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Autor Thema: Der Neid der Deutschen untereinander  (Gelesen 3939 mal)
Don Holiday
Gast
« Antwort #25 am: August 26, 2009, 11:19:14 »

aber klar doch, weil T. die Haare schneiden kann .......

saludos

Der war gut!

Don H
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« Antwort #24 am: August 26, 2009, 09:17:30 »


Einer meiner besten Freunde erklaerte mir gestern, wenn er mit einem Menschen auf einer einsamen Insel leben muesste und haette nur die Wahl zwischen Toni oder Krista, er wuerde Toni waehlen. Warum? Das schreib ich lieber nicht.


aber klar doch, weil T. die Haare schneiden kann .......

saludos
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Don Holiday
Gast
« Antwort #23 am: August 26, 2009, 08:08:23 »

EspaToPY ist nicht mein Feind.

Koenig der Cordilleras will ich nicht werden.

In dem Verein bin ich immer noch. Zufaellig rief mich der derzeitige erste Vorsitzende heute gegen 17:00 an und wir plauderten ueber alte gemeinsame Tage und die Einladung zu einem 15jaehrigen Bestehen eines anderen Vereins (da war ich kein Gruendungsmitglied, habe aber bei der Gruendung geholfen), dessen damaliger und immer noch erster Vorsitzender auch mich einlaedt.

Tja, Seneca, warum dann dieses Theater? Vor vier Monaten hast Du das letzte mal reingeschaut? Und nun immer noch das gleiche Theater? Nicht ganz!
Ich war ueber ein Jahr ganz ruhig.
Dann habe ich eine Woche vom 5. bis 12. April meinen Dampf abgelassen. Dann war ich wieder absolut ruhig!
Dann ging das wieder vor ein paar Tagen los.

Warum ueberhaupt das ganze?

Warum koennen die sogenannten "Spender" die Spenden nicht einfach STEHLEN und verkaufen? Moeglichst im Dunkeln? Und uns alle in Ruhe lassen? Aber nein! Da muessen dutzende Tagebuch-Seiten mit Lobhudeleien gefuellt werden. Da wird ein "hochanstaendiger und serioeser Mensch" in die Foren geschickt, die Maer von den guten Taten des groessten Spenders seit Teresa Schweitzer zu verbreiten, waehrend gleichzeitig auf der Tollpatschie en gros die Spenden VERHEHLT werden. Warum machen die das nicht im Dunkeln, wo's hingehoert? Und warum muss EspaToPY fuenfmal betonen, wer den T angreift, ist nur neidisch? Deshalb begann ich diese Neid-Debatte und siehe da, keiner outet sich als neidisch auf den Ranscher.

Lieber seneca, ich drohe niemals - eine Drohung von meiner Seite, dass ich eine Anzeige erstatten werde, hast Du nicht gelesen, kannst Du nicht lesen und wirst Du auch nicht lesen. Dann muesste ich ja das Schulgeld zurueck zahlen.
Waehrend T geschrieben hat, er (und Guenter Schreiner) haetten mich bereits angezeigt. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Was soll der Unsinn, ich wuerde jeden, der EspaToPY als serioesen Menschen sieht, als beratungsresistent bezeichnen? EspaToPY ist beratungsresistent - aber trotzdem serioes.

Einer meiner besten Freunde erklaerte mir gestern, wenn er mit einem Menschen auf einer einsamen Insel leben muesste und haette nur die Wahl zwischen Toni oder Krista, er wuerde Toni waehlen. Warum? Das schreib ich lieber nicht.

Dann war ich vier Monate ruhig. Dann musste der Verein mal wieder Matratzen klauen und das an die grosse Glocke haengen!
Ich bat doch: Macht das im Dunkeln!

Nein! Alle Welt muss erfahren, dass da immer noch Spenden GESTOHLEN werden. Und die Entschuldigung? Nachzulesen im Tagebuch des Ranschers: Weil die Paraguayer es nicht verdienen und die Oma sowieso auf der alten versifften Matratze liegen will!

Wie kann mit einer solchen Einstellung ein Spendenverein funktionieren?

Aber ich rege mich wieder viel zu sehr auf.

Warum koennen die "Spender" nicht einfach STEHLEN, VERHEHLEN und dabei die Schnauze halten, wie das jeder intelligente DIEB tut?

Ja und richtig, Seneca, Dir gegenueber war und bin ich der arrogante, unsympathische, ueberhebliche Schnoesel, den Du kennen und lieben gelernt hast. Macht nichts, ich will (und kann) nicht mit jedem. Auch Du bist bestimmt - wie EspaToPY ein netter, ehrlicher, serioeser Mann und wer weiss, haetten wir uns woanders kennen gelernt, haetten wir sogar Freunde werden koennen. Immerhin bist Du ja - was den Ranscher angeht - meiner Meinung - und das macht Dich schon mal sympathischer.

