Das Grundstueck ist nicht eingemauert und Hunde hatten sie auch nicht.
Aber er sass auch beim Abendessen bewaffnet.
jetzt wurde hier ueber etwas berichtet, was eigentlich einem Auslaender sehr leicht passieren kann.
Die letzten drei oder vier Jahre, wo ich in dem Forum lese musste ich mich immer wieder wundern wieviele Auslaender welche nach PY einwandern sich Grundstuecke in "der pampas" suchen u. kaufen u. dort sich ihr Haus hinstellen. Ich denke mal "weil es auf dem Land einfach billiger ist." Dazu kommt dass die meisten Auslaender so gut wie keine Ideen haben wie die Mentalitaet der Lateinamerikaner in Wirklichkeit ist, wenn sie einem freundlich anlaecheln u. schoen "Buenas Días" sagen dann wird das sofort gerne als eine "gute Mentalitaet" betrachtet. Aber die Leute sind arm, ein Auslaender, der ploetzlich irgendwo abseits einer Strasse sein Haus baut wird erst mal als "reich" betrachtet. Und fuer aermere Leute, die in der Nachbarschaft wohnen, die Nachbarschaft kann da gerne 50 km betragen, wird der Auslaender eine Person ueber die man gerne nach denkt, der Paraguayer braucht da nicht mal extrem arm sein, kann sein eigenes Haeuschen haben seinen Pickup, seine Familie, aber er kann anfangen nachzudenken dass bei einem Raub mit eventueller Ermordung zweier Auslaender seine Situation einen grossen Sprung nach vorne machen wuerde ..... Dazu kommt noch einen
paisano, einen Landsmann ermordert man nicht so gerne, selbe Sprache, selbe "Seele", wahrscheinlich ist er katholisch, glaubt an Gott, da sind Skrupel hoeher. Aber ein Auslaender, ein
Gringo was kann da schon grossartiges passieren. Ausser dass die Beute erheblich hoeher sein duerfte .....
Ich kenne Py nicht aber ich sehe die Sachen in Mx. Die paar Auslaender, z.B. Amerikaner hier am Chapala See wohnen in
Colonias Oder in den Doerfern oder Kleinstaedten, INNERHALB von diesen. Da ist es auch sehr sicher, in Staedten u. Doerfer lebt man hier wie die mex. Mittelklasse, man muss nur Gitter vor den Fenstern haben u. zwei, drei Schloesser an der Eingangstuer haben. Falls ein Ueberfall stattfinden sollte sind die Nachbarn da, die sofort die Polizei anrufen wuerden, das wissen auch die Raeuber ....
Aber irgendwo auf einem Feld auf dem Land wohnen, vielleicht noch 5 km hinter der Landstrasse, das wuerde nicht mal ein Mexicaner machen. Es gibt auf dem Land abseits der Strassen kleine Bauernhoefe oder
granjas die zwar bewohnt sind, aber von einer lokalen Familie, die mindestens 10 Mitglieder haben, wo Schrotflinte u. Handfeuerwaffen zur Standardausruestung gehoeren, selbst 4 bewaffnete Raeuber haetten da ein schweres Handeln.
Aber dass sich da jetzt ein Mittelklasse-Mexicaner oder gar noch ein Gringo sein Haus bauen wuerde u. dann mit zwei Leuten dort leben wuerden (nicht mal wenn sie jung waeren) - undenkbar. Man sieht hier zwar manchmal auf dem Lande sehr abseits der Strassen z.B. eine Supervilla, aber das sind Haeuser von lokalen Drogenlaeuten, selbst fuer das Militaer da reinzugehen ein Himmelfahrtskommando ....
Hier abseits der Strasse irgendwo in der Provinz zu wohnen sehe ich als totales Fehlen von Einschaetzungen der Realitaeten.
Und in PY duerfte es nicht anders sein. Besonders, weil die wirtschaftliche Situation in Lateinamerika nicht besser wird. Und was ist schon zwei oder drei "Gringos" abzuknallen, die sowie "alles" haben, wenn es einem als Paraguayer jeden Tag schlechter geht.
saludos