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Autor Thema: Michael R. Schwarz - Laird of Camster  (Gelesen 1898 mal)
Don Holiday
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« Antwort #20 am: Januar 09, 2010, 06:35:33 »


Hier irrt der Meister.
Die Commerzbank muss für die staatlichen Kapitalhilfen tiefer in die Tasche greifen als geplant. Die zum Jahresende gewährte stille Einlage von 8,2 Mrd. Euro werde mit neun Prozent jährlich verzinst, teilte die Bank am Freitagabend mit.


Die Commerzbank hat dieses Geld zur Erhoehung des Eigenkapitals erhalten.

Sie kaufte zum grossen Teil eigene Aktien zum Preis von gut 6 Euro auf, die inzwischen an die 14 Euro wert sind. Also um die 100% Gewinn. - Und nun sollen die armen Baenker auch noch "bis zu" 9 % Zinsen zahlen?
Welch arme Schweine!
Eigentlich waren 5,5% vereinbahrt, aber da erhob die EU Einspruch.

Soll ja vorkommen, dass man einfach nicht informiert ist.

Uebrigens ist das Kerngeschaeft der Commerzbank die Versorgung des Mittelstandes mit Krediten.
Waere in etwa so, als wuerde sich VW verpflichten im Gegenzug fuer die Abwrackpraemie Autos zu verkaufen.

Don H
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Eulenspiegel
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« Antwort #19 am: Januar 09, 2010, 06:15:04 »

Wir schrammen hier am eigentlichen Thema vorbei.

Vertrauen in seine Geschaeftspartner?

Die Banken sind die groessten Verbrecher im Land - noch vor den Versicherungen und vor den Politikern.

Seit kurzer Zeit stehe ich auf Seiten Lafontaines, der fordert, alle Banken zu verstaatlichen. Nur so kann - nach seiner Meinung - ein Wiederholen des Fast-Zusammenbruchs verhindert werden. Nur wird das ganze dann zwar "staatlicher" aber sicher nicht effektiver.

Ein Artikel heute: Eine "Bad-Bank" uebernimmt die Schulden der Hypo-Real-Estate in Hohe von 200 Milliarden Euro und die Bank macht dann so weiter, wie bisher.
Deutsche Bank und amerikanische Banken machen es doch vor: Gewinne bis zum Abwinken, finanziert mit vom Steuerzahler bezahlten niedrigen Zinsen der EZB, waehrend die Schulden auch noch dem Steuerzahler aufgebrummt werden.

Traumhaft fuer diejenigen, die das System begreifen und sich keiner Schuld bewusst sind!

Don H


Hier irrt der Meister.
Die Commerzbank muss für die staatlichen Kapitalhilfen tiefer in die Tasche greifen als geplant. Die zum Jahresende gewährte stille Einlage von 8,2 Mrd. Euro werde mit neun Prozent jährlich verzinst, teilte die Bank am Freitagabend mit. Im Gegenzug für die Geldspritze vereinbarte die Bank mit dem Soffin ein Kreditprogramm für den Mittelstand.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/commerzbank-muss-fuer-staatskredit-mehr-zahlen;2114408

Soll ja vorkommen, oder war man einfach nicht informiert.  Grin




Eulenspiegel
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Don Holiday
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« Antwort #18 am: Januar 09, 2010, 04:30:04 »


hätte der Geschädigte nicht problemlos ein weiteres Konto einrichten und den Gestor
nur für dieses (zweite) bevollmächtigen können?


Wenn ich zurueck denke, wie ich als Nichtgehbehinderter und noch etwas spanisch Sprechender in ASU rum gerannt bin, ein Konto zu eroeffnen. Und das ganze in Hohenau, in der Provinz?

Don H
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Don Holiday
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« Antwort #17 am: Januar 09, 2010, 04:25:03 »

Wir schrammen hier am eigentlichen Thema vorbei.

Vertrauen in seine Geschaeftspartner?

Die Banken sind die groessten Verbrecher im Land - noch vor den Versicherungen und vor den Politikern.

Seit kurzer Zeit stehe ich auf Seiten Lafontaines, der fordert, alle Banken zu verstaatlichen. Nur so kann - nach seiner Meinung - ein Wiederholen des Fast-Zusammenbruchs verhindert werden. Nur wird das ganze dann zwar "staatlicher" aber sicher nicht effektiver.

