des Fehlens einiger Mitglieder im Direktorium werde man Spekulations-Geschäfte mit dem Dollar zu verhindern wissen. Zur Zeit werde die Wechselkurs-Konjunktur analysiert. Danach werde man die notwendigen Massnahmen treffen. Die mit dem fallenden Us-Dollar-Kurs zusammenhängenden wirtschaftlichen Probleme hatten maßgeblich zum Rücktritt der Zentralbankchefin, Monica Pérez, beigetragen. (uh)
Asuncion: Steigende Nachfrage nach Elektrogeräten. - Der Import von Maschinen und Elektrogeräten hat sich 2006 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Das geht aus Angaben des Importzentrums CIP hervor. Danach folgt die Einfuhr von Treibstoff und Maschinen-Ölen. Die Wareneinfuhren in den beiden Sparten kostete Paraguay im vergangenen Jahr fünf Milliarden US-Dollar. Brasilien ist der wichtigste Lieferant von Maschinen und Elektrogeräten. Es folgen die USA, Argentinien, Frankreich und Deutschland. (uh)
Ciudad del Este: Schiesserei an Universität. - Ein Student hat heute morgen an der Nationalen Universität von Itapúa auf einen Dozenten geschossen. Vor den Augen von 70 Kommilitonen feuerte der 25-jährige vier Schüsse auf Professor Daniel Mlot. Mlot wurde von drei Geschossen getroffen und unverzüglich in die Unfallstation eingeliefert. Der Student nahm bereits das dritte Jahr infolge an einem Eintritts-Kurs teil, um einen Studienplatz an der Fakultät für Maschinenbau der Nationalen Universität zu bekommen. In den zwei vorangegangenen Jahren hatte er das Eintrittsexamen nicht bestanden. Dem Zwischenfall war ein Streit über die Benotung vorausgegangen. Der Schütze wurde von der Polizei festgenommen. Laut dem behandelnden Arzt der Presse befinde sich sich der Professor ausser Lebensgefahr und sei auf dem Luftweg in die Landeshauptstadt gebracht worden, wo er sich einer Operation unterziehen müsse. (abc)
Hernandarias/Ciudad del Este: Entführungen häufen sich. - Im Departament Alto Paraná wurden gestern erneut zwei Menschen verschleppt. Es ist bereits die fünfte Entführung seit Jahresbeginn. Am gestrigen Sonntag wurden der Sohn eines Tankstellen-Betreibers und dessen Freundin Opfer einer Entführung. Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr auf dem Weg nach Ciudad del Este. Laut Zeugen-Aussagen stoppten die Täter das Fahrzeug unter Waffengewalt und zwangen ihre Opfer in einen anderen Wagen umzusteigen. Nähere Einzelheiten über eine geforderte Lösegeld-Summen wurden bisher nicht bekannt. Bereits am Freitag wurden zwei Jugendliche entführt. Die Entführer sahen sich jedoch gezwungen, die Opfer wieder freizulassen.(abc)
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Re: News - Paraguay
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Antwort #90 am:
Februar 26, 2007, 02:26:06 »
Samstag, 24/02/2007
Asuncion: Abstimmung über neuen Zentralbank-Chef. - Am Montag wird im Senat über die Ernennung des designierten Zentralbank-Leiters Germán Rojas abgestimmt. Die Regierung rechnet mit der Zustimmung der Senatoren. das der Senat dem Vorschlag zustimmen wird. Rojas leitet momentan die Nationale Förderbank BNF. Dneben soll der Senat auch über die Verhängung des Ausnahmezustandes abstimmen. Ein entsprechender Gesetz-Entwurf wurde bereits am Donnerstag von der Abgeordnetenkammer verabschiedet. (uh)
Asuncion: Tag der paraguayischen Frau. - Heute wird der Tag der paraguayischen Frau begangen. Im Verlauf der Woche haben in diesem Zusammenhang bereits zahlreiche Veranstaltungen stattgefunden. Auf Kundgebungen und anderen Veranstaltungen machten Frauen auf ihre Situation aufmerksam. Die Frauen wollen die Öffentlichkeit auf die hohe Sterblichkeits-Rate unter Schwangeren und Gebärenden hinweisen. Zudem prangern sie die mangelnde fach-ärztliche Betreuung für Frauen an. Der Tag der paraguayischen Frau wird zur Erinnerung an den ersten Zusammanschluss amerikanischer Frauen am 24. Februar 1867 auf der Plaza de Mayo in Asuncion begangen. Damals unterstützten die Frauen das Land im Dreibundkrieg. Zu Kriegsbeginn war die Armee Paraguays den Kriegsgegnern zahlenmäßig noch überlegen. Nach anfänglichen Erfolgen wendete sich aber das Blatt. Eine Cholera-Epidemie schwächte Paraguay zusätzlich. Bis 1867 waren nahezu alle kampf-fähigen Männer gefallen oder Krankheiten erlegen; als die Allianztruppen die Hauptstadt Asunción erreichten, bestand die Verteidigungstruppe hauptsächlich aus Frauen, alten Männern und Halbwüchsigen. (ppn)
Asuncion: Schlechte Weizen-Ernte. - Die Weizen-Exporte sind in der letzten Ernte-Saison drastisch zurückgegangen. Während 2005/2006 an die 450-tausend Tonnen Weizen exportiert wurden, waren es in dieser Erntesaison lediglich 66-tausend Tonnen. Das teilte die Koordinatorin des Nationalen Weizenprogrammes, Lidia Viedma, mit. Ursache des Rückgangs sind vor allem die schlechten Witterungsbedingungen des letzten Jahres. Nach anfänglicher Trockenheit bei der Aussaat und Frostschäden während der Blütezeit war es bei der Ernte durch ergiebige Niederschläge zu nass. Dadurch litt auch die Qualität des Weizens. Lediglich im Norden Ost-Pararguays konnte qualitativ hochwertiger Weizen ge-erntet werden. (abc)
Asuncion: Schüler-Frühstück gegn Hunger. - Auch in diesem Jahr werden wieder ein Schüler-Frühstück an 177-tausend Schüler verteilt. Die Milch wird vor allem in den staatlichen Departaments-Schulen ausgegeben. Die Schüler-Frühstück-Kampagne wurde heute in der Schule Gregoria Saldívar in der Stadt Fernando de la Mora offiziell eröffnet. Die Kampagne soll in den nächsten Wochen auf weitere Departaments-Schulen ausgeweitet werden. Dafür wurden 12 Milliarden Guaranies bereitgestellt. (uh)
Asuncion/Berlin: Ringen um Freihandelsabkommen. - Paraguay und Deutschland bemühen sich um einen Durchbruch bei den Verhandlungen über ein Freihandels-Abkommen zwischen dem Mercosur und der Europäischen Union. Das teilten Journalisten nach ihrem Deutschland-Besuch mit. Die beiden Länder führen momentan den Vorsitz in den jeweiligen Marktbündnissen. Den Angaben zufolge liegen die Verhandlungen um das Freihandelsabkommen seit einiger Zeit auf Eis. Paraguay setzt nun große Hoffnunge auf den Besuch des Deutschen Bundespräsidenten, Horst Köhler. Die Regierung hofft, dass dadurch die Verhandlungen neuen Schub gewinnen. Vermehrte Investitionen aus Europa in den Ländern des Mercosur werden als zunehmendes Vertrauen in den südamerikanischen Wirtschaftsblock gewertet. Zudem hat die EU wiederholt erklärt, dass der Mercosur für die EU das wichtigste Handelsbündnis in Lateinamerika ist. Grösstes Hindernis sind die Importbeschränkungen der EU für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Mercosur. (abc)
Asuncion: UN-Hilfs-Programm zur Armutsbekämpfung. - Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Víctor Bogado, wird am Montag ein Abkommen über eine Zusammenarbeit mit dem Hilfs-Programm der Vereinten Nationen PNUD unterzeichnen. Das Hilfs-Programm beinhaltet Sozial-Massnahmen zur Bekämpfung der Armut. Die Unterzeichnung wird in der Abgeordnetenkammer im Beisein der PNUD-Vertreter, Henry Jackelen und Ricardo Yorg vorgenommen werden. Durch das Abkommen will man soziale Projekte zur Armutsbekämpfung in die Wege leiten. Insbesondere soll die Einhaltung des Staatshaushaltes besser kontrolliert werden. (ppn)
Asuncion: Brasilien öffnet Hafen wieder. - Soja aus Paraguay wird wieder über den brasilianischen Hafen in Paranaguá nach Europa exportiert. Das teilte die Vorsitzende der Kammer für Getreide und Ölfrüchte, Sonia Tomasone, mit. Die Soja-Lieferungen werden mit Lastkraftwagen bis zum Hafen transportiert, um über den Atlantik verschifft zu werden. Laut Tomasone sei der europäische Markt der wichtigste Abnehmer für Soja. Man erwarte eine Steigerung der Exporte um bis zu 30 Prozent. Der Gouverneur des brasilianischen Bundesstaates Paraná, Eduardo Requiao, hatte vor drei Jahren die Verschiffung gen-veränderter Soja aus Paraguay untersagt. Das Verbot wurde nun von den brasilianischen Justizbehörden aufgehoben. An die 50-tausend Lastwagen beladen mit Soja, Mais und Weizen werden in diesem Jahr im Hafen von Paranaguá ihre Ladung löschen. (lanacion)
Filadelfia: Indigene Bevölkerung beschwert sich über Verletzung von Abkommen. - Der Koordinationsrat zur Selbst-Bestimmung der Indigenen Bevölkerung CAPI hat sich in einem Schreiben an den Governeur von Boquerón formell beschwert. In dem Schreiben machen sie darauf aufmerksam, dass die Departaments-Verwaltung das als AMOTOCODIE bekannte Gebiet zwischen Teniente Montanía und Teniente Martínez im Jahr 2002 zum Schutzgebiet erklärte. Auf Anordnung der Departaments-Verwaltung wurde damals bestimmt, dass in diesem Gebiet keinerlei Arbeiten durchgeführt werden dürfen. Dadurch sollten Kontakte mit den noch im Busch lebenden Ayoreos und etwaige daraus erwachsende Gefahren-Situationen verhindert werden. Laut Angaben der CAPI habe nun das Unternehmen UMBU S.A. in dem Schutzgebiet Land gekauft und mit der Nutzbarmachung begonnen. Die Vorsitzenden des Indigenen Verbandes sehen dies als Rechts-Verletzung gegenüber dem Ayoreo-Volk und fordern, die Einstellung der Arbeiten. (gdb)
