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Kamin – Ofen -Kamineinsatz
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Autor
Thema: Kamin – Ofen -Kamineinsatz (Gelesen 1384 mal)
Espatopy
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #14 am:
August 19, 2009, 05:02:56 »
Just Now , ich hab`s einfacher gemacht:
ihm Deine mailadresse gesandt,mit der
Bitte Kontakt aufzunehmen.
Hoffe,das klappt!
Gruss!
EspaToPy
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JustNow2
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Beiträge: 579
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #13 am:
August 19, 2009, 11:23:38 »
Hallo Espatopy,
zu Kay´s Forum habe ich (mangels Registrierung) keinen Zugang.
Hatte deshalb an Deine hier angegebene Adr. (....wanadoo.es) gemailt.
Allerdings ist die Nachricht als "nicht zustellbar" zurückgekommen!?
Vielleicht hat sich Dein Account ja geändert?
Gib Deinen aktuelle Zugang doch einfach an meine folg. Mailadresse:
fmh@mail.nu
Gruss JustNow
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Espatopy
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #12 am:
August 19, 2009, 04:21:35 »
Just Now,wenn Du mir eine PN sendest-
allerdings besser in Kay`s Paraguay-Forum-
(hier wird mir zusehr geschmuddelt...
und offensichtlich besteht "Freude"
daran,möglichst viele Privat-Dinge
von PY-Bürgern an die Öffentlichkeit
zu zerren....
)
dann will ich Dich gerne mit dem
Bauherren in Verbindung bringen,
wenn Du es möchtest.
Gruss!
EspaToPy
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JustNow2
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Beiträge: 579
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #11 am:
August 18, 2009, 08:27:29 »
EspaToPy,
danke zunächst, für die Info zur Funktion. Hört sich für mich durchaus vielversprechend an und lässt hoffen,
dass die Konstruktion auch hält, was sie verspricht.
Zumindest ist es ein Indiz dafür, dass meine bisherigen Kamin-Probleme eher hausgemacht waren.
Selbst mochte ich mich mit der Materie nicht auseinandersetzen und meinen Maurern fehlte es schlicht an
Erfahrung. Nicht die beste Konstellation eben.
Jedenfalls werd' ich mein Kamin-Vorurteil nun wohl kippen müssen!
Gruss JustNow
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Espatopy
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #10 am:
August 18, 2009, 07:16:38 »
Dann beantworte ICH Dir,lieber Just Now,
eben die Frage zur Lüftung:
nein,es wurde nach aussen ein 24 cm
Frischluftrohr verlegt...das unter
der Heizkassette zugeführt wird...
und mit verschliessbarem Schieber
versehen ist.
Deshalb wird man über die hohe
Thermik das grosse Wohnzimmer
und auch angrenzende Schlafzimmer
welche mit Wärmegittern verbunden
sind in max. 2 Stunden (ich sage
kürzer...der Bauherr hofft 2...)
bummelig warm haben.
Wenn gutes Hoz verwendet wird,
glaube ich,dass man nur max.
3x Holz wird legen müssen/Tag.
Gruss!
EspaToPy
P.S.Und noch ein Hinweis....weil ich
Deinem Text entnehme,dass da ein
Missverständnis besteht:dieser Kamin
ist NICHT in Don H`s Haus gebaut
worden ...und auch nicht durch-
wie Du schreibst "gute und erfahrene
Leute" von Don!
Don ,Du möchtest Dich doch wohl
nicht mit fremden Federn schmücken,oder!!??
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Don Holiday
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #9 am:
August 18, 2009, 05:43:11 »
Ich werd mal einen anderen Bildservice testen. Du weisst ja, der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
"Normaler" Kamin und Kamineinsatz sind himmelweite Unterschiede. Ein "normaler" Kamin heizt so gut wie gar nicht.
Der Hauptstrom warmer Luft kommt vorne raus. die seitlichen Schlitze rechts und links sowie oben und unten sind unterstuetzend, um die aufwaendig erzeugte Waerme nicht durch den Schornstein zu blasen.
Dazu sind noch auf der Rueckseite Schlitze zum Schlafzimmer.
Ein mit Styropor gebautes Haus erreicht mit einem solchen Kamin angenehme Temperaturen im paraguayischen Winter,
Don H
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JustNow2
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Beiträge: 579
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #8 am:
August 18, 2009, 11:45:18 »
Heizen und gut aussehen - was will man mehr?