Ein Artikel heute: Eine "Bad-Bank" uebernimmt die Schulden der Hypo-Real-Estate in Hohe von 200 Milliarden Euro und die Bank macht dann so weiter, wie bisher.
Deutsche Bank und amerikanische Banken machen es doch vor: Gewinne bis zum Abwinken, finanziert mit vom Steuerzahler bezahlten niedrigen Zinsen der EZB, waehrend die Schulden auch noch dem Steuerzahler aufgebrummt werden.

Traumhaft fuer diejenigen, die das System begreifen und sich keiner Schuld bewusst sind!

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« Antwort #16 am: Januar 09, 2010, 04:12:48 »

Offensichtlich war der Mann nicht so ausgefuchst wie Du. Das war vermutlich eher ein einfacher Mensch.

Die Richter können hier alles machen was sie wollen. Es gibt hier keine Rechtsicherheit. Die meisten geben nach den ersten Runden auf. Ist ja auch eine finanzielle Frage. Man muß immer abwägen ob der Einsatz das Resultat rechtfertigt. Nach jeder verlorenen Runde kommen die Honorarforderungen.

Der Richter den ich verklagt habe, will von mir gut 100 Mio Gs. an Honorar kassieren. Alle meine Konten sind blockiert.

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« Antwort #15 am: Januar 09, 2010, 04:03:20 »


Herbert,

hätte der Geschädigte nicht problemlos ein weiteres Konto einrichten und den Gestor
nur für dieses (zweite) bevollmächtigen können?

Das zusätzliche "Kleingeld-Konto" wäre dann regelmäßig bis zu einem bestimmten Level
aufgefüllt worden und das gewichtigere Guthaben für Aussenstehende unerreichbar
gewesen.

Zum Thema: "Banken zu verklagen kann man hier vergessen. Die haben genug Geld um
die Richter zu kaufen."


Wenn ein Bankangestellter Einlagen veruntreut, gibt es in der Sache doch kaum etwas zu
diskutieren, geschweige denn zu verhandeln.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein gekaufter Richter in der Lage sein sollte, einen derart
sonnenklaren Tatbestand unter den Tisch zu kehren, zumal davon ausgegangen werden muss,
dass der Geschädigte anschließend von Pontius zu Pilatus läuft und ein derart ergangenes
Urteil als rechtsmissbräuchlich gecancelt würde.

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« Antwort #14 am: Januar 09, 2010, 03:34:13 »

Der arme Kerl war offensichtlich gehbehindert und mußte daher auf Schwarz vertrauen weil er selbst nicht zur Bank gehen konnte. Offensichtlich gab es keine Hinweise darauf daß Schwarz vermutlich ein Betrüger ist.

Banken zu verklagen kann man hier vergessen. Die haben genug Geld um die Richter zu kaufen.

Dazu gibt es ein Beispiel mit der Citibank. Es ging dabei um einen Scheck. Falscherweise wurde eine sehr wichtige Person involviert. Die Schadenersatzklage wurde abgewiesen.

Vor vielen Jahren wollt ich Waschpulver im Osten kaufen. Habe alles bezahlt aber die Ware kam nie an weil die Firma pleite war.

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« Antwort #13 am: Januar 09, 2010, 01:24:44 »


Ist es (dann nicht auch) fahrlässig, Bankbeamte Geld in die Hand nehmen zu lassen?



Hallo Don + Herbert,

dass ein gewisses Maß an Vertrauen unabdingbar ist, wird kaum jemand bestreiten.
Ein Leben ohne Vertrauen gilt zu recht als Synonym für eine armselige, vielleicht gar
verkrüppelte Existenz.

Allerdings kommt es hier - wie eigentlich immer - auf das vernünftige Maß an.

Daher führt es natürlich zu nichts, für das Vertrauen an sich, eine Lanze zu brechen,
da sich doch niemand prinzipiell dagegen ausspricht.


Die Frage (angesichts unseres Beispiels) lautet doch, ob angemessenes Vertrauen
dann noch vorliegt, wenn Fremde mit scheinbar uneingeschränkten Bankvollmachten
ausgestattet worden sind!?

