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Autor Thema: Warnung vor Hotelbuchungen!  (Gelesen 1161 mal)
JustNow2
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« Antwort #29 am: August 24, 2009, 04:45:13 »


... hätte ich eben spätestens in Deutschland Anzeige erstattet

Liebe Christiane,

nun hast Du es doch tatsächlich geschafft, dass ich mich - entgegen meiner ursprünglichen
Absicht - hier reinhänge.

Deshalb falle ich auch gleich mit der Tür ins Haus und darf Dir sagen:
"Über eine Anzeige in D. lachen die Hühner auf der Stange!"

Aus Sicht deutscher Ermittlungsbehörden handelt es sich um, im (außereuropäischen)
Ausland begangenen, d. h. kaum zu eruierenden, Bagatell-Kack.

Sei sicher, dass sich keine Staatsanwaltschaft (und sei es in der letzten Kuhbläke) mit ca.
13.000 Km entfernten Nichtigkeiten beschäftigt.

Und ob eine Website nun in D. oder (sofern dort Stress aufkommt) sonstwo gehostet wird,
juckt eh niemanden.
Deren Präsenz tut es gewiss keinen Abbruch!

JustNow


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Christiane
Gast
« Antwort #28 am: August 24, 2009, 02:24:00 »

Ich kenne mich im paraguayischen Gesetz in dieser Hinsicht nicht aus. Es kann aber wohl nichts schaden sich das mal zu besorgen, bisher habe ich nur das Código del trabajo.

Wenn das also in Paraguay nicht geht, dann hätte ich eben spätestens in Deutschland Anzeige erstattet. Die Homepage läuft ja wohl unter seinem Namen, ergo kann man ihn da auch Anzeigen.

Hier sind die relevanten Paragrafen aus dem StGB:

§ 202a
Ausspähen von Daten

(1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.

Ich habe hier schon von einigen Fällen Kenntnis bekommen, die gleich nach ihrer Ankunft in DE auf dem Flugplatz verhaftet wurden. Also bitte keine Ausreden.

Christiane
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aisa
Der Paraguayexperte mit 19 Jahre Erfahrung
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WWW
« Antwort #27 am: August 24, 2009, 02:09:22 »

Wer traut sich schon so eine Hotelier anzuzeigen der fast immer mit der Pistole herumläuft? Um welches Delikt handelt es sich dabei? Was soll die Polizei machen?

Der Ärger der damit verbunden ist, zahlt sich doch nie aus. Trotzdem ist die Sache für den Betroffenen ärgerlich. Solange kein materieller Schaden entstanden ist, werden solche Situationen zähneknorschend hingenommen.

HH

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Don Holiday
Gast
« Antwort #26 am: August 24, 2009, 01:58:36 »

Wie willst Du sowas nachweisen?

Du weisst es, aber beweisen kannst Du das nicht.

Don H
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Christiane
Gast
« Antwort #25 am: August 24, 2009, 01:52:09 »

Beide Zeugen, die ich habe, erzaehlten unabhaengig, dass der Hotelier Infos hatte, die er nur aus E-Mails haben konnte, auf deren Konto die Gaeste waehrend ihres Aufenthalts mehrfach im W-Lan zugegriffen haben.

Don H

Ich kenne Deine Zeugen nicht und ich will sie auch nicht diskreditieren.

Aber meine Mutter war selber in dieser Branche einige Jahrzehnte tätig. Erst hatte sie ein Lokal und später eine Bar. Wenn wir eine kriminell veranlagte Familie gewesen wären, hätten wir aus dem was die Gäste so erzählt haben viel Kapital schlagen können. Es gab da so einige darunter denen hätten wir ohne weiteres die Wohnung mitsamt Safe ausräumen können. Kein Einbruch im klassischen Sinne, die haben nämlich Autoschlüssel, Wohnungsschlüssel, Safeschlüssel und die Kombination ungefragt rausgerückt. Das alles nur nach ein zwei Gläschen Whisky on the Rocks. 

Daher stehe ich solchen Aussagen immer etwas skeptisch gegenüber. So etwas wird gleich geklärt und nicht hinterher. Man kann auch da ausziehen und in ein anderes Hotel gehen und anschließend mit einem Dolmetscher zur Polizei gehen und ihn anzeigen. Soviel Hintern sollte eigentlich jeder in der Hose haben. Wenn so etwas vorkommt kann man auch zur Botschaft gehen und dort um Rat fragen, die werden einen bestimmt an einen kompetenten Anwalt verweisen.

Christiane
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Don Holiday
Gast
« Antwort #24 am: August 24, 2009, 12:53:46 »


...Und wenn ich es hundert Pro beweisen kann, würde ich den Kerl Anzeigen bzw. am nächsten Garderobenhaken aufhängen...