Filadelfia: Asphaltierung der Hauptstrassen verzögert sich. - Mit übrig-gebliebenen Geld aus dem Fonds für den bi-ozeanischen Korridor sollen die Hauptstraßen in Neu-Halbstadt, Filadelfia und Loma Plata asphaltiert werden. Staatspräsident Nicanor Duarte Frutos hatte den Beginn der Arbeiten für Februar angekündigt. Die Interamerikanische Entwicklungsbank BID hat jedoch der zweckentfremdeten Verwendung der Gelder noch nicht zugestimmt, wodurch sich die Asphaltierungsarbeiten verzögern. Die Kosten der Asphaltierung in allen drei Städten belaufen sich auf 6 Millionen US-Dollar. Laut Angaben des Ingenieurs Ramón Rojas wird ein acht Zentimeter dickes Beton-Fundament gegossen. Diese Strassen hätten eine Lebensdauer von 20 Jahren. Die Nebenstraßen sollen teilweise gepflastert werden, damit der Asphaltbelag nicht mit Erde verschmutzt wird. Die Bauarbeiten werden etwa ein Jahr in Anspruch nehmen, wobei mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. (abc)
La Patria: Asphaltierung bald beendet. - Die Asphaltierungsarbeiten der 115 Kilometer langen Strecke zwischen La Patria und Infante Rivarola stehen kurz vor ihrem Abschluss. Die mit den Bauarbeiten beauftragten Unternehmen teilten dem Minister für Öffentliche Bauten, Pánfilo Benítez, auf seiner Besichtigungsfahrt mit, dass nur noch ein 12 Kilometer langes Teilstück zu vollenden sei. Dann ist die Abzweigung vom Trans-Chaco nach Bolivien gänzlich asphaltiert. Laut Benítez sollen die Arbeiten in zwei bis drei Monaten beendet sein. (neike)
Asuncion: Brasilianer bauen Recycling-Fabrik. - Das brasilianische Unternehmen ECOCICLO will in Villeta im Departament Central eine Recyclingfabrik für Auto-Reifen errichten. Für die Wiederverwertung werden jeglich Arten von Reifen, sowie Gummireste und andere Kunst-Stoff-Artikel verarbeitet. Laut den Unternehmesleitern, Orestes Pereira und Felipe Oh, investiert ECOCICLO 2,5 Millionen US-Dollar in die neue Anlage. Aus dem Alt-Gummi wird wieder Rohmaterial gewonnen und nach Brasilien, Argentinien, die Vereinigten Staaten und in Länder der Europäischen Union exportiert. Dort wird es zur Herstellung von Bodenbelägen, Dämm-Materialien und zur Beimischung in Asphalt benutzt. In der Fabrik in Villeta werden mindestens 250 Arbeitsplätze geschaffen. Zudem wird mit Deviseneinnahmen in Höhe von 1,5 Millionen Dollar jährlich gerechnet. (lanacion)
Asuncion: Isasa wechselt Polizei-Chef aus. - Der Kommandant der National-Polizei, Fidel Isasa, hat gestern Dienst-Stellen in Ciudad del Este und anderen Ortschaften im Departament Alto Paraná besucht. Isasa wollte die Diensteinstellung und Effizienz der dortigen Polizeibeamten überprüfen. Dabei wurden einige personelle Veränderungen durchgeführt. Viktor Agüero wurde nun zum neuen Polizei-Chef von Alto Paraná ernannt. Sein Vorgänger, Justino Servían, wurde nach Asuncion versetzt. (uh)
ABENDNACHRICHTEN FREITAG 23/02/07
Infante Rivarola: Benítez zu Kurz-Besuch im Chaco. - Der Minister für Öffentliche Bauten, Pánfilo Benítez, war vor Kurzem zu einem zweitägigen Besuch im Chaco. Als erste Station besichtigte er die Kanal-Öffnung am Pilcomayo. Das Ministerium verstärkte dort den Maschinen-Park, mit dem die Mündung des Kanals von Sedimenten und anderen Hindernissen freigehalten werden soll. Bei dem Besuch von Benítez wurde eine neue Maschine ihrer Bestimmung übergeben. Diese soll die Säuberungs-Arbeiten im Falle einer Verstopfung des Zuflusses beschleunigen. Zweite Station seiner Reise war die Besichtigung der Asphaltierungs-Arbeiten an der 115 Kilometer langen Strecke zwischen Estancia La Patria und Infante Rivarola. Wie die mit den Arbeiten beschäftigten Unternehmen informierten, ist die Asphaltierung fast abgeschlossen und es fehlen nur noch 12 Kilometer bis zur Grenze. Innerhalb von zwei bis drei Monaten soll die Strecke auch beschildert sein. (neike)
San Pedro de Ycuamanyjú: Forderung nach besseren Strassen. - Die Einwohner der Departaments-Hauptstadt von San Pedro haben mit Protest-Kundgebungen gedroht, wenn nicht bald mit der Asphaltierung eines Teilstückes der Fernstraße 11 begonnen wird. Es handelt sich dabei um ein 47 Kilometer langes Teilstück, das die Ortschaft Nueva Germania mit San Pedro del Ycuamanyjú verbindet. Nachdem die Departaments-Hauptstadt und andere Ortschaften für längere Zeit von der Aussenwelt abgeschnitten waren, weil ein LKW die Erdstrasse blockierte, will man nun der Forderung nach Asphaltstrassen Nachdruck verleihen. Die Fernstraße 11 ist eine wichtige Verbindungsstrasse für San Pedro. Oft behindern festgefahrenee Lastwagen oder Reise-Busse den Verkehr. Das Ministerium für Öffentliche Bauten hat versprochen, im März mit der Asphaltierung zu beginnen. Der Minister für Öffentliche Bauten, Pánfilo Benítez, gab den 16. März als selbst gesetzes Ultimatum bekannt. (uh)
Ciudad del Este: Unbelehrbare Polizeibeamte. - Vor etwa zwei Monaten legte die Stadt-Polizei von Ciudad del Este auf Anordnung des Bürgermeisters ihren Dienst nieder. Diese Maßnahme wurde aufgrund von Beschwerden aus der Bevölkerung durchgeführt. Die Polizisten stoppten gezielt Fahrzeuge von Touristen und erfanden Verstösse gegen die Verkehrs-Ordnung, um Geld zu kassieren. Anfang dieses Monats nahm die Polizei ihren Dienst wieder auf. In der Zwischenzeit mussten die Beamten an einer Schulung teilnehmen. Allerdings scheint dies wenig Wirkung zu haben, da erneut Beschwerden laut werden. Nun kassieren die Polizeibeamten Gebühren, für die Erlaubnis in Parkverbots-Zonen anhalten zu können, um Waren abzuladen. Bezahlt man nicht, legen sie dem Fahrzeug eine Park-Kralle an, und erheben eine Geldbuße in Höhe von 200-tausend Guaraníes. (uh)
Asunción: Alt-Reifen-Sammlung kommt in Schwung. - Die Aktion der Altreifen-Sammlung zur Dengue-Bekämpfung in der Landeshauptstadt hat gestern erfolgreich begonnen. Laut Angaben der Organisatoren wurden insgesamt ein-tausend 200 Auto-Reifen bei der Müllhalde Cateura abgeliefert. Laut Angaben der Panamerikanischen Gesundheits-Organisation werden im Großraum Asunción 600-tausend Altreifen vermutet. Experten betonen immer wieder, dass alte Auto-Reifen ideale Brut-stätten für die Dengue-Überträgermücke Aedes Aegypti sind. Laut Studien entwickeln sich 71 Prozent der Larven in Wasser, das sich in Reifen angesammelt hat. Die Reifen sollen der Wiederverwertung zugeführt werden. (ppn)
Asuncion: Sprengstoff in falschen Händen. - Vom Gelände der Mine des Bau-Unternehmens ECOMIPA in Ypacaraí sind 75 Kilogramm Dynamit gestohlen worden. Der Eigentümer des Bau-Unternehmens ist der ehemalige Staatspräsidenten Juan Carlos Wasmosy. Zusammen mit dem Sprengstoff, wurde auch das notwendige Zubehör entwendet. Der Diebstahl wurde vom Sicherheitspersonal am gestrigen morgen gemeldet. Die National-Polizei ermittelt in der Sache. (abc)
Montag, 26/02/2007
Asuncion: Ausstellung zum Tag der Frau. - Anlässlich des Tag der paraguayischen Frau, der am Samstag gefeiert worden war, hat am gestrigen Sonntag die erste Expo für Frauen in Asuncion stattgefunden. Auf dieser Ausstellung konnten Handarbeiten und typische paraguayische Speisen begutachtet werden. Vor allem Lederhandarbeiten waren vielzählig ausgestellt. Die paraguayischen Gerichte wurden von Mitgliedern des Lebensmittelmarktes präsentiert. Mehr als 20 Frauen- und Handarbeits-Organisationen haben an der Ausstellung mitgewirkt. Neben einigen Vertreterinnen von Ministerien und Frauenorganisationen besuchte auch die Bürgermeisterin von Asuncion, Evanhy de Gallegos, die Expo. (lanacion)
Asuncion: Exporte sollten gestärkt werden. - Unternehmen, Universitäten und die Regierung haben sich für die Stärkung der Wirtschaft und ein Wachstum der Exporte zusammengeschlossen. Zwischen März und November des vergangenen Jahres wurden im Industrie- und Handelsministerium 8 Gesprächsrunden durchgeführt, um über Projekte zu beraten, durch die der Export wachsen kann. Die Treffen wurden von der Rediex organisiert. Wie Christian Thielmann, der Programmleiter der Rediex, mitteilte, koste es nicht nur Mühe, die Exporte zu fördern, sondern auch, diese dann aufrecht zuerhalten. Ziele dieser Programme ist vor allem die Ausfuhr von Fleisch nach Europa und die USA. Auch möchte man die landesinterne Fleischproduktion erhöhen. (lanacion)
Asuncion: Die Fischpreise sind in der letzten Zeit angestiegen. Wie Fischverkäufer von der Remanso-Brücke informierten, liege dieses zum einen an einem Rückgang im Angebot und an einer gleichzeitig gestiegenen Kundennachfrage. Wie weiter erklärt wurde, seien die gestiegenen Flusspegel für das geringere Angebot von einigen Fischarten verantwortlich. Da sich momentan zugleich viele Christen in der Fastenzeit befinden und daher kein Fleisch konsumieren, ist die Nachfrage nach Fisch angestiegen. Die am häufigsten verkaufte Fischart ist der Surubì, für den die Preise um 33 Prozent in die Höhe geschnellt sind. So wird 1 Kilogramm Surubì für 20 Tausend Guaranies verkauft. Die Preise von Pacù und Dorado seien hingegen nicht angestiegen. (abc)
Fuerte Olimpo: Situation verschlimmert sich. - Im Departament Alto Paraguay sind nach einigen grösseren Regenfällen viele Strassen zerstört worden. Die Ortschaften San Carlos, Marìa Auxiliadora und Toro Pampa sind von der Aussenwelt abgeschnitten. Dort herrscht zudem eine extreme Armut. Die seit einigen Monaten anhaltenden Niederschläge haben zur Folge, dass die Ortschaften per Bus von der Ruta Transchaco aus nicht mehr angefahren werden können. Die betroffenen Siedlungen können nur noch mit Traktoren oder zu Pferd erreicht werden. Hilfeleistungen von der Regierungen für die betroffenen Orte sind noch nicht eingetroffen.