Don,
in immerhin vier Objekten hatte ich bisher Kamine und nach extrem schlechten Erfahrungen ganz
zu Anfang (ich glaub, das Ding war ne Fehlkonstruktion) dann auch nie mehr einen davon benutzt.
Meine Ofenbau- u. Heizungskenntnisse haltens sich also in engen Grenzen.
Deshalb interessiert mich, ob das (auf dem unteren Foto) seitlich angebrachte, winzige Lüftungsgitter
die von Dir kürzlich beschriebene (und skizzierte) Funktion der Wärmezirkulation, ausreichend zustande
bringt.
Einerseits kann ich mir kaum vorstellen, dass die Miniöffnung dazu taugt, andererseits beschäftigst Du gute
und erfahrene Leute....
Jedenfalls macht der Kamin einen sehr ordentlichen Eindruck. Bis die Räume dann bewohnbar sind, wird
allerdings noch ein wenig Zeit ins Land gehen.
Bis zum nächsten Winter brauchts also Geduld.
Eines noch zu Deinem Server:
Inzw. sind die aufpoppenden Werbebildchen zum Glück nicht mehr so ätzend wie früher, müssen aber
trotzdem nicht sein.
Bei vielen Providern, z. B. Arcor (gefällt mir sehr gut) bekommst Du zusätzlich zum Mailaccount einen Tel- und
Faxserver (mit individueller Rufnummer), und sogar Webspace, um Fotos, Dokumente etc. dort zum Download
vorzuhalten.
Alles werbefrei + kostenlos. Solltest Du mal testen!
JustNow
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Don Holiday
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #7 am:
August 18, 2009, 09:20:09 »
Hier die Fotos des eingebauten Kamins:
Der Kamin mit dem stolzen Baumeister.
Schon sein Vater baute Kamine in PY.
So sieht der Kamin im Arbeitsmodus aus.
Ein freundliches Knistern durchdringt mit
wohliger Waerme das Wonhzimmer.
So zeigt sich der Kaminbereich von der Kueche aus.
Diese Bilder zeigen wieder: Ein guter Geschmack ist (neben der Qualitaet) wichtig beim Hausbau.
Heizen
und
gut aussehen - was will man mehr?
Don H
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Don Holiday
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #6 am:
August 01, 2009, 12:11:33 »
"..all das geht natürlich nur,
wenn man ein Luftanzugsrohr von
mind.20 cm Querschnitte nach aussen
leitet.....denn sonst saugt der Kamin
die gute,warme Wohnstube wieder leer!"
Der oben stehende Beitrag von EspaToPY steht in Kay's Forum und ich wollte eigentlich auf dieses Problem gar nicht eingehen, da es hier in PY (mal abgesehen von meinen Haeusern) keins ist.
In den ueblichen paraguayischen Haeusern – auch in den teuersten „deutsche Qualitaet“ - zieht es wie Hechtsuppe. Fenster und Tueren sind nun mal hier gebaut und alles andere als „dicht“.
Kaum einer baut dichte Fenster und Tueren, kaum einer legt das Geld in die Krafft-Fenster an. Und auch da sind nur die wirklich teuren dicht. Die ueblichen Schiebefenster sind nichts wert – aber teuer.
Zieht man jetzt die kalte Frischluft extra von aussen an, hat man zwar „frische“ aber kalte Luft, die erst wieder aufwaendig erwaermt werden muss.
Im Haus entsteht ein Ueberdruck, da ja die zusaetzliche Luft den Luftdruck innen erhoehen wuerde. Ist aber kein Problem, da ja eben die ueblichen Ritzen und Spalten und Undichtigkeiten den Ueberdruck rausblasen wuerden.
Allerdings verlierst Du viel der Waerme dadurch nach aussen.
Wenn Du die Luft von Innen, die ja schon leicht erwaermt ist, anziehst (die wird uebrigens dicht ueber dem Boden angezogen – ist also sowieso nicht besonders heiß), wird diese leicht erwaermte Luft nochmals erwaermt und wird also noch waermer – was ja gewollt und angenehm ist.
Ein „Frischluftproblem“ gibt es also in den paraguayischen Haeusern wegen der undichten Fenster und Tueren nicht.
Ich schaetze mal, durch das extra Ansaugen von Luft fuer den Ofen von aussen sinkt die Temperatur innen um bis zu zwei Grad.
