aisa
Der Paraguayexperte mit 19 Jahre Erfahrung
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« Antwort #139 am: Oktober 21, 2009, 10:29:54 » |
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Die Fortsetzung befindet sich in Arbeit.
HH
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JustNow2
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« Antwort #138 am: Oktober 21, 2009, 05:33:53 » |
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Natürlich kann ein Alimenten-Prozess (abgesehen von zivilrechtlichen Ansprüchen) durchaus strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Aber doch nicht die ernsthaft vorgebrachte Beantragung eines derartigen Freiheitsentzuges!
Kann ich nicht glauben. Kein Staatsanwalt würde sich der Blamage aussetzen, seinen "Antrag" letztlich vom Tisch gefegt zu bekommen. Was hat es mit der Fortsetzungsstory also auf sich??
JustNow
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aisa
Der Paraguayexperte mit 19 Jahre Erfahrung
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« Antwort #137 am: Oktober 20, 2009, 06:53:24 » |
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Heute war es soweit. Es war ein sehr interessanter Tag.
Um 10:30 begann die Verhandlung. Vor der Verhandlung machte ich noch ein lockeres Schwätzchen mit dem Staatsanwalt und war sprachen über den Ausgang des Prozesses.
Gleich von Anfang an merkte ich daß die Richter mit mir einen kurzen Prozeß machen werden. Und so war es auch. Wegen einiger Sekunden Unachtsamkeit verpaßte ich den Momement wo ich die Einsprüche vorbringen konnte. Ich brachte dann meine Verteidigung vor und der Präsident des Tribunal betonte immer wieder daß es in diesem Prozeß nur darum geht ob ich bezahle oder nicht und nicht darum ob die Höhe gerechtfertigt ist.
Die Zeugen waren auch schnell erledigt weil ich nicht über die Höhe der Alimente reden konnte.
Mein Stil verblüffte den Staatsanwalt und die Richter sehr. Auch Loribel blieb die Spucke weg. Ich nahm die Sache nicht als Prozeß sondern mehr als eine lockere Diskussion. Ich redete mit den Richtern wie mit alten Kumpels und nicht wie mit Richtern.
Der kurze Prozeß den die Richter mit mir machten, ließ nichts Gutes erwarten. Die Verhandlung dauerte nicht einmal ein Stunde.
Zum Schluß brachte der Staatsanwalt seinen Antrag auf Verurteilung zu einer Haftstrafe von 3 Jahren vor.
FORTSETZUNG FOLGT
HH
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aisa
Der Paraguayexperte mit 19 Jahre Erfahrung
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« Antwort #136 am: September 25, 2009, 08:38:26 » |
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Am 20.10. ist es wieder einmal soweit. Der Alimentenprozeß geht mit der Verhandlung in die entscheidende Runde.
Obwohl der Prozeß schon Null und Nichtig ist, mußte eine Verhandlung anberaumt werden denn der Untersuchungsrichter wies, offensichtlich unter Druck, die Einstellung ab. Der Staatsanwalt präsentietrte seine Anklage, mit Absicht, nicht am 28.10. 2008 sondern erst ein Monat später. Dadurch ist der Prozeß Null und Nichtig.
Man muß sich vorstellen daß bei diesem Prozeß zwei Kräfte gegeneinander arbeiten. Die eine Kraft ist die Anwältin mit ihren Freunden bei der Justiz die eine Verurteilung anstreben und die andere Kraft ist das Gesetz das nicht verletzt werden soll.
Bildlich kann man das so sehen daß die Anwältin das Feuer schürt und die Feuerwehr löscht.
Der Staatsanwalt bekommt immer Druck um die Sache zur Verhandlung zu bringen, aber wenn er das macht wäre das eine Straftat, nämlich Verfolgung unschuldiger. Der Staatsanwalt muß also auf der Schneide wandern ohne abzustürzen. Er muß der Anwältin vorgaukeln daß er seine Arbeit zu ihren gunsten macht, aber ohne das Delikt der Verfolgung Unschuldiger zu begehnen. Darum wurde der Fall vom Staatsanwalt ganz unauffällig Null und Nichtig gemacht. Ein guter Rechtsanwalt wie ich sieht natürlich solche Tricks und reagiert entsprechend.
Ich gehe davon aus daß bei der Verhandlung der Fall für Null und Nichtig erklärt wird und somit die Sache erledigt sein wird.
Meine Alte und ihre Anwältin schauen dann natürlich in diem Röhre und nichts ist mit der Party.
Für mich sind solche Prozesse immer interessant denn so lernt man wie die PY Justiz funktioniert.
Übrigens ist die Exekution des Alimentenurteils von der Richterin auch schon Null und Nichtig gemacht worden. Auch von dieser Seite gibt es nichts mehr zu holen.
HH
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Westerland
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« Antwort #135 am: Februar 25, 2009, 04:13:10 » |
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Stimmt Herbert, die Welt kann so schön einfach sein.  Westerland
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aisa
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« Antwort #134 am: Februar 25, 2009, 04:02:37 » |
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Die Kinder lesen doch hier gar nicht und würden es auch nicht verstehen.