Asuncion/Brasilia: Lugo nennt erste politische Themen. - Der ehemalige katholische Geistliche und mögliche Präsidentschaftskandidat Fernando Lugo, betonte gestern auf einer Sitzung mit Spitzen-Politikern der Liberalen Partei die Notwendigkeit, den Itaipú-Vertrag mit Brasilien neu auszuhandeln. Laut Lugo müsse die paraguayische Soveranität auf kultureller und wirtschaftlicher Ebene sowie im Bereich der Energie-Gewinnung zurückerlangt werden. Im Falle seiner Wahl wolle er den Konflikt vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag bringen, falls die brasilianische Regierungen eine Neuverhandlung verweigere. Momentan beschränke sich die Exportwirtschaft auf landwirtschaftliche Produkte. Paraguay könne jedoch nach einer Neu-Verteilung der Energie-Quoten auch elektrischen Strom zu markt-üblichen Tarifen exportieren. Er verwies auf Chile, Venezuela und Bolivien, die ihre Energie-Resourcen zu Marktpreisen an ausländische Abnehmer liefern. Paraguay hingegen gebe seine Energie-Anteile am Wasserkraftwerk lediglich zum Kostenpreis ab. Durch eine Änderung des Vertrages könnte Paraguay jährlich Einnahmen in Höhe von 1, 8 Milliarden US-Dollar erzielen. Momentan zahlt Brasilien lediglich 240 Millionen Dollar. Der Itaipú-vertrag wurde von der Strössner-Regierung im Jahr 1973 geschlossen. (abc)
Asuncion: OIE sagt Paraguay Unterstützung zu. - Die Internationale Tierseuchenbehörde OIE hat Paraguay ihre Untersützung zur Aufrechterhaltung des Status als aftosa-freies Land durch Impfung zugesagt. Das teilte der OIE-Vorsitzende, Bernard Vallat, den Mitgliedern einer paraguayischen Besuchs-Delgation mit. Es wurde den Regierungen der ConoSur-Mitlieds-Staaten jedoch nahegelegt, als gemeinsam als Region stärker gegen die Tierseuche vorzugehen, um grössere Erfolge zu erzielen. Dem ConoSur gehören neben Paraguay, Brasilien, Argentinien und Bolivien an. Die Delegation wird von Aussenminsiter Rubén Ramírez geleitet. Den Angaben zufolge berät eine Fach-Kommission der OIE seit heute bis zum 28. Februar über Massnahmen in den Ländern des ConoSur. (lanacion)
Asuncion: Daueraufgabe Pilcomayo. - Das Ministerium für Öffentliche Bauten und Kommunikation stellt mehr Maschinen zur Säuberung des Kanals am Pilcomayo zur Verfügung. Dazu gehört ein Amphibien-Bagger im Wert von 200-tausend US-Dollar, mit dem Baumstämme und Äste aus dem Flussbett beseitigt werden können. Dadurch soll ein ungehinderter Wasserlauf gewährleistet werden. Laut Minister Pánfilo Benítez müsse der Kanal regelmässig gesäubert werden. (uh)
Asuncion/Stockholm: Schweden verlängern Hilfs-Abkommen. - Das Stockholmer Kooperativs-Zentrum SCC wird auch in Zukunft den Verband der Produktions-Kooperativen FECOPROD unterstützen. Durch die Erneuerung eines gemeinsamen Abkommens soll FECOPROD auch weiterhin in die Lage versetzt werden, Kooperativen in ländlichen Gebieten zu fördern. Ein Projekt im Rahmen dieses Abkommens soll acht Kooperativen zu Gute kommen. (lanacion)
Luque: Gefahr durch Vögel. - Am Freitag ist am Flughafen Silvio Pettirossi erneut ein Flugzeug durch Vogelschlag beschädigt worden. Ein Vogel geriet während des Landeanfluges in die Turbine eines Privat-Jets und verursachte hohen Sachschaden. Die Turbine mußte nach Buenos Aires zur Reparatur gebracht werden. Wie der Flughafenverwalter, Gustavo Sandoval, mitteilte, sei man bemüht die Zahl der Vögel in der näheren Umgebung des Flughafens zu reduzieren. (abc)
Hernandarias/Ciudad del Este: Entführungen häufen sich. - Im Departament Alto Paraná wurden gestern erneut zwei Menschen verschleppt. Es ist bereits die fünfte Entführung seit Jahresbeginn. Am gestrigen Sonntag wurden der Sohn eines Tankstellen-Betreibers und dessen Freundin Opfer einer Entführung. Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr auf dem Weg nach Ciudad del Este. Laut Zeugen-Aussagen stoppten die Täter das Fahrzeug unter Waffengewalt und zwangen ihre Opfer in einen anderen Wagen umzusteigen. Nähere Einzelheiten über eine geforderte Lösegeld-Summen wurden bisher nicht bekannt. Bereits am Freitag wurden zwei Jugendliche entführt. Die Entführer sahen sich jedoch gezwungen, die Opfer wieder freizulassen.(abc)
Asunción: Polizeibeamte auf Abwegen. - Im Jahr 2006 wurden 41 Polizeibeamte entlassen, denen eine Straftat nachgewiesen werden konnte. Der Kommandant, Fidel Isasa, sicherte zu, dass man bemüht sei Ordnung und Disziplin in die Reihen der Polizeibehörde zu schaffen und das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen. Die Probleme beginnen bereits in der Polizei-Akademie. Kurz vor der bevorstehenden Abschlussfeier im vorigen Jahr haben drei angehende Beamte 33 Millionen Guaraníes gestohlen, um damit die Kosten des Festes abzudecken. Die Täter konnten jedoch ermittelt werden. Die Bevölkerung verliert unterdessen das Vertrauen in die National-Polizei. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres wurden bereits 15 Beamte wegen Diebstahls und Misshandlungen angezeigt. (uh)
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Re: News - Paraguay
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Antwort #89 am:
Februar 26, 2007, 01:09:54 »
Weltgebetstag der Frauen mit Liturgie aus Paraguay
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Re: News - Paraguay
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Antwort #88 am:
Februar 22, 2007, 08:57:23 »
Asuncion: Kampf um guten Ruf. - Die Regierung in Asunción wird um den Status als aftosa-freies Land kämpfen. Das teilte Aussenminister Rubén Ramírez Lezcano gestern vor seiner Abreise nach Europa mit. Neben einem Treffen mit Vertreter der Europäischen Union in Brüssel, wird Ramirez auch nach Paris reisen. Dort will er sich mit Vertreter der Internationalen Tierseuchebehörde OIE zu Gesprächen treffen. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob Paraguay den Status als aftosa-freies Land mit Impfung behalten kann. Der Verlust dieses Statuses würde für Paraguay verheerende wirtschaftliche Folgen mit sich bringen. Im vergangenen Jahr sind allein durch den Fleischexport Devisen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar ins Land geflossen. (uh)
Asuncion: Internationale Landwirtschaftsexperten auf Arbeits-Besuch. - Seit Montag befindet sich eine Experten-Delegation des Interamerikanischen Instituts für landwirtschaftliche Zusammenarbeit IICA im Land. Die Fachleute treffen unter anderem mit leitenden Persönlichkeiten des Landwirtschaftsministeriums, der SENAVE, der SENACSA, REDIEX und des Viehzüchterfonds zusammen. Dabei sollen Kooperationsprogramme und deren Finanzierung besprochen werden. Gemeinsam mit der SENACSA wird an einem Projekt zur Ausrottung der Maul- und Klauenseuche gearbeitet. (abc)
Asuncion/Miami: Lebensmittelmesse in Miami. - Heimische Nahrungsmittel-Hersteller wurden eingeladen, an der Lebensmittelmesse in Miami im US-Bundes-Staat Florida teilzunehmen. Die Einladung erfolgte durch die paraguayisch-amerikanische Handelskammer und dem Verband für Investitionen und Exporte REDIEX. Die Ausstellung findet wird vom 31. Mai bis zum 2 Juni von der US-leiteinamerikanischen Handelskammer veranstaltet. Teilnehmen können alle Unternehmen, die ihre Produkte in die USA zu exportieren wollen. Laut Angaben von REDIEX hat die paraguayisch-amerikanische Handelskammer einen Pavillon auf der Messe, wo die Unternehmen ihre Produkte ausstellen können. Dies sei eine einmalige Gelegenheit, paraguayische Lebensmittel auf internationaler Ebene bekannt zu machen. (uh)
Asuncion: Staatliche Schulen beginnen Unterrichtsjahr. - Heute beginnt in den staatlichen Schulen offiziell der Unterricht. Mehr als eine Million 700-tausend Schüler werden in diesem Jahr die Schulbank drücken. Das Schuljahr beginnt jedoch vielerorts mit Schwierigkeiten. An zahlreichen staatlichen Schulen fehlt es an der notwendigen Infrastruktur. Vor allem in ländlichen Gebieten werden auch in diesem Jahr Kinder unter Bäumen unterrichtet, da nicht genügend Klassenräume zur Verfügung stehen. Laut dem Direktor der Schule Presidente Federico Chaves von Barrio Obrero hätten sich Eltern bereit erklärt, Schulmöbel zu reparieren. Weiter besteht laut Angaben vieler Lehrer ein Mangel an Textbüchern und Unterrichtsmaterial. (uh)
Asuncion/Santa Cruz: Kampf gegen Maul- und Klauenseuche. - Die Tiergesundheits-Behörde SENACSA forderte das Veterinärs-Kommitee des CONOSUR auf, konkrete Massnahmen zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche zu ergreifen. Eine entsprechende Bitte soll während eines Treffens mit dem Vorsitzenden der Tiergesundheits-Behörden des CONOSUR vom General-Direktor der SENACSA, Manuel Barbosa, vorgelegt werden. Das Treffen findet heute und morgen im bolivianischen Santa Cruz statt. Das teilte Barbosa heute mit. Laut Barbosa haben Experten der Internationalen Tierseuchenbehörde OIE im Dezember den süd-amerikanischen Veterinärsbehörden empfohlen, einen Regional-Plan zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche zu entwickeln. Der Regional-Plan zur Ausrottung der Tier-Seuche beinhalte unter anderem die Synchronisierung der Impfkampagnen. Dabei sollen die Impfkampagnen in den verschiedenen Ländern aufeinander abgestimmt werden. Die korrekte Durchführung der Impfungen müsste zudem von einer Kommission überprüft werden. Unterdessen reiste der SENACSA-Vorsitzende, Hugo Corrales, nach Brüssel, wo er gemeinsam mit Aussenminister, Rubén Ramírez Lezcano zu Gesprächen mit Vertretern des Kommitees für grenzüberschreitende Tierseuchen zusammentrifft. (abc)
Asuncion: Verhandlungen um Personalwechsel in der Zentralbank. - Staatspräsident Nicanor Duarte Frutos verhandelt momentan mit der Opposition über einen personellen Wechsel an der Spitze der Zentralbank. Laut Presseangaben wird in Regierungskreisen der jetzige Botschafter für die Vereinigten Staaten und ehemalige Finanzminister, James Spalding, als künftiger Zentralbank-Chef gehandelt. Die Annäherung an die Opposition wird als Teil des Bestrebens, die Verfassung abzuändern, gewertet. (abc)
Asunción: Aussenminister auf Europa-Tour. - Außenminister Rubén Ramírez Lezcano ist am Dienstag zu einer Reise nach Europa aufgebrochen. Der momentane Rats-Präsident des Mercosur wird mit Vertretern der Europäischen Union über verschiedene Themen verhandeln. In Brüssel ist ein Treffen mit dem EU-Aussenbeauftragten, Javier Solana, geplant. Außerdem sind Gespräche mit der Kommissarin für Außen-Beziehungen, Benita Ferrero-Waldner, dem EU-Kommissions-Präsidenten, José Manuel Barroso, und dem Kommissar für Handels-Beziehungen, Peter Mandelson, geplant. Nachdem er in Paris die Verhandlungen mit der Internationalen Tierseuchen-Behörde OIE abgeschlossen hatte, reiste Ramirez weiter nach Protugal. Dort will er Kontakte zu portugiesischen Unternehmen knüpfen. (lanacion)