Anders sieht es in den Haeusern in D aus. Die „Niedrig-Energie-Haeuser“ und erst recht die „Null-Energie-Haeuser“ sind absolut dicht. Zieht man jetzt von aussen Frischluft fuer den Ofen an – wo soll denn der Ueberdruck hin?
In Spanien ist das bei der normalen schlechten Bauweise auch egal, da die Tueren und Fenster nur wenig besser als in PY sind.
Aber hat man ein Haus zB in Denia von Woodrow-Tayler gekauft, funktioniert das nicht.
Da gibt es einen anderen Weg:
1983 sah ich zum ersten mal in Daenemark in den „Hosby“ Haeusern eine sogenannte „Genvex-Anlage.
Durch die Dichtigkeit der Energie sparenden Haeuser entsteht ein Schimmel-Problem, das durch regelmaessige Frischluft-Zufuhr unterbunden wird.
Eben diese Anlage zieht kalte Frischluft von aussen an, blaest warme verbrauchte Luft nach aussen.
ABER: Damit die Waerme nicht sinnlos entweicht, wird mittels Waermepumpe die Luft von Innen (die nach aussen abgeleitet wird) abgekuehlt und mit eben dieser Waerme die von aussen kommende kalte Luft angewaermt.
Alles geschieht automatisch. Man kann keine „Lueftungsfehler“ begehen.
Leider kostet eine solche Anlage hier soviel, wie ein kleines Haeuschen.
Fazit: Luftzufuhr von aussen fuer den Ofen oder den Kamineinsatz senkt die Innentemperatur deutlich ab und ist unnotig.
ES SEI DENN, man hat ein wirklich dichtes Haus – da kenne ich aber, ausser meinem, keins.
Und auch bei meinem Haus brauche ich keine „Luftaustauschanlage“, (Extra ansaugen funktioniert bei meinem Haus nicht) ein regelmaessiges (drei mal am Tag 15 Minuten alle Fenster und Tueren auf) Lueften reicht auch.
Don H
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Don Holiday
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #5 am:
Juli 30, 2009, 01:58:03 »
In meinem Neubau laeuft das aehnlich ab:
Der Kamin mit Einsatz steht in der Ecke, der Abzug wird so ca 50 X 50 gebaut (mit dem Ofenrohr innen) dann geht er nach oben ins Hauptschlafzimmer.
Auch dort werden Oeffnungen die warme Luft ins Schlafzimmer leiten.
Danach geht er dann uebers Dach raus.
Mit dem Schweisser in Ypacarai bin ich schon uebereingekommen, dass er mir zum Kamineinsatz sechs Meter Rohr liefert. Mit mehreren Kurven, damit die Abluft nicht zu schnell das Haus verlaesst.
Wahrscheinlich brauche ich im Haus noch zwei oder gar drei langsam laufende Deckenventilatoren, die die Luft im Haus langsam zirkulieren lassen, damit sie die Waerme gleichmaessig verteilt und alle Waende die Waerme speichern.
Man muss ja auch bedenken, dass durch den Einsatz von Daemmmaterial und dichten (Isolierverglasten) Fenstern und abgedichteten (10cm dicken) Tueren sowie bis 15cm Styropor gesamtflaechig auf dem Dach die Temperatur auch ohne Heizung die 17 Grad nicht unterschreiten wird.
Es geht also nur noch um ca 8 Grad, die das "Wohlfuehlen" braucht.
25 Grad im Winter - zum Wohlfuehlen gerade richtig.
Uebrigens: Auch im Sommer sind die 25 Grad gerade richtig!
Don H
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Christiane
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #4 am:
Juli 30, 2009, 11:37:11 »
Hallo Don,
die Beschreibung des Kamineinsatzes erinnert mich an die Heizung eines inzwischen verstorbenen Freundes aus Deutschland. Der hatte in seiner Küche im Erdgeschoß seines Hauses einen Küchenherd aus Kacheln, so wie wir ihn von Berlin her kennen. Das besondere daran war, dass er mit diesem Herd das gesamte Haus geheizt hat, also Unter- und Obergeschoß. Es gingen Rohre durch die Wände des gesamten Hauses und in den Zimmern waren dann die Austrittsöffnungen für die warme Luft. Wir fanden das damals genial. Holz hatte er vom eigenen Grundstück genügend und für nachts hat er dann Kohlen aufgeschüttet. Der Winter konnte noch so streng sein, das gesamte Haus war immer schön warm.
