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Autor Thema: Belgisches Ehepaar in Piribebuy ermordet  (Gelesen 1724 mal)
santiago
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« Antwort #12 am: März 07, 2010, 10:24:42 »

Zitat von: stadtmusikant link=topic=1327.msg20581#msg20581

Aus diesem Grunde kam für uns nur eine Stadtwohnung mit funktionierender Nachbarschaft in Frage.


Hallo Peter,   

klar doch, man versucht sich doch das Leben dort wo man lebt so angenehm wie moeglich zu gestalten und da ist Sicherheit in allen lateinamerikanischen Laendern ein sehr wichtiger Punkt. Und einmal die Risiken im  Griff, unter netter einheimischer Nachbarschaft, da kann das Leben wirklich sehr angenehm sein .....  hasta un pequeño paraiso



Aber er sass auch beim Abendessen bewaffnet.


stell Dir nur mal vor Don, beim Abendessen bewaffnet auf dem Stuhl sitzen, ist das Leben ? Schmeckt da ueberhaupt der Salat noch ?  Und nicht mal das hat dem Armen etwas genuetzt .....

saludos

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stadtmusikant
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« Antwort #11 am: März 07, 2010, 08:12:48 »

Hallo Santiago,

"Und in PY duerfte es nicht anders sein. Besonders, weil die wirtschaftliche Situation in Lateinamerika nicht besser wird. Und was ist schon zwei oder drei "Gringos" abzuknallen, die sowie "alles" haben, wenn es einem als Paraguayer jeden Tag schlechter geht."

Sehr treffend beobachtet. Aus diesem Grunde kam für uns nur eine Stadtwohnung mit funktionierender Nachbarschaft in Frage.
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santiago
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« Antwort #10 am: März 07, 2010, 07:24:07 »


Das Grundstueck ist nicht eingemauert und Hunde hatten sie auch nicht.

Aber er sass auch beim Abendessen bewaffnet.



jetzt wurde hier ueber etwas berichtet, was eigentlich einem Auslaender sehr leicht passieren kann.

Die letzten drei oder vier Jahre, wo ich in dem Forum lese musste ich mich immer wieder wundern wieviele Auslaender welche nach PY einwandern sich Grundstuecke in "der pampas" suchen u. kaufen u. dort sich ihr Haus hinstellen. Ich denke mal "weil es auf dem Land einfach billiger ist."  Dazu kommt dass die meisten Auslaender so gut wie keine Ideen haben wie die Mentalitaet der Lateinamerikaner in Wirklichkeit ist, wenn sie einem freundlich anlaecheln u. schoen "Buenas Días" sagen dann wird das sofort gerne als eine "gute Mentalitaet" betrachtet. Aber die Leute sind arm, ein Auslaender, der ploetzlich irgendwo abseits einer Strasse sein Haus baut wird erst mal als "reich" betrachtet. Und fuer aermere Leute, die in der Nachbarschaft wohnen, die Nachbarschaft kann da gerne 50 km betragen, wird der Auslaender eine Person ueber die man gerne nach denkt, der Paraguayer braucht da nicht mal extrem arm sein, kann sein eigenes Haeuschen haben seinen Pickup, seine Familie, aber er kann anfangen nachzudenken dass bei einem Raub mit eventueller Ermordung zweier Auslaender seine Situation einen grossen Sprung nach vorne machen wuerde ..... Dazu kommt noch einen paisano, einen Landsmann ermordert man nicht so gerne, selbe Sprache, selbe "Seele", wahrscheinlich ist er katholisch, glaubt an Gott, da sind Skrupel hoeher. Aber ein Auslaender, ein Gringo was kann da schon grossartiges passieren. Ausser dass die Beute erheblich hoeher sein duerfte .....

Ich kenne Py nicht aber ich sehe die Sachen in Mx. Die paar Auslaender, z.B. Amerikaner hier am Chapala See wohnen in Colonias Oder in den Doerfern oder Kleinstaedten, INNERHALB von diesen. Da ist es auch sehr sicher, in Staedten u. Doerfer lebt man hier wie die mex. Mittelklasse, man muss nur Gitter vor den Fenstern haben u. zwei, drei Schloesser an der Eingangstuer haben. Falls ein Ueberfall stattfinden sollte sind die Nachbarn da, die sofort die Polizei anrufen wuerden, das wissen auch die Raeuber ....