Und weil das so ist, kann ich Herberts Vergleich, wonach man "folgerichtig dann
auch Banken kein Geld anvertrauen könne", nicht einmal andeutungsweise nachvoll-
ziehen.

Schließlich kommt niemand - mangels geeigneter Alternativen - an der  Akzeptanz von
Banken vorbei.

Die Befriedigung eines großen Teiles unserer existenziellen Bedürfnisse ist und bleibt
unmittelbar von diesen Institutionen abhängig.
Anderenfalls müssten wir ständig und je nach Erfordernis, namhaften Beträge mit uns
herumschleppen, um diese, kaum nach Hause zurückgekehrt, sogleich wieder im Garten
zu vergraben.
Viel Phantasie brauchts nicht, die Liste der Absurditäten hier fortzusetzen.

Kurzum:
Nichts geht ohne Banken. Also haben wir uns mit diesen Institutionen auch zu arrangieren!
Sollte es dort zu Unregelmäßigkeiten kommen, und darum geht es doch bei unserer
Geschichte, haben wir eine hervorragende Chance, unseren Anspruch auf Schadensersatz
auch zu realisieren (bitte nicht die Lehmann-Pleite, oder Crashs von PY-Banken in den 90ern
aufwärmen).

Wie sieht es - im Gegensatz dazu - aber bei einem betrügerisch agierenden Gestor aus?
Kann nicht jeder, der grad mal drei getragene Unterhosen sein eigen nennt, eine Gestoria
eröffnen?

Und damit sind wir wieder bei dem (angeblich) um sein Vermögen gebrachten und zwischen-
zeitlich verstorbenen Deutschen, der sich nicht nur leichtfertig, sondern dämlich und grob
fahrlässig verhalten und seinen gesamten materiellen Besitz einem (ihm wohl eher fremd
gewesenen) Ganoven anvertraut hat
.

Deshalb und nicht zuletzt, weil im Vergleich zw. Bank und Gestor, die Chance auf Schadens-
regulierung unterschiedlicher kaum sein könnte, ist die o. a. These (zumindest in diesem
Kontext) doch eher neben der Spur.

JustNow
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Eulenspiegel
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« Antwort #12 am: Januar 09, 2010, 11:35:58 »

Ich finde es ist keine Fahrlässigkeit wenn man einem Servicebetrieb Geld anvertraut. Kann man den Banken Geld anvertrauen ohne fahrlässig zu handeln?


Herbert, so schwarz/weiß würde ich das nicht sehen.
Es kann schon ein Unterschied sein, ob ich einem Webseitenkünstler oder einer Bank Geld anvertraue.

Die Betrugshürde dürfte bei einer Bank etwas höher angesiedelt sein.
Aber auch durchaus möglich wie die jüngste Zeit zeigt.




Eulenspiegel
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Eulenspiegel
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« Antwort #11 am: Januar 09, 2010, 11:25:10 »

Ich will gleich mal die Frage, was das Vertrauen in Makler anbelangt, selber beantworten:


Sagt aber nichts darüber aus ob ich dir mein Konto anvertrauen kann.

Meistens sind Leute, die so von sich eingenommen sind, die Gefährlichten. Ohne es dir aber unterstellen zu wollen.

Bei mir leuten, sobald z.B. Mitbewerber zum Vergleich herhalten müssen, alle Glocken.
Solche unfehlbaren Gestalten neigen zu Selbstüberschätzung und
leiden nicht selten an mangelnder Selbstkritik.

Dümmliche oder bewußt falsche Aussagen legen legen ja nicht die Höhe der eventuell vorhandenen Kriminalität fest.






Eulenspiegel
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Don Holiday
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« Antwort #10 am: Januar 09, 2010, 09:09:57 »

Ich will gleich mal die Frage, was das Vertrauen in Makler anbelangt, selber beantworten:

Wie schon des oefteren geschrieben, habe ich ja selbst 15 Jahre als Makler in Spanien gearbeitet und habe deshalb mein Geld verdient, weil die Deutschen

a) der Sprache nicht maechtig waren und
b) mir als Landsmann Vertrauen entgegen brachten

Deshalb nur konnte ich Geld verdienen!
Und mir war natuerlich klar, dass da Leute kommen mit den Ersparnissen ihres ganzen Berufslebens, dass ich durch falsche Beratung ihre Existenz vernichten wuerde.
Dass sie mir vertrauten und ich sie deshalb nicht anluegen durfte.