Christiane
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Don Holiday
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #3 am:
Juli 30, 2009, 10:29:54 »
Der Ofen
Das gleiche Prinzip, aber nicht als Kamin, sondern rundum Eisen: Der Ofen.
Ein Foto eines solchen Ofens, freundlicherweise von Rene, dem Chef des Restaurantes „4 de Octubre“ in Caacupe zur Verfuegung gestellt:
Was man nicht sieht: Innen sind noch Schamottsteine, die die Hitze speichern.
Hier ein Foto, auf dem man sehen kann, dass das Ofenrohr quer durch den Raum gezogen ist:
Der Ofen und das Ofenrohr sind gluehend heiß. Weil die Waerme rundherum abgegeben wird, bietet sich die Aufstellung eines Ofens sogar mitten im Raum an. Das Rohr muss ja nicht nach oben durchs Dach geleitet werden, es kann gerne quer durch den Raum geleitet werden.
Auch einfacher zum nachtraeglichen Installieren. Auch einfacher zum Abbauen, wenn der Winter zu Ende ist und der Ofen in den Schuppen gestellt wird und erst im naechsten Winter seine Arbeit wieder aufnehmen soll.
Auch hier Schwachstelle: Das Glas.
Man sollte sich ueberlegen, ob der Austausch mit einer Eisentuer nicht sinnvoller ist.
Die Glastuer ist zugegebenermassen huebscher – weil man dem Feuer beim Brennen zusehen kann – aber wenn das Glas alle naselang platzt?
Fazit: Hast Du ein gebrauchtes paraguayisches Haus ohne Waermedaemmung, hast Du mit dem Ofen ein Werkzeug in der Hand, die kalten Winternaechte ohne Frostbeulen zu durchstehen.
Don H
Wo gibt’s die Oefen oder Kamineinsaetze?
Wenn Du von ASU Richtung Caacupe faehrst, kommst Du durch Ypacarai. Am Ende des Ortes ist die Mautstelle.
Am Anfang des Ortes teilt sich die Ruta.
Da befindet sich eine Tankstelle.
Ca 50m dahinter sieht man draussen (links) Grills aus Eisen stehen, das ist es.
Zweite Moeglichkeit ist in Caacupe, Ortsteil Cabanas, ein Argentinier baut Oefen und Einsaetze nach Wunsch. Tel 0982 516 337 – Raul
Der hat den Ofen vom Rene gebaut.
Fazit: Der in Ypacarai giesst den Ofen sogar aus Guss selber, der in den Cabanas verwendet dickes Blech, ist aber deutlich billiger.
Also Qualitaet oder Preis? - Heizen tun beide gleich gut.
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Don Holiday
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #2 am:
Juli 30, 2009, 10:25:31 »
Der Kamineinsatz
Ein Freund hat sich einen professionellen Einsatz aus Spanien mitgebracht.
Den hatten wir in unseren zwei Haeusern in Spanien auch.
Heizt wirklich.
Hier ein Kamineinsatz aus dem Prospekt von Leroy Merlin:
Hier ein Foto beim Einbau:
Das ist das Originalfoto beim Einbau im neuen Haus. Von Gestern.
Diese Einsaetze kosten in Spanien so ab 220 Euro.
Wer aus Spanien kommt und sowieso einen Kontainer mitbringt, sollte sich unbedingt einen mitbringen!
Man kann sich einen hier anfertigen lassen, allerdings sind die hier nicht so ausgefuchst, wie die spanischen Einsaetze.
Dafuer kann man sich hier einen Einsatz nach genau seinen Massen und seiner Wunschgroesse bauen lassen, waehrend man bei den fertigen aus Spanien praktisch einen Kamin um diesen Einsatz rumbauen laesst.
Preislich ungefaehr das gleiche.
Warum ist mein Haus dann warm?
Ich habe hier mal eine Zeichnung gemacht, die zeigen soll, wie das ganze funktioniert.
Ein MUSS, auf das man achtet, sind die Absperrmoeglichkeiten VOR dem Ofen (Kaltluftzufuhr) und die Absperrmoeglichkeit HINTER dem Ofen – der die Glut laengstmoeglich erhalten laesst:
Wichtig sind hier die Luftein- und -ausgaenge, die (durch Hilfe eines kleinen Ventilators) die Warmluft IM Haus lassen, anstatt sie durch den Schornstein rauszublasen.