Don H
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seneca57
Gast
« Antwort #22 am: August 26, 2009, 04:53:23 »

Dieser Beitrag entstand nur, weil ich heute Besuch  hatte. Von einem Paar der wenigen nicht Spanisch sprechenden Menschen die ich kenne. Plötzlich habe ich Lust gekriegt, mal wieder in die Deutschen Foren zu schauen und siehe da; Nichts hat sich in den letzten 4 Monaten verändert.
Der Herr Holiday schlägt immer noch wild um sich, um den Herrn Kerner begraben zu können. Und jetzt, so scheint es, hat er einen neuen Feind gefunden. Jemand der nicht seiner Meinung ist, ist sein Feind. Schön eigentlich, wenn man ein so einfach gestricktes Denkmuster hat. Es vereinfacht das Leben doch ungemein. Ähnlich wie beim Toni übrigens. Seid ihr beide verwandt?? Wink

Ich habe hier im Laufe der Zeit auch einige Menschen kennengelernt, die dich als arroganten, unsympathischen, überheblichen Schnösel bezeichnen, der nichts auf die Reihe kriegt. Da ich dich nicht persönlich kenne, spare ich mir jeglichen Kommentar dazu. Subjektivität ist jedermanns Privatsache. Tatsache scheint mir aber, dass du mit deinen Hasstiraden gegen Toni nicht wirklich weit kommst. Oder hast du schon davon gehört, dass sich Toni vor Scham in einer seiner Stallungen versteckt, oder dass er sich vor dir und deinen Äusserungen fürchtet?
Wer Espatopy als seriösen und netten Menschen kennenlernt und ihn dementsprechend beschreibt, ist also Beratungsresistent. Gut, dann hast du hier noch einen gefunden. Espatopy IST ein hochanständiger und seriöser Mensch. Ich kenne ihn auch persönlich. Wir beide sind auch unterschiedlicher Meinung, was die Person Anton Kerner betrifft. Aber im Gegensatz zu dir, kann ich seine Meinung akzeptieren und er die meine umgekehrt auch. In der Deutschen Sprache gibt’s ein Wort dafür, Don Holiday. Toleranz. Zugegeben, Toleranz ist etwas für ausgeglichene, eher selbstsichere Menschen. Weniger für Lautsprecher. Selbstsicher heisst nicht unbedingt arrogant.
Don, noch nicht einmal du machst alles verkehrt. Wenn also Toni was gut organisiert hat und dies jemand, in diesem Falle Espatopy, beobachtet und darüber berichtet, so kann dieser Fall absolut so stattgefunden haben. Dass das nicht in dein Denkschema passt, ist wohl eher dein Problem, oder nicht? Ob das nun die Regel oder die Ausnahme der Aktivitäten des „Spendenvereines“ ist, sei dahin gestellt. Wahrheit ist ein philosophischer Begriff und vom jeweiligen Blickwinkel abhängig. Ist dein Blickwinkel klar? Oder etwa doch von Antipathie getrübt? Und: Ist DEIN Blickwinkel der einzig wahre?
Wäre der Spendenverein derart kriminell wie du behauptest, dann könnte er mit einer einfachen Anzeige geschlossen werden. Diese Drohung stand aber vor vier Monaten genauso im Raum, wie die umgekehrte von Toni dir gegenüber. Bis jetzt habe ich aber nirgendwo gelesen oder gehört, dass sich eine Staatsanwaltschaft, eine Botschaft, ein hoher Polizeibeamter, der Papst oder sogar Obama persönlich für den Kleinkrieg zweier Möchtegernkönige interessiert hat. Man möge mich aufklären, wenn ich da was verpasst hätte. Hier sind einfach zwei vermeintliche Platzhirsche am Werk. Du und Toni. Er in seinem Forum, du in deinem. Uns, dem Fussvolk, bleibt da nur das amüsierte Zuschauen. Und das Hoffen, dass ihr so bald nicht aufhören mögt, euch gegenseitig zu beschimpfen. Im Theater müsste man für diese Burleske Eintritt bezahlen.

Zu deiner Theorie von wegen: Neid der Deutschen untereinander: Du wirst Millionen von Menschen finden, die von sich selbst sagen, dass ihnen der Neid fremd ist, aber niemanden der bestätigt: Jawohl: ich bin neidisch. Von daher ist die Diskussion, wer immer sie angezettelt hat, eigentlich überflüssig. Das Beste das ich jetzt hier gelesen habe, kam von JustNow. Gratuliere für deine super feine Klinge. Der Schnitt wurde noch nicht einmal bemerkt. Grandios. Aber ich muss (wenn’s auch weh tut Smiley), Christiane recht geben, die „positive“ Form des Neides ist wohl der Ehrgeiz in Massen.
Wenn’s also dein Ehrgeiz sein sollte, der König der Cordilleras zu werden, dann ist tatsächlich kein Neid im Spiel. Würde mich allerdings wundern, wenn du’s schaffst. So wie ich das sehe, ist das auch deinem Antipoden (noch) nicht gelungen.

