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Autor Thema: Urlaubserfahrungsbericht  (Gelesen 1365 mal)
0815
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« Antwort #3 am: Januar 08, 2010, 03:34:37 »

Zitat
Kommentar überflüssig. Bleibt nur noch zu hoffen, daß es sich bei solchen Dingen um Einzelfälle handelt, die man allerdings nicht verallgemeinern sollte.

Da gabs wohl noch einige unzufriedene Gäste,denn "Panoramablick" steht zum Verkauf.Dafür wird Herr Obel jetzt als "Betreuer" der Villarrica-actual auf die  "Cordillera-Deutschen" losgelassen  Grin Grin Grin.

Nachzulesen in der Ausgabe 14

www.villarrica-actual.de

Saludos 0815
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« Antwort #2 am: März 16, 2008, 09:48:54 »

Zitat
Das Wetter ist zwar meist sonnig, im Sommer aber für Deutsche oft unerträglich schwülwarm.  24 Stunden am Tag die Klimaanlage laufen zu lassen, ist nicht gerade billig und gesund. An lauschige Abende im Freien wie in Mitteleuropa ist wegen der Hitze und der Moskitos oft nicht zu denken. Die kleinen Mistviecher sind übrigens rund um die Uhr aktiv.
Zitat Ende

Auf der Seite der Thann`s wäre jetzt zu lesen:

- Ideal für Herzpatienten, geringe Energiekosten (ohne Klimaanlage) ****so steht es wirklich dort**** unter Energiekosten
- fleißige rund um die Uhr tätige Moskitos, wenn auch etwas ungebildet. Wir haben ihnen gekündigt, pardon entlassen ein Graf kündigt ja nicht.

So wie dem armen Maurer der es sichrlich nur gut gemeint hatte.

In Paragay ist halt das Diener/Herr-Verhältnis für ihn dem ewig gestrigen noch zu leben.


und im seinem Investmentaufruf:

Moskitos mit Dipl. als Ingineuer gesucht, für ausgedehnten Aderlass meiner Kunden.


Zu allen Geschäftsmöglichkeiten erhalten Sie ausschließlich nähere Informationen persönlich vor Ort in OBLIGADO mit unserem Steuerberater !

Aber sicher sonst kommt er ja nicht an seine Provision.  Grin




wie immer in tiefster Bewunderung und Demut

ihr

Westerland


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« Antwort #1 am: März 16, 2008, 09:14:18 »

Und hier noch ein Urlaubsbericht: http://www.beepworld.de/members/py2007/

Nie wieder Paraguay !


Im August 2006 entschloß ich mich, nach Paraguay auszuwandern. Ich hatte von Deutschland die Schnauze voll und meinte, mittels Internet genug über meine neue Heimat erfahren zu haben, um es "mal auszuprobieren". Die ersten Wochen in Paraguay waren größtenteils von Begeisterung geprägt. Tolles Wetter, niedrige Preise, tropische Früchte, freundlich grüßende Menschen, hübsche chicas (Mädchen), ... Doch wenn man ein Land länger kennenlernt, nimmt die Urlaubsstimmung allmählich ab und der Alltag in einem völlig fremden Land holt einen ein. Mit der Zeit lernt man die reichlich vorhandenen Schattenseiten Paraguays kennen, als da wären:

-   Das Wetter ist zwar meist sonnig, im Sommer aber für Deutsche oft unerträglich schwülwarm.  24 Stunden am Tag die Klimaanlage laufen zu lassen, ist nicht gerade billig und gesund. An lauschige Abende im Freien wie in Mitteleuropa ist wegen der Hitze und der Moskitos oft nicht zu denken. Die kleinen Mistviecher sind übrigens rund um die Uhr aktiv.

-   Die Paraguayer sind zwar kontaktfreudig und meist freundlich, trotzdem ist das Land von einer gewissen Rücksichtslosigkeit geprägt. Vordrängeln im Supermarkt, Lärmbelästigung, riskante Überholmanöver u.s.w. sind völlig selbstverständlich und lassen einen spüren, was "Ellenbogenmentalität" wirklich bedeutet.