Aber irgendwo auf einem Feld auf dem Land wohnen, vielleicht noch 5 km hinter der Landstrasse, das wuerde nicht mal ein Mexicaner machen. Es gibt auf dem Land abseits der Strassen kleine Bauernhoefe oder granjas die zwar bewohnt sind, aber von einer lokalen Familie, die mindestens 10 Mitglieder haben, wo Schrotflinte u. Handfeuerwaffen zur Standardausruestung gehoeren, selbst 4 bewaffnete Raeuber haetten da ein schweres Handeln.

Aber dass sich da jetzt ein Mittelklasse-Mexicaner oder gar noch ein Gringo sein Haus bauen wuerde u. dann mit zwei Leuten dort leben wuerden (nicht mal wenn sie jung waeren) - undenkbar. Man sieht hier zwar manchmal auf dem Lande sehr abseits der Strassen z.B. eine Supervilla, aber das sind Haeuser von lokalen Drogenlaeuten, selbst fuer das Militaer da reinzugehen ein Himmelfahrtskommando ....

Hier abseits der Strasse irgendwo in der Provinz zu wohnen sehe ich als totales Fehlen von Einschaetzungen der Realitaeten.

Und in PY duerfte es nicht anders sein. Besonders, weil die wirtschaftliche Situation in Lateinamerika nicht besser wird. Und was ist schon zwei oder drei "Gringos" abzuknallen, die sowie "alles" haben, wenn es einem als Paraguayer jeden Tag schlechter geht.

saludos


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Don Holiday
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« Antwort #9 am: März 06, 2010, 05:43:37 »

Das Grundstueck ist nicht eingemauert und Hunde hatten sie auch nicht.

Aber er sass auch beim Abendessen bewaffnet.

Don H
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« Antwort #8 am: März 06, 2010, 04:30:09 »


Sgt. Christoph,

ein größeres Areal (falls es sich darum gehandelt haben sollte) kannst Du gegen Eindringlinge niemals zuverlässig sichern.
Und die Wenigsten haben ne Meute Kampfhunde, oder sitzen - wie Du uns (weiter unten ) glauben machen wolltest - mit ner kugelsicheren Weste im Haus und halten, wenn Besuch zum Abendessen weilt, ihr Sturmgewehr im Anschlag.

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Sgt. Christoph
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« Antwort #7 am: März 06, 2010, 02:48:36 »

Was ich nicht so ganz verstehe ist wie die Typen ueberhaupt mehr oder weniger unbemerkt auf das Grundstueck gelangen konnten?!
Ist das kein geschlossesnes bzw ummauertes Grundstueckt? Kampfhunde scheinen wohl auch nicht auf dem gelaende gewesen zu sein oder?
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Mmmmh, das Zeug hat voll den komischen Smello, schmecken tut es aber echt knusper....
Don Holiday
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« Antwort #6 am: März 06, 2010, 02:13:02 »

Ein Update:

Die Raeuber konnten wohl doch noch eine Beute machen. Drei Mio Gs und die Waffen. Das wurde jedoch alles in einem Versteck in den Naehe gefunden.

In der Ultima Hora steht auch, dass der Polizei die Identitaet der restlichen Bandenmitglieder kennt.

Kiki von der Estancia Aventura gab ein Interview, in dem sie wegen der letztens gestiegenen Kriminalitaet die Zelte in PY abbrechen will: Don’s Link

Don H

PS In dem Artikel wurde von Aerger mit einem Franzosen berichtet, der seit dem Ueberfall auch verschwunden sein soll. Don’s Link
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Don Holiday
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« Antwort #5 am: März 05, 2010, 11:55:56 »

Zum ersten Mal trifft es Personen, die ich persoenlich kenne. Die beiden Ermordeten sahen wir mehrmals beim Essen und Einkaufen.

Mit der entkommenen Zeugin haben wir des oefteren scharliert.

Waffe neben sich beim Abendessen, also vorbereitet. Trotzdem sind die Eheleute tot. Aber auch einer der Raeuber. Und das soll der Boss einer Bande aus Limpio sein. Ein weiterer soll angeschossen (verletzt) sein.
Die Buschtrommeln verraten, dass zwei der Brueder des Bosses bereits im Knast sitzen sollen.
Die Raeuber fluechteten ohne Beute, weil sie kopflos wurden.