P.S. Zu deinem Satz: noch nie ist eines der Gründungsmitglieder dieser Vereine ausgetreten. Darf ich mit einem Lächeln und einem Augenzwinkern sagen: Logisch, nachdem du nicht mehr dabei warst gab’s keinen Grund mehr dazu??
Gruss vom Fluss
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aisa
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« Antwort #21 am: August 26, 2009, 04:25:41 »

In PY bewegt sich die soziale Anerkennung in zwei Arten. Man muß zwischen zwei Arten von sozialer Anerkennung unterscheiden.

Die Eine ist die soziale Anerkennung in den korrupten Kreisen und wird nach dem Posten und den durch Korruption ergaunerten Geldmengen gemessen. In dieser Gesellschaft haben gute Charakerzüge nicht den geringsten Wert. Es zählt nur das Geld.

Die andere Art ist die Anerkennung in Bezug auf den Charakter der Menschen. Ein Beispiel sind etwa die guten Nachbarn die immer zur Stelle sind wenn jemand Hilfe braucht oder mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie DH schon geschrieben hat, gibt es ausser Espatopy und Eddy niemanden der T. gesellschaftiche und soziale Anerkennung zuspricht. T. wird aber Anerkennung in den Kreisen der korrupten Gesellschaft zuteil, denn er beschenkt diese Personen mit Spendengut aus Deutschland. T. protzt mit der Bekanntschaft vom Ex Minister Galeano Perrone. In dieser Gesellschaft eine wichtige Person. Hat er doch nach Medienberichten bei INDI richtig abgeräumt bevor er abgesetzt wurde. Es wurden die Archive mit den Titel der Indianer sowie Klimaanlagen usw. aus dem Gebäude entfernt.

Ich kann mir nur schwer vorstellen daß man von sozialer Anerkennung reden kann wenn man von allen Nachbarn, ehemaligen Kunden und ehemaligem Personal gehaßt wird. Die Frage ist nun wie lange kann T. auf diese Weise überleben. Er muß doch von seinen Kunden leben. Wie lange dauert es noch bis sich bei den Einwanderungsinteressierten das Verhalten von T. herumgesprochen hat. Um so mehr unzufriedener Kunden, um so schneller geht die Nachricht die Runde.

Genau das Gegenteil kann ich bei mir beobachten. Vor 18 Jahren habe ich mit dem Handel in PY angefangen. Anfangs war es natürlich sehr schwierig. 1996 kam dann die erste Bankenkrise dazu. Trotzdem haben wir die schwierigen Phasen überwunden während viele meiner Kunden in die Pleite getrieben wurden. Das liegt daran daß ich ein ehrlicher und zuverlässiger Geschäftspartner bin. Einige meiner Kunden zahlen die bestellte Ware an ohne irgendeine Quittung dafür zu verlangen weil sie wissen daß sie bei mir nicht übervorteilt werden. Es handelt sich dabei doch um einige tausend $. Kürzlich hat ein Kunde eine Maschine im Wert von 6.600 $ bestellt. Ich wollte ihm den Vertrag schicken, aber er sagte daß er keinen Vertrag brauche. Viele meiner Kunden kaufen schon seit 17 Jahren bei mir und waren immer zufrieden.

Auch als Einwanderungshelfer werde ich immer wieder empfohlen. Ich gibt nur eine der mich nicht weiterempfehlen würde. Er bezeichnet sich selbst als Stinkstiefel.

Ich glaube daß man nun schon einen deutlichen Unterschied zwischen der sozialen Anerkennung von T. und z.B. mir erkennen kann.

Wieviele der Kunden von T. würden nochmal bei ihm kaufen? Ich glaube kaum daß man da auch nur einen einzigen finden wird.

Meiner bescheidenen Meinung sagt das doch viel über die soziale Anerkennung von einem Menschen aus.

Aber lassen wir doch Espatopy und Eddy weiter den Traum vom seriösen Menschen T. weiterträumen. Jeder wird auf seine eigene Art glücklich.

HH
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Don Holiday
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« Antwort #20 am: August 26, 2009, 12:31:26 »

Dieser Beitrag entstand nur, weil gemeinsame Bekannte von mir und EspaToPY ihn als netten, serioesen Menschen bezeichnen.

Herbert wuerde ihn wohl als „beratungsresistent“ bezeichnen.

Das ist aber haeufig bei aelteren Alleinkaempfern so. Sie haben viel im Leben erreicht. Ihr Wort gilt was. Und wenn sie mal nicht im Recht sind, so ist es allein ihre Stellung, die sie im Recht sein laesst.

Ich waere ja auch so ein ewig richtig liegender und beratungsresistent – und jetzt kommt das „aber“ - aber ich strebte mal eine politische Karriere an (beendete sie aber schnell wieder, weil ein Politiker keine Zeit fuer gar nichts hat und die Familie geht bei mir nun mal vor) und lernte damals die Demokratie kennen.
Wenn ich mir sicher war, das ist so und so, dann verteidigte ich meine Stellung auch. Aber wenn ich erkannte, das die UEBERwiegende Mehrheit anders dachte, als ich, dann musste ja was an meiner Vorstellung falsch sein.
Ich bin kein Opportunist und haenge mein Faehnchen nicht in den Wind aber ich bin lernfaehig. Und lasse mich – mit objektiven Argumenten – ueberzeugen.