-   Die Städte Paraguays, insbesondere Asuncion, starren vor Dreck. Dazu kommen unerträgliche Abgase aus den Uralt-Autos, -Bussen und -Lastwagen. Fast jeder wirft seinen Verpackungsmüll einfach dahin, wo er steht. Entsprechend sieht es überall aus, es gibt zahlreiche wilde Mini-Mülldeponien am Wegesrand. Umweltschutz ist kaum ein Thema in Paraguay. Ein ganz schlimmes Beispiel ist der Ypacarai-See, der durch Einleitungen so verdreckt ist, daß er schon aus der Ferne eine deutlich braune Farbe hat. Die Politiker wollen jetzt endlich etwas gegen diese Verschmutzung machen, aber nun, da die Bürgermeisterwahlen vorbei sind...

-   Ein Freizeitangebot existiert nahezu nicht. Ein paar kleine Kinos und Theater in Asuncion, ein paar schlecht gepflegte Museen, mehr ist da nicht für Kulturliebhaber. Nette Straßencafés sucht man ebenfalls vergeblich.

-   Auf den ersten Blick präsentiert sich das Land immer in einem sehr schönen Grünton. Die üppige Vegetation ist für das Auge wirklich sehr angenehm. Will man aber mal vom eigenen Grundstück weg und "ins Grüne" hinaus, sieht es schlecht aus. Eintönige Sandwege, links und rechts Privatgrundstücke mit Stacheldrahtzaun. Wander- und Radtouren wie in Europa können Sie also vergessen.

-   Die Straßen sind außerhalb der Hauptverkehrsstraßen oft in katastrophalem Zustand, häufige Reifenplatzer sind die Folge. Jeder deutsche Feldweg ist besser gepflegt.

-   Stromausfälle sind zwar nicht an der Tagesordnung, aber mit einigen Blackouts pro Monat müssen Sie schon rechnen, ebenso bei der städtischen Wasserversorgung. Auch die Internetverbindungen sind oft unerträglich langsam oder fallen ganz aus.

-   Falls Sie schon einmal etwas von der "Colonia Independencia" gehört haben und denken, dort wohnen viele Deutsche, da ist es bestimmt nett: vergessen Sie es. Die Ortschaft ist viel kleiner und paraguayischer als man denkt. Jede Menge deutscher Geschäfte gibt es jedenfalls nicht, selbst im bekannten "Supermercado Huber" kommt man meistens nur mit Spanisch weiter. Außerdem sind die Grundstückspreise mittlerweile völlig überhöht gegenüber dem Rest des Landes. Der Zusammenhalt zwischen den relativ wenigen Deutschen dort ist schlecht, man ist eher aufeinander neidisch, als sich gegenseitig zu helfen.

-   Der Polizei in Paraguay sollten Sie aus dem Weg gehen, wo es nur geht. Als Ausländer wird man für das kleinste "Vergehen" zur Kasse gebeten, selbstverständlich steckt der Polizist das Geld dann in die eigene Tasche. Fahren am helllichten Tag ohne Licht, fahren mit ungeeignetem Schuhwerk, keinen Reisepaß dabei, ... die Strafen sind auch in Euro umgerechnet empfindlich!

-   Die Kriminalität in Paraguay ist leider im Steigen begriffen. Früher eines der sichersten Länder der Welt, müssen Sie heutzutage durchaus mit Diebstählen und Überfällen rechnen. Nachts sollten Sie in Städten wie Asuncion am besten gar nicht unterwegs sein. Und als Besitzer eines Grundstücks mit gepflegtem Haus stechen Sie aus der Masse der meist ärmlichen paraguayischen Anwesen hervor und sind potenzielles Opfer von Jugend- oder professionellen Einbrecherbanden. Schutz in Form von scharfen Hunden (z.B. Rottweiler) und geladenen Waffen ist unbedingt notwendig. Dies ist sicher nicht jedermanns Sache.