Christiane


Das wuerdest Du machen, das wuerde ich machen.

Leider haben die meisten Menschen weder den Mut noch das Durchhaltevermoegen, so was dann tatsaechlich durchzuziehen.

Beide Zeugen, die ich habe, erzaehlten unabhaengig, dass der Hotelier Infos hatte, die er nur aus E-Mails haben konnte, auf deren Konto die Gaeste waehrend ihres Aufenthalts mehrfach im W-Lan zugegriffen haben.

Don H
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Don Holiday
Gast
« Antwort #23 am: August 24, 2009, 12:47:17 »

Nicht glaubhaft oder nicht glauben wollen?

Von keinem anderen Hotelier in PY hoert man auch nur andeutungsweise solche Geschichten.

Ganz am Anfang meines PY-Aufenthalts hoerte ich aus zwei verschiedenen Ecken die Warnung vor dem schlechten Ruf einer bestimmten Gegend. Kostet es mich was, in dieser Gegend kein Grundstueck zu erwerben? Nein!
Aber was wuerde ich mich vor Wut in den Allerwertesten beissen, haette ich gekauft und den prophezeiten Aerger.

Don H
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Christiane
Gast
« Antwort #22 am: August 24, 2009, 12:43:10 »

W-Lan kann ganz einfach von jedem der etwas Ahnung hat, missbraucht werden. In den hier geschilderten Fällen, kann auch ein anderer Gast auf die Computer der übrigen Gäste zugegriffen haben oder ein Außenstehender. Die meisten Betreiber von W-Lan sind einfach zu dämlich ihre Verbindung Wasserfest zu sichern.

Wenn ich mit einem Laptop in einem Hotel bin, sichere ich den erstmal mit einem Biospasswort. Damit kann schon mal ein dritter nicht einfach so meinen Computer starten. Dann habe ich ein verschlüsseltes Passwortprogramm, auch da kommt man nicht so ohne weiteres ran. So sollte es zumindest sein, nehme ich aber als Passwort meinen eigenen Namen oder den meines Partners bzw. meiner Kinder, bin ich selbst Schuld wenn es dann doch geknackt wird.

Es gibt ja sogar Idioten die auf ihrer Festplatte sämtliche Daten für das Online Banking drauf haben und dazu noch ihre Pins und Tans, das ganze selbstverständlich unverschlüsselt. Solange wie ich nicht hundert Pro beweisen kann, dass es der Hotelier war, würde ich doch lieber den Mund halten. Und wenn ich es hundert Pro beweisen kann, würde ich den Kerl Anzeigen bzw. am nächsten Garderobenhaken aufhängen. Ist jedenfalls meine Meinung dazu.

Christiane
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Westerland
Gast
« Antwort #21 am: August 24, 2009, 11:46:20 »

....und
mithin eine "Manipulation" an individuellen
Privatlaptops der Gäste notwendig gewesen wäre.

Auch das:nicht glaubhaft!

EspaToPy


Begründung?

Warum nicht glaubhaft?

Glauben ist ja nicht Wissen.

Gibt es bessere Argumente als deinen Glauben?

Die Eltern/Bekannten eines Verbrechers glauben auch oft nich das er es war.




-------------------------------------------------------------------------------
Ich bitte aber zu bedenken, dass hier von mir nur die Möglichkeit dargestellt wurde.
Eine Beschuldigung liegt mir fern.


Gruß

Westerland
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Espatopy
Gast
« Antwort #20 am: August 24, 2009, 11:11:12 »

ohne dass ich in eine "Technik-Diskussion"
eingreifen will,aus der ich nur als
"Verlierer" herauskommen kann....und ohne
meine ethisch /moralischen Zweifel hier ja
Gewicht haben müssen:

meine Beobachtung war , dass es dort gar keinen
öffentlich zugänglichen Computer gibt....und
mithin eine "Manipulation" an individuellen
Privatlaptops der Gäste notwendig gewesen wäre.

Auch das:nicht glaubhaft!

EspaToPy
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Westerland
Gast
« Antwort #19 am: August 24, 2009, 06:03:41 »

Die Info´s hier, gehen per E-Mail (intervall einstellbar denke ich mal) an einen beliebigen Rechner auf unserer schönen Erde.


Ach ja. Richtig!

Aber wenigstens ein mal (zur Installation/Konfiguration) braucht man uneingeschränkten Zugang zum Rechner!
Und daran wirds hapern.

JustNow

stimmt, aber wenn der Hauseigene zur freien Verfügung angeboten wird?

Nicht jeder Gast wird ein Rechner dabei haben.