Und da ist erstmal als objektiv zu sehen:
Der Rancher hat niemanden, in keinem Forum, nicht im Leben, Menschen, die ihn verteidigen. Bis auf Eddy und EspaToPY. Und dann gibt’s da noch den einen Paraguayer aus Chololo, der nicht muede wird, zu erzaehlen, der T. aus P. waere sein Freund.
Das ist uebrigens der gleiche, vor dem Olliwahn hier schon so schoen gewarnt hat.
Er ist aber kein Freund des T., sondern sein Bewunderer.
Er bewundert, wie skrupellos der T. die Preise verdoppelt, verdreifacht, gar verfuenffacht. Und das wuerde er gerne selber auch so machen, aber ueber die Verdoppelung kam er noch nicht hinaus. Aber sein Meister wird’s ihm schon zeigen!

Als zweiter objektiver Beitrag ist folgendes:
Ich weiss nicht, welche Erfahrungen EspaTpPY mit Vereinsleben (hier speziell gemeinnuetzige Vereine) hat.
Ich selbst habe drei gemeinnuetzigen Vereinen als Gruendungsvorstand angehoert und habe den Vorstandsposten dann jeweils abgegeben, wenn der Verein auf sicheren Fuessen stand und die steuerlichen und behoerdlichen Schwierigkeiten ueberwunden waren.
Im ersten zirkuliert immer noch mein Herzblut, ist praktisch mein Lebenswerk.
Und nun das Objektive: Nie ist eines der Gruendungsmitglieder dieser Vereine ausgetreten (jedenfalls nicht in den ersten 5 Jahren – so lange habe ich das beobachtet).
Mein erster Verein feiert naechstes Jahr das 30ste Jubilaeum. Und schau mal an – Alle Gruendungsmitglieder noch an Bord! Bis auf zwei, die sind verstorben.

Und jetzt haben wir den Verein hier, der Ende letzten Jahres gegruendet wurde und aus dem schon bis April (dem Verkauf der Spendengueter) die Mehrheit der Gruendungsmitglieder abhanden kam.
Es war aber kein Streit zwischen zwei Stroemungen des Vereins, denn dann waeren ja alle gleichzeitig ausgetreten, sondern sie verliessen poco a poco den Verein. Der Kassenwart, der Schriftfuehrer, der zweite Vorsitzende....
Und wenn man sie fragt: Warum? Dann wird IMMER ein Name genannt.

Und nun raten wir mal alle, Welcher?

Da ist mir einfach ZUVIEL „Anti“ -  bis auf EspaToPY und Eddy kein „Pro“
Und dann habe ich ja noch die Aussage eines in den Foren Paraguays SEHR bekannten Menschen, der mir berichtete, T's Architekt haette ihm ein Angebot unterbreitet, aber der Architekt hatte den Namen von T und T wolle Provision haben. Die Frage war: Wieviel?
Der Architekt segte, wenn wir ohne T bauen, er das auch nie erfahren darf, dann kostet der qm gehobene Qualitaet 900.000 Gs.
T will 50% bekommen und der Architekt muss 50% aufschlagen, also 1.350.000 Gs per qm.
Ein als ehrlich und 100% glaubhaft bekannter Mann!
Ob er dann mit T's Architekt baute, weiss ich nicht.

Don H
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« Antwort #19 am: August 24, 2009, 05:02:09 »


Mir laeuft ein kalter Schauer den Ruecken runter, wenn mich eine Frau mit laengeren farbigen Fingernaegeln anfassen will

Na gut.
Ich nehme da einen etwas übergeordneten Standpunkt ein und sag´ mir:  "Eh gar keine anfasst...!?"

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Espatopy
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« Antwort #18 am: August 24, 2009, 03:37:10 »

"mir laeuft ein kalter Schauer den Ruecken runter, wenn mich eine Frau mit laengeren farbigen Fingernaegeln anfassen will"

 Grin mir AUCH! Grin

Und mich überkommt auch immer das Bedauern,
wenn ich eine Frau mit dürftiger, zerrissener Kleidung
und nur Plastiktüten ausgestattet sehe...:

http://i32.tinypic.com/vesnxe.jpg

Nein,Don,nun aber zum "ernsten Teil"....und damit
verabschiede ich mich aus diesem Dialog-
zu dessen Aufklärung ich mir,wie Du zugeben musst-
viel Zeit genommen habe....und Mühe gegeben habe:

"Du koenntest Dich auch mal mit meinen EX-Freunden unterhalten! Ach, Pech gehabt! Gibts nicht!"

DAS , werter Don,könnte doch aber GANZ andere
Ursachen haben,nicht wahr!?
(wo "nix" da auch kein "ex"...für die "ganz platten hier"...)

Aber ich weiss natürlich nicht,was DU als "Freunde"
bezeichnest.

ICH habe in dieser grossen Welt zwar viele
"Bekannte","Geschäftsfreunde" etc.......aber
"FREUNDE"....nein,Don,DAVON habe ich nur drei.