-   Die Sprachprobleme, die man in Paraguay hat, sind erheblich. Je besser Ihr Spanisch, desto besser kommen Sie vor allen Dingen bei Behörden, Banken u.s.w. zurecht, aber die meisten Paraguayer haben einen starken Dialekt. Dazu kommen viele Wörter, die hier benutzt werden, aber nicht in Spanien und umgekehrt. Und wenn die Paraguayer die Eingeborenensprache Guarani oder ihr Spanisch-Guarani-Gemisch sprechen, dürften Sie endgültig nur noch "Bahnhof" verstehen.

-   Die Verläßlichkeit paraguayischer Handwerker, Anwälte, Notare u.s.w. ist katastrophal. Einen fest ausgemachten Termin nimmt hier niemand ernst. Man wundert sich höchstens, warum der Deutsche tatsächlich pünktlich zu dem Termin erschienen ist. Entweder man kommt viel zu spät oder gar nicht; dann trifft man sich eben an einem anderen Tag.

-   Die Qualität vieler Produkte ist sehr schlecht. Gute Qualität gibt es nur über teure Importe. Wenn irgendwo "Industria Paraguaya" draufsteht, Vorsicht... Eine Nagelschere z.B. gibt es für 1 Euro, aber Sie können diese ebensogut fabrikneu in den Mülleimer werfen. Das gilt auch für die Qualität von Handwerkern. Was da für Pfusch abgeliefert wird, ist schier unglaublich. Jeder Elektro-Lehrling in Deutschland würde angesichts der Kabelführung vieler paraguayischer Häuser schreiend davonlaufen. Wenn mal etwas zu reparieren ist, läuft es meistens so, daß zwei Leute kommen, ein, zwei Stunden herumrätseln und -probieren und dann wieder abziehen, weil sie z.B. noch einen anderen Motor besorgen müssen. Auf deren Rückkehr können Sie lange warten...

-   Die Supermärkte sind zwar gut mit Standardprodukten ausgestattet (Lebensmittel, Pflegemittel, häufige Gebrauchsgegenstände u.s.w.), aber bei einigen Dingen werden Sie verzweifelt suchen und eventuell nie fündig werden. Es gibt z.B. jede Menge kleiner Elektrogeschäfte, die haben aber alle mehr oder weniger die gleichen oft gebrauchten Artikel. Wenn Sie z.B. ein spezielles Internet-Verlängerungskabel brauchen, müssen Sie sich das womöglich extra aus Deutschland mitbringen lassen. Etwas ähnliches wie gepflegte Fußgängerzonen oder Gewerbegebiete suchen Sie in Paraguay vergeblich. Wie gesagt, jede Menge kleiner Geschäfte, aber die Inhaber haben von kaum etwas eine Ahnung.

-   Geld verdienen kann man so gut wie vergessen in Paraguay. Da gibt es nur ganz wenige Bereiche, wo man meiner Meinung nach als Ausländer investieren sollte, z.B. im Bereich Vermietung schön eingerichteter Häuschen. Sie sollten also genug Geld hierher mitbringen (und sich dieses auch nicht von den zahlreich vorhandenen windigen Geschäftemachern abjagen lassen - "willst du Abzocker sehn, mußt du nach Paraguay gehn"). Aber wenn Sie wirklich soviel Geld haben... wäre dann nicht ein angenehmeres Land als Paraguay eine bessere Wahl?

-   Das ganze Land ist eine einzige Freiluft-Disco. Warme Temperaturen, fehlende Gesetzgebung, billige Lautsprecherboxen und völlige Rücksichtslosigkeit machen die Städte zu unvorstellbaren Lärmquellen, oft genug auch mitten in der Nacht. Selbst auf dem Land können mehrere hundert Meter Abstand zum Nachbarn zu wenig sein. Glauben Sie mir, es ist die HÖLLE!

Nach meinen Erfahrungen hat das Land durch zahlreiche geschönte Internet-Homepages und -Foreneinträge ein unverdient positives Image in Deutschland. Deren Autoren wollen aber meist nur an Paraguay-Neuankömmlingen verdienen, z.B. durch Immobiliengeschäfte.  In der Realität befindet sich Paraguay seit mindestens 15 Jahren auf dem absteigenden Ast. Eher interessant sollten in Südamerika Länder wie Uruguay, Chile oder Argentinien sein. Ich habe einige Tage Brasilien besucht, dort ist es zwar ein bißchen teurer, aber die Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten, die Sauberkeit, alles das war ein unbeschreiblicher Kontrast zum ärmlichen Paraguay.