HH
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Westerland
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« Antwort #133 am: Februar 25, 2009, 03:51:23 » |
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"Die betrügerische Anwältin wurde selber zum Opfer einer Betrügerin, nämlich meine Alte."
ach Herbert.
Es hätte mich auch gewundert wenn du gesagt hättest, OK der Kinder zu liebe.
Ein unwürdiges Spiel.
Westerland
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aisa
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« Antwort #132 am: Februar 25, 2009, 03:18:17 » |
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Darum nun der Hinweis nach der Beschwerde.
HH
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Westerland
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« Antwort #131 am: Februar 25, 2009, 03:10:54 » |
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Du schreibst aber im WWW und nicht nur im Ösiland.
Westerland
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aisa
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« Antwort #130 am: Februar 25, 2009, 03:06:46 » |
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Das ist tatsächlich so.
HH
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Westerland
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« Antwort #129 am: Februar 25, 2009, 03:04:09 » |
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In Österreich ist "meine Alte" oder "mein Alter" ein liebevoller Ausdruck für die Gattin noder den Gatten.
HH
 halt ein Anwalt Westerland
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aisa
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« Antwort #128 am: Februar 25, 2009, 03:00:57 » |
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In Österreich ist "meine Alte" oder "mein Alter" ein liebevoller Ausdruck für die Gattin noder den Gatten.
HH
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Westerland
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« Antwort #127 am: Februar 25, 2009, 02:51:11 » |
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"meiner Alten, meine Alte, die Schwester meiner Alten"
Also Herbert das stört mich schon die ganze Zeit (meine Alte).
Es ist doch die Mutter von einem Teil deiner Kinder.
Auch wenn ihr euch nicht einig seit, sollte doch eine, besonders als Anwalt angemessenere Betittelung möglich sein.
Du solltest in der Öffentlichkeit etwas zurückhaltender auftreten und nicht so ein negativers Bild deiner ehemaligen Frau zeichnen. Es färbt unweigerlich auch auf deren Kind/der ab.
Du solltest eher dafür sogen das sie ihre Mutter als Mutter betrachten können und nicht als ein räuberisches Monster. Die finaziellen Feinheiten zwischen euch, spielten in diesem Alter (wenn überhaupt) nur eine Nebenrolle.
Was du im stillen von ihr hällst und denkst ist natürlich deine Sache.
Einen freundlicher Denkanstoß hinterlassend
Westerland
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aisa
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« Antwort #126 am: Februar 25, 2009, 01:21:18 » |
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Ungeduldig wartete ich schon auf den Beschluß vom Untersuchungsrichter in Encarnacion wegen der Alimentensache. Der Richter sollte den Einsprüchen stattgeben so wie er im November angekündigt hat. Aber zu meinem Erstaunen wurden sie abgwiesen und nun gehts zur Gerichtsverhandlung obwohl der Prozeß null und Nichtig ist. Hier sieht man wieder wie die Richter von der Betrügerbande unter Druck gesetzt werden und zur Rechtsbeugung genötigt werden.
Mir machen solche Verhandlungen immer wieder Spaß und für mich ist es eine gute Übung. Loribell wird meine Koverteidigerin sein.
Als Zeugen wurden zuglassen:
Die Richterin, die Anwältin meiner Alten, meine Alte, die Schwester meiner Alten und unsere Nachbarin.
Besonders freue ich mich darauf die Richterin zu befragen.
Nächste Woche werden wir die Anulierung des Urteils über die Festsetzung der Alimente beantragen. Durch diesen Prozeß muß die Verhandlung wegen der Alimente suspendiert werden bis die Anulierung entschieden wird.
Vermutlich wird auch dieser Prozeß erst beim OGH in Asuncion entschieden werden.
HH
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aisa
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« Antwort #125 am: Februar 12, 2009, 01:11:28 » |
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Gestern war ich wieder in Encarnacion bei der Vorverhandlung. Der Staatsannwalt wollt wieder nicht kommen. Erst als der Richter ihn anrief kam er doch noch angetrottet.
Diesmal ging es nur mehr um eine Schuld von 80 mio. Gs. Da meine Alte nicht kam um ventuell eine Einigung zu erzielen ging es mit der Vorverhandlung weiter.
Der Staatsanwalt drohte mir mit einer Prozeßverhandlung sollte ich nicht zahlen. Ich sagte ihm daß ich kein Problem damit hätte. Verhandlungen sind immer unterhaltsam und man kann auch viel dabei lernen.
Ich hatte ja 2 Anträge auf Einstellung gestellt. Der Staatsanwalt wies die Anträge ohne jegliche Begründung zurück. Schon weil er nicht begründet hat müßte der Richter den Anträgen statt geben.
Der Richter wird nun die Anträge studieren und darüber entscheiden.
HH
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