Und die von Dir hier immer wieder in den Raum
gestellten Personen für derer Tätigkeiten Du Dich
ja so GANZ "ohne Neid" interessierst... Wink
gehören nicht zu diesen Dreien.

Aber:ich habe zunächst einmal mindestens "Respekt"
vor Menschen....und beurteile sie AUSSCHLIESSLICH
nach dem,was ich selbst mit meinen Sinnen
beobachten kann.

Und bestimmt nicht danach,was DU mir aus
4.Hand über irgendjemanden vermitteln willst.

Dazu ist eben-gerade schon wieder durch Deinen
"kleinen Trick mit dem Kamin"-zuviel
"neutrale" Bewertungsmöglichkeit verzerrt
worden.

Sorry-wie soll ich jemandem auch nur ein
Wort glauben....der so agiert?

EspaToPy

P.S.ich habe NOCH nie in Paraguay
ein Pferdesteak gegessen....selbst
da geht wohl irgendwie mit Dir die
"Pferdephantasie" durch.....

Und nein:von mir kommt der Ausspruch
zum "P-Gebiss" deshalb eben auch nicht! Wink
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Don Holiday
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« Antwort #17 am: August 24, 2009, 01:40:22 »


Auch irgendwelche Motorrad-Vergleiche finde ich
ziemlich absurd und daneben...und/denn....ja
auch ich fahre seit 18 Jahren Honda...und kann mich
trotzdem an einer tollen Harley satt sehen.

Espatopy


Eigentlich heisst es ja: Nicht satt sehen.
Ein Freud'scher Versprecher?
Aber es waere genau meine Meinung!

Sieht so eine Harley nicht toll aus?
Aber fahren? Niemals!

Die Geschmaecker sind zum Glueck verschieden.
Manch ein Mann mag den "nuttigen" Typ Frau - mir laeuft ein kalter Schauer des Entsetzens den Ruecken runter, wenn mich eine Frau mit laengeren farbigen Fingernaegeln nur anfassen will.

Manch einer kauft sich seine Nieten zum Befestigen des Blechs nach der Schoenheit. Aus Plastik und verchromt. Ich kaufe sie nach der Haltbarkeit. Schmutzig, aber aus Edelstahl.

Und der Neid auf Menschen, die ihre Kraefte dafuer einsetzen anderen die Butter vom Brot zu klauen? - den koennte ich beim besten Willen nicht aufbringen.

Sicher sind meine Argumentationen manchmal kindlich. Bin ich doch im Inneren Kind geblieben und lockere dieses eigentlich toternste Thema mittels blumiger Sprache auf.

Neid ist wohl die verbreitetste "Todsuende" - aber nicht die meinige!

Sozialneid? Auf einen solchen Menschen?
Mein groesster (beruflicher) Stolz ist es, dass ich nach 15 Jahren Maklertaetigkeit mit vielen Kunden nie einen Prozess fuehren musste, noch nicht mal auch nur einen Brief von einem Rechtsanwalt bekam und keinen einzigen boesen Anruf eines Kunden!
Die letzten Jahre habe ich keine Werbung mehr gemacht, weil ich die Neu-Kunden durch meine alten Kunden vermittelt bekam.

Und nun frag doch mal Deinen Kumpel mit dem tollen Pferdesteak, ob Du nicht mal die - sagen wir mal - zehn letzten Kunden, die durch seine Vermittlung Grundstueck und Haus um Piri haben, besuchen und befragen koenntest. - Wenn Du da Schwierigkeiten haben solltest, kann ich Dich gerne mal einigen vorstellen. Aber verschweige, BITTE, dass Du des Hoteliers Freund bist! Du koenntest dann gerne mal vom Hof gejagt werden!

Will man jemanden "erkennen", befragt man seine Freunde. Das ist beim Hotelier sehr uebersichtlich. Du und Eddy. Vor ein paar Wochen warens noch Krista und Martin. Und da ist es natuerlich noch interessanter, die EX- zu befragen. Da kommen Sachen raus! Au weia!

Du koenntest Dich auch mal mit meinen EX-Freunden unterhalten! Ach, Pech gehabt! Gibts nicht!
Da ist es genau, wie mit meinen EX-Kunden. Ich meine es ehrlich mit ihnen, luege sie nicht an, nutze sie nicht aus. Warum auch?

Im Geschaeftsleben zB, verdiene ich doch keinen Cent weniger, wenn ich die Wahrheit sage. Ein Haus in der Einflugschneise? Hinterm Huegel ist die Abfallverbrennung oder die Ziegelei oder die Abdeckerei? Haeuser, die nur am Wochenende an den Mann gebracht werden koennen? Ohne Baugenehmigung? Probleme mit dem Titel? Neu-Kunden von Alt-Kunden abschotten?
So was habe ich erst gar nicht angeboten. Warum auch? Ich bin doch nicht bloed!

Und da soll ich neidisch sein auf die soziale Einstufung eines Mannes, der NUR das Geld sieht, das er verdienen koennte?