Asuncion/Berlin: Förderung von Auslandskontakten. - Heimische Unternehmen wollen ihre Produkte auf der Computer-Messe CeBIT in Hannover ausstellen. Die CeBIT öffnet ihre Tore vom 15. bis zum 23. März. Insgesamt nehmen fünf Software-Unternehmen mit Hilfe der Unterstützung durch den Verband für Investitionen und Exporte REDIEX und durch die deutsch-paraguayische Handelskammer an der Messe teil. Die deutsch-paraguayische Handelskammer organisiert darüberhinaus die Teilnahme an weiteren Ausstellungen in Deutschland, wie die Hannover-Messe, vom 16. bis zum 20. April, und die Resale 2007. Auf der Hannovermesse werden Neuerungen aus Technologie und Industrie vorgestellt. Die Resale ist eine internationale Gebraucht-Maschinen-Ausstellung, die vom 18. bis zum 20. April in Karlsruhe stattfindet. (lanacion)
Ayolas: Rekord bei Strome-Erzeugung. - Das paraguayisch-argentinische Wasserkraftwerk Yacyretá hat im Januar soviel Strom wie nie zuvor geliefert. Wie die bi-nationale Körperschaft mitteilte, wurden im ersten Monat diesen Jahres ein-tausend 341 Gigawatt pro Stunde generiert. Damit wurde der letzte Rekord vom März 2003 in Höhe von ein-tausend 236 Gigawatt gebrochen. Yacyretá ist ein Wasserkraftwerk am Paraná, dem Grenzfluss zwischen Paraguay und Argentinien. Der Stau-Damm dient auch zur Hochwasserregulierung. Er ist momentan 70 Meter hoch. Bis zum für 2008 geplanten Abschluss der Bauarbeiten soll er 83 Meter erreichen. Das 1998 eingeweihte, viertgrößte Wasserkraftwerk der Welt wurde von der Weltbank mitfinanziert. Die erzeugte Elektrizität geht vollständig nach Argentinien. Da Argentinien das Projekt vor-finanziert hat, zahlt Paraguay auf diese Weise seinen 50-prozentigen Anteil an den Baukosten ab. (abc/uh)
ABENDNACHRICHTEN MITTWOCH 21/02/07
Asuncion: Europäer interessieren sich für Bio-Diesel. - Die europäische Stiftung BIOCOMS will die Produktion von Bio-Diesel in Paraguay fördern. Die Zusammenarbeit wurde in einem Abkommen zwischen dem Industrie-Ministerium, dem Verband für Investitionen und Export REDIEX und der BIOCOMS vereinbart. Laut dem BIOCOMS-Vertreter, Enrique Manzanares, gebe es vor allem in Paraguay und Argentinien ein grosses Potential für Rohstoffe zur Biodiesel-Herstellung. (lanacion)
Asuncion: Seminar zu Pressefreiheit. - Der Vorsitzende der Inter-amerikanischen Pressevereinigung SIP, Rafael Molina Morillo, besucht momentan Paraguay. Heute will er sich mit führenden Politikern zu Gesprächen treffen. Am Donnerstag und Freitag nimmt er an einem Seminar teil, auf dem Journalisten aus Presse und Rundfunk teilnehmen. Zentrales Thema ist die Pressefreiheit. Zudem soll über das rätselhafte 0Verschwinden des Journalisten Enrique Galeano gesprochen werden. Es werden auch Journalisten aus anderen Ländern über ihre Erfahrungen informieren. (abc)
San Juan Nepomuceno: Vor Kurzem wurde ein 460 Hektar grosses Grundstück eines mennonitischen Landwirtes von einer Gruppe selbsternannter "landloser Bauern" besetzt. Die rund 100 Familien haben das Land bereits wieder verlassen, doch der Landwirt kann momentan nichts anbauen. Während der Besetzung bestellten die Bauern die Felder. Um weitere Repressalien zu vermeiden, wurde vereinbart, dass die Besetzer ihre Früchte ernten können. Die meisten Landbesetzer wollen das Land nicht, um selbst Landwirtschaft zu betreiben. Sie verkaufen es vielmehr an brasilianische Großgrundbesitzer, die bis zu zehn Millionen Guaraníes pro Hektar zahlen. Im Nordosten von Caazapá wandeln sich die meisten der Bauern-Siedlungen in großflächige Soja- und Getreidefelder. Die Siedlungen wurden vor zehn Jahren mit Hilfe des Instituts für Landvergabe und Ländereien INDERT errichtet, nachdem die Grundstücke enteignet worden waren. (abc)
Minga Guazú: Auto-Reifen aus heimischer Herstellung. - In der Nähe von Ciudad del Este hat ein Unternehmen zur Rund-Erneuerung von Auto-Reifen im Rahmen des Maquila-Verfahrens eröffnet. Das Reifenwerk Industria de Neumáticos del Alto Paraná wird zum größtenteils von einem brasilianischen Unternehmen finanziert. Die Runderneuerung wird auf dem modernsten Stand der Technik durchgeführt. Die Mitarbeiter wurden auf einem Fortbildungs-Kurs in Brasilien geschult. Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen 60 Mitarbeiter und produziert monatlich 30-tausend Reifen. Geplant ist die Einstellung von bis zu 150 neuen Mitarbeitern, um die Produktion auf 45-tausend runderneuerte Reifen zu steigern. 70 bis 80 Prozent der Reifen sind für den Export bestimmt. Laut Angaben des leitenden Angestellten Antonio Francisco Escobar sei ihr Herstellungs-Verfahren sehr umwelt-schonend. Sie würden nur Recycling-Material verwenden. (abc)
Asunción/Luque: Kokainfunde in der Hauptstadt. - Der Antidrogen-Einheit SENAD sind in den letzten Tagen wieder einige Drogenlieferungen ins Netz gegangen. Am Flughafen Silvio Pettirossi in Asunción spürte ein Polizei-Hund Kokain auf. Die Beamten entdeckten drei Schleif-Steine, die in extra angefertigten Hohlräumen 2,5 Kilogramm Kokain enthielten. Die Lieferung war für Großbrittanien bestimmt, wo das Rauschgift einen Marktwert von 150-tausend US-Dollar hat. Nach dem Absender des Paketes wird noch gefahndet. Auf dem Paket ist eine falsche Adresse angegeben. Bei einem weiteren Einsatz beobachteten Beamte ein Paar, das sich verdächtig verhielt. Sie warteten mit zwei Taschen auf dem Weg zwischen Luque und San Lorenzo auf einen Bus. Als die Beamten den Inhalt kontrollierten, entdeckten sie 36 Kilogramm Marihuana. (abc, uh)
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Re: News - Paraguay
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Antwort #87 am:
Februar 21, 2007, 02:07:42 »
Asuncion/Caracas: Ärzte beantragen Asyl in Paraguay . - Sechs kubanische Ärzte sind über Venezuela nach Paraguay geflüchtet und haben hier politisches Asyl beantragt. In Venezuela waren sie zuvor in einem medizinischen Einsatz -Team tätig. Die kubanische Regierung erteilt ihren Bürgern normalerweise keine Ausreisegenehmigung, ausser wenn diese im Ausland einen offiziellen Einsatz machen. Aus diesem Grund hatten sich die kubanischen Ärzte für den Einsatz in Venezuela gemeldet, um von dort aus dann in ein anderes Land zu flüchten. Sie hoffen jetzt, in Paraguay eine Anstellung zu bekommen. Kubanische Ärzte sind für ihre gute Ausbildung und Fachkentnisse bekannt. Bereits mehrmals wurden solche Ärzte für Einsätze auch nach Paraguay geschickt. Sie müssen sich jedoch stets verpflichten, nach Kuba zurückzukehren, andernfalls drohen ihren Familien Schwierigkeiten. (abc)
Asuncion: Wasserkraftwerke erwirtschaften beträchtlichen Gewinn. - Die Deviseneinnahmen durch die Stromnutzungsgebühren der doppelstaatlichen Wasserkraftwerke, Itaipú und Yacyretá sind im vergangenen Jahr bedeutend angestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2005 stiegen die Einnahmen durch die sogenannten Royaltie-Zahlungen um 51 Prozent an. Wie die Zentralbank informierte, handelt es sich um die höchsten Einnahmen der letzten Jahre. Insgesamt flossen durch die Einnahmen der doppelstaatlichen Wasserkraftwerke 553 Millionen Dollar in die Staatskasse. Der Anstieg der Deviseneinnahmen hat vor allem positive Auswirkungen auf die Internationalen Finanzreserven des Landes. Diese erreichten Ende 2006 einen Rekord von 1,7 Milliarden US Dollar. Das sind 405 Millionen Dollar mehr als 2005. Durch die hohen Einnahmen konnte die Regierung auch ohne größere Schwierigkeiten ihren finanziellen Verpflichtungen im Ausland nachkommen. (La nacion)
Asuncion/Buenos Aires: Radaranlagen gegen Drogenschmuggel. - Argentinien will an der Grenze zu Paraguay die Zahl seiner Radaranlagen erhöhen. Wie die argentinische Verteidigungsministerin Nilda Garré mitteilte, soll damit eine bessere Kontrolle des Drogenschmuggels möglich werden. Innerhalb der nächsten 2 Monate sollen mehrere mobile Radaraparate der argentinischen Streitkräfte an die Grenze zu Paraguay gebracht und dort installiert werden. In der Zwischenzeit sollen dann neue Radare gebaut werden, die die mobilen später ersetzen sollen. Durch die Geräte sollen vor allem Kleinflugzeuge gesichtet werden, die für den Drogenschmuggel zwischen Paraguay und Argentinien genutzt werden. (abc)
Asuncion: Korruptions-Verdacht innerhalb der ESSAP. - Staatsanwalt Arnaldo Giuzzio geht mehreren Anzeigen über Korruption in der Behörde für Trinkwasser-Versorgung ESSAP nach. Den Anzeigen zufolge wurden Kredit-Gelder in Höhe von 160 Millionen US-Dollar nicht sachgerecht angewandt. Der Gewerkschaftsführer, Luis Diarte, hat die Unregelmässigkeiten bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, und wurde daraufhin von ESSAP für zwei Tage von seinem Dienst suspendiert. Laut seinen Angaben habe ESSAP zwei Auslands-Kredite erhalten, um die Trinkwasser-Aufbereitungs-Anlage in Viñas Cué auszubauen. Die geplanten Arbeiten seien jedoch nie ausgeführt worden. Stattdessen wurden Tiefbrunnen gebohrt, um Wasser aus dem unterirdischen Wasser-Vorkommen Acuifero Patiño zu pumpen. Staatsanwalt Arnaldo Giuzzio ermittelt gegen mehrere Verwaltungs-Angestellte wegen Veruntreuung von Staatsgeldern. Das Geld stammte aus Finanzhilfen der Japanischen Bank für internationale Kooperation und von der Interamerikanischen Entwicklungsbank BID. (uh)
Asuncion/Seoul: Kongress-Präsident reist zu Parlamentarier-Treffen. - Der Kongress-und Senats-Präsident, Enrique Gonzalez Quintana, ist gestern nach Südkorea gereist. In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul nimmt er an einem internationalen Parlamentarier-Treffen teil. Dazu werden Teilnehmer aus 183 Länder erwartet. Das Treffen findet vom 21. bis zum 24. Februar statt. Dort sollen Fragen der Wirtschaft, des Umweltschutzes sowie des Weltfriedens erörtert werden. Zentrales Thema ist die Verbesserung der Lebensqualität in den Teilnehmer-Ländern. Quintana wird am 28. Februar zurückerwartet. Wie er der Presse mitteilte, beginnen die regulären Sitzungen des Senats am 8. März. (abc)