Kriminelle Energie kennt und geht viele Wege, die einer unbedarften Person völlig unbekannt bleiben.

Der Gast wird auch seinen Rechner nicht ständig unter dem Arm haben.

Schwimmen, essen etc.
Wenn der Rechner nicht gesichert sein sollte, hat ein Täter leichtes Spiel um ein Prog. zu inst.
Es läuft unsichtbar im Hintergrund.


Gruß

Westerland

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JustNow2
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« Antwort #18 am: August 24, 2009, 05:44:15 »

Die Info´s hier, gehen per E-Mail (intervall einstellbar denke ich mal) an einen beliebigen Rechner auf unserer schönen Erde.


Ach ja. Richtig!

Aber wenigstens ein mal (zur Installation/Konfiguration) braucht man uneingeschränkten Zugang zum Rechner!
Und daran wirds hapern.

JustNow
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Westerland
Gast
« Antwort #17 am: August 24, 2009, 05:17:37 »

Beide Applikationn setzen die Installation auf dem zu observierenden Rechner voraus.
Benutzen alle/viele Gäste den Hotel-PC mag das funktionieren.

Meist bringen die aber eigenes Equipment mit.

Und da liefern div. Sniffer, die unbemerkt den Netzwerkverkehr abgreifen und sämtl.(darin)
auftauchenden Rechner anhand der individuellen IP unterscheiden, wahrscheinlich mehr
Infos.

Weiteres Problem bei der Benutzung o. a. Programme sehe ich darin, dass der Rechner (für
den Beobachter) zugänglich bleiben muss.
Schließlich will der seine versteckt angelegten Screenshots und LogDateien auch wieder
einsammeln.

JustNow



klar, es gibt bestimmt viele Möglichkeiten, wenn man nur sucht. (ich habe ja nicht extra gesucht, wie das ein potentieller Interessent machen würde)

Die Info´s hier, gehen per E-Mail (intervall einstellbar denke ich mal) an einen beliebigen Rechner auf unserer schönen Erde.



Gruß

Westerland
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JustNow2
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« Antwort #16 am: August 24, 2009, 05:14:22 »


Beide Applikationn setzen die Installation auf dem zu observierenden Rechner voraus.
Benutzen alle/viele Gäste den Hotel-PC mag das funktionieren.

Meist bringen die aber eigenes Equipment mit.

Und da liefern div. Sniffer, die unbemerkt den Netzwerkverkehr abgreifen und sämtl.(darin)
auftauchenden Rechner anhand der individuellen IP unterscheiden, wahrscheinlich mehr
Infos.

Weiteres Problem bei der Benutzung o. a. Programme sehe ich darin, dass der Rechner (für
den Beobachter) zugänglich bleiben muss.
Schließlich will der seine versteckt angelegten Screenshots und LogDateien auch wieder
einsammeln.

JustNow
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Westerland
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« Antwort #15 am: August 24, 2009, 03:55:57 »

Mueller hat von Schmidt gehoert, dass Lehmann die Zugangsdaten geklaut wurden. Und Mueller erzaehlt's dann mir.

Wie glaubhaft ist das?

Aber wenn mir zwei Leute unabhaengig voneinander erzaehlen, dass es ihnen selbst passiert ist? Dass der "Hotelier" Infos hatte, die er nur aus den E-Mails haben konnte.
Zwei Personen, die sich nicht kennen, zeitlich zu vollkommen unterschiedlichen Terminen im "Hotel" waren. Und ich hab's von den beiden direkt.

Was interessiert es mich? Ich wohn da eh nicht. Wollt's nur mal erwaehnt haben.

Einer erzaehlte mir, in seiner Abwesenheit haette jemand seinen Koffer durchsucht, das Geld (einige tausend Euro) gefunden und gezaehlt. - Er hatte ein Zeichen an seiner Geldboerse. Es fehlte aber nichts.

Wer hatte da Interesse an der Summe? Das Zimmermaedchen haette doch das Geld oder einen Teil geklaut, was haette sie davon, zu wissen, wie reich die Familie ist?
Der Hotelier, der sich selbst ja als "einziger ehrlicher Immobilienberater der Gegend" oeffentlich in einem Forum bezeichnet hat, dem ist es schon wichtig, die Menge Geldes zu kennen, die er den unbedarften Landsleuten abnehmen kann.
Wozu zwei Hunderter klauen und Aerger haben, wenn ich alles kriegen kann, ohne Aerger?

Don H

Ich sichere allen meinen Informanten Verschwiegenheit zu. Deshalb keine Namen.

geht auch OHNE klauen.

http://www.protectcom.de/winston/de/

http://www.protectcom.de/orvell/de/


Gruß

Westerland
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