Koennte es sein, dass Du blind bist? Wie ich hoerte, bist Du starker Raucher. Ist Dir nicht bekannt, dass Rauchen die Sauerstoffaufnahme des Blutes um ca ein Viertel verringert und dadurch Durchblutungsstoerungen ab einem gewissen Alter in der Retina auftreten muessen?
Uebrigens auch im Gehirn! Nikotin ueberwindet die Blut-Liquor-Schranke, ganz dumme Sache! Sogar einer der in meinen Augen intelligentesten Menschen, der intensiv Pfeife rauchende Herbert Wehner, konnte am Ende seines Lebens angekommen "X" und "U" nicht mehr unterscheiden.

Da wird man schnell auf einem Auge blind. Oder auf beiden. Aber der Geruchssinn zum Pferdesteak wird schon funktionieren.

Don H
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Espatopy
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« Antwort #16 am: August 24, 2009, 12:46:18 »

Obwohl jeder seit Jahren von mir weiss,dass
ich die paraguayische Forenwelt -fast-nie
(bis auf einige Situationen in denen ich mich
habe "hinreissen lassen"..
.) zur "persönlichen
Komunikation" nutze...(1000 Beitrage insgesamt
in meinem "Heimat-Forum" kay`s paraguayforum
sollten diese Aussage eigentlich stützen...)fühle ich
mich doch durch mehrfache Namensnennung
und Bezugnahme durch Don Holiday "genötigt" hier
kurz auf einige Dinge zumindest durch eine kurze
Kommentierung einzugehen:

Dabei spiegelt mir Christiane am ehesten meine
eigenen Erfahrungen und subsequent Gedanken
in Bezug auf "Neid in Paraguay" wider:

"Immer wieder bin ich auf meinem Lebensweg Menschen begegnet die neidisch auf andere waren. Sei es auf deren Ausbildung, ihre Stellung, ihr Auto oder sonst was. Jedesmal habe ich die Erfahrung gemacht das diese Menschen sich selbst nicht akzeptiert haben. Sie haben sich minderwertig gefühlt, ausgegrenzt aus der Gesellschaft. Sie haben sich nie die Mühe gemacht ihre eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden und daran zu arbeiten. Es ist ja viel einfacher auf andere neidisch zu sein als selbst den Spaten in die Hand zu nehmen und etwas aufzubauen."

Und Don,ohne intensiver auf Deine -kindischen-
Neid-Aphorismen in Bezug auf die Tätigkeiten,
die ein Hotellier wohl Deiner Meinung nach zu
verrichten habe,einzugehen,sei Dir versichert,
dass ich auf dieser grossen Welt nicht einen
einzigen Hotellier - und zumal nicht in Paraguay-
kenne,der die genannten Tätigkeiten selbst und
persönlich zu verrichten hätte!
Ich weiss ja nicht,in welchen Hotels Du so i.d.R.
zu verkehren pflegst....aber irgendwo musst Du
das ja beobachtet haben!?!

Auch irgendwelche Motorrad-Vergleiche finde ich
ziemlich absurd und daneben...und/denn....ja
auch ich fahre seit 18 Jahren Honda...und kann mich
trotzdem an einer tollen Harley satt sehen.

Nein,DIE Ebene von Neid,die ICH meine/meinte,
wenn ich mich in bestimmten Situationen immer
wieder darauf zurückzog,findet weit ab von
irgendwelchen materialistischen Strukturen statt....
und ist sehr "subversiv" eben doch ständig in
bestimmten Einwandererkreisen spürbar.

Anders als in Europa in ihrer gewohnten sozialen
Umgebung findet in den häufig geschlossenen Kreisen
eine soziale Anerkennung nicht mehr statt....weil
im Grunde alle /fast alle nach den gleichen Parametern
leben, und sich eben früher Viele über ganz
andere Dinge definiert haben....bzw. sich ihre
immer wieder erstrebten Schulterklappen einfach
erkauft haben.

Nur einer Handvoll von Einwanderern in Paraguay
ist es gelungen,eine über die Ebene der
Einwandererklicken hinausgehende gesellschaftliche
Anerkennung zu erreichen....und viele verwechseln
gar die bewundernden Blicke häufig ärmerer Paraguayer
bzw.besonders auch der Paraguayerinnen mit
realer gesellschaftlicher Anerkennung.
Ein dann einsetzender,sich selbst-
verstärkender "Aufpluder-Mechanismus" führt sodann
zu einer völligen Fehleinschätzung der eigenen
"Wichtigkeit",der eigenen realen Lebensleistung
-und häufig und besonders eben auch gegenüber
den Paraguayern.

Irgendwann jedoch-und diese Situationen scheinen
sich eben gerade hier auch -aus meiner Sicht-
in den Foren....und im Grunde um immer denselben Kreis
herum zu "entladen"-bekommt man in diesem Land
den "realen" Spiegel vorgehalten....und wird mit der
eigenen ,häufig sehr traurigen Realität konfrontiert.
Wahre gesellschaftliche Anerkennung findet nicht statt-
"Anerkennungs-Neid"  entsteht....und wird durch
Attribute immer wieder versucht zu kaschieren.