Asuncion/Tokio: Ehrung für Verdienste um Landwirtschaft. - Der Vertreter der Japanischen Agentur für internationalen Kooperation, JICA, Hiroshi Saito, ist für seinen Einsatz in Paraguay ausgezeichnet worden. Die Anerkennung erhielt der japanische Landwirtschafts-Experte vom Kooperativs-Institut INCOOP und vom Verband von Produktions-Kooperativen FECOPROD. Laut der Anerkennungs-Urkunde hat Saito während der letzten vier Jahre den Kooperativssektor in Paraguay gefördert und sich für die Stärkung kleiner landwirtschaftlicher Genossenschaften eingesetzt. Damit habe er sich um die paraguayische Landwirtschaft besonders verdient gemacht. Insbesondere in den südlichen Landesteilen unterstützt JICA zahlreiche kleine Kooperativen. (abc)
Asuncion: Diesel und Benzin werden allgemein billiger. - Private Tankstellen-Betreiber haben heute eine Preissenkung für Diesel und Benzin angekündigt. Nachdem die staatliche PETROPAR bereits vergangene Woche die Treibstoffpreise gesenkt hatte, wollen sich in dieser Woche die Unternehmen COPETROL und BARCOS & RODADOS anschließen. Es wird erwartet, dass auch ESSO und PETROBRAS ihre Preise senken. (abc)
Asuncion: Geldnot in der Forstbehörde. - Die Öffentliche Hand schuldet Holzhändlern 50 Milliarden Guaranies für bereits durchgeführte Aufforstungen. Das teilte der Vorsitzende des Holz-Händler-Verbandes, Juan Carlos Altieri, mit. In den letzten Jahren war es der Forstbehörde nicht gelungen, die vereinbarten Zahlungen für Aufforstungs-Massnahmen in ihr Budget aufzunehmen. Die Forstbehörde versucht die Aufforstungen mit Finanzhilfen aus dem Ausland aufrecht zu halten. Holzhändler betreiben bereits seit Jahren Aufforstungs-Projekte und fordern die Schaffung einer Aufforstungs-Behörde, die sich um die Aufforstung heimischer Wälder kümmern soll. Ein entsprechender Gesetzentwurf zur Schaffung der Behörde liegt seit geraumer Zeit im Senat, wurde bisher jedoch nicht behandelt. (abc)
Asuncion: Not-Unterkünfte für Hochwasser-Opfer. - Die Notstands-Behörde SEN hat Unterkünfte zur Aufnahme von Familien aus den Uferzonen am Paraguayflusses bereit gestellt. Laut Behördenleiter Arístides Gonzalez sei ein Aufnahme-Lager in der Nähe des Botanischen Gartens eingerichtet worden. Dort könnten bis zu fünf-tausend Menschen untergebracht werden. Weitere Unterkünfte werden momentan in den Stadt-Teilen Tacumbú, Ricardo Brugado und Zeballos Cué errichtet. Angesichts des angekündigten Wetterphänomens El Niño wird in diesem Jahr mit Hochwasser am Paraguayfluss und tausenden obdachlosen Familien gerechnet. (abc)
Asuncion: Neue Vorsitzende Richterin greift durch. - Die neue Vorsitzende des Obersten Gerichtshofs, Alicia Pucheta de Correa, will Ordnung im Justizpalast schaffen. Gestern zu Dienstbeginn machte sie einen Rundgang im Justizgebäude um zu kontrollieren, ob die Angestellten rechtzeitig auf ihrem Arbeitsplatz erschienen sind. Sie werde sich durch die Drohungen der Opposition mit einem politischen Gerichtsverfahren nicht einschüchtern lassen, sagte de Correa. Alicia Pucheta de Correa wurde vor einigen Wochen mit Stimmenmehrheit zur Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs gewählt. Es ist das erste mal, dass eine Frau einer der drei Staatgewalten vortseht. (uh)
Asuncion: Neue Kadetten an Miltär-Akademie. - 20 junge Frauen sind in diesem Jahr für eine Ausbildung an der Militär-Akademie zugelassen worden. Sie wurden unter 56 Bewerberinnen ausgewählt. Zudem wurden 95 männliche Kadetten aufgenommen. Insgesamt lag die Zahl der Bewerber bei 350 Personen. An der Auswahl, die von der Akademies-Leitung vorgenommen wurde, nahmen erstmals Beobachter des Frauen-Sekretariats und der Volksverteidigung teil. Laut dem Direktor, Ramón Brozzón, sei in diesem Jahr ein neues, transparenteres Auswahl-Verfahren angewandt worden. (uh)
Asuncion: Freispruch für Macchi. - Der Oberste Gerichtshof hat den ehemaligen Staatspräsidenten, Luis Angel Gonzalez Macchi, von dem Vorwurf der Korruption freigesprochen. Das Berufungsgericht sah es nicht als erwiesen an, dass Gonzáles Macchi 16 Millionen US-Dollar wider-rechtlich aus der Staatskasse abgezweigt habe. Macchi war in erster Instanz zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt worden. Dem früheren paraguayische Staatschef wurde vorgeworfen, an einem illegalen Transfer von Staatsgeldern in die USA beteiligt gewesen zu sein. Macchi hat stets seine Unschuld beteuert. (abc)
Asuncion/Berlin: Journalisten reisen nach Deutschland. - Am 4. März wird der deutsche Bundespräsident Horst Köhler in Asunción erwartet. Neben Paraguay reist Köhler auch nach Brasilien und Kolumbien. Im Rahmen der Vorbereitungen für den Besuch wurden Journalisten aus den drei Länder nach Deutschland eingeladen. Die Journalisten besichtigten Industrie-Anlagen, Museen und historische Sehenswürdigkeiten. Daneben trafen sie sich zu Gesprächen mit Regierungsvertretern. Während der Gespräche äusserten die Deutschen ihre Besorgnis über die weit verbreitete Korruption und mangelnde Strafverfolgung in Paraguay. Im Vergleich zu Brasilien sind deutsche Investitionen in Paraguay eher gering. Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GTZ ist eine der wenigen deutschen Organisationen, die sich in Paraguay engagiert. Die Journalisten zeigten sich erstaunt, wie gut die deutsche Regierung über die politische und wirtschaftliche Situation in Paraguay informiert ist. Dabei wurden das geringe Wirtschafts-Wachstum, die große Armut, die Ineffizienz der Behörden und das mangelnde Vertrauen der Bevölkerung in die Demokratie hervorgehoben. (abc)
Fuerte Olimpo: Geldverschwendung bei Hilfsmassnahmen. - Die Katastrophen-Schutz-Behörde SEN hat gestern 600 Kilogramm Lebensmittel nach Alto Paraguay geliefert. Sowohl Stimmen aus der Bevölkerung als auch die Presse kritisierten, dass die vergleichsweise kleine Hilfslieferung mit einer Fracht-Maschine der Luftwaffe transportiert wurde. Die Lebensmittel haben einen Wert von zwei Millionen Guaranies und reichen bei weitem nicht aus, um die Not der vom Hochwasser betroffenen Menschen zu lindern. Allein der Transport kostete der öffentlichen Hand sieben Millionen Guaranies. (abc)
Asuncion: Hilfe für arme Bevölkerung. - Die multi-nationale Organisation "La capital financiera mundial de Nueva York" will in Paraguay mehrere Entwicklung-Programme starten. Gemeinsam mit der paraguayischen Vereinigung für Integrale Erziehung sind insgesamt sechs Hilfs-Projekte geplant.Laut dem lokalen Koordinator, Pedro Ojeda Durán, soll damit die Armut bekämpft und die Lebensqualität der Bevölkerung gesteigert werden. Insbesondere sollen Arbeitsplätze geschaffen werden, damit die Menschen ein regelmässiges Einkommen erhalten. Zudem wolle man Gewicht auf eine gute Bildung und gesunde Ernährung legen. (abc)
Asunción: Bürokratie-Marathon für Taubenjäger. - Die Umwelt-Behörde SEAM hat für die diesjährige Taubenjagd-Saison neue gesetzliche Anforderungen bekannt-gegeben. Taubenjäger müssen im National-Register für Wildleben eingetragen sein. Heimische Jäger benötigen dafür eine beglaubigte Kopie ihres Personalausweises, zwei Pass-Fotos und ein polizeiliches Führungs-Zeugnis. Ausländer müssen über eine beglaubigte Kopie ihres Reisepasses vorlegen. Zudem wird ein gültiger Jagdschein verlangt. Dafür ist die Vorlage der Bestätigung der Eintragung im Register für Wildleben, zwei beglaubigte Kopien des Waffenscheines und eine schriftliche Jagd-Erlaubnis des Grundstücks-Eigentümers notwendig. (abc)
Filadelfia: Viehdiebstähle nehmen zu. - Im zentralen Chaco nehmen illegale Vieh-Schlachtungen in besorgnis-erregendem Masse zu. Laut Angaben von Haupt-Kommissar Casimiro Cardozo beklagten sich die Einwohner aus der Umgebung von Cruce Boquerón über das ständige Verschwinden von Vieh. Nach kurzer Zeit wurde ein Verdächtiger auf frischer Tat ertappt. Er konnte die notwendigen Dokumente für ein geschlachtetes Rind nicht vorweisen. Laut seinen Aussagen habe er das Tier von einem ihm unbekannten Fahrer eines Vieh-Lastwagens gekauft. Es wird vermutet, dass die illegalen Schlachtungen von Polizeibeamten gedeckt werden. (abc)
Fuerte Olimpo: Hochwasser bedroht viele Menschen. - Die Einwohner der Hafenstadt Fuerte Olimpo bereiten sich auf das bevorstehende Hochwasser vor. Aufgrund des schnell ansteigenden Wasser-Pegels im Paraguay-Fluss beginnen sie damit, Hütten aus Palmstämmen in höher gelegenen Gebieten zu errichten. Das letzte Hochwasser in Fuerto Olimpo datiert auf das Jahr 1995. Die damaligen Überschwemmungen zerstörten einen Gross-Teil der Häuser, wodurch sich über die Hälfte der Einwohner gezwungen sahen, in andere Ortschaften zu ziehen. Die Departaments-Verwaltung von Alto Paraguay begann deshalb 1996 mit der Errichtung eines Schutz-Deiches. Aufgrund von Erosion und mangelnder Instand-Haltung ist der Deich inzwischen stark beschädigt. Darüberhinaus wurden die meisten Wasser-Pumpen gestohlen. Trotz der Hochwasser-Warnungen blieben die Behörden bislang untätig. Zur Zeit steht der Wasserpegel im Hafen von Fuerte Olimpo bei sechs-ein-halb Meter. Um diese Jahreszeit werden üblicherweise um die drei Meter gemessen. (abc)
Villa Hayes: Kabeldiebe gefasst. Die Polizei hat gestern zwei Männer verhaftet, die Kabel der Copaco entwendet hatten. Die Kupferkabel waren aus einem Wohnwagen der Kommunikationsgesellschaft, Copaco gestohlen worden. Der Wagen befand sich bei Kilometer 132 an der Ruta Transchaco. Die Kabel mit einer Länge von 70 Metern hatten einen Wert von etwa 3 Millionen Guaranies. Während zwei der Diebe gefasst werden konnten, gelang einem dritten Mann die Flucht. (neike)
San Pedro del Ycuamandyyú: Neue Fernstraße in San Pedro. In diesem Jahr soll mit der Asphaltierung der Fernstraße 10 im Departament San Pedro begonnen werden. Das informierte ein Sprecher der Regierung, nach dem Treffen einer Delegation aus dem Departament San Pedro im Lopezpalast. Dort hatten sie sich diesbezüglich zu Gesprächen mit Regierungsvertretern getroffen. Wie es hiess, sei der Beginn der Asphaltierungsarbeiten an der Fernstraße 10 zwischen Juni und August vorgesehen. Die Fernstraße verbindet die Städte Santani und Puerto Rosario. Von der Asphaltstraße würden auch die Mennonitenkolonien Friesland und Volendam profitieren, erklärte der Oberschulze von Friesland, Hans Theodor Regier. Wie er sagte, werde die Asphaltierung der Fernstraße maßgeblich zur Entwicklung des Departaments beitragen. Auch der Oberschulze der Kolonie Volendam, Ernst Görzen äusserte seine Zufriedenheit über die Aussichten zum baldigen Bau der Asphaltstraße, die vor allem den Transport der Ernteerzeugnisse erheblich erleichtern werde. Die Wegebauarbeiten werden durch Kredite der Weltbank finanziert. Die Regierung erwartet, das der Kongress im März seine Zustimmung für die Vergabe der Kredite gibt. (ppn)