Falls Sie sich jetzt nach meiner Negativ-Auflistung nicht abhalten lassen, an eine Auswanderung nach Paraguay zu denken:
    1. Es gibt andere Länder zum Auswandern
    2. Ich habe Sie gewarnt

Lutz Brodthuhn (Name geändert)



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« am: März 09, 2008, 10:11:18 »

In einem anderen Forum habe ich diesen Erfahrungsbericht gefunden:

Es gibt immer wieder Leute, die zu diesem Schluß kommen. Der Anlaß dazu ist jedesmal derselbe, nämlich Vorkommnisse wie dieses hier näher beschriebene:
"Im Oktober 2007 planten wir eine längere Paraguay-Reise. Da das Angebot im Internet sehr
umfangreich ist, stießen wir nach einer Weile des Suchens auf eine Ebay-Anzeige des
Betriebes „Panoramablicks“ in der paraguayischen Stadt Emboscada.
Der Inhaber, Herr Gunther Obel, hinterließ auf seiner Web-Seite und in seinen Emails einen
kulanten und seriösen Eindruck, worauf wir uns entschlossen haben einen vierwöchigen
Urlaub im Panoramablick zu verbringen.
Um die Buchung bestätigen zu können verlangte Herr Obel von uns eine Vorauszahlung in
Höhe von 30% des Gesamtpreises, Euro 123,50 (einhundertdreiundzwanzig50/100), zu
überweisen auf ein uns zunächst unbekanntes Konto in Nürnberg:
Kontoinhaber:
Gertrud und Franz Droll
Kirchgasse 5
97225 Zellingen-Retzbach
Tel.: 09364-2839
Email: fg-droll@t-online.de
Konto:
0002710285
BLZ:
76060618
VR Bank Nürnberg
Bei Nichtantritt der Reise würde die Vorkasse NICHT zurückgezahlt werden.
Herr Obel fragte per Email bei uns an, ob wir ihm evtl. einige Dinge aus D, welche es in
Paraguay nicht gibt mitbringen würden. Es waren dies:
40 Musik-CDs
3 Roll-Leinen für Hunde bis 85 kg, zu je Euro 35,90
Käse aus D, zum Preis von Euro 12,--
Am 23.2. landeten wir auf dem Flughafen Petirossi in Asuncion. Herr Obel holte uns mit
stürmischer Begrüßung vom Flughafen ab. Herr Obel versuchte ständig Ines zu küssen, was
von uns als äußerst unangenehm empfunden wurde. Der Flughafentransfer bei Ankunft und
Rückreise waren laut Vereinbarung angeblich im Gesamtpreis enthalten.
Nach einer halbstündigen Fahrt in einem völlig verdreckten Fahrzeug – wir saßen auf einer
Decke die mit Hundehaaren verdreckt war – trafen wir auf dem Gelände des
„Panoramablick“ ein, wo uns sogleich Frau Obel begrüßte. Frau Obel machte für einen
Hotelbetrieb äußerst ungepflegten Eindruck. Frau Obel brachte uns in unser Zimmer und
sagte uns, dass es sich hierbei um ihr bestes Zimmer handle. Wir schlossen das Zimmer,
setzten uns fassungslos auf das Bett und stellten fest, dass sämtliche Angaben welche uns via
Internet und Email übermittel wurden der Unwahrheit entsprachen.
Im Zimmer roch es muffig, beim Öffnen der Schränke kam uns ein Geruch entgegen, der
darauf hindeutete als ob der Schrank schon lange Zeit nicht mehr gelüftet wurde. Im Bad
stellten wir fest, dass die Wanne schmutzig war, tote Insekten, Fliegen, Spinnen, Ameisen.
Neben dem Fenster kam eine Ameisenstraße aus der Wand, welche über das Toilettenpapier
herfiel. Ines weigerte sich hier unsere Koffer auszupacken und den sanitären Bereich zu
benutzen.
Wir begaben uns anschließend in den angeblichen Gastronomiebereich um etwas zu trinken.