Ja,Don,hier meine ich -auch-speziell Dich.
Wer eben hier überall als "der Baumeister aus dem geheiligten Land"
auftritt....ohne nun wirklich nun gerade beispielhafte
Wohnsituationen zu geniessen (warum bist Du nicht so offen
und schreibst von Deinen Regenguss-Erfahrungen vor einigen
Wochen....?!oder etwas zur Küche z.B.....)und DANN eben
irgendwelche Kaminfotos aus fremden Wohnzimmern
einfliessen lässt....damit suggerierend,dass es sich
um den eigenen Kamin handele (und genau DAS hat ja der durchaus
 ziemlich "belichtete"Just Now verstanden....das ist ja wohl "Beweis" genug...)
der setzt sich der Gefahr aus immer wieder als "neidisch"
entlarvt zu werden....eben "SOZIALNEIDISCH".

Noch einmal,nur um das hier klarzustellen:
ich stelle nicht a priori irgendjemandes
Lebensleistung in Frage....gerade unter den
eingewanderten Rentnern gibt es durchaus
-und das meine ich bewusst nicht nur materiell-
SEHR vorzeigbare Lebensleistungen....und derer
"Spiegel" findet auf einer anderen Ebene statt.

Aber:es gibt eben -auch-eine grosse Anzahl von
aus rein ökonomischen Gründen Z.B.
eingewanderter Menschen,die irgendwo in ihrem
Lebenslauf "einen Knick" haben...und deshalb
auf jedwede gesellschaftliche Anerkennung-eben AUSSERHALB
der künstlichen Forenwelt-verzichten müssen.
Ganz anders als sie das sich in ihrer Heimat
einmal sich selbst haben beweisen wollen.
Und als es ihrem "Selbstverständnis" entspricht.

Sobald diese mit den vielleicht 30 oder 40
wirklich etablierten,erfolgreichen und in vielen
gesellschaftlichen Bereichen (auch hier wieder....NICHT
nur materiell!) integrierten Einwanderern
konfrontiert werden,entwickelt sich etwas....
das ich in MEINER Sprache als "Neid" definiere.

Die Attribute,derer man sich dann zur eigenen
"Schmerzbekämpfung" bemächtigt....reichen
in Paraguay von "Abzocker" bis "Dieb" und "Betrüger".

Im Grunde sind das aber eben meist nur "Ablenkungsmanöver"
vor dem eigenen "ich".

Traurige Situation eigentlich.

Espatopy
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Christiane
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« Antwort #15 am: August 24, 2009, 12:26:05 »

JustNow,

Der Philosophie-Professor Friedhelm Decher sagt über Neid folgendes:

    So kann Missgunst Antriebsfeder sein, Ehrgeiz anstacheln und Erfolge herbeiführen oder aber absolut destruktiv wirken. "Neidische Menschen sind blind für das Unheil, das ihnen droht - ist doch letztlich ihr Seelenheil in Gefahr. Sie nagen an sich selbst, verzehren und vergiften sich, zerstören sich am Ende selbst", "aber eben nicht nur sich selbst, sondern - wird ihr Neid in die Tat umgesetzt - auch andere." Er plädiert daher auch für Gelassenheit. Man solle sich von unrealistischen Begehrlichkeiten verabschieden und sich auf seine tatsächlichen Talente besinnen.

Er sagt also aus, dass der Neid eine Antriebsfeder sein kann. Dazu habe ich mal eine Frage an Dich. Der ehemalige BK Gerhard Schröder hat als junger Spund am Zaun des Bundeskanzleramtes in Bonn gerüttelt und gerufen "Ich will da rein". Damals war er Vorsitzender der Jusos, also noch weit, weit entfernt davon mal BK zu werden. War das Neid oder Ehrgeiz?

Heute wird mir viel zu viel unter den Begriff "Neid" abgelegt. Jedes Kind hat irgendwo einen Traum, der eine schafft es seinen Traum zu realisieren und zwar durch viel lernen, harte Arbeit, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen. Der zweite schafft es nicht seinen Traum zu verwirklichen und ist trotzdem zufrieden mit dem was er erreicht hat und freut sich mit denen die es "geschafft" haben. Der dritte gar lässt sich vom Neid zerfressen und scheitert. Ich kann und will gesunden Ehrgeiz nicht mit Neid gleichsetzen. Neid ist niemals positiv, so wie der gesunde Ehrgeiz. Vom ungesunden Ehrgeiz wird man aufgefressen, weil da nämlich wieder der Neid auf andere sitzt. Das ist meine Meinung dazu.

Christiane 

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« Antwort #14 am: August 24, 2009, 11:31:04 »


Christiane,

bewegen wir uns (gedanklich) nicht aufeinander zu?
Vor allem:
Wer wollte Deiner These denn widersprechen?

Natürlich trägt der "Neid"-Begriff seit jeher stark negative Züge.
Aber daneben, (wie Don nun zutreffend bemerkt), gibt es auch
anders geartete Aspekte.
Etwas wie eine Koexistenz von zulässigen, wie auch verabscheu-
ungswürdigen Motiven, deren Vorhandensein nicht ignoriert
werden darf.