Mein Hauptspruch war: „Wer einmal luegt, dem glaubt man nicht!“

Und ich forderte meine Kunden auf, mich (und natuerlich auch meine Kollegen) zu testen.

In Spanien war das relativ einfach. Stell die Frage, ob man im Winter eine Heizung braucht. Die kann man im uebrigen hier auch stellen.
Meist ist das aber gar nicht noetig.
Meist reicht ein aufmerksames Lesen der Angebote.

„Die Infrastruktur dieser Stadt ist nahezu perfekt im Vergleich zu einer Gleichgroßen Stadt in Deutschland.
Die Infrastruktur, vor allem in Hohenau ist ausgezeichnet.“  


Perfekt im Vergleich zu einer deutschen Stadt!
Buergersteige selbst in Nebenstrassen? Strassenreinigung?
Abwasser und Klaeranlagen?
16MB Internet? Notarztwagen?
Keine Stromausfaelle? Immer 220 Volt?*)
Trinkwasser im Rahmen der Trinkwasserverordnung mit pH 7,5?
Kein Alu, Kupfer, Uran oder andere Schwermetalle (rausgefiltert) im Wasser?

Ich weiss in deutschen Staedten ist die Infrastruktur normalerweise gut – aber nicht perfekt.
Aber hier ist die Infrastruktur (im Vergleich zu DE) perfekt!
Warum wohne ich eigentlich nicht dort?
Das frage ich mich schon seit Stunden, seit ich ueber die perfekte Infrastruktur las.

Was mich jedoch trotzdem davon Abstand nehmen laesst, diesem Makler zu vertrauen, ist dieser „Laird“. Er muss es wohl noetig haben.
Ich dachte mal daran, meiner Frau zum Geburtstag eine solche Urkunde zu schenken (waren wohl 20 Euro), die sie sich dann uebers Bett haengen kann.
Aber solchen Titel im Geschaeftsleben zu verwenden?

Don H

*) Eine Kleinigkeit am Rande:
In einem der Angebote steht: "220 Volt 50/60 Hz"
Was heisst das? Wechselt hier die Hertz-Zahl zwischen 50 und 60 hin und her?
Oder heute so, morgen so?
Muss ich beim Kauf der Geraete darauf achten, dass sie mit 50 und 60 Hertz arbeiten?
Oder hat da jemand einfach was geschrieben, von dem er keine Ahnung hat? - Vertrauenswuerdig?
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Don Holiday
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« Antwort #9 am: Januar 09, 2010, 08:33:37 »


Handelt es sich denn tatsächlich um das Paradebeispiel eines "wirklichen
Schicksales"?

JustNow


Deshalb, lieber JustNow, habe ich die ganze Geschichte auch gar nicht kommentiert.

Ich kenne keinen der Beteiligten und kann Wahrheit und Luege oder Uebertreibung nicht unterscheiden.

Jedoch wuerde ich niemanden verhoehnen als „selber Schuld“, wuerde jemand diese Geschichte hier einsetzen. In meinen Augen hat sich natuerlich User „Westerland“ nicht gerade einfuehlsam verhalten. Schreibt er doch unter seinem Nick bei Kay als wahrer Saubermann. Dann laesst man nachts gerne mal den inneren Wolf raus!


So einfach sehe ich die Sache nicht. Müßten nicht auch alle die mit Geld z.B., auf den Banken, auch alle Veruntreuer sein. Ist es nicht fahrlässig Bankbeamten Geld in die Hand nehmen zu lassen?

Ich finde es ist keine Fahrlässigkeit wenn man einem Servicebetrieb Geld anvertraut. Kann man den Banken Geld anvertrauen ohne fahrlässig zu handeln?

Kann jemand eine Ware im Voraus bezahlen ohne fahrlässig zu handeln?

HH


Hier spricht Herbert wohl den wahren Kern an.