Asuncion: Waffen für neue Polizei-einheit. - Das Nationale Antidrogensekretariat, Senad hat der neuen Stadtpolizei gestern Waffen überreicht. Es handelt sich dabei um 152 Pistolen. Damit steigt die Zahl der Waffen dieser neuen Polizeieinheit auf 300, informierte der Innenminister Rogelio Benítez. Die Pistolen waren während verschiedener Operationen im Kampf gegen den Drogenschmuggel beschlagnahmt worden. Die neue Polizei-einheit hatte am 15. Februar offiziell ihren Dienst angetreten. Die Beamten der Stadt-Polizei sind an ihrer marine-blauen Uniform zu erkennen und sind für die Sicherheit und Ordnung auf den Straßen der Landeshauptstadt verantwortlich. Dadurch soll die Sicherheit für die Einwohner in Asunción gewährleistet werden. (abc)
Asuncion: Verhandlungen mit EU über Handelsbeziehungen. - Aussenminister, Rubén Ramírez ist gestern nach Europa gereist. In Brüssel will er sich mit dem EU-Kommisar für Außenhandel, Peter Mandelson, zu Gesprächen treffen. Ziel des Treffens ist die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der Europäischen Union über den bilateralen Handel mit dem Mercosur. Der Mercosur strebt seit einiger Zeit ein Freihandelsabkommen mit der EU an. Bisher waren die Verhandlungen jedoch stets gescheitert. Der Mercosur fordert von der EU die Abschaffung ihrer Agrar-Subventionen. Durch diese Subventionen werden Exporte von landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus dem Mercosur nach Europa erheblich erschwert. Paraguay hofft, dass die Verhandlungen durch den Besuch des deutschen Bundespräsidenten, Horst Köhler, im März neuen Schwung erhalten. (abc)
Asuncion: Fleisch-Geschäft mit Chile in Gefahr. - Chile verliert zunehmend das Interesse an Fleisch-Importen aus Paraguay. Nach Angaben der Ländlichen Vereinigung Paraguays gingen die Fleischexporte nach Chile im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2005 zwischen 30 und 40 Prozent zurück. Momentan suche Chile nach günstigeren Angeboten aus anderen Ländern. Ursache seien die hohen Preise für paraguayisches Rindfleisch. Das teilte der Verkaufsleiter von FRIGO-CHACO, Víctor Florentín, mit. Laut Florentin verlange Chile einen Nachweis über die Herkunft der Rinder. Deshalb könne man keine Rinder von den Versteigerungen nach Chile liefern, da die Herkunft der Tiere nicht immer klar sei. Momentan sind lediglich die Frigoríficos Guaraní, Neuland, Frigomerc, Frigochaco und Quality für den Export nach Chile zugelassen. Diese können jedoch aufgrund des mangelnden Angebotes an Schlachtvieh nicht genügend Fleisch liefern. (lanacion)
Asuncion: Schwierigkeiten bei der Rechtsfindung. - Nach dem gestrigen Freispruch für Luis Gonzalez Macchi wird auch ein zweites Urteil gegen den ehemaligen Staatschef überprüft. Das Berufungsgericht prüft die Verurteilung wegen illegaler Bereicherung. Darin war Macchi in erster Instanz zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Laut Presseangaben werde auf die Richter ein immenser politischer Druck ausgeübt, hinter denen oftmals wirtschaftliche Interessen stünden. So sei auch eine Überprüfung des Urteils gegen den ehemaligen Staatspräsidenten, Juan Carlos Wasmosy, erwünscht. Ihm werden zahlreiche Unregelmässigkeiten während seiner Amtszeit zur Last gelegt. In erster Instanz war Wasmosy zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.. Juan Carlos Wasmosy regierte Paraguay von 1993 bis 1998. Er besitzt mehrere Bau-Unternehmen und soll sich beim Bau des Wasserkraftwerkes Itaipú auf Kosten der Allgemeinheit bereichert haben. (abc)
Asuncion: Wirtschafts-Hilfe aus USA. - Die US-Regierung will die Wirtschaft in Paraguay beleben. Das erklärte US-Botschafter James Cason während eines Gespräches mit Industrie- und Handelsministers, José María Ibañez. Während des Treffens wurde eine mögliche Förderung paraguayischer Unternehmen im Rahmen des sogenannten Schwellenprogrammes erörtert. Dabei wurde betont, dass die bürokratischen Hürden für Existenz-Gründungen abgebaut werden müssen. Zudem müsse die Maquila-Industrie stärker gefördert werden. Das Schwellenprogramm umfasst einen Reformplan zur Unterstützung der Privat-Wirtschaft sowie zur Bekämpfung der Armut und Korruption. Es wird von der US-Regierung mit 34 Millionen Dollar finanziert. Die Fördergelder werden von USAID verwaltet. (lanacion)
Asuncion: Europäer interessieren sich für Bio-Diesel. - Die europäische Stiftung BIOCOMS will die Produktion von Bio-Diesel in Paraguay fördern. Die Zusammenarbeit wurde in einem Abkommen zwischen dem Industrie-Ministerium, dem Verband für Investitionen und Export REDIEX und der BIOCOMS vereinbart. Laut dem BIOCOMS-Vertreter, Enrique Manzanares, gebe es vor allem in Paraguay und Argentinien ein grosses Potential für Rohstoffe zur Biodiesel-Herstellung. (lanacion)
Asuncion: Seminar zu Pressefreiheit. - Der Vorsitzende der Inter-amerikanischen Pressevereinigung SIP, Rafael Molina Morillo, besucht momentan Paraguay. Heute will er sich mit führenden Politikern zu Gesprächen treffen. Am Donnerstag und Freitag nimmt er an einem Seminar teil, auf dem Journalisten aus Presse und Rundfunk teilnehmen. Zentrales Thema ist die Pressefreiheit. Zudem soll über das rätselhafte Verschwinden des Journalisten Enrique Galeano gesprochen werden. Es werden auch Journalisten aus anderen Ländern über ihre Erfahrungen informieren. (abc)
ABENDNACHRICHTEN 20/02/07
Luque: Die National-polizei hat in der Gegend von Mora cué in Luque einen Tankwagen beschlagnahmt, der offensichtlich illegal 30 tausend Liter Treibstoff transportierte. Laut Angaben der an der Beschlagnahme beteiligten Beamten habe das Fahrzeug kein Firmen-emblem gehabt. Der Fahrer verfügte auch nicht über die für den Transport nötigen Dokumente. Außerdem wurde festgestellt, dass die Tankverschlüsse nicht mit den vorgeschriebenen Siegeln versehen worden waren. (neike)
Asunción: Das von der National-polizei installierte Kamera-system in der Landeshaupt-stadt hat erneut zur Aufklärung einer Straftat geführt. Der Kassierer des Unternehmens Laboratorios Bagó, Francisco Amarilla erstattete am Dienstag Anzeige, dass ein Taxifahrer ihm 100 Millionen Guaraníes gestohlen habe. Mit dem Taxi sei er zuvor mitgefahren. Da der ermittelnde Staatsanwalt Zweifel an den Aussagen Amarillas hatte, schaute er sich die Aufnahmen des Notruf-dienstes 911 an. Dabei stellte er fest, dass kein Taxi die von Amarilla beschriebenen Straßen entlang gefahren sei. Diese Aufnahmen führten zur Überführung des Betrügers. Das Kamera-system wurde im Mai vorigen Jahres installiert und hat schon zur Aufklärung mehrerer Überfälle und Diebstähle gedient. Insgesamt 74 dieser Geräte befinden sich an strategischen Positionen in Asunción. Überwacht werden damit unter anderem Banken, Finanz-unternehmen, automatische Kassen und Schulen. Sie liefern ein scharfes Bild auch auf große Entfernungen. (ppn)
Asunción: Die Verkehrs-kontrollen einer interinstitutionellen Kommission bringen bereits die ersten positiven Resultate. Die Kontrolleure griffen besonders bei den Motor-radfahrern hart durch. Wie die Leiterin der Fahrzeug-registers, Martha Sosa informierte, würden jetzt vermehrt Schutzhelme benutzt und die Besitzer seien um die legalen Dokumente bemüht. Seit dem Beginn der Kontrollen seine 250 Krafträder beschlagnahmt worden. Die Zahlen gehen laut Daten des Fahrzeug-registers jedoch drastisch zurück. (lanacion)
Asunción: Die Stadtverwaltung von Asunción hat mit Kontrollen bei den öffentlichen Transport-mitteln begonnen. Unter Leitung der Bürgermeisterin, Evanhy de Gallegos stoppte die Verkehrs-polizei Busse, um sie zu inspizieren. Laut Angaben von de Gallegos sei es ein Einsatz, um die nicht regel-konformen Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Die Beamten beschlagnahmten heute insgesamt 18 Busse und die Kontrollen sollen fortgesetzt werden. Außerdem kündigte die Bürgermeisterin an, dass sie die Entfernung der ungemütlichen Drehkreuze durchsetzen werde. (abc)
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Re: News - Paraguay
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Antwort #86 am:
Februar 17, 2007, 03:21:43 »
Freitag, 16/02/2007
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Asuncion: Kritik an geplantem Wasser-Nutzungs-Gesetz. - Das Gesetz zur Nutzung von Wasser könnte sich negativ auf die Fischzucht auswirken. Das erklärte die juristische Beraterin des Fisch-Züchter-Verbandes, Pelucia Giménez Rodriguez. Die hohen Anforderungen und die langwierige Bürokratie würden die Fischer schwer belasten. So werde auch für kleine Fischzuchtbetriebe eine amtliche Genehmigung notwendig sein. Zudem muss laut dem Gesetz-Entwurf eine vor Inbetriebnahme eines Fisch-Zucht-Betriebes eine Umweltstudie durchgeführt werden, was mit hohen Kosten für die Fischzüchter verbunden sei. Der Gesetzentwurf, im Senat bereits Zustimmung fand, wird nun in der Abgeordnetenkammer behandelt. Durch das Gesetz muss in Zukunft auch die Nutzung von Regenwasser oder eines Brunnens behördlich genehmigt werden. (abc)
Asuncion: Billiger Warenkorb entpuppt sich als Mogelpackung. - Die Hausfrauenvereinigung kritisiert die schlechte Qualität der Lebensmittel, die im Rahmen der Kampagne "Billiger Warenkorb" verkauft werden. Die Vertreterin der Hausfrauenvereinigung, Sara Servián, beschwerte sich gestern offiziell über verdorbene Lebensmittel in den verbilligten Lebensmittel-Paketen. Industrie- und Handelsminister José María Ibañez zeigte sich erstaunt über die Meldung und informierte sich vor Ort persönlich über die Situation. Dabei mußte er feststellen, das in zahlreichen Paketen lediglich blanke Knochen und vergammeltes Gemüse enthalten war. Servián rief die Bevölkerung auf aus Protest keine Lebensmittelpakete mehr zu kaufen. (uh)
Asuncion: Förderung kleiner Vieh-Zucht-Betriebe. - Das Landwirtschaftsministerium ist bemüht, den Viehbestandt zu vergrößern. Das teilte der Vorsitzende des Viehzüchterfonds, José Escobar, mit. Escobar war gestern zu Gesprächen mit Landwirtschaftsminister Ricardo Garay getroffen, um über die derzeitige Situation in der Viezucht zu sprechen. Dabei waren sich beide einig, dass der Viehbestand im Land nur vergrößert werden könne, wenn die kleinen und mitteständischen Viehzuchtbetriebe sowie die Kooperativen gezielte Unterstützung erhalten. Laut Escobar, sei der Viehzüchterfonds bereit, mittel- und langfristige Kredite zur Verfügung zu stellen. (ppn)