Dies um so mehr, als es ohnehin nie verkehrt sein kann, sich einem
Problem auch mal jenseits ausgetretener Pfade zu nähern.

JustNow


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Don Holiday
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« Antwort #13 am: August 24, 2009, 10:10:23 »


Immer wieder bin ich auf meinem Lebensweg Menschen begegnet die neidisch auf andere waren. Sei es auf deren Ausbildung, ihre Stellung, ihr Auto oder sonst was. Jedesmal habe ich die Erfahrung gemacht das diese Menschen sich selbst nicht akzeptiert haben. Sie haben sich minderwertig gefühlt, ausgegrenzt aus der Gesellschaft. Sie haben sich nie die Mühe gemacht ihre eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden und daran zu Arbeiten. Es ist ja viel einfacher auf andere neidisch zu sein als selbst den Spaten in die Hand zu nehmen und etwas aufzubauen.

Christiane


Exakt meine Meinung!

Der Neid bremst einen aus. Er verhindert, dass Du Dich mit Deiner Entwicklung beschaeftigst.

Aber nehmen wir einmal an, es gaebe so etwas wie "positiven Neid".
Leider gibt es in der deutschen Sprache kein Wort dafuer.
Erst kommt dieses "will-haben" dann der Neid und danach die Missgunst.

Ich sehe oft im Internet Details, die mir gefallen. Ich kopiere sie, um sie vielleicht zu gegebener Zeit selbst zu verwenden. "Neid" ist einfach ein zu starkes Wort fuer diese Wuensche. Aber es gibt nunmal kein anderes Wort dafuer.
Insofern gebe ich JustNow recht, der von positivem Neid spricht. Als Triebfeder zum Streben nach hoeherem.

EspaToPY scheint da mehr vom Neid zu verstehen. Erstmal schreibt er sehr oft vom Neid von anderen, da zB wieder mal ein Seitenhieb auf mich, ich wuerde mich "mit fremden Federn schmuecken", als ich die Fotos vom Kamin von Freunden veroeffentlichte.

Also erstmal hatte ich vorher gefragt, ob ich sie ins Forum setzen duerfte und zweitens habe ich mit keinem Wort erwaehnt, dass es sich um meinen Kamin handeln wuerde und drittens auch nie geschrieben, meine Arbeiter haetten diesen Kamin gebaut.
Meine Intension in der Sache war einfach nur die Info an die Forumsleser, wie so etwas aussehen koennte.

"Mit fremden Federn schmuecken" ist eine Art des Neides. Und ich habe keinen. Ich glaube, ich habe es auch nicht noetig, mich mit fremden Federn zu schmuecken.

Don H
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Christiane
Gast
« Antwort #12 am: August 24, 2009, 08:41:56 »

JustNow,

es kommt wohl auch darauf an wie früh oder spät man mit Neid konfrontiert wird. Ich habe meine Erfahrung schon mit sehr jungen Jahren gemacht und war entsetzt was dieses Neid-Gefühl anrichten kann.

Zur Erklärung, die jüngste Schwester meiner verstorbenen Mutter ist 5 Jahre älter als ich, ein Nachkömmling. Meine Tante, mein Cousin (der älteste Sohn der älteren Schwester meiner Mutter), und ich sind zusammen wie Geschwister aufgewachsen. Meine Großeltern haben, nach Meinung meiner jüngsten Tante, aber immer meinen Cousin vorgezogen. Ich selbst habe das nie so empfunden. Aber sie hat es eben so empfunden. Im Endeffekt hat sie mit ihrem Neid sich selbst und ihr Leben zerstört.

Von daher habe ich mich, erst unbewusst und später ganz bewusst, damit beschäftigt. Immer wieder bin ich auf meinem Lebensweg Menschen begegnet die neidisch auf andere waren. Sei es auf deren Ausbildung, ihre Stellung, ihr Auto oder sonst was. Jedesmal habe ich die Erfahrung gemacht das diese Menschen sich selbst nicht akzeptiert haben. Sie haben sich minderwertig gefühlt, ausgegrenzt aus der Gesellschaft. Sie haben sich nie die Mühe gemacht ihre eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden und daran zu Arbeiten. Es ist ja viel einfacher auf andere neidisch zu sein als selbst den Spaten in die Hand zu nehmen und etwas aufzubauen.

Christiane
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« Antwort #11 am: August 24, 2009, 04:47:16 »


Christiane,

Deinen Eintrag hatte ich zunächst nicht gesehen. Bin deshalb nochmals zurückgekommen,
mache es nun aber kurz, damit wir nicht unnütz auf der Stelle treten!

Du sagst selbst:
"Neid ist immer ein mieses Gefühl, solange man es nicht relativiert".

Na wunderbar und danke, für die Zustimmung. Sprechen wir dann doch die gleiche
Sprache.

"Neid" ohne Relativierung geht nicht; zu vielfältig sind die Erscheinungsformen.
Und daran wird Dein Tenor: "Für mich ist Neid ..." auch kaum etwas ändern.

JustNow
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