Muss man nicht Vertrauen seinen Geschaeftspartnern entgegen bringen? Kann denn ein Handeln ohne Vertrauen ueberhaupt funktionieren?

Wie kann man sich absichern?

Vor kurzem erzaehlte mir ein Neueinwanderer, wie er von Toni Kerner abgezockt wurde. Ich fragte ihn, warum er sich vorher nicht ueber diesen Kerner sachkundig gemacht haette?
Er meinte, er haette das doch.
Ich sagte: „Kann nicht sein! Du brauchst doch einfach nur Toni Kerner Paraguay in Google einzugeben und schon hast Du alle Infos, die Du brauchst.“

Don H
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« Antwort #8 am: Januar 09, 2010, 08:03:02 »

So einfach sehe ich die Sache nicht. Müßten nicht auch alle die mit Geld z.B., auf den Banken, auch alle Veruntreuer sein. Ist es nicht fahrlässig Bankbeamten Geld in die Hand nehmen zu lassen?

Ich finde es ist keine Fahrlässigkeit wenn man einem Servicebetrieb Geld anvertraut. Kann man den Banken Geld anvertrauen ohne fahrlässig zu handeln?

Kann jemand eine Ware im Voraus bezahlen ohne fahrlässig zu handeln?

Es ist immer eine Sache des Charakters einer Person. Einfach so von Fahrlässigkeit zu reden wenn man abgezockt wurde, finde ich nicht richtig. Zumal von diesem Schwarz nie Negatives zu lesen war. Der Verstorbene kannte auch sonst niemanden als er gekommen ist und war sicher nicht über die Abzockerlandschaft in PY informiert.

HH


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Eulenspiegel
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« Antwort #7 am: Januar 09, 2010, 07:40:30 »

....................Und doch erscheint mir diese ewige Abzockerlitanei überzogen, weil jeder, der mit
offener Geldbörse durch die Gegend marschiert, zwangsläufig - und zwar an jedem
Ort der Welt - auch zum Opfer wird.



Schließe mich an!!




Eulenspiegel
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« Antwort #6 am: Januar 09, 2010, 06:22:55 »


Da ist fuer die wirklichen Schicksale keine Zeit



Handelt es sich denn tatsächlich um das Paradebeispiel eines "wirklichen
Schicksales"?

Ich hatte den Beitrag im AA-Forum auch gelesen und muss sagen, dass die dazu
formulierte Antwort deren Verfasser nicht unbedingt als Seelsorger qualifiziert
(obwohl er sich in nachfolgenden Postings dann erkennbar bemüht hatte).

Dennoch ist es kaum nachvollziehbar, wie jemand der im Juli 2008 mit seinen gesamten
(u. a. einen Hausverkauf beinhaltenden) Lebensersparnissen in PY eintrifft, wohl
gestrickt sein muss, um wenige Monate später, nur deshalb in furchtbarstem Elend
zu krepieren, weil er die Verfügung über die gesamte Kohle einem, mutmaßlich doch
"wildfremden" Menschen anvertraut hat und prompt "ausgenommen" worden ist.

Wenn die Geschichte so in etwa stimmt, ist es gewiss keine Frage, dass sich hier
jemand besonders mies verhalten und begünstigt durch die Dummheit seines Opfers,
wohl auch  unzulässig bereichert hat.
Soll ihn der Teufel holen; oder besser noch, die irdische Gerechtigkeit ereilen!

Aber ...

Macht man es sich nicht zu leicht, stets nur der Opfer zu gedenken, die sich
(gar nicht mal so selten) um größtmögliche Fahrlässigkeit bemühen, um folgerichtig
dann auch auf die Fresse zu fallen?

Natürlich kratzen wir hier nur an der Oberfläche; schließlich kennen wir keine Details.

Sofern der Bericht auch nur ansatzweise zutrifft, kann man nur wünschen, dass der
mutmaßliche Betrüger schnellstens zur Rechenschft gezogen wird.

Und doch erscheint mir diese ewige Abzockerlitanei überzogen, weil jeder, der mit
offener Geldbörse durch die Gegend marschiert, zwangsläufig - und zwar an jedem
Ort der Welt - auch zum Opfer wird.

JustNow
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