Der Kamin kann auch einen zweiten Raum mitheizen, wird er an die Wand zB zum Schlafzimmer gebaut und erhaelt Oeffnungen zum Schlafzimmer hin – LUFToeffnungen, die mit Hilfe eben des gleichen kleinen Ventilators die Warmluft auch ins Schlafzimmer blaest. Fast unsichtbar, aber wirksam:
Die spanischen Einsaetze haben ein Geblaese eingebaut, dass die Warmluft am Kamin in den Raum blaest. Trotzdem sollte noch das obere Geblaese auch eingebaut werden. Da reicht ein ganz schwaches von 50 Watt aus.
Schwachstelle: Die Frontscheibe aus Glas. Die Oefen aus Spanien sind da besser ausgestattet.
Die Adressen und Tel-Nr kommen im naechsten Beitrag.
Fazit: Eine gute Heizmoeglichkeit, wenn ein Kamin schon vorhanden ist.
Don H
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Don Holiday
Gast
Re: Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
Antwort #1 am:
Juli 30, 2009, 10:22:38 »
Der offene Kamin
Diese Variante habe ich in vielen Haeusern gesehen.
Und da muss ich mal ehrlich sagen: Dann lieber gar nichts! Eine glatte Wand!
Sogar bei einem superteuren Haus „deutsche Qualitaet“ fuer weit ueber 100.000 Euro, habe ich nur Bau-Schrott gesehen!
Da steht ein Kamin, ueber ihm ist ein Schornstein aus normalen Ladrillos, 30 X 30 bis 50 X 50 (Schornstein innen).
An den so richtig kalten Tagen zieht die kalte Luft durch die Fenster- und Tuerritzen rein und durch den Kamin wieder raus. Und dabei nimmt sie auch noch das bisschen Waerme mit, das man sich muehsam erarbeitet hat.
Hat man ein Feuer am Brennen, zieht die Waerme der Flammen ohne Stopp gleich raus.
Setzt man dort nachtraeglich einen Kamineinsatz ein, geht die Wand aus normalen Ladrillos durch die starke Hitze kaputt.
Also dann doch lieber gar nichts!
Die Waermemoeglichkeit der Klimaanlagen ist mir persoenlich unangenehm. In Florida hatten wir nur diese Heizmoeglichkeit und ich war froh, dass wegen der guten Isolierung unseres Hauses die Heiz-Klimaanlage nur drei oder viermal im Jahr eingeschaltet werden musste.
Ausserdem (siehe oben) rauscht die Waerme durch den Kamin schnell wieder raus.
Deshalb haben einige Familien hier so huebsche Kartons vor dem Kamin, um ihn zu verstopfen.
Fazit: NUR den Kamin - kann man sich besser sparen.
Don H
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Don Holiday
Gast
Kamin – Ofen -Kamineinsatz
«
am:
Juli 30, 2009, 10:19:28 »
In der kalten Jahreszeit nimmt dieses Thema natuerlich in den Gespraechen unter den Einwanderern (neben den Verkaeufen von Spendengut) einen vorderen Platz ein.
Wer baut, sollte gleich alles richtig durchdenken und planen, wer Zweithand kauft, kann ueberdenken, was verbesserbar ist.
Unser Haus ist an allen sechs Seiten mit 4-5cm Styropor eingepackt. Trotzdem sank die Temperatur – wir haben keinerlei Heizmoeglichkeit – auf etwas ueber 15 Grad ab. Da ich als Memme gerne im Winter bei 25 Grad vorm TV oder hinter einem guten Buch sitze, ist das Einschalten des Gehirns erforderlich.
Von D aus glaubt man nicht, was einen erwartet. Mir klingen die Worte von „Kay“ aus „Kay's Forum“ seit Jahren in den Ohren: „Ich habe nie so gefroren, wie in Paraguay!“
Und ich muss sagen: „Ich auch nicht!“
In unserem Miet-Haus hatten wir morgens 13 Grad draussen und 13 Grad drinnen. Damals hatten wir noch kein Wasserbett und haben gefroren, wie nie!
Was waere gewesen, haetten wir draussen 5 Grad?
Vielleicht kann mal jemand hier posten, welche Temperaturen er in den richtig kalten Naechten in seinem Haus (ohne Heizmoeglichkeit!!) in der letzten Woche hatte?
Fazit: Die Waerme im Haus beginnt damit, dass man der Kaelte den Eintritt verwehrt.
Don H
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