Wie kann man sich selbst schuetzen?

Don H
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Sgt. Christoph
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« Antwort #4 am: März 05, 2010, 07:45:20 »

Die Sachen sind Teil meiner Ausrüstung die ich damals verbilligt kaufen konnte. Ich bin es gewohnt diese Weste bei starker Hitze zu tragen weil ich sie 7 Monate lang im Iraq tragen musste. Ich renne hier damit in Paraguay aber nicht täglich rum. Da ich offiziell nicht auch dischareged bin kann ich mein Gear auch problemlos zuhause haben so wie ich es in Deutschland auch getan habe.
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XYZ
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« Antwort #3 am: März 05, 2010, 07:35:18 »

Scheiss Handfeuerwaffen, deswegen habe ich mein gutes altes M4A1 SOPMOD damit ist man immer im Vorteil.
Und meine gute alte 3A Veste inkl meines restlichen Gears.

Du willst uns ernsthaft glauben machen, Du hättest die Kohle für ein M4A1 SOPMOD?
So ein Teil dürfte gebraucht noch locker an die 1000 USD kosten. Eine 3A Weste dürfte
bei 500 USD liegen. Und die Weste trägst Du hier im PY Sommer?
http://cgi.ebay.es/Gilet-pare-balles-Veste-Body-Armor-Militaria-Pilote-3A/170384945257

Wovon träumst Du nachts? Bei dem traurigen Thema solltest Du etwas ernsthafter sein
und Deine Spinnereien mal bei Seite lassen. Werd mal erwachsen!

traurige Grüsse XYZ
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« Antwort #2 am: März 04, 2010, 05:24:26 »

Scheiss Handfeuerwaffen, deswegen habe ich mein gutes altes M4A1 SOPMOD damit ist man immer im Vorteil.
Und meine gute alte 3A Veste inkl meines restlichen Gears.
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Eulenspiegel
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« Antwort #1 am: März 04, 2010, 04:42:23 »

Böse Sache

http://paraguay-infoblog.com/?p=397

Zwei belgische Staatsbürger sind gestern abend bei einer Schiesserei mit Verbrechern in Piribebuy im Departement Cordillera getötet worden. Einer der Kriminellen wurde dabei ebenfalls getötet
Die Opfer wurden als das Ehepaar Jacques Pierre F.G. Graule und Thoelen Marcelee Roberte
Henriette identifiziert, wie die Polizei mitteilte. Die Schiesserei zwischen den Belgiern und den Gangstern ereignete sich gegen 20:15 auf der Granja Don Juan in dem Ortsteil Tejuguy von Piribebuy.
Nach Zeugenaussagen war das belgische Paar gerade mit einer deutschen Besucherin beim Abendessen, als 4 schwer-bewaffnete und maskierte Gangster das Anwesen betraten und ohne Vorwarnung das Feuer eröffneten. Jacques Graule, der ebenfalls eine Feuerwaffe zur Hand hatte, erwiderte das Feuer. Die deutsche Staatsbürgerin konnte beim Auftauchen der Gangster flüchten.
Bei dem Schusswechsel kamen schliesslich beide ausländischen Einwanderer und einer der
Gangster ums Leben, dessen Identität noch nicht bekanntgegeben wurde. Während die Ehefrau Thoelen durch 2 Kopfschüsse starb, wurde Jacques sogar von 5 Kugeln tödlich getroffen. 3 Verbrecher konnten flüchten, ohne jedoch etwas erbeutet zu haben.
Das Anwesen wurde heute morgen von der Staatsanwältin Rilsy Judith Ortiz besucht, wobei Spuren gesichert wurden.

Eulenspiegel
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aisa
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« am: März 04, 2010, 03:41:48 »

Ein belgisches Ehepaar wurde von vier Einbrecher ermordet. Der Mann war immer bewaffnet und konnte so noch schwerverletzt einen Einbrecher mit in den Tod mitnehmen und einen anderen verletzen. Eine Deutsche die gerade zu Besuch war, konnte sich noch rechtzeitig verstecken und konnte so dem Drama entkommen.

Ich kannte vom sehen dieses Ehepaar und kann mich noch gut an sie erinnern. Es waren sehr beliebte Personen.

HH
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