Asuncion: Christen bereiten sich für den Welt-Gebets-Tag vor. - Der Welt-Gebets-Tag wird am 2. und 3. März begangen. Das Motto heißt, "Unter Gottes Zelt vereint". Für die diesjährige Veranstaltung haben Frauen des paraguayischen Welt-Gebets-Tags-Komitees die Liturgie geschrieben. In den Mittelpunkt stellen sie die Nanduti-Spitze. Dieses typische, wertvolle Kunsthandwerk entstand aus der kreativen Verbindung von indigener und europäischer Kultur. Die verschiedenen Muster entsprechen der reichen Natur des Landes. Sie sind miteinander durch ein einziges Garn zu einem Ganzen vereint. Die Kreisform der Spitze symbolisiert die immer währende Anwesenheit Gottes. (abc)
Asuncion: Zusammenarbeit im Wald-Schutz. - Das Umweltsekretariat SEAM und die Organisation Guyra Paraguay haben am Mittwoch ein Abkommen zur gemeinsamen Überwachung der noch verbliebenen Wälder Ostparaguays geschlossen. Das Abkommen wurde von Umweltminsiter Carlos López Dose und dem Leiter von Guyrá Paraguay, Alberto Yanosky, unterzeichnet. Das Projekt zum Schutz der Wälder wird von der Interamerikanischen Entwicklungsbank BID mit einer Finanzhilfe in Höhe von 187 Millionen Guaranies unterstützt. (abc)
Asuncion: Intervention auf Devisenmarkt. - Die Zentralbank hat in den Devisenmarkt eingegriffen, um einem weiteren Verfall des US-Dollars entgegenzuwirken. Wie aus Kreisen der Zentralbank verlautete, wurden gestern sechs Millionen US-Dollar aufgekauft, um den Kurs-Verfall der US-amerikanischen Leitwährung zu bremsen. Der US-Dollar stand gestern bei fünf-tausend 200 Guaranies im Ankauf. Es wird jedoch damit gerechnet, dass der Dollar trotz der Intervention der Zentralbank weiter an Wert verliert. Haupt-Ursache des Wert-Verfalls ist die bevorstehende Soja-Ernte. Die Soja-Landwirte rechnen in diesem Jahr mit einer Rekordernte. Dadurch fliessen hohen Deviseneinnahmen ins Land. (uh)
Asuncion/Buenos Aires: Soja-Lieferungen nach Argentinien. - Argentinien will auch in diesem Jahr große Mengen Soja aus Paraguay importieren. Obwohl das Nachbarland mit einer Rekord-Ernte rechnet, wollen die Betreiber der argentinischen Soja-Verarbeitungsanlagen sicherstellen, dass genügend Vorrat vorhanden ist. Im vergangenen Jahr haben die argentinischen Agrar-Unternehmen Cargill und Dreyfus 750-tausend Tonnen Soja importiert. Die größte Menge stammte aus Paraguay. (abc)
Asunción: Konkurrenz-Kampf innerhalb des MERCOSUR. - Laut dem Vorsitzenden der Ländlichen Vereinigung, Alberto Soljancic, seien Argentinien und Brasilien ständig darum bemüht, der paraguayischen Fleisch-Industrie Schaden zuzufügen. Aufgrund des vergleichs-weise geringem Export-Volumens stelle Paraguay keine Gefahr für die Exporte der Nachbarländer dar, sagte Soljancic. Auch das ebenfalls kleine Mitgliedsland Uruguay stehe Paraguay bei der Wahrung seiner wirtschaftlichen Interessen nicht bei. Soljancic verglich diese Situation mit dem Drei-Bund-Krieg. Soljancic machte diese Aussagen nach einer verbalen Attacke des Leiters des brasilianischen Tiergesundheits-Dienstes, Jamil Gomes de Sousa. De Sousa hat in einem Interview gefordert, dass Paraguay der Status als aftosa-freies Land aberkannt werden müsse. Fleischexporte sind nach Soja der grösste Devisen-Bringer für Paraguay. Wenn Paraguay den Status als aftosa-freies Land verliert, hat dies negative Auswirkungen auf die gesamte heimische Wirtschaft. Der SENACSA-Leiter Hugo Corrales wies unterdessen darauf hin, dass es keinerlei Aftosa-Erkrankungen in Paraguay gebe. Corrales und Außenminister Rubén Ramírez Lezcano reisen der kommenden Woche nach Paris, um mit Vertretern der Internationalen Tiergesundheits-Behörde OIE über das Thema zu sprechen. (abc)
Asuncion: Regierung plant die Schaffung einer neuen Anti-Drogen-Behörde. - Laut dem Vorsitzenden des Parlaments-Aus-Schusses zur Bekämpfung des Rauschgifthandels, Zacarías Vera Cárdenas, soll ein Gesetz zur Bildung einer neuen Anti-Drogen-Behörde erlassen werden. Die Initiatoren für den Gesetzentwurf werden mit dem kolumbianischen Botschafter zusammentreffen, um sich über die Erfahrungen bei der Bekämpfung des Drogenhandels in Kolumbien zu informieren. Die kolumbianischen Behörden verfügen über eine jahrzehnte-lange Erfahrung auf diesem Gebiet. Vera Cárdenas teilte mit, das Anti-Drogen-Sekretariat SENAD und das Sekretariat zur Verhinderung von Geldwäsche SEPRELAV werden auch in diesem Jahr eng zusammenarbeiten. Im vergangenen Jahr seien mehrere gemeinsame Massnahmen erfolgreich durchgeführt worden. (ppn)
Asuncion/Soul: Süd-Korea bedankt sich mit mehreren Finanzhilfen Danke. - Die süd-koreanische Regierung hat Paraguay eine Spende in Höhe von ein-ein-halb Millionen US-Dollar zugesagt. Das Geld sei für den Ausbau des Stromnetzes der ANDE vorgesehen, erklärte Aussenminister, Rubén Ramírez Lezcano. Ein entsprechendes Abkommen wurde gestern von Lezcano und dem koreanischen Botschafter unterzeichnet. Die Finanzhilfe für ANDE ist eines von vier Projekten, welche die koreanische Regierung für die kommenden drei Jahre zugesagt hat. Weitere Projekte beinhalten die Untersützung der Notstandsbehörde SEN in Form einer nichtrückzahlbaren Finanzhilfe in Höhe von einer Million Dollar, die Errichtung von Klassenräumen und die Ausstattung von Schulen mit Computern. Die Hilfs-Projekte werden von der Koreanischen Agentur für Internationale Koopeation KOICA überwacht. Wie der koreanische Botschafter erklärte, sei die Unterstützung als Dank für die freundliche Aufnahme koreanischer Einwanderer zu werten. Im vergangenen Jahr wurde der 40. Jahrestag der ersten Einwanderung koreanischer Staatsangehöriger gedacht. (abc)
Asuncion: Hilfe für Senioren. - In Asuncion leben an die zehn-tausend Senioren in extremer Armut. Das geht aus Angaben der Stadtverwaltung hervor. Demzufolge gibt es in Paraguay insgesamt 500-tausend Senioren, von denen 110-tausend ein gesichertes Einkommen haben. Vor diesem Hintergrund wurde gestern eine Zusammenarbeit zwischen dem Senioren-Rat CAMA und dem Nachbarschafts-Rat von Asuncion vereinbart. Dadurch sollen die Nöte der Senioren festgestellt und Abhilfe geschaffen werden. Laut dem Vorsitzenden der CAMA, Jorge Quintas, sei die Abteilung für Senioren-Betreuung in der asuncioner Stadtverwaltung einzigartig in ganz Paraguay. (uh)
Asuncion: Verkehrskontrollen dauern an. - Die städtische Verkehrs-Polizei hat im Februar bereits 400 Verkehrs-Verstösse registriert. Die Verkehrs-Kontrollen wurden in Zusammenarbeit dem Fahrzeugregister an verschiedenen Verkehrs-Knoten-Punkte in der Landeshauptstadt durchgeführt. Während der Kontrollen wurden insgesamt 30 Millionen Guaranies Bussgelder erhoben. Die meisten Geld-Bussen wurden wegen nicht angebrachter Kennzeichen und fehlender Fahrzeug-Papiere verhängt. Die Kontrollen sollen noch bis Ende Februar andauern. (neike)
ABENDNACHRICHTEN DONNERSTAG 15/02/07
Puerto Pinasco: Falschmeldung über Riesenschlange. - Die in der Tageszeitung ABC – Color abgedruckte Meldung über den Tod eines Mannes durch eine Boa Constrictor hat sich als eine Falschmeldung heraus-gestellt. Die Lebens-gefährtin des scheinbar getötenen Mannes verfing sich in Widersprüchen bei der Schilderung des Geschehens. Schließlich gab sie zu, dass sie die Geschichte erfunden habe. Als Begründung gab sie an, dass sie auf ihre präkere finanzielle Situation aufmerksam machen wollte. Außerdem beklagte sie sich über Misshandlungen durch ihren Lebensgefährten. Die Frau hatte nach der Veröffentlichung der grausigen Geschichte von allen Seiten Hilfe erhalten. Sogar der Bürgermeister von Puerto Pinasco übergab ihr eine Geldsumme. Der angeblich Getötete befand sich unterdessen während des Spektakels offensichtlich in Paso Barreto, wo er in einer Köhlerei angestellt ist. (uh, abc)
Asunción: Leichte Preis-Veränderungen bei Fleisch. Auf dem Großmarkt in Asunción werden seit gestern einige Fleisch-Schnitte billiger als zuvor angeboten. Während bei dem Fleisch erster Wahl der Unterschied nur wenige hundert Guaraníes betrug, gab es bei dem Fleisch zweiter Wahl einen Preisrückgang von über 2 tausend Guaraníes. Bei den anderen Schnitten wurden keine Preisänderungen vorgenommen. Der Kilopreis für die Rinderhälften stieg im Gegensatz dazu, wie die paraguayischen Fleischkammer berichtete. Nähere Informationen dazu erfahren Sie heute abend um 20 Uhr 30 bei den Viehpreisen im Abendjournal. (abc)
Asunción/Seoul: Neues Kommunikationssystem für Ministerien. - Die Regierung von Südkorea will Paraguay dabei behilflich sein, die Telefonkosten zu senken, die bei den Anrufen zwischen den verschiedenen Ministerien entstehen. Heute wurde aus diesem Grund ein Abkommen vom Außenminister Rubén Ramírez Lezcano und dem koreanischen Botschafter Byung-Kwon Kim unterzeichnet. Laut Berechnungen von koreanischen Experten belaufen sich die jährlichen Kosten für Telefonanrufe zwischen den Ministerien auf über 1,2 Millionen US-Dollar. Mittels eines neuen Kommunikations-systems sollen in diesem Bereich nun Kosten gespart werden. Innerhalb von zwei Jahren sollen die Systeme der Ministerien komplett modernisiert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 2,5 Millionen Dollar. (abc)
Asuncion: Ebenso wie alle anderen Länder bleibt auch Paraguay nicht von der weltweiten Klima-veränderung verschont. Um diesen Veränderungen entgegen-zuwirken, sei es wichtig, etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen. Wie vom Umweltsekretariat verlautet, gehört Paraguay allerdings nicht zu den Ländern, welche ihren Kohlen-dioxid-ausstoß verringern müssen. Im Rahmen des Nationalen Programmes zum Kampf gegen Klima-veränderungen findet morgen auch eine Informations-tagung morgen im Hotel Los Alpes statt. Eingeladen sind dazu besonders Unternehmer aus den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Transport und Industrie. In Bezug auf das Thema Umweltschutz wird heute abend außerdem bereits ein Film gezeigt, der vom ehemaligen Vizepräsidenten der USA, Al Gore gedreht wurde. Der Film handelt von einigen Natur-katastrophen, die im Zusammenhang mit der Klima-veränderung stehen. (lanacion, abc)
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Antwort #85 am:
Februar 15, 2007, 02:27:13 »
Osterburger geht als Austauschschüler für ein Jahr nach Südamerika
Christopher freut sich auf eine aufregende Zeit in Paraguay
Von Nico Maß
Christopher Klafke. Der 16-jährige Osterburger lebt die kommenden Monate in Paraguay. Foto: Nico Maß
Für den Osterburger Christopher Klafke beginnt in diesen Tagen eine aufregende Zeit. Den 16-jährigen Gymnasiasten zieht es nach Süd amerika. Als Austauschschüler wird er bis Januar 2008 in Paraguay leben.