Sofort wurden wir auf das Thema Grundstückskauf angesprochen. Frau Obel zeigte uns ihr
gesamtes Anwesen, von welchen sie Teile verkaufen wollen. Dies erschien uns sehr suspekt
und wir kamen uns vor wie in D auf einer Kaffeefahrt. Beim Gehen über das Grundstück
mussten wir immer darauf achten, nicht in einen der unzähligen Haufen von Hundekot zu
steigen.
Wieder im Lokal angekommen bestellten wir uns eine Kleinigkeit zum Essen. Vor der
Zubereitung des Essens wälzte sich Frau Obel mit einem Ihrer Hunde im Dreck. Mit der
gleichen Kleidung bereitete sie in der Küche das Essen zu und servierte es uns. Das Essen sah
unappetitlich aus und konnte wegen des Geschmacks nicht vollständig verzehrt werden.
Wir zogen uns nach dem Essen ins Zimmer zurück. Wir erkundigten uns vorher, ob andere
Zimmer in einem besseren Zustand frei wären und ob es möglich wäre am nächsten Tag
dorthin umzuziehen. Frau Obel zeigte uns ihre anderen Zimmer. Der sanitäre Bereich
erschien uns hygienischer als der auf unserem Zimmer. Laut Aussage von Frau Obel wären
die Zimmer am nächsten Tag frei, da sich darin gerade Kurzzeitgäste befänden.
Am nächsten Morgen trafen wir die beiden anderen Gäste kurz vor deren Abreise noch an,
worauf uns einer von diesen heimlich eine Visitenkarte von einer anderen Ferienanlage, dem
„Paraiso del Sol“ übergab.
Während des Frühstücks erklärte Herr Obel, dass er zum Flughafen fahren würde um neue
Gäste abzuholen. Er bot uns bei dieser Gelegenheit an mit ihm in die Stadt fahren zu können,
was wir sofort annahmen, um möglichst schnell von hier wegzukommen. Im Zentrum der
Stadt Asuncion wurden wir von Herrn Obel abgesetzt, worauf wir sofort mit dem „Paraiso del
Sol“ telefonisch Kontakt aufnahmen. Nach Besichtigung des „Paraiso del Sol“ – dort war
gerade noch ein Appartement frei – haben wir uns zum sofortigen Umzug entschlossen.
Die Besitzer des „Paraiso del Sol“ organisierten sofort unseren Umzug von Emboscada nach
Saldivar.
Bei der Abrechnung mit Herrn Obel zog mich dieser von den neuen Gästen weg um mir seine
Rechnung zu präsentieren. Herr Obel versuchte nun die gesamten vier Wochen zu berechnen.
Weiter befanden sich auf der Rechnung der Flughafentransfer in Höhe von Euro 10,-- und die
Fahrt in die Stadt in Höhe von Euro 7,50, womit wir natürlich überhaupt nicht einverstanden
waren. Nach heftiger Diskussion habe ich letztendlich Euro 100,-- verlangt, die mir Herr Obel
dann in einheimischer Währung auszahlte.
Es ergibt sich nun für uns folgende Rechnung:
Vorkasse Euro 123,50
Mitbringsel Euro 175,--
Summe Euro 298,50
Auszahlung durch Hr. Obel Euro 100,-- (in einheim. Währung)
Somit haben wir also für eine Übernachtung Euro 198,50 bezahlt.
Zusammenfassend stellen wir fest, dass wir auf eine Spezies von Menschen hereingefallen
sind, wovor wir immer eindringlich gewarnt wurden.
Franz und Ines Hullin
Mühlweg 4
93186 Pettendorf-Reifenthal
Tel. 09404-963607"

Kommentar überflüssig. Bleibt nur noch zu hoffen, daß es sich bei solchen Dingen um Einzelfälle handelt, die man allerdings nicht verallgemeinern sollte.

HH
Gespeichert

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