Osterburg. Die Aufregung hat sich schon längst eingestellt. Und Reisefieber. Ein Jahr lang wird Christopher Klafke bei einer Lehrerin und Mutter zweier Töchter in einem Vorort der Hauptstadt Asuncion leben. " Für ein Jahr ins Ausland zu gehen, das hat mich schon lange gereizt ", erzählt er. " Ich bin neugierig darauf, wie die Menschen in Paraguay leben ", fügt er hinzu,
Vor dem Aufbruch in das süd amerikanische Land bemühte sich der Jugendliche, viel über Paraguay zu erfahren. Er besuchte eine Havelberger Familie, deren Tochter bereits als Austauschschülerin in Paraguay ist. Und er nahm Kontakt zu seiner zukünftigen Gastmutter auf. So weiß der Osterburger längst, dass es in der insgesamt 5, 2 Millionen Einwohner starken Bevölkerung des Landes eine große deutschstämmige Minderheit gibt. Dennoch hofft Christopher, nicht auf seine Muttersprache zurückgreifen zu müssen. " Schließlich will ich die spanische Sprache erlernen ", betont er. Auch mit Blick auf die für ihn noch völlig neue Fremdsprache verzichtete der Osterburger, der bisher im Markgraf-Albrecht-Gymnasium Englisch und Französisch lernte, auf ein Austauschjahr in den USA oder England. " In diese Länder zieht es sehr viele deutsche Jugendliche. Ich wollte ganz bewusst irgendwohin nach Südamerika. Daraus ist dann schließlich Paraguay geworden. "
In seinem Gastland wird Christopher Klafke ganz normal die Unterrichtsbank drücken. Dennoch dürfte der Schulalltag in Paraguay für den Altmärker zu einer spannenden Erfahrung ohne allzu großen Notenstress werden. " Denn wenn ich nach Osterburg zurückkomme, werde ich die Schule dort fortsetzen, wo ich sie jetzt unterbreche. Das ist bei Austauschschülern immer so. "
Für ein Jahr nach Paraguay – zurück in der Altmark lässt der Osterburger seine Familie. Seine Freunde. Hat er keine Angst vor Heimweh ? " Auch wenn ich mich riesig auf Paraguay freue, kann das schon mal passieren, dass ich Heimweh habe ", gibt er schmunzelnd zu. " Aber ich werde ja dank Telefon, Internet und Emails auch weiter Kontakt zu meiner Familie und zu meinen Freunden haben ", fügt er hinzu.
Über Christopher Klafkes Erlebnisse in Paraguay wird die Osterburger Volksstimme in den kommenden Monaten in loser Folge berichten.
Quelle:
http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokales/osterburg/?sid=db3c96b903c5ffaf30fba83026b3b06a&em_cnt=239614
Donnerstag, 15/02/2007
Asuncion: Neue Polizei-Einheit tritt Dienst an. - Die neue Stadt-Polizei tritt heute offiziellen ihren Dienst an. Die Feierlichkeiten wurden in der zentralen Polizei-Dienststelle veranstaltet. Die Beamten der Stadt-Polizei sind an ihrer marin-blauen Uniform zu erkennen und sind für die Sicherheit und Ordnung auf den Straßen der Landeshauptstadt verantwortlich. Dadurch soll die Sicherheit für die Einwohner in Asunción gewährleistet werden. Der Stadt-Polizei gehören 202 männliche und 52 weibliche Beamte an. (abc)
Asuncion: APESA stellt Preissenkungen in Aussicht. - Mehrere private Tankstellen werden in der kommenden Woche ihre Preise für Diesel und Benzin senken. Das teilte der Geschäftsführer des Verbandes der Tankstellen-Betreiber APESA, Manuel Careaga, mit. Nach einer eingehenden Überprüfung der Kosten und der Lagerbestände, signalisierten die Unternehmen Copetrol und Barcos & Rodados ihre Bereitschaft für Preisreduzierungen. Die Firmen Copetrol, Barcos & Rodados, sowie Esso und Petrobras importieren ihre Treibstoffe aus dem Ausland, während Firmen wie Lubripar, Petrosur, Gas Corona und Copeg von der staatlichen Petropar beliefert werden. (abc)
Limpio: Förderung von Klein-Unternehmen zeigt erste Erfolge. - Klein-Unternehmer aus Limpio exportieren Artikel aus Karanda’y-Holz nach Europa. Durch die Bereitstellung günstiger Kredite konnten Kleinbetriebe Produktion verbessern. Nun exportieren sie verschiedenste Artikel nach Spanien, Deutschland Kanada und in die Schweiz, darunter Sandalen mit Sohlen aus Karanda’y-Holz. (abc)
Asuncion: Deutscher Genossenschaftsverband eröffnet Vertretung in der Landeshauptstadt. - Der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband DGRV hat in Asuncion ein Regional-Büro eröffnet. Der neue Sitz der DGRV wurde gestern im Beisein des deutschen Botschafters, Horst Wolfram Kerll, offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der Direktor der DGRV in Paraguay ist Steffen Müller. An den Feierlichkeiten nahmen unter anderen auch die Bürgermeisterin von Asuncion, Evanhy de Gallegos, der Vorsitzende des paraguayischen Kooperativs-Verbandes, Hermes García Balmaceda, und der Leiter des Kooperativs-Instituts INCOOP, Modesto Segovia Boltes, teil. Auf dem Fest-Akt wurde ein Abkommen über eine engere Zusammenarbeit der DGRV und der Stadtverwaltung unterzeichnet. (ppn)
Asuncion: Das Landwirtschaftsministerium hat die Zwangs-Schließung von zwei Baumwoll-Entkernungsanlagen angeordnet. Es handelt sich dabei um Anlagen des Unternehmens Louis Dreyfus. Die Anordnung erfolgte nach einer Überprüfung der Waagen in den Entkernungsanlagen. Durch die Schliessung soll verhindert werden, das die Baumwollbauern bei der An-Lieferung ihrer Ware betrogen werden. Die Entkernungsanlagen befinden sich in Santa Rosa del Aguaray in San Pedro und Horqueta in Concepción. (abc)
Asuncion: Sperrstunden werden aufgehoben. - Der Stadtrat von Asuncion hat während seiner gestrigen Sitzung beschlossen, die Sperrstunden für Restaurants und Vergnügungslokale gänzlich aufzuheben. Die Entscheidung wurde nach einer langen Debatte mit 14 zu fünf Stimmen getroffen. Jedoch soll der Verkauf von alkoholischen Getränken eingeschränkt werden. An Wochentagen darf Alkohol zukünftig bis 2 Uhr Nachts und von Freitag bis Sonntag bis 4 Uhr morgens ausgeschenkt werden. Bürgermeisterin Evanhy de Gallegos muss den Beschluss noch Inkraftsetzen. (uh)
Asuncion: Fernando Lugo auf Chaco-Rundfahrt. - Der ehemalige Bischof und jetzige Galeons-Figur der Oppositions-Bewegung, Fernando Lugo, beginnt heute mit einer Rundreise durch mehrere Chaco-Ortschaften. Für heute ist ein Besuch in der Schule Pai Puku, sowie in den Ortschaften Montelindo, Pozo Colorado, Sombrero Pirí und Teniente Irala Fernandez geplant. Morgen will Lugo nach Loma Plata und Filadelfia kommen. Während seines Aufenthaltes im Zentralen Chaco will sich Lugo mit führenden Persönlichkeiten der Kooperativen und Indianerführern zu Gesprächen treffen. Für Samstag sind Besuche in Macharety, Laguna Negra, Santa Teresita, Mariscal Estigarribia und Villa Choferes geplant. (abc)
Asuncion: Mehr Zeit für Impfungen. - Die Impfkamagne gegen die Maul- und Klauenseuche soll bis zum 5. März verlängert werden. Das wurde gestern vom Tiergesundheitsdienst SENACSA beschlossen. Ge-impfte Tiere können nun bis zum 15. März in den SENACSA-Büros registriert werden. Die Entscheidung wurde auf Bitten der Ländlichen Vereinigung Paraguays getroffen. Als Grund für die Verlängerung der Impfkampagne wurden die widrigen Bedingungen aufgrund der ergiebigen Niederschläge genannt. (abc)
Puerto Pinasco: Familientragödie am Paraguay-Fluss. - Eine Boa-Constrictor hat auf einer Estancia im Distrikt Puerto Pinasco im Departament Presidente Hayes einen 40-jährigen Mann getötet. Die Riesenschlange erdrückte und verschlang den Mann vor den Augen seiner Familie. Laut der Ehefrau sei die Familie zusammen mit zwei weitere Angestellten im Begriff gewesen mit einem Kahn und zwei Pferden die überschwemmte Estancia am Paraguayfluss zu verlassen. Beim Beladen des Kahns sei ihr Mann von der Riesenschlange im Wasser überrascht worden. Das tragische Unfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag. Laut Presseangaben kommen auf den schwimmenden Wasserpflanzen, auch als Camalotes bekannt, mit dem Hochwasser immer mehr Schlangen, um auf trockenere Gebiete zu gelangen. Dies sei eine zunehmende Bedrohung für die ohnehin von den Überschwemmungen betroffenen Uferbewohner. (abc)
Fernando de la Mora: Raubüberfall auf Auto-Handel. - Drei schwerbewaffnete Männer haben gestern einen Gebrauchtwagen-Handel überfallen. Die Männer trugen Polizeiuniformen und kugelsichere Westen. Einer der Täter zeigte sogar einen Dienst-Ausweis vor. Die Täter entwendeten eine Camoñeta und erbeuteten Bargeld in Höhe von 60 Millionen Guaranies. Der Wagen wurde kurze Zeit später verlassen aufgefunden. (neike)
ABENDNACHRICHTEN MITTWOCH 14/02/07
Asunción: Drastische Massnahmen zur Dengue-Bekämpfung. - Die Bekämpfung der Dengue-Übertragermücke
Filadelfia: Unterschiedliche Versionen. - Die Versetzung von Polizeibeamten im Departament Boquerón ist aufgrund ihrer Verstrickung in den Auto-Schmuggel erfolgt. Das erklärte heute der Chef der Abteilung für Öffentliche Sicherheit und Ordnung von Boquerón, Hauptkommissar Casimiro Cardozo. Ein Polizeibeamter hatte gegen Cardozo Anzeige wegen Erpressung erstattet. Demnach forderte Cardozo von seinen Untergebenen, dass sie eine bestimmte Summe an Schmiergeldern einkassieren mussten. Der Hauptkommissar sagte, dass einige der Versetzungen auch auf Bitten aus der Bevölkerung vorgenommen wurden. Unterdessen kündigte der Leiter der sechsten Polizei-Region von Boquerón und Presidente Hayes, Santiago Velazco Sanabria die Untersuchung des Falles an. (abc)
Asuncion: Raubüberfall auf Supermarkt. - Ein Handelsraum der Supermarktkette STOCK ist heute morgen überfallen worden. Wie die Geschäfts-Leitung gegenüber der Presse mitteilte, seien die schwerbewaffneten Räuber am frühen Morgen in den Supermarkt eingedrungen und hätten die Angestellten überwältigt. Im Anschluß seien sie mit Bargeld im Wert von sechs Millionen Guaranies geflohen. Nähere Einzelheiten waren bis zum Abend nicht bekannt. (abc)
Asunción: Das Ministerium für Industrie und Handel, MIC hat im Januar diesen Jahres Investions-projekte im Wert von etwa 63,6 Millionen US-Dollar gebilligt. Die Investionen entsprechen 7 Projekten im Industrie-bereich sowie einem auf der Ebene von Dienstleistungen. Der MIC-Vorsitzende, José María Ibáñez betonte, dass diese Projekte nicht nur durch die investierten Geldmengen zur Entwicklung im Land beitragen. Auch die Erschaffung von 300 neuen Arbeits-plätzen sei von großer Bedeutung. Bei den Investitionen im Industrie-bereich sticht vor allem die Runderneuerung von Reifen hervor, wo die meisten Arbeits-plätze geschaffen werden. (